Frohes Fest

Info
von Iny und Elmar am 24-12-2015

Wenn man aus dem Fenster rausschaut, dann möchte man es kaum glauben, aber es ist wieder soweit.

Weihnachtsbaum auf Tahiti

Wir wünschen all unseren Lesern ein besinnliches Weihnachtsfest und ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2016

Indian summer

Bericht
von Iny und Elmar am 16-11-2015

Indian summer: So nennt man in den USA den sonnigen Spätherbst, der hier bei uns alten Weibern verbunden wird. Wir hatten heuer tatsächlich einen schönen Herbst.

Unsere letzte offizielle Tat dieses Jahres war eine Lesung im Rahmen von 'Stiftung Lesen' in der Grundschule Ebersberg. Diesmal aber ging es nicht um unsere eigenen Romane, sondern kindgerechter um Astrid Lindgrens 'Wir Kinder von Bullerbü'. Für uns war es wie eine Reise in die Vergangenheit, denn wir sind mit Lisa, Britta, Inga, Lasse, Bosse, Ole und Kerstin aufgewachsen. Kinder, wie die Zeit vergeht! Es war sehr schön und wir haben uns gefreut, den in zwei Gruppen aufteilten Kindern das ländliche Schweden Astrid Lindgrens näherzubringen.


Auch sonst können wir mit diesem Jahr zufrieden sein. Es ist abzusehen, dass wir alle Manuskripte, die wir uns für heuer vorgenommen haben, auch fertigbringen werden. Damit sind nicht nur die Romane für 2016, sondern auch die für 2017 bereits in trockenen Tüchern. Jetzt bleibt ein bisschen Zeit für uns selbst, bevor es dann mit neuen Heldinnen und Helden weitergeht.


2016 erscheint der vierte und letzte Band der Texas-Reihe unter dem Titel 'Der rote Himmel'. Mit diesem Roman heißt es auch, von Walther Fichtner, Nizhoni, Josef, Waldemar, Gretel und Diego Abschied zu nehmen.

www.droemer-knaur.de/buch/7774986/der-rote-himmel 

Es hat sehr viel Freude gemacht, die Abenteuer Walthers und seiner Familie zu schreiben. Doch nun richten wir unsere Gedanken in die Zukunft. Im Herbst 2016 erscheint ein neuer Mittelalterroman aus einer faszinierenden Epoche, und im Frühjahr 2017 können unsere Fans die Knaur-Taschenbuchausgabe der 'Wanderapothekerin' in Händen halten. Vorher erscheinen jedoch mit 'Die Liebe der Wanderapothekerin' neue Abenteuer Klara, Martha und Tobias im E-Book. Auch diesen Roman wird es in absehbarer Zeit als Knaur-Taschenbuch geben.

www.droemer-knaur.de/buch/8841361/die-liebe-der-wanderapothekerin 


In den letzten Wochen sind zwei Anthologien erschienen, in denen je eine Kurzgeschichte von uns zu finden ist. Bei 'Wehe, wenn der Krampus kommt', Herausgeber Werner Gerl, handelt es sich um eine Sammlung krimineller, äh Kriminalkurzgeschichten, während 'Morgestraich', von Jörg Weigand herausgegeben, sich mit dem Phantastischen beschäftigt.

www.allitera.de/books.php?action=einzelansicht&ISBN=978-3-86906-748-3&pubhouse=Allitera 

Ein Link auf die Anthologie 'Morgestraich' von Jörg Weigand ist derzeit noch nicht möglich. Sie erscheint im Schillinger-Verlag Freiburg.


Die Hauptrecherchereise für 2016 steht fest. Sie wird mit Sicherheit nicht kürzer sein als die heurige Recherchereise nach Polen. Auch sonst stehen uns einige Reisen bevor, hinter denen Ideen lauern, die ausgearbeitet werden wollen. Wir werden auf jeden Fall alles tun, damit unseren Fans der Lesestoff nicht ausgeht.

In diesem Sinne

Iny und Elmar Lorentz

Herbstfahrt 2015

Bericht
von Iny und Elmar am 27-10-2015

Es ist Tradition geworden, dass wir im Umfeld der Frankfurter Buchmesse eine Lesung machen. Heuer waren es gleich zwei, die erste einen Tag vor und die andere einen Tag nach der Buchmesse. Wie bereits in den letzten Jahren fuhren wir auch diesmal früher in die Umgebung von Frankfurt, um zwei Wochen im Wohnwagen zu verbringen.

Unsere Frankfurter Freunde Gabi und Manfred hatten auch heuer wieder ein interessantes Programm für uns zusammengestellt und wir freuten uns darauf. Bis zwei Tage vor der Abreise sah auch alles ganz gut aus. Dann aber streikten Elmars Bronchien. Nach einem Abstecher zur Apotheke und dem Einkauf etlicher Mittel fühlte er sich dann doch fit genug, um die Reise anzutreten.

Bis Nürnberg ging alles gut, dann aber wurde die Fahrt zum Fiasko. Iny hatte kaum das Steuer übernommen, da gerieten wir in einen Stau und übten uns im Daumendrehen. Es ging nichts mehr vorwärts. Irgendwann zwängte sich der Abschleppwagen durch das 'Rettungsgässlein', das mühsam gebildet wurde, und einige Zeit später ging es dann zäh fließend weiter. Wir konnten nicht einmal richtig aufatmen, denn da standen waren wir bereits im nächsten Stau und diesmal dauerte es noch länger, bis wir ihn hinter uns gebracht hatten. Nach einer Weile übernahm Elmar wieder das Lenkrad, kam dreizehn Kilometer weit und dann zum Stehen. Es war der dritte Stau und die Radiomeldungen berichteten von einer Verzögerung von 109 Minuten. Auf jeden Fall brauchten wir fast doppelt so lange nach Frankfurt wie üblich und waren schließlich froh, als wir den Campingplatz in Mörfelden erreichten und unseren Wohnwagen aufstellen konnten.

Die stressige Anreise hatte uns geschlaucht und so wurden die nächsten zwei Tage der Erholung gewidmet. Danach allerdings mussten wir raus. Gabi hatte eine Besichtigung von Burg Frankenstein bei Darmstadt organisiert, bei der uns der Historiker Dr. Kraft durch die Ruine führte und uns deren Geschichte wie auch die der Reichsfreiherren auf Frankenstein näherbrachte. Es war ein sehr interessanter Vortrag, bei dem auch die Rede auf Mary Shelley kam, der Autorin von 'Der neue Prometheus', sprich 'Frankensteins Monster'. Einige Leute behaupten steif und fest, Mary Shelley hätte die Anregung durch diese Burg erhalten, da sie auf einer Reise in der Nähe vorbeigekommen ist. Beweise dafür gibt es nicht, doch die Menschen glauben gerne an etwas, vor allem, wenn es den Tourismus fördert.

Da Elmar noch immer angeschlagen war, verschlankten wir unser geplantes Programm. Es wurden trotzdem einige schöne Tage mit kurzen Abstechern wie in die 'Alte Apotheke' in Frankfurt-Niederrad, die ein Schaufenster mit unserer 'Wanderapothekerin' und der 'Steinernen Schlange' dekoriert hatte. Wir waren auch ein paar Mal bei Gabi und Manfred zu Gast und verlebten angenehme Stunden mit ihnen. An dieser Stelle möchten wir unseren Dank für ihre herzliche Gastfreundschaft und für einiges ausdrücken, was sie für uns gemacht haben. So hat Manfred wunderschöne Lesezeichen für uns gestaltet und ein Fotobuch über unsere Polenreise gemacht, das wir auf der Buchmesse unserer polnischen Freundin und Reisebegleiterin durch Polen, Urszula Pawlik, überreichten.

Manfred übernahm auch den Fahrdienst für uns. So brachte er uns unter anderem zu der Lesung im Globus von Maintal. Nachdem wir uns im empfehlenswerten ASIAPALAST in Hanau gestärkt hatten, ging es ans Werk. Die Cafeteria im Globus war hübsch dekoriert und so machte uns das Lesen doppelt Freude. Es war ein netter Abend und die richtige Einstimmung auf die Buchmesse, die am nächsten Tag begann.

Da es wegen der Lesung am Abend etwas spät geworden war, trafen wir am Mittwoch nicht wie sonst beim Öffnen der Messe ein, sondern etwas später, und begaben uns ohne größere Umwege zum Stand von Droemer-Knaur. Als Erstes stach uns die 'Steinerne Schlange' ins Auge, und dann die Neuausgabe der 'Rebellinnen', die vor Jahren als 'Die Rebellinnen von Mallorca' unter dem Pseudonym Eric Maron erschienen ist. Endlich zählen auch Miranda und Soledad zu den Iny-Lorentz-Heldinnen.

Um 13:00 Uhr trafen wir uns mit Urszula Pawlik, um den Editionsplan für die polnischen Ausgaben der nächsten beiden Jahre zu besprechen. Natürlich ließen wir unsere gemeinsame Recherchereise durch Polen Revue passieren und übergaben Urszula das kleine Fotobuch, das Manfred und Gabi für uns erstellt hatten. Während auf Urszula danach der nächste Termin wartete, nutzten wir die Gelegenheit, uns in der Halle 3.1 ein wenig umzusehen, bevor wir die Buchmesse am Abend wieder verließen.

Donnerstag war Action angesagt. Auf uns warteten etliche Interviews und Fototermine, außerdem trafen wir eine Menge an Kolleginnen und Kollegen. Diesmal blieben wir von der Früh bis zum Schließen und gingen anschließend mit unserer Kollegin Diana Itterheim und ihrer Tochter Jessica essen.

Elmars schwankender Konstitution folgend legten wir am Freitag eine Messepause ein und ruhten uns im Wohnwagen aus. Am Abend stand der Presseempfang des Droemer-Knaur-Verlags auf unserer Liste. Es wurde recht nett, bis zu dem Augenblick, an dem wir uns in die Schlange vor der Garderobe einreihten und geschlagene 40 Minuten warten mussten, bis die Leute vor uns ihre Mäntel, Jacken usw. erhalten hatten. Die letzte S-Bahn, mit der wir hatten fahren wollen, war längst weg und so blieb uns nichts anderes übrig, als uns ein Taxi zu suchen, das uns nach Mörfelden brachte.

Am Samstag ging es nach zu wenigen Stunden Schlaf wieder früh in die Buchmesse. Wie schon am Donnerstag wartete ein dichtes Programm auf uns, das sich nur durch die ausgezeichnete Betreuung durch Gerhard und Svea und deren Team am Droemer-Knaur-Stand durchstehen ließ. Sie versorgten uns mit Tee und Kaffee und kleinen Happen zwischendurch und waren eifrig dabei, uns immer wieder Sitzgelegenheiten am Stand zu verschaffen.

Am Sonntag konnten wir endlich ausschlafen. Allerdings waren wir durch unser Programm vom späten Vormittag bis Messeende eingespannt. Wie schon am Samstag stand vor allem der Kontakt mit den Fans an. Es gab Liveinterviews am Stand und im Lesezelt und mehrere Signierstunden, dazu natürlich immer wieder Gespräche mit Besuchern.

Als wir die Messe verließen und dabei noch einmal in die Halle 3.0 kamen, waren die Leute an den meisten Messeständen schon kräftig dabei, abzubauen. Es machte uns wehmütig, zu sehen, wie Plakate und Dekorationsmaterial abgerissen und in Container geworfen wurde, verriet es uns doch, dass die Buchmesse Frankfurt 2015 der Vergangenheit angehörte. Wir haben dort vier schöne Tage erlebt und freuen uns auf die Buchmesse 2016.

Sonst sind wir nach dem Ende der Messe immer nach Hause gefahren. Diesmal aber hatten wir für den Montag noch eine Lesung in Mosbach in Baden vereinbart. Daher ließen wir Montagmorgen unseren Wohnwagen in Mörfelden zurück und machten uns mit unserem Beerchen auf den Weg. Wir kamen gut an und fanden auf Anhieb sowohl die Mediathek, in der wir lesen sollten, wie auch anschließend das Hotel 'Zum Amtsstüble'. Das Zimmer, in dem wir einquartiert wurden, stellte sogar die bekennende Hotelhasserin Iny zufrieden. Wir verließen es aber rasch wieder, im in der Stadt zu Mittag zu essen. Auch hier hatten wir sehr viel Glück, denn es schmeckte ausgezeichnet.

Am Nachmittag legte Iny sich ein wenig hin, um Kraft für die Lesung zu tanken, während Elmar seinen Laptop nahm und ein wenig weiter arbeitete. Gegen 16:00 Uhr trafen Carmen und Andi aus Dossenheim samt ihren beiden Töchtern ein. Iny nutzte die Gelegenheit, von Andi ein paar Einstellungen bei ihrem Smartphone ändern zu lassen. Später am Nachmittag kehrten wir in das Restaurant zurück, in dem wie zu Mittag gegessen hatten, und aßen gemeinsam zu Abend. Es schmeckte allen und es kam eine angenehm fröhliche Stimmung auf. Diese hielt auch an, als wir in die Mediathek gingen.

Mittlerweile erschienen auch die ersten Zuhörerinnen und Zuhörer. Herr Wiegend von der Mediathek hatte bei der Bestuhlung gut geschätzt, musste aber dann doch noch ein paar Stühle mehr bereitstellen. Er kannte uns übrigens von früher, denn er war ebenso wie wir öfter bei den Tagen der Phantastik in Wetzlar gewesen. Wir unterhielten uns ein wenig über diese Zeiten, doch dann ging es ans signieren. Die Besucher waren zur Zufriedenheit des Buchhändlers sehr kauffreudig und so wurde der Stapel der steinernen Schlange rasch kleiner. Doch auch das wilde Land, der weiße Stern und das goldene Ufer fanden ihre Abnehmer.

Wir lasen diesmal aus der 'Steinernen Schlange'. Irgendwann mussten Carmen und Andi sich verabschieden, da ihr Nachwuchs allmählich Bettschwere verspürte. Es war schön, sie wieder gesehen zu haben und wir freuen uns auf das nächste Mal.

Nach dem Lesen gab es die obligatorische Fragerunde, die auch diesmal sehr munter verlief. Als wir schließlich Schluss machten, ging eine sehr schöne und angenehme Lesung zu Ende. Wir verabschiedeten uns von Herrn Wiegand und den übrigen Leuten aus der Mediathek und kehrten ins 'Amtsstüble' zurück.

Am nächsten Morgen fuhren wir nach dem Frühstück nach Mörfelden zurück, hingen unseren Wohnwagen an den Haken, und dann ging es Richtung Heimat. War die Fahrt nach Mörfelden von Staus geplagt, kamen wir diesmal ausgezeichnet durch. Hinter uns lagen zwei schöne Lesungen, eine interessante Buchmesse und viele, angenehme Gespräche.

Iny und Elmar Lorentz

Herbstblätter

Bericht
von Iny und Elmar am 03-10-2015

Die Buchmesse in Frankfurt:

Wir werden auch heuer wieder in Frankfurt sein. Unsere Hauptaktivitäten finden dabei am Samstag, den 17.10.2015 und Sonntag, den 18.10.2015 statt. Hier findet ihr unser offizielles Veranstaltungsprogramm für diese beiden Tage.

de.book-fair.com/fbf/programme/calendar_of_events/resultlist.aspx?PageRequestId=ab697b36-da8c-4784-a27f-a1fb0a13ac3e&searchterm=iny+lorentz&datefrom=2010-08-27+00%3a00%3a00.000 

Wir freuen uns auf eine schöne Buchmesse, auf die Treffen mit lieben Verlagsleuten und Kollegen und auf viele Leserinnen und Leser historischer Romane.




Lesungen:

An der Stelle wollen wir euch an die Lesungen in Maintal und Mosbach erinnern. Wer in der Nähe wohnt, Zeit hat und Lust, kann uns dort live erleben.

www.inys-und-elmars-romane.de/lesungN.php 




Neuigkeiten:

Die Zeit läuft nur so dahin. Mittlerweile ist das Jahr 2015 bereits zu dreiviertel Vergangenheit. In dieser Zeit ist einiges geschehen. Wir waren auf Reisen, haben recherchiert, Lesungen gemacht und natürlich geschrieben. Nun sind wir nicht die Leute, die es an die große Glocke hängen, wenn ein Roman beendet ist und einer neuer begonnen wird. Hießen die Helden Anfang des Jahres noch Klara und Tobias, waren es wenig später Moíra und Martin und jetzt sind wir bei Johanna und Adam angelangt.



Dabei sind die Leserinnen und Leser mit E-Book-Readern im Vorteil, denn sie werden Moíra und Martin bereits ab dem 16.11.2015 kennenlernen, während die Freunde bedruckten Papiers noch ein wenig warten müssen. In "Der Sohn der Mätresse" erleben Martin und die junge Irin Moíra ihr großes Abenteuer zur Zeit Ludwigs XIV. und stehen dabei einem Feind gegenüber, der ebenso listenreich wie skrupellos ist.

www.thalia.de/shop/de_buch_start/suche/?sq=der+Sohn+der+M%E4tresse&sswg=ANY×tamp=1443861969276 



Klara und Tobias werden einige von euch, die den E-Book-Reader vorziehen, bereits kennengelernt haben, denn Klara ist "Die Wanderapothekerin". Seit sie damals auf Wanderschaft ging, sind ein paar Jahre vergangen. Sie ist mit Tobias verheiratet, hat ein Kind, und könnte glücklich sein. Doch dann geraten sie und Tobias zwischen zwei streitende Parteien und Klara muss in "Die Liebe der Wanderapothekerin" alles wagen, um ihre Familie zu retten. Voraussichtlich werden "Die Wanderapothekerin" und "Die Liebe der Wanderapothekerin" 2017 als gedruckte Bücher erscheinen. Als E-Book gibt es im Dezember 2015 wie schon beim ersten Band einen Prolog, und in den ersten Monaten des Jahres 2016 die einzelnen Teile. Wer warten will, kann es ab dem 01.03.2016 auch als gesamtes E-Book erwerben.

www.droemer-knaur.de/buch/7950897/die-wanderapothekerin 

www.thalia.de/shop/de_buch_start/suche/?sq=die+liebe+der+wanderapothekerin&sswg=ANY×tamp=1443862240866 



Als E-Books bereits erschienen sind "Die Fürstin" und "Die Rebellinnen", die vor Jahren unter dem Pseudonym Eric Maron erschienen sind und jetzt endlich 'echte' Iny Lorentz Romane werden. Am 02,11.2015 erscheint "Die Rebellinnen" im Druck und am 01.02.2016 Februar 2016 folgt "Die Fürstin".

www.droemer-knaur.de/buch/8571819/die-rebellinnen 

www.droemer-knaur.de/buch/8571873/die-fuerstin 



In diesen Tagen erscheint mit "Die steinerne Schlange" der Roman, in dem wir bisher am weitesten in die Zeit zurückgegangen sind. Hier muss Gerhild im Schatten des Limes ihre Freiheit und die ihres Volkes gegen einen römischen Feldherrn verteidigen. Hier gibt es übrigens ab dem 01.12.2015 eine als E-Book erscheinende Kurzgeschichte, in der der römische Hilfstruppenoffizier Julius vorgestellt wird. Sie heißt "Nennt mich Julius" und erzählt, wie er zu den Römern gekommen ist.

www.droemer-knaur.de/buch/7956737/die-steinerne-schlange 

www.thalia.de/shop/de_buch_start/suche/?sq=nennt+mich+julius&sswg=ANY×tamp=1443862470910 



Da wir gerade bei Kurzgeschichten sind. Es gibt ab dem 02.12.2015 eine weitere, neue Kurzgeschichte von uns als E-Book. In "Brautraub" müssen sich Flavia und Michaela, die Enkelinnen der einstigen Wanderhure Marie, mit einem brutalen Entführer herumschlagen.

www.thalia.de/shop/de_buch_start/suchartikel/brautraub/iny_lorentz/EAN9783426439678/ID43879339.html?jumpId=1303425&suchId=a8b3f061-498c-423f-83a0-d08f3654bb44 



Erneut angeboten wird ab dem 02.12.2015 die Kurzgeschichte "Die Münze im Becher". Hier spielt Falko, Maries Sohn, die Hauptrolle.

www.thalia.de/shop/de_buch_start/suche/?sq=die+m%FCnze+im+becher&sswg=ANY×tamp=1443862662717 



Eine für unsere Leserinnen und Leser wohl ungewohnte Kurzgeschichte wird in der Anthologie "Wehe wenn der Krampus kommt" von Werner Gerl erscheinen. Es ist ein Band von Krimi-Kurzgeschichten, in der nicht nur wir, sondern etliche sehr bekannte Krimi-Autoren mitgeschrieben haben.

www.thalia.de/shop/de_buch_start/suche/?sq=wehe+wenn+der+krampus+kommt&sswg=ANY×tamp=1443862730204 



Am 01.12.2015 erscheint die Taschenbuchausgabe von "Die List der Wanderhure". Marie und Michel geraten in ein Abenteuer, in der Marie mehr als einmal zu einer List greifen muss, um nicht zu unterliegen.

www.droemer-knaur.de/buch/1317279/die-list-der-wanderhure 



Im Januar 2016 wird unsere "Dämmerlandreihe" unter dem Pseudonym "Sandra Melli" weitergeführt. Es erscheint Band fünf unter dem Titel "Tempel in Flammen". Einige werden es bereits vermuten, dass unsere Helden Laisa und Rogon ein wenig unsere Alter Egos sind. Diesmal haben sie einiges zu tun, um den Fallen des "Siebten Gottes" zu entgehen und zu verhindern, dass der heiligste Ort der Dämmerlande zur Ödnis wird.

"Tempel in Flammen" und die vorhergehenden Bände "Stern der Göttin", "Stolz der Kriegerin", "Fluch des Magiers" und "Die List der Katzenfrau" eignen sich übrigens gut für den lesenden Nachwuchs der Iny-Lorentz-Leserinnen und –Leser.

www.droemer-knaur.de/buch/1317269/stern-der-goettin 

www.droemer-knaur.de/buch/1317267/stolz-der-kriegerin 

www.droemer-knaur.de/buch/1317265/fluch-des-magiers 

www.droemer-knaur.de/buch/7784294/die-list-der-katzenfrau 

www.droemer-knaur.de/buch/7784297/tempel-in-flammen 




Damit wünschen wir all unseren Fans eine frohe Zeit (nicht nur) mit unseren Romanen.


Iny und Elmar Lorentz

Großbreitenbach

Bericht
von Iny und Elmar am 31-08-2015

Vor etwas mehr als zwei Jahren waren wir in Großbreitenbach, um für die Wanderapothekerin zu recherchieren.

Damals haben uns sowohl Heinz Liebermann vom Verein der Pflege der Olitätenwege in Thüringen, wie auch das Kreativ Museum Thüringer Wald sehr unterstützt. Bevor wir nach Hause fuhren, haben wir versprochen, eine Lesung in Großbreitenbach zu halten.

Heuer im August war es dann so weit. Wir füllten unser Beerchen mit dem Gepäck, luden auch unsere Lektorin ein und fuhren los. Zunächst kamen wir gut voran, aber kurz vor dem Ziel war eine Ortsdurchfahrt gesperrt und zwang uns zu einem Umweg. Unser Navi kam damit nicht mehr zurecht und gab zuletzt so widersprüchliche Anweisungen, so dass Elmar es kurzerhand abschaltete. Doch auch so fanden wir unseren Bestimmungsort und checkten im Hotel ein.

Nachdem wir uns ein wenig von der Fahrt durch die Tiefen des Thüringer Schiefergebirges mit seinen gewundenen Straßen erholt hatten, fuhren wir zum Kreativ-Museum und warteten davor auf unsere Gastgeber. Der Erste erschien auch bald und ließ uns ein. Im hinteren Teil des Geländes war eine alte Scheune renoviert und zum Veranstaltungsort umgebaut worden. Es war ein sehr schöner Lesungsort, und er wurde noch schöner, als der Verwalter des Museums – er mag uns verzeihen, dass wir uns seinen Namen nicht merken konnten – den Grill anschürte und die ersten Thüringer Bratwürste auflegte. Wir hatten Hunger und hungrig sind wir nicht zum Lesen zu gebrauchen.

Nach einer Bratwurst für Iny und zwei für Elmar ging es uns besser. Unterdessen waren immer mehr Zuhörerinnen und sogar ein paar Zuhörer eingetroffen. Zwei Herren von der Presse erschienen ebenfalls, stellten ihre Fragen, und erwiesen sich später als aufmerksame Zuhörer. Zu unserer großen Freude war auch Heinz Liebermann gekommen. Er trug extra für die Lesung die Tracht der Buckelapotheker und wurde von den Zuhörern mit großem Beifall empfangen.

Der Veranstaltungsraum füllte sich zusehends, denn es wollten viele Leute die Autoren sehen, die einen Roman über die Buckelapotheker aus dieser Gegend geschrieben haben. Zunächst führte uns die Lesung jedoch in eine ganz andere Weltgegend. Da 'Die Wanderapothekerin' bei Knaur bislang nur als E-Book erschienen ist und das Taschenbuch erst 2017 folgen wird, lasen wir aus Erstes aus unserem aktuellen Roman 'Das wilde Land' und brachten dem Publikum die Abenteuer unseres Helden Walther Fichtner, seiner Frau Nizhoni und ihrer Familie näher.

Wir konnten aber nicht nach Großbreitenbach kommen und nicht aus 'Die Wanderapothekerin' lesen. Daher trug Iny ein Stück daraus vor, und dann konnten wir allen die frohe Botschaft verkünden, dass es in Bälde eine Fortsetzung der 'Wanderapothekerin' geben würde. Elmar hatte sich eine Stelle aus dem Manuskript aufgesucht und gab diese zum Besten. Bei der anschließenden Fragerunde waren die Zuhörerinnen äußerst aktiv und stellten viele Fragen, die wir gerne beantworteten. Natürlich ging es immer wieder um die Wanderapothekerin, um die Recherche für diesen Roman und auch darum, wie wir auf dieses Thema gekommen waren. Es war insgesamt eine sehr angenehme Veranstaltung und eine der schönsten Lesungen überhaupt. An dieser Stelle an alle Beteiligten ein dickes Kompliment.

Eine Sache müssen wir noch erwähnen. Eine der Zuhörerinnen trug den Familiennamen Just, so wie im Roman unser Laborant Rumold Just, sein Sohn Tobias und im zweiten Band seine Schwiegertochter Klara. Darüber haben wir uns auch sehr gefreut.

Iny und Elmar Lorentz

Bozen 2015 -Die Wanderhure auf Schloss Runkelstein

Bericht
von Iny und Elmar am 06-07-2015

Im Juni 2014 durften wir die Uraufführung der 'Wanderhure' in Bad Hersfeld erleben. Heuer war die 'Wanderhure' nach Südtirol gezogen, in die Heimat Oswald von Wolkensteins, der 1415 am Konzil zu Konstanz teilgenommen und mit einem seiner spöttischen Kommentare erst den Anstoß für uns gegeben hat, diesen Roman zu schreiben.

Unweit von Bozen erhebt sich auf einem Höhenrücken Schloss Runkelstein. Die gut erhaltene Burg besitzt den größten profanen mittelalterlichen Freskenzyklus Mitteleuropas und ist bereits dadurch eine Reise wert. Uns führte jedoch etwas anderes dorthin. Alfred Meschnigg, ein erfahrener Theatermann und künstlerischer Leiter der Vereinigten Bühnen Bozens, brachte 'Die Wanderhure' auf Schloss Runkelstein. Wir hatten im Vorfeld bereits Fotos von den Proben gesehen und wussten, da müssen wir unbedingt hin. Unsere Freundin Ingeborg, unermüdliche Begleiterin auf vielen Reisen, war auch diesmal mit von der Partie.

Unser Beerchen brachte uns gut nach Bozen. Bereits am Abend trafen wir mit Alfred Meschnigg zusammen, der die Aufführung der 'Wanderhure' auf Burg Runkelstein erst ermöglicht hat. Es wurde ein angenehmes Gespräch, das uns noch mehr Lust auf die Aufführung machte.

Am nächsten Vormittag ging es erst einmal zu den Studios von Radio Tirol und Radio Südtirol und zu einem Interview mit Renate Holzner. Wir erzählten von dem Entstehen der Wanderhure und gaben auch einen kleinen Ausblick auf die Romane, die von uns heuer und im nächsten Jahr zu erwarten sind. Es geht ja bereits in einem Vierteljahr mit 'Die steinerne Schlange' los.

Mittlerweile zogen die Temperaturen rekordverdächtig an, so dass wir froh waren, uns am Nachmittag in unsere Zimmer zurückziehen zu können. Nach einem frühen Abendessen holte uns Alfred Meschnigg ab und brachte uns zum Schloss. Dort war ein Büchertisch aufgestellt und wir durften etliche Bücher signieren. Zwischendurch gab es ein weiteres Interview, viele der Schauspieler stellten sich vor und so verging die Zeit so rasch, dass wir gerade noch rechtzeitig unsere Plätze einnehmen konnten, bevor 'Die Wanderhure' begann.

Wir hatten durch die Bilder, die wir im Internet gesehen hatten, bereits sehr große Erwartungen. Es gelang jedoch Katharina Gschnell (Marie), Dagmar Peer (Mechthild von Arnstein), Renate Masoner (Hiltrud), Dolores Mair (Wina). Franz Braun (Ruppertus), Andrea Gallo (Hunold), Simon Schwarz (Michel), Franz Fulterer (Utz), Armin Mair (Jodokus, Sepp Dissertori (Dietmar von Arnstein), um nur ein paar stellvertretend für alle zu nennen, diese Erwartungen noch weit zu übertreffen.

Iny sagte hinterher, dass diese Aufführung genauso wäre, wie sie sich 'Die Wanderhure' als Theaterstück immer gewünscht hätte. Es war einfach großartig. Am liebsten würden wir alle dreiunddreißig Schauspielerinnen und Schauspieler nennen. Jeder von ihnen hat hervorragend gespielt. Für uns war es ein großes Erlebnis und dafür wollen wir allen danken, die daran beteiligt waren. Dazu gehören auch die Menschen neben der Bühne, die ebenfalls alles getan haben, damit 'Die Wanderhure' auf Schloss Runkelstein ein solcher Erfolg werden konnte.

Auch der Zuschauerzuspruch war gewaltig. Selbst die Treppe zwischen den beiden Zuschauerrängen war, um es mit unserer polnischen Freundin Urszula zu sagen, knallvoll. Etliche Zuschauer standen noch oberhalb der Zuschauertribüne auf dem Wehrgang und einige hatten sich sogar zwischen die Zinnen gesetzt. Ursprünglich waren zwanzig Aufführungen geplant. Wegen des großen Zuschauerandrangs wurden kurzerhand drei zusätzliche Aufführungen eingeschoben, und auch deren Karten waren blitzschnell ausverkauft. Dabei konnten viele Kartenwünsche nicht mehr berücksichtigt werden.

Nach der Aufführung saßen wir noch eine Weile mit den Akteuren zusammen und stießen auf eine gelungene 'Wanderhure' an.

In dieser Nacht kamen wir spät ins Bett und mussten am Morgen doch recht früh heraus. Wir hatten einen Termin mit Philipp Achamer, den Landesrat für Kultur Südtirols, der sich sehr zufrieden über den großen Erfolg der 'Wanderhure' zeigte. Danach kehrten wir nach Schloss Runkelstein zurück und lernten das Schloss und dessen Geschichte bei einer extra für uns organisierten Führung kennen. Runkelstein lohnt sich auch ohne Wanderhure!

Nach dem Mittagessen auf Runkelstein ging es nach Bozen zurück und wir verabschiedeten uns von Alfred Meschnigg, der uns während unseres Aufenthalts in der Stadt so lieb betreut hatte. Bei diesem Abschied kam bei uns ein wenig Wehmut auf, denn die Tage in Bozen waren wunderschön gewesen.

Iny und Elmar Lorentz

DeLiA in Sulzbach

Bericht
von Iny und Elmar am 03-06-2015

Eigentlich hatten wir zwei Wochen mit dem Wohnwagen ins Saarland fahren und dabei die DeLiA-Liebesromantage in Sulzbach besuchen wollen.

Elmars Operation machte uns einen Strich durch die Rechnung, so dass wir nur zu den DeLiA-Tagen fahren konnten und dabei im Alfa-Hotel übernachteten, wie wir es bereits während unserer Lesung am 17.04. getan hatten.

Die Anfahrt verlief trotz der gefühlten einhundert Baustellen mit zäh fließendem Verkehr halbwegs zufriedenstellend. Wir waren allerdings froh, als wir im Hotel ankamen. Um Kräfte zu sparen, waren wir bereits im Mittwoch angereist. Daher hatten wir Donnerstagvormittag noch frei. Es war Iny gelungen, Elmar davon abzubringen, seinen Laptop mitzunehmen, um diesen halben Tag zum Schreiben zu nutzen. Gelegentlich bekommt er nämlich Anfälle, nicht rechtzeitig mit einem Text fertig zu werden. Vergeudet war die Zeit trotzdem nicht, da wir beide uns lange über die nächsten Romane unterhalten konnten.

Am Donnerstagnachmittag verschaffte uns unser Navi eine Tour de Saarland, da wir auf seine Aussage verließen und prompt die Ausfahrt verpassten. Den Rat, auf der Hauptstraße zu wenden, ignorierten wir, da dies nur nach der Art von Knight Rider möglich gewesen wäre. Irgendwann erreichten wir dann doch die Hermann-Neuberger-Sportschule und trafen dort auch schon eine ganze Menge DeLiA-Mitglieder an.

Unzählige Hände wurden geschüttelt, jede Menge Wangen geküsst, und die ersten Gespräche geführt. Dabei wurden Hundemarken ... äh, an Bändern hängende Mitgliederkarten verteilt und geschaut, wer alles schon anwesend war. Der erste Programmpunkt der DeLiA-Tage war eine Podiumsdiskussion unter dem Motto 'Spitzensport trifft Spitzenliteratur'. Auf der einen Seite saßen schlanke und durchtrainierte Olympiateilnehmerinnen und –nehmer, auf der anderen nicht ganz so schlanke und durchtrainierte Autorinnen und Autoren. Es wurde eine sehr muntere Unterhaltung, die das Publikum doch das eine oder andere Mal zum Schmunzeln brachte. Eine Gruppe junger Damen führte uns dann vor, wie man in völliger Harmonie Gymnastik mit einem Ball machen kann.

Das Zuschauen machte hungrig und so kam das anschließende Büffet gerade recht. In munterer Runde wurde es noch recht lustig und irgendwann winkte der Bettzipfel so sehr, dass wir uns dem Ruf nicht mehr widersetzen konnten.

Freitagmittag brachte uns ein Shuttlebus zum Rathaus in Sulzbach. Bürgermeister Adam begrüßte die DeLiA-Mitglieder und gab einen kurzen, aber sehr interessanten Einblick in die Geschichte seiner Stadt. Als Höhepunkt des Besuches im Rathaus durften sich alle DeLiAs ins Goldene Buch der Stadt Sulzbach eintragen. Für uns alle war dies eine besondere Ehre und wir danken an dieser Stelle Herrn Adam und alle, die in Sulzbach mitgeholfen haben, diese DeLiA-Tage zu einem unvergesslichen Ereignis zu machen. Hervorheben möchten wir hier Frau Thul, die unser saarländisches DeLiA-Mitglied Deana Zinßmeister bei der Organisation dieser Veranstaltung grandios zur Seite gestanden ist.

Nach dem Besuch im Sulzbacher Rathaus ging es zur Hermann-Neuberger-Sportschule zurück. Das Mittagessen stand an und danach gab es einen interessanten Vortrag über E-Books und E-Book-Verlage. Da Elmar etwas schwächelte und am Abend noch der Höhepunkt dieser DeLiA-Tage bevorstand, schwänzten wir den Vortrag und kehrten ins Hotel zurück, um uns eine Stunde auszuruhen. Rechtzeitig zur Gala mit der Feier des besten Liebesromans des Jahres 2014 erreichten wir die Aula in Sulzburg. In ihr hatten sich schon viele festlich gekleidete Leute eingefunden. Die DeLiA-Damen hatten sich schick gemacht, während wir wie immer gekleidet waren. Doch wie sagte Elmar: Ab einem gewissen Alter kann man sich eine gewisse Exzentrizität leisten.

Neben mehreren Pressevertretern waren auch etliche VerlagsmitarbeiterInnen erschienen und drückten ihren Autorinnen die Daumen. Unsere Cheflektorin und Programmleiterin bei Droemer-Knaur, Christine Steffen-Reimann, war besonders nervös, waren doch gleich drei ihrer Schützlinge nominiert worden.

Die Gala wurde ausgezeichnet moderiert und ebenso musikalisch untermalt. Alle nominierten Autorinnen und ihre Romane wurden vorgestellt, und schließlich machten Petra Schier, die Vorsitzende der Jury, und unsere Präsidentin Rebecca Michele sich daran, die Kuverts zu öffnen. Der dritte Platz ging an Beatrix Mannel-Gurian für den Roman 'Der Klang der blauen Muschel'. Zweite wurde Beate Rygiert mit dem Roman 'Das Lied von der unsterblichen Liebe'. Als Gewinnerin wurde schließlich Anette Dutton mit dem Roman 'Das geheime Versprechen' genannt. Unsere liebe Christine Steffen-Reimann strahlte danach wie der Morgenstern, zählten doch sowohl Anette Dutton wie auch Beate Rygiert zu ihren Autorinnen.

Es war eine sehr stimmungsvolle Feier und sie ging noch weiter. Wir unterhielten uns noch eine Weile mit Christine Steffen-Reimann, bis Elmars Kräfte nachließen und wir uns wieder zu unserem Hotel aufmachten. Nach Elmars Worten braucht man ab einem gewissen Alter ausreichend Schlaf und den bekamen wir im Gegensatz zu unseren DeLiA-Freundinnen, die die Nacht zum Tage machten und es trotzdem schafften, rechtzeitig zum Frühstück in der Hermann-Neuberger-Sportschule zu erscheinen. Dort wurde Punkt 09:00 Uhr abgeräumt und da hieß es sich zu sputen, um satt zu werden.

Am Samstag fand die Mitgliederversammlung statt, Elmars 'Lieblingsprogrammpunkt' bei solchen Veranstaltungen. Zum Glück lief alles sehr harmonisch ab, und es dauerte auch nicht allzu lange. Rebecca Michele, unsere langjährige Vorsitzende, trat zurück, doch gab es mit Andrea Reichart bereits eine würdige Nachfolgerin, die auch gleich die DeLiA-Tage 2016 in Iserlohn austragen wird.

Der Abend sah uns dann alle im Karree des Salzbrunnenhauses. Die lange Lesenacht begann, wobei der Andrang an interessierten Leserinnen und Lesern so groß war, dass die meisten DeLiAs im Freien bleiben mussten. Allerdings hätte Petrus die Heizung etwas höher schalten können. Es war nämlich für den vorletzten Tag des Wonnemonats Mai etwas arg frisch. Es lasen Heike Abidi, Anna Koschka, Susanne Oswald, Sandra Regnier, Britta Sabbag, Britt Reißmann, Beatrix Mannel und als letzte wir.

Mit uns endete auch das offizielle Programm der diesjährigen DeLiA-Liebesromantage. Zusammen mit etlichen Kolleginnen und Fans setzten wir uns noch in ein kleines Lokal, doch während die anderen fröhlich Cocktails und Ähnliches schlürften, beschieden wir uns mit Tee. Dabei hätte man durchaus das eine oder andere Glas auf Deana Zinßmeister, auf Sulzbach und auf DeLiA leeren können. Es waren wunderschöne Tage im Saarland. Unseren besten Dank an allen, die dieses Treffen ermöglicht haben. Wir werden Sulzbach stets in guter Erinnerung behalten.

Irgendwann kam der Abschied von den anderen DeLiAs und damit auch ein wenig Wehmut auf. Doch wir trösteten uns mit dem Ruf: "Nächstes Jahr in Iserlohn!"

Iny und Elmar Lorentz

Die Wanderhure kehrt zurück!

Vorankündigung
von Iny und Elmar am 25-06-2015

Die Wanderhure kehrt zurück!
Wo: bei Sat 1
Wann: am 30.06.2015 um 20:15.
www.sat1.de/film/der-sat-1-filmfilm/die-wanderhure 
Iny und Elmar Lorentz

Die Wanderhure in Bozen

Info
von Iny und Elmar am 27-05-2015

Vor vielen Jahren gab ein Ausspruch des Südtiroler Minnesängers Oswald von Wolkenstein für uns den Anstoß zur Wanderhure.

Wir haben unsere Marie auf dem Fernsehschirm gesehen und sie im letzten Jahr in Bad Hersfeld als Freilichttheateraufführung in der Stiftsruine erlebt.

Wir freuen uns sehr, dass Marie heuer in der Südtiroler Heimat Oswald von Wolkensteins aufgeführt werden kann. Ort des Geschehens wird Schloss Runkelstein bei Bozen sein, ein stilvoller Rahmen, da hier auch der der Wanderhure bekannte Kaiser Sigismund zu Gast war.

Die Fotos von den Proben, die wir bisher sehen durften, sind einfach toll! Doch seht hier selbst:


Die Hompage der 'Wanderhure' in Südtirol:

www.die-wanderhure.it/ 


Die Südtiroler 'Wanderhure' bei Facebook:

www.facebook.com/wanderhure 


Wir werden auf alle Fälle eine Aufführung besuchen und wünschen allen Beteiligen viel Freude und sehr viel Erfolg!


Iny und Elmar Lorentz

Neues im Mai 2015

Info
von Iny und Elmar am 25-05-2015

Der Mai ist nicht nur gekommen, er ist auch bald schon vorbei. Zwar brachte dieses Jahr bereits einige schöne Ereignisse, aber ein paar Höhepunkte kommen noch.

Einer ist bereits in dieser Woche. Die Autorinnen und Autoren von DeLiA versammeln sich in Sulzburg im Saarland zu ihrem diesjährigen Treffen mit Lesungen, Workshops und der großen Gala mit der Verleihung des DeLiA-Preises für den besten Liebesroman des letzten Jahres.

Teilnehmende Autoren:

www.delia-liebesromantage.de/html/teilnehmer.html 

Programm:

www.delia-liebesromantage.de/html/programm.html 

Wer zufällig in der Nähe ist und Lust hat. DeLiA-Autorinnen und -Autoren beißen im allgemeinen nur selten und sind eigentlich immer für ein Autogramm oder ein kurzes Gespräch zu haben.

Iny und Elmar Lorentz

Die Frühjahrsfahrt

Bericht
von Iny und Elmar am 27-04-2015

Eine Lesereise ist eine Reise zu den Lesern und wie alle Reisen mit einer gewissen Anstrengung verbunden. Wir machen sie trotzdem immer wieder gerne, um unseren Fans die Gelegenheit zu geben, uns zu sehen, zu hören und Fragen zu stellen.

In diesem Jahr ist die Zeit dafür wegen anderer Termine so eingeschränkt, dass wir ein ausgedrucktes Manuskript zum Korrigieren auf die Reise mitgenommen haben und unsere Laptops, die uns sonst meist nur im Wohnwagen begleiten. Der nächste Ablieferungstermin brennt jedoch unter den Nägeln und da hieß es, keinen Arbeitstag zu verlieren. Den Wohnwagen konnten wir diesmal nicht mitnehmen, da es zu anstrengend gewesen wäre, ihn zu laden und dann innerhalb weniger Tage mehrfach zu versetzen. Zudem war die erste Fahrstrecke 700 km lang und das ist mit dem Anhänger am Haken an einem Tag nur mit einer Marathonfahrt zu schaffen. Dazu sind wir beide derzeit nicht in der Lage. Elmar kämpft noch immer mit den Nachwirkungen seiner Operation und Iny ist wieder einmal völlig überarbeitet.

Doch auch so können wir keine 700 km fahren und am Abend munter lesen und fröhlich sein. Wir fuhren daher einen Tag eher los und brauchten mit nur kurzen Pausen und einem Riesenstau bei Düsseldorf über neun Stunden bis nach Vreden im Münsterland. Dabei ist unser Beerchen wirklich kein lahmer Esel.

Der nächste Vormittag galt der Arbeit, anschließend suchten wir die Stadtbücherei in Vreden, wurden dabei aber von nagelneu aussehenden Schildern und den Ratschlägen einiger Passanten in die Irre geführt. Als wir schließlich vor einer Baugrube strandeten und nicht mehr weiter wussten, erbarmte sich ein älterer Herr unser und fuhr mit dem Fahrrad voraus. In der Bücherei erfuhren wir, dass diese ausgelagert worden war und längst in ihre renovierten Räume hätte zurückkehren sollen. Daher wiesen die Schilder bereits auf den neuen Standort der Bibliothek hin.

Wenigstens hatten wir etwas von der Innenstadt in Vreden gesehen. Jetzt aber ging es erst einmal über die nahe niederländische Grenze. In Erinnerung an unsere erste gemeinsame Urlaubsfahrt vor 33 Jahren gab es zu Mittag Pannekoeken. Iny bekam einen mit Apfel und Elmar einen mit Speck.

Der Nachmittag sah uns wieder über das Manuskript gebeugt, bzw. am Computer. An der Stelle ein dickes Lob an das Personal des Hotels Meyerink. Eigentlich hatten sie ein Zimmer im dritten Stock für uns reserviert, zu dem es aber keinen Aufzug gab. Daher quartierten sie uns sofort auf ein Erdgeschosszimmer im Nebengebäude um, damit Iny nicht die Treppen steigen musste. Außerdem schaffen sie es, das Abendessen vor der Lesung trotz der knappen Zeit, die zur Verfügung stand, rechtzeitig auf den Tisch zu stellen.

Da wir mittlerweile wussten, wo wir lesen würden, kamen wir rechtzeitig an und begannen auch schon bald, die ersten Bücher zu signieren. Viele Besucher nutzen die Gelegenheit, auch gleich Bücher für Mütter, Töchter, Freundinnen, Ehemänner usw. zu kaufen und signieren zu lassen. Schließlich wurde das Signieren vorerst unterbrochen und die Lesung begann. Wir lasen aus 'Das wilde Land' und ließen die Zuhörer an ein paar Abenteuer unseres Auswanderers Walther Fichtner und seiner zweiten Frau Nizhoni teilhaben. Nach einer Pause, in der wir wieder signierten, konnten die Zuhörer Fragen an uns stellen. Man soll nicht meinen, die West-Westfahlen besäßen keinen Humor. Es wurde eine sehr amüsante Angelegenheit und so viel mit unseren Zuhörern gelacht haben wir selten.

Etwas weniger amüsant wurde dann die Rückfahrt zum Hotel. Das Zentrum von Vreden ist erst vor kurzem völlig neu gestaltet worden und damit war unsere Navigatorin, die uns immer sagt, wie wir fahren sollten, völlig überfordert. Sie wollte unbedingt, dass wir die Pfosten, mit denen die neue Fußgängerzone abgesperrt ist, über den Haufen fahren und uns zwischen den Leuten, die in dieser lauen Nacht noch flanierten, hindurchschlängeln sollten. Erst als Elmar stur eine Straße entlang fuhr, ohne auf ihre Anweisungen zu achten, kam sie endlich zur Vernunft und brachte uns zum Hotel.

Am nächsten Vormittag lud Elmar unser Gepäck wieder in den Beeren, denn es ging nach dem Frühstück weiter ins Saarland. Aufgrund des durch eine Baustelle erzeugten Riesenstaus bei Düsseldorf und Mettmann missachteten wir zunächst sämtliche Anweisungen unserer Navigatorin und wechselten, so rasch es ging, auf die linke Rheinseite über. Zuerst meckerte das Navi noch, dann begriff es unsere Absicht und brachte uns nach über 400 km gut ins Alfa-Hotel von St. Ingbert-Sengscheid. Dort hätten wir ebenfalls ohne Aufzug im dritten Stock übernachten sollen, wurden aber problemlos ins Erdgeschoss umgesiedelt.

Der nächste Vormittag sah uns wieder an der Arbeit. Auch nach dem Mittagessen und einem kleinen Spaziergang ging es weiter. Es sollte sich schließlich lohnen, das Manuskript und die Laptops mitgeschleppt zu haben. Um 17:00 Uhr holte uns dann unsere Kollegin Deana Zinßmeister ab und brachte uns nach Dudweiler. Vor der Lesung war eine Signierstunde in der Buchhandlung am Dudweiler Markt eingeplant, die erstaunlich gut angenommen wurde. Die Lesung selbst fand in der Filiale der Volksbank statt. Neben dem Chef der Volksbank, dessen Namen uns leider entfallen ist, war auch Herr Adam, der Bürgermeister von Sulzbach anwesend. Unsere Lesung war nämlich eine der Vorablesungen für die DeLiA-Tage in Sulzbach/Saar, die vom 29.05.-31.05.2016 stattfinden. Vor uns hatten bereits Kerstin Gier, Inga Lindström und Eva Völler gelesen.

www.delia-liebesromantage.de/ 

Deana schrieb in einem Facebook-Posting, wir hätten Dudweiler gerockt. Ganz so war es sicher nicht, doch es war eine schöne Lesung mit einem begeisterungsfähigen Publikum, das wir uns auch am 30.05.2015 bei unserer Lesung in Sulzbach wünschen. Uns hat es auf jeden Fall gefallen. Deana brachte uns schließlich auch zum Alfa-Hotel zurück. Herzlichen Dank für alles, Deana! Du bist einfach großartig.

Am nächsten Tag lag die kürzeste Etappe unserer Lesereise vor uns. Wir fuhren vom Saarland nach Sinsheim mit seinem ebenso bekannten Ortsteil Hoffenheim. Es war Samstag – Bundesligazeit! - und Bayern München war dort zu Gast. Für uns hieß dies erst einmal, uns in eine endlose Autoschlange einzureihen, und sie rechtzeitig wieder zu verlassen, um in die Hoteleinfahrt zu kommen. Unser Zimmer war im Hotel Bär gebucht, lag im 4. Stock, aber hier gab es einen Aufzug. Das Hotel machte seinem Namen alle Ehre, denn es war voller Teddybären.

Nach dem Mittagessen setzte Elmar sich wieder an seinen Laptop, während Iny das Manuskript zur Hand nahm und es korrigierte. Am Abend gab es einen kleinen Spaziergang und dann ging es ins Bett. Die beiden vorhergegangenen Lesungen hatten uns doch geschlaucht.

Am nächsten Tag hatten wir frei. Dies hieß, wir saßen über dem Manuskript (Iny) oder am Laptop (Elmar). Am Nachmittag sahen wir uns dann doch den Ort an und warfen dabei einen Blick auf die Stiftskirche Sunnisheim, in der wir lesen würden. Den Abend nützten wir, um über einige weitere Buchprojekte zu diskutieren.

Den nächsten Morgen begannen wir azyklisch. Nach dem Frühstück gingen wir erst einmal in den Ort und suchten die Buchhandlung Doll auf, um uns vorzustellen. Kurz vor dem Mittagessen waren wir dann doch wieder in unserem Zimmer bei der Arbeit und unterbrachen diese nur, um unsere hungrigen Mägen zu füllen. Am Abend ging es dann zur Stiftskirche hoch. Wir hatten uns Zeit genommen, um bereits vor der Lesung zu signieren, und es wurde begeistert aufgenommen. Übrigens haben wir an diesem Ort einen neuen Iny-Lorentz-Signier-Rekord aufgestellt. Eine Besucherin brachte sechzehn Romane von uns mit und immer, wenn sich eine kleine Lücke zwischen den anderen Signierwünschen ergab, wurde rasch eines davon eingeschoben.

Die Lesung selbst war wie die beiden anderen sehr angenehm. Unsere Stimmen hielten durch und die Stimmung war vor allem bei der Fragerunde recht ausgelassen. So machen Lesereisen Spaß! Nach einem letzten Zusammensitzen mit Herrn Gaude von der Buchhandlung Doll und mehreren Damen, die die Lesung mit organisiert hatten, ging es dann ins Bett. Am nächsten Morgen war Elmar wieder dabei, unseren Beeren (manchmal auch Bärchen genannt) zu laden. Nach dem Frühstück hieß es Abschied vom Bären (dem Hotel) zu nehmen und es ging heimwärts. Die Fahrt verlief für uns sehr gut. Allerdings war die Gegenfahrbahn auf gut 50 Kilometer ein einziger Parkplatz. Etliche Kilometer weit standen die LKW sogar in zwei Reihen vor irgendetwas an, das wir nicht gesehen haben. Dagegen war selbst der Stau auf unserer Hinfahrt bei Düsseldorf-Mettmann harmlos. Der Gedanke, einmal selbst in einem solchen Megastau zu stecken, ist erschreckend.

Nicht erschreckend war allerdings unsere Lesereise und wir bedanken uns bei allen, die dabei mitgeholfen haben, dass sie so gut gelungen ist.

Iny und Elmar Lorentz

Sag die Wahrheit am 11.05.2015

Info
von Iny und Elmar am 07-05-2015

Sag die Wahrheit am 11.05.2015

Am 11.05.2015 um 22:00 Uhr ist Iny Lorentz bei Sag die Wahrheit im SWR zu Gast.

Das engagierte 'Sag Die Wahrheit-Rateteam' (Kim Fisher, Pierre M. Krause, Ursula Cantieni und Mike Krüger), muss dabei herausfinden, wer unter drei Kandidatinnen Iny Lorentz ist. Zwei sind 'Schwindlerinnen', nur eine ist echt! www.swr.de/sag-die-wahrheit/-/id=13831220/h72dfn/ 

Frühlingserwachen

Info
von Iny und Elmar am 31-03-2015

Das erste Quartal des Jahres 2015 liegt hinter uns. Noch bläst der Wind kalt über das Land, doch die ersten Knospen sprießen und im Garten strecken die Krokusse ihre Köpfe aus der Erde. Auch wenn es derzeit ein wenig stürmisch ist, scheint der Winter langsam zu weichen. Vor allem aber gibt es einige Neuigkeiten, die wir euch nicht vorenthalten wollen.

Das goldene Ufer:

Am 05.04.2015 strahlt das ZDF um 20:15 Uhr den Spielfilm 'Das goldene Ufer' aus, der nach Motiven unseres gleichnamigen Romans gedreht worden ist.

presseportal.zdf.de/pm/das-goldene-ufer/ 



Den Film gibt es natürlich auch als DVD, damit man sich Giselas und Walthers Abenteuer unabhängig von Sendeterminen ansehen kann.

www.universumfilm.de/component/search/?searchword=das%20goldene%20ufer&searchphrase=all&limit=0 



Der Knaur-Verlag bringt auch diesmal eine Filmausgabe mit schönen Fotos aus dem Film auf den Markt.

www.droemer-knaur.de/buch/8484498/das-goldene-ufer 





Sag die Wahrheit:

Am 11.05.2015 spielt Iny Lorentz bei der beliebten Sendung 'Sag die Wahrheit' des SWR eine Rolle. Die Sendung wird um 22:00 Uhr ausgestrahlt.

www.ufa.de/produktionen/show/sag_die_wahrheit/ 





Das wilde Land:

Mittlerweile ist mit 'Das wilde Land' der dritte Teil unserer vierbändigen Texas-Reihe erschienen. Die Abenteuer unseres Auswanderers Walther Fichtner gehen weiter und diesmal mischt auch die neue Generation kräftig mit.

www.droemer-knaur.de/buch/7790136/das-wilde-land 





Die Wanderhure in Südtirol:

Im letzten Jahr wurde 'Die Wanderhure' in der Stiftsruine von Bad Hersfeld als Theaterstück aufgeführt. Heuer kann man unsere 'Marie Schärer' auf Schloss Runkelstein bei Bozen in Südtirol bewundern. Wir freuen uns sehr und werden, wenn es sich einrichten lässt, dabei sein.

www.die-wanderhure.it/ 





Eric Maron wird Iny Lorentz:

Heuer geht ein lang gehegter Wunsch von uns in Erfüllung. Vor etlichen Jahren hat Knaur zwei unserer Romane aus verlagspolitischen Gründen unter dem Pseudonym Eric Maron veröffentlicht. Nun endlich können sich Charlotte, Miranda und Soledad zu den anderen Iny-Lorentz-Heldinnen wie Marie, Lea, Giulia usw. gesellen. Die beiden Romane erscheinen zunächst als E-Books, doch wird später auch eine Iny-Lorentz-Taschenbuchausgabe geben.

Eric Maron – 'Die Fürstin' wird zu: Iny Lorentz – 'Die Fürstin'.

Eric Maron – 'Die Rebellinnen von Mallorca' wird zu: Iny Lorentz – 'Die Rebellinnen'.

www.droemer-knaur.de/buch/8526609/die-fuerstin 

www.droemer-knaur.de/buch/8526607/die-rebellinnen 





Lesungen:

Im April finden drei Lesungen statt:

15.04.2015 in Vreden

17.04.2015 in Saarbrücken-Dutweiler

20-04.2015 in Sinsheim





Heimatromane:

Vor vielen Jahren hat Elmar eine Reihe bayrischer Heimatromane geschrieben. Unsere rührige Agentin hat dafür gesorgt, dass diese Heftromane unter dem Pseudonym Anni Lechner als E-Books bei Weltbild erschienen sind. Wer Freude an nicht ganz krachlederner Unterhaltung hat, sollte sich diesen Link ansehen.

www.weltbild.de/suche/anni%20lechner 





Kurzgeschichten:

Im Lauf der Jahre haben wir einige Kurzgeschichten unter Iny Lorentz oder Mara Volkers geschrieben. Die Anthologien, in denen sie erscheinen sind, sind mittlerweile längst vergessen. Nicht vergessen hat die Kurzgeschichten allerdings unsere äußerst aktive Agentin. Daher erscheinen einige dieser Kurzgeschichten jetzt im E-Book-Format bei Amazon:

www.amazon.de/Ersatzbr%C3%A4utigam-Kindle-Single-Iny-Lorentz-ebook/dp/B00PUR1PES/ref=sr_1_25?s=books&ie=UTF8&qid=1427799765&sr=1-25 

www.amazon.de/Ein-Weihnachtsgeschenk-K%C3%A4the-Kindle-Single-ebook/dp/B00PYURMZC/ref=sr_1_31?s=books&ie=UTF8&qid=1427799794&sr=1-31 

www.amazon.de/Tag-Teufels-Kindle-Single-ebook/dp/B00QMF2QHM/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1427799833&sr=1-2 



Iny und Elmar Lorentz

Die Buchmesse in Leipzig

Bericht
von Iny und Elmar am 21-03-2015

Heuer war Leipzig für uns wieder eine Reise wert. Homer, der Verein für historische Literatur, hielt dort im Umfeld der Buchmesse seine Jahresversammlung ab und da wollten wir nicht fehlen. Am Mittwoch, den 11.03.2015 luden wir unsere Koffer in unser Beerchen, holten unsere Freundin Ingeborg ab, die nach mehreren Jahren Abstinenz wieder Buchmessenluft schnuppern wollte, und fuhren los.

Unterwegs legten wir einen kurzen Zwischenstopp bei Elmars Verwandten in Kronach ein. Dort wurden uns die besten Bratwürste der Welt aufgetischt. Man kann auch Coburger, Kulmbacher oder Nürnberger Bratwürste essen, aber die Kronacher sind eben unerreicht.

So gestärkt ging es dann nach Leipzig weiter. Ingeborg erwies sich dabei als schlechte Prophetin. Sie hatte frühlingshaftes Wetter vorhergesagt. Am Nordpol hätte es auch gestimmt. Hier aber mussten wir unsere Winterjacken aktivieren, die wir für den Notfall doch mitgenommen hatten. Den ersten Abend hatten wir noch für uns, gingen aber bald zu Bett, um am nächsten Morgen pünktlich zu Messebeginn in den Hallen zu sein.

Am Donnerstag, den 12.03.2015 standen etliche Termine auf unserem Notizzettel. Uns blieb gerade noch die Zeit, den Stand von 'Homer' aufzusuchen und mit Caren Benedikt, Katja Ezold und Carmen Vicari ein paar Worte zu wechseln, bevor wir zu Droemer-Knaur wechselten. Dort eröffneten wir den Reigen der moderierten Gespräche mit der einer Lesung am Stand. Bei solchen Lesungen wurden die ganze Buchmesse über Autoren des Verlags präsentiert. Anschließend ging es weiter zur Signierstunde in der Messebuchhandlung. Wie auch schon am Droemer-Knaur-Stand hatten wir dort einiges zu tun. Iny meinte zuletzt, sie würde ihre Hand nicht mehr spüren. Dabei wartete bereits die E-Book-Lounge mit einem weiteren moderierten Gespräch, einer kurzen Lesung und Signieren auf uns.

Als auch das hinter uns lag, war der Nachmittag bereits fortgeschritten und wir hatten Hunger. Es war aber nicht leicht, an etwas Essbares aufzutreiben. Die Restaurants im Untergrund schlossen gerade und oben war auch der letzte Stehtisch besetzt. Schließlich fanden wir ganz hinten in der Halle 5 noch einen Imbissstand, bei dem es Bouletten und Leberkäse und vor allem freie Plätze gab.

Durch die Sucherei war die Zeit knapp geworden und wir mussten uns sputen, um den Termin mit unserer Agentin einzuhalten. Auch danach hieß es, sich zu beeilen, denn um 19:00 Uhr stand die Gemeinschaftslesung mit Kerstin Gröper und Ulf Schiewe im Ägyptischen Museum an. Angesichts der Menschenmassen, die auf die Straßenbahn warteten, orderten wir ein Taxi. Die Straßen Richtung Innenstadt waren verstopft, doch dem Fahrer gelang es, uns gerade noch rechtzeitig zum Ägyptischen Museum zu bringen. Dort hatten sich bereits zahlreiche Zuhörer eingefunden und warteten auf den Beginn der Lesung.

Abgehetzt nahmen wir unsere Plätze ein und waren froh, nicht als Erste lesen zu müssen. Dies durfte Kerstin Gröper tun, die dem Publikum mit 'Der scharlachrote Pfad' die Crow und die Lakota-Sioux näherbrachte. Ulf Schiewe folgte mit 'Die Rache des Normannen', und schließlich lasen wir aus 'Das wilde Land' und stellten dabei Walther Fichtner und dessen Familie bei ihren weiteren Abenteuern in Texas vor. Eine muntere Fragerunde folgte, in die wir alle vier eingebunden waren. Der Abend wurde von Caren Benedikt ausgezeichnet moderiert und fand sehr viel Anklang. Wieder im Hotel machten unsere Mägen uns darauf aufmerksam, dass wir zwar ein spätes und nicht allzu üppiges Mittagessen eingenommen hatten, aber das Abendessen noch fehlte. Dies holten wir nach und danach ging es ins Bett.

Am nächsten Tag hatten wir zum Glück nur wenige Termine und konnten daher einen kurzen Rundgang durch die Hallen machen. Auch mit dem Mittagessen ging es diesmal besser, da wir zur rechten Zeit in eines der Restaurants kamen. Nachdem wir mit einigen Kollegen gesprochen und unseren letzten Termin hinter uns gebracht hatten, zogen wir uns zurück, um uns für die Abendlesung zu erholen. Diese fand außerhalb von Leipzig im Ort Wermsdorf und dort im Schloss Hubertusburg statt. Hier begann unser Kampf mit dem Navi. Es akzeptierte die Hausnummer nicht, so dass wir nur die Straße eingeben konnten. Auf die Weise, so dachten wir, würden wir das Schloss schon finden.

Zuletzt standen wir in einer Seitenstraße vor einer Schranke und wussten nicht weiter. Das Schloss lag ein Stück entfernt und war nur über Parkwege zu erreichen. Zu dem Zeitpunkt war es noch hell genug, aber der Gedanke, diese unbeleuchteten Wege in der Nacht gehen zu müssen, war nicht gerade angenehm. Als wir schließlich auf der Vorderseite des Schlosses ankamen, sahen wir als Erstes das Auto unserer lieben Kollegin Caren Benedikt stehen. Deren Navi hatte sie richtig zum Schloss geleitet. Da noch Zeit blieb, schlug Caren vor, ihr Mann solle mit Elmar zu dessen Wagen fahren und ihn dann zum Schloss leiten. Das wurde dann auch durchgeführt, doch zeigte nun Carens Navi, wie man Autofahrer veräppelt. Vom Schloss zu unserem Beerchen mussten wir über sieben Kilometer zurücklegen. Von dort zum Schloss war es gerade mal etwas mehr als ein Kilometer.

Auf jeden Fall stand das Beerchen jetzt dort, wo wir es brauchten, und das war doch einiges wert. Unsere Kollegin Silvia Stolzenburg wurde von ihrem Navi ebenfalls zu jener Schranke geführt, doch ihr blieb nicht mehr die Zeit, sich zum Schloss lotsen zu lassen. Das Publikum wartete bereits im Schlosssaal und sie war als Erste mit Lesen an der Reihe. Diesmal moderierte unser Kollege Gerhard Loibelsberger und brachte mit seinem Wiener Charme die Leute in Stimmung.

Silvia erzählte in 'Der Teufelsfürst' von dem jungen Prinzen Vlad Draculea aus der Walachei, der für spätere Generationen zum Vorbild des Grafen Dracula wurde. Anschließend hetzte Caren Benedikt in 'Die Kerzenzieherin' die junge Novizin Ellin durch Hagelsturm und Todesgefahr, und zuletzt ließen wir unsere Heldin Frauke aus 'Flammen des Himmels' vor einem penetranten Inquisitor fliehen. Es war eine sehr schöne Lesung, nach der es eine kleine Stärkung und interessante Gespräche gab. Unsere Begleiterin Ingeborg, die zuerst mit großem Unmut mit ihren Schuhen die Parkwege entlang gestöckelt war, verliebte sich förmlich in das Schloss und war noch am Tag danach voll des Lobes für diese Veranstaltung.

Auch der schönste Abend geht einmal zu Ende. Für uns hieß dies, nach Leipzig zurückzufahren. Diesmal machte das Navi seinen Namen wenigstens Ehre und wir kamen gleichzeitig mit Caren Benedikt beim Hotel an. Auf unseren erstaunten Blick hin meinte sie trocken, dass ihr Mann gefahren wäre. Sie selbst pflegt nämlich einen etwas rasanteren Fahrstil.

Am nächsten Vormittag gab es für die Droemer-Knaur-Autoren, die dem Verein Homer für Historische Romane angehören, ein Frühstück am Droemer-Knaur-Stand. Droemer-Knaur hatte extra ein großes Banner dafür anfertigen lassen, dass hier auf der Homepage in der Galerie zu bewundern ist. Da für 12:00 Uhr die Mitgliederversammlung von Homer in Auerbachs Keller anberaumt war, hieß es jedoch bald, erneut ein Taxi zu besteigen, um rechtzeitig hinzukommen.

Für Homer stand ein hübscher Nebenraum zur Verfügung. Auch der große Saal war prachtvoll renoviert worden. Dadurch hatte man gewisse Schwierigkeiten, sich den düsteren, verrauchten Keller so vorzustellen, wie ihn Dr. Faustus und Mephisto laut J. W. von Goethe vorgefunden haben sollen. Auf jeden Fall war das Essen ausgezeichnet und der Raum stellte einen angenehmen Rahmen für die Mitgliederversammlung eines Vereins von Autoren historischer Romane dar.

Langsam strebte alles auf den großen Höhepunkt des Homer-Treffens hin, nämlich die Gala am Abend mit der Preisübergabe für die besten historischen Romane in mehreren Kategorien und eine Kurzgeschichte. Ort des Geschehens war das Panometer, eine riesige, kreisrunde Halle, an deren Wänden die Völkerschlacht bei Leipzig in einem monumentalen Gemälde verewigt war. Die Preisübergabe wurde von Nicole Köster und Dr. Herbert Antl sehr stimmungsvoll gestaltet und es gab dabei so manche Freudenträne. Nach der Veranstaltung trafen sich etliche Homer-Autorinnen und Autoren sowie die meisten Preisträger noch in einem Lokal.

Sonntagmorgen fiel es uns schwer, aus dem Bett zu steigen und in Badezimmer zu gehen. Eigentlich hatten wir noch zwei bis drei Stunden zur Buchmesse gehen wollen. Bei Elmar, der mit dem Handicap einer erst kurz zurückliegenden Operation angereist war, waren jedoch die Kraftreserven aufgebraucht. Daher mussten wir zu unserem Bedauern auf den Messebesuch verzichten. Unser Beerchen trug uns dann ohne Murren nach Hause, und als er um Punkt 17:00 Uhr in seinem Stall abgestellt wurde, war die Leipziger Buchmesse 2015 für uns Vergangenheit.

Iny und Elmar Lorentz

'Das goldene Ufer' im ZDF

Info
von Iny und Elmar am 10-03-2015

Heute haben wir die Erlaubnis erhalten, davon zu berichten.

Am 05.04.2015 strahlt das ZDF um 20:15 Uhr den Film 'Das goldene Ufer' aus, der nach Motiven unseres gleichnamigen Romans gedreht worden ist.
Informationen über den Film bietet das Presseportal des ZDF:

presseportal.zdf.de/pm/das-goldene-ufer/ 

Iny und Elmar Lorentz

Buchmesse Leipzig 2015

Vorankündigung
von Iny und Elmar am 06-03-2015

In wenigen Tagen wird in Leipzig die Buchmesse 2015 eröffnet. In diesem Jahr sind wir wieder dabei und so gibt es mehrere Gelegenheiten, uns zu treffen.

Es sind der Stand von HOMER, der Vereinigung von Autoren historischer Romane und der Droemer-Knaur-Stand. Wir haben auch ein paar Termine auf der Messe sowie Lesungen in Leipzig und Wernsdorf. Dieser Ort liegt ein Stück östlich von Leipzig und wir werden dort im Schlosssaal von Hubertusburg lesen.


Die Stände auf der Buchmesse:

Halle 3, B206: Stand von Droemer-Knaur.
Halle 5, B309: Droemer-Knaur-EBook-Lounge.
Halle 5, B415: Stand von Homer.
Halle 5, A101: Messebuchhandlung.


Die Termine:

Donnerstag, 12.03.2015:

11:30 Uhr: sind wir am Droemer-Knaur-Stand.

13:00 Uhr: signieren wir in der Messebuchhandlung 'Das wilde Land'

14:30 Uhr: lesen wir in der Droemer-Knaur-EBook-Lounge aus 'Das wilde Land'.

19:00 Uhr: Gemeinschaftslesung mit Kerstin Gröper und Ulf Schiewe im ägyptischen Museum Leipzig, Goethestraße 2.


Freitag, 13.03.2015:

19:00 Uhr: Gemeinschaftslesung mit Silvia Stolzenburg und Caren Benedikt im Schlosssaal Hubertusburg, 04797 Wernsdorf


Samstag, 14.03.2015:

An diesem Tag sind wir wegen der Mitgliederversammlung von Homer nur kurz auf dem Messegelände.

18:00 Uhr: Preisverleihungsgala im Panometer, Richard-Lehmann-Str. 114 in Leipzig.


Ob wir Sonntag noch mal kurz auf die Messe gehen, wird sich anhand unserer Konstitution entscheiden. Wenn ja, sind wir Vormittags noch am Homer-Stand und am Stand von Droemer-Knaur zu finden.


Die Eintrittspreise für die Lesungen bzw. die Homergala können wir leider nicht nennen.


Wir wünschen allen Besuchern und auch uns eine schöne Buchmesse und freuen uns auf viele, interessante Begegnungen.

Iny und Elmar Lorentz

Sag die Wahrheit

Bericht
von Iny und Elmar am 06-02-2015

Das neue Jahr ist mittlerweile schon über einen Monat alt und unser letzter Tagebucheintrag stammt noch von vor Weihnachten. Aber es ist nicht so, dass sich in der Zeit nichts getan hätte. Wir waren unterwegs und haben natürlich weiter gearbeitet. Aber von Fangopackungen für die überanstrengten Knochen zu berichten ist nicht unbedingt das Wahre. Freuen wir uns über die Bilder von Venedig, die wir unseren Webmaster Hannes in die Galerie stellen lassen, und wenden uns 'Sag die Wahrheit' zu.

'Sag die Wahrheit' ist eine erfolgreiche Quizsendung des SWR und eine sehr Amüsante dazu. Dafür trägt natürlich das Rateteam, aber auch die Auswahl der "Die Wahrheit Sprechenden" und ihrer Schwindler sehr viel bei. Wir hatten für Iny die Einladung als "Wahrheit Sprechende" erhalten und traten am 02.02.2015 frohgemut die Reise nach Baden Baden an. Das Wetter war von eher bescheidener Art. Die Temperaturen lagen um den Gefrierpunkt und es schneite immer wieder. Zu Beginn waren es noch kleine und einzelne Flocken, doch je mehr wir uns der schwäbischen Alp näherten, umso stärker wurde der Schneefall. Die Sicht war schlecht und die Straßenverhältnisse mahnten ein vorsichtiges Fahren an. Auf unserer Seite der Autobahn kam es zu mehreren, allerdings kürzeren Staus, auf der Gegenseite durch einen Lkw-Unfall jedoch zu einem Megastau, der denjenigen, die darin gefangen waren, als Vorstufe der Hölle vorgekommen sein muss. In den Nachrichten war später von über 80 km Stau auf dieser Seite die Rede.

So erreichten wir Baden Baden mit einer gewissen Verspätung, die uns, da wir früh genug aufgebrochen waren, nichts ausmachte. Hotels sind vor allem für Iny eine diffizile Sache, doch diesmal gab es nicht viel auszusetzen. Es handelte sich um ein Gebäude mit viel Stuck, Antiquitäten und geschmackvoller Einrichtung. Zudem waren die Angestellten sehr freundlich. Da das Hotel in der Innenstadt liegt, gab es nur Kurzzeitparkplätze. Elmar musste daher unser Beerchen in eine etwas entferntere Tiefgarage bringen und dann durch einen kurzen Schneesturm zum Hotel zurückstapfen.

Nach einem kleinen Abendimbiss begaben wir uns in den Saal, in dem das Redaktionsteam die Teilnehmer des Ratespiels empfing und mit ihren Aufgaben vertraut machte. Iny lernte dabei ihre beiden "Schwindlerinnen" Heidi und Bettina kennen, die vorgeben mussten, ebenfalls Iny Lorentz zu sein.

Da die ersten Teams bereits um 08:00 Uhr morgens zum Sendezentrum mussten, hieß es nicht zu spät zu Bett zu gehen. Iny war für einen späteren Aufnahmetermin vorgesehen und so konnten wir ausschlafen. Das Frühstück nahmen wir zusammen mit Heidi und Bettina ein. Es gab noch einen Informationsaustausch, denn hieß es auch für uns, zusammen mit unserer 'Betreuerin' Astrid zum Sendezentrum des SRW aufzubrechen.

Obwohl es nicht unser erster Besuch bei einem Fernsehsender war, waren wir erneut beeindruckt von dem umfangreichen technischen Equipment, das hier geboten wurde. Zuerst gab es einen kurzen Einblick in das, was in den nächsten Stunden geschehen würde. Anschließend kam der Kleidungscheck, da Iny und ihre 'Schwindlerinnen' ähnliche T-Shirts tragen sollten.

Nach dem Mittagessen begannen die Proben. Schließlich mussten die 'Schwindlerinnen' so authentisch wie möglich wirken. Auch sollte dadurch die Nervosität der beteiligten Personen gemindert werden. Während Elmar im Aufenthaltsraum sitzen und zuschauen durfte, wie eine andere Gruppe für 'Sag die Wahrheit' aufgenommen wurde, waren Iny, Heidi und Bettina zuerst in der Garderobe, um sich für ihre Aufnahme anzuziehen, wurden dann in der Maske fernsehgerecht geschminkt und anschließend für einen kleinen Videoclip gefilmt.

Dann war es so weit. Das Rate-Team mit Kim Fisher, Ursula Cantieri, Mike Krüger und Pierre M. Krause nahm seine Plätze ein und dann begann es. Während Michael Antwerpes die drei 'Iny Lorentz' ankündigte, saß Elmar im Zuschauerbereich und sah zu, wie die Ratefüchse sich ans Werk machten, die echte Iny Lorentz von den Falschen zu unterscheiden.

Es war sehr lustig und wir werden gerne an diese Aufzeichnung zurückdenken. Während der Aufnahmen gab es weitere Höhepunkte, die wir nicht verraten dürfen, um den Fans dieser Sendung nicht die Überraschung zu nehmen. Wir hatten auf jeden Fall unseren Spaß dabei und grüßen von hier nach Baden Baden mit dem Wunsch, dass dieser Sendung, ihrem Moderator Michael Antwerpes und dem Rateteam mit Kim Fisher, Ursula Cantieri, Mike Krüger, Pierre M. Krause und allen anderen, die dabei mitwirken, noch viele Jahre ein großer Erfolg beschieden sein wird. Vor allem aber bedanken wir uns bei Astrid, die sich während der Zeit in Baden Baden um uns gekümmert hat. Wir lernten dort auch Jérôme Eckmeier kennen, einen Spitzenkoch besonderer Art, der einen ganz speziellen Leckerbissen auf den Tisch brachte.

Die Rückfahrt verlief im Gegensatz zur Hinreise völlig ohne Probleme und rundete einen äußerst angenehmen Aufenthalt in den SWR-Studios perfekt ab.

Iny und Elmar Lorentz