Die Saarländische Buchmesse HomBuch

Bericht
von Iny und Elmar am 05-09-2017

Am ersten Wochenende im September fand die Saarländische Buchmesse HomBuch in Homburg statt.

Ulrich Burger, Initiator und Organisator der HomBuch, hatte bereits vor mehr als einem Jahr bei uns angefragt, ob wir bereit wären, dorthin zu kommen. 2016 ging es wegen einer Reise nicht. Dafür aber war heuer unser Terminkalender zu dem Zeitpunkt frei und so sagten wir zu.

Aufgrund der prekären Verkehrslage durch verschiedene Baustellen rund um München stellte sich uns die Frage, spät fahren, um den täglichen Vormittagsstau zu entgehen, damit erst am späten Nachmittag in Homburg ankommen, oder den Wecker zu nachtschlafender Zeit plärren zu lassen, um vor dem Stau durchzukommen, dafür aber an dem Tag noch etwas von der HomBuch zu haben. Da wir aber nicht nur nach Homburg fahren wollten, um kurz zu lesen und wieder zu verschwinden, ließen wir uns vom Wecker aus den Betten jagen.

Es lohnte sich, denn wir hatten auf 95 % der Strecke freie Bahn und bei den restlichen 5 % etwas erhöhtes Verkehrsaufkommen. Jedenfalls kamen wir Mittag in Homburg an, suchten uns als Erstes eine Futterkrippe, checkten im Hotel Euler ein, und erreichten den Saalbau des Kulturzentrums Homburg, in dem die HomBuch stattfand, nur ein paar Minuten, nachdem sie eröffnet worden war. Eigentlich wollten wir uns erst einmal umsehen, trafen aber als Erstes auf Angelika Lauriel und mussten sie natürlich sofort begrüßen. Immerhin ist Angelika eine liebe DeLiA-Kollegin und da musste ein kleines Schwätzchen sein.

Kurz darauf trafen wir die Krimiautorin Elke Schwab, jetzt verheiratete Fischer. Mit ihr zusammen hatten wir vor sieben Jahren im Rahmen des Syndikat-Treffens Criminale gelesen. In der Zwischenzeit hatten wir zwar immer mal etwas voneinander gehört, aber es war doch schön, uns wiederzusehen und miteinander reden zu können.

Als wir weitergingen endete unser Weg bereits zwei Stände weiter bei Napoldes Fairy Pearls. Diese hatte zwar keine Bücher ausgestellt, aber wunderschöne kleine Schmuckstücke, die nicht nur Fantasyfans gefallen. Auch an dieser Stelle hielten wir uns ein wenig auf, ebenfalls kurze Zeit später bei der Autorin Sandra Baumgärtner. Es waren beides sehr angenehme Gespräche.

Anschließend trafen wir auf Ulrich Burger, der uns zum HomBuch eingeladen hatte, und unterhielten uns mit ihm. Für den nächsten Tag war ein Interview mit uns geplant. Als Ulli Wagner von SR 3 Saarlandwelle bemerkte, dass wir bereits am Samstag anwesend waren, wurde ihr Interview mit uns vorgezogen. Darauf folgte gleich das nächste Interview Treffpunkt Saar, sowie ein kurzes Gespräch mit Gabi Hauptmann, die wenig später ihre Lesung hielt. Neben all dem signierten wir Bücher und Autogrammkarten und stellten uns mit unseren Fans zum Fotografieren zurecht.

Am späten Nachmittag verließen wir dann die HomBuch und zogen uns nach einem kleinen Abendessen in unser Hotelzimmer zurück. Durch das frühe Aufstehen waren wir doch rechtschaffen müde und gingen bald zu Bett.

Am Sonntag nützten wir das Frühstück und die Zeit danach, um über den nächsten geplanten Roman zu reden. Um genug Zeit für die HomBuch zu haben, aßen wir ziemlich früh zu Mittag und machten uns dann auf den Weg zum Kulturzentrum. Unsere Lesung war für 13:30 Uhr angesetzt. Zeitweilig sah es aber so aus, als würden wir es bis dorthin nicht schaffen, denn es stand erst einmal wieder Signieren und fotografieren lassen auf dem Programm. Wir machten das selbstverständlich gerne, mussten aber ein paar Leser bitten, mit dem Signieren bis nach der Lesung zu warten.

Wir lasen aus unserem aktuellen Roman 'Die Liebe der Wanderapothekerin' und brachten den Saarländern das Leben der Buckelapotheker und Laboranten des Thüringer Schiefergebirges näher. Anschließend beantworteten wir Fragen der Zuhörer, bis wir aus dem Saal gekehrt wurden, damit die folgende Lesung vorbereitet werden konnte.

Dies gab uns die Möglichkeit, die letzten Signierwünsche zu erfüllen, noch ein paar Gespräche wie mit Gabrielle C. J. Couillez zu führen und uns umzusehen. Zu gegebener Zeit verabschiedeten wir uns und setzten beim Abendessen unser Gespräch über den nächsten Roman fort. Hier ist (mit einem Schmunzeln) zu sagen, dass Elmar nur unter Protest mit nach Homburg gefahren ist. Er braucht nur noch drei Tage, um den Rohtext des Romans fertigzustellen, der im Herbst 2019 erscheinen soll. Spätestens Anfang Oktober will er die ersten Sätze des neuen Romans schreiben. Es wird ein Wiedersehen mit einer lieb gewonnenen Protagonistin sein.

Montagmorgen packten wir unsere Koffer und brachen nach dem Frühstück auf. Wie auf der Anreise hatten wir auch auf der Heimfahrt mit dem Verkehr Glück und kamen gut an. Unterwegs ließen wir die HomBuch noch ein wenig Revue passieren und kamen zu dem Schluss, dass sich diese Fahrt für uns sehr gelohnt hat.

Ein paar Links:

www.angelikalauriel.de/ 

elke-schwab.blogspot.de/ 

www.sandra-baumgaertner.de/ 

gabrielle-c-j-couillez.jimdo.com/ 

shop.fairy-pearls.de/ 

www.ulrichburgerverlag.de/ 



Iny und Elmar Lorentz

Die HomBuch in Homburg/Saarland

Vorankündigung
von Iny und Elmar am 28-08-2017

Die HomBuch 2017 finden am 02.09. und 03.09. statt.

Neben vielen anderen exzellenten Autorinnen und Autoren sind auch wir diesmal mit dabei!

Lesung bei der HomBuch in Homburg/Saar
aus ‚Die Liebe der Wanderapothekerin‘






Termin: 03.09.2017

Ort: Kulturzentrum Saalbau
66424 Homburg
Zweibrücker Str. 22

Beginn: 13:30 h

Eintritt: 2,- Euro
unter zwölf Jahren freier Eintritt


Alles Wissenswerte über die Hombuch:
Lesungen:
die-hombuch.de/lesungen-2017/ 

Aussteller:
die-hombuch.de/aussteller/ 


Stadtfest in Königsee/ Heilkräuterpreis

Bericht
von Iny und Elmar am 10-08-2017

Das Stadtfest in Königsee-Rottenbach und der
'Wandernde Heilkräuterpreis 2017'

Als wir vor ein paar Jahren 'Die Wanderapothekerin' geschrieben haben, konnten wir nicht ahnen, welche Wellen sie in ihrer Heimat, dem Thüringischen Kräutergarten um Großbreitenbach und vor allem Königsee-Rottenbach, schlagen würde.

Vor ein paar Monaten fragte Herr Lothar Hunger von Buchhandling Buch-Hunger in Königsee bei uns an, ob wir uns vorstellen könnten, beim Stadtfest von Königsee-Rottenbach zu lesen. Uns war bewusst, dass wir die Menschen in der Heimatstadt unserer Wanderapothekerin Klara nicht enttäuschen dürfen und sagten sofort zu.

Wenige Tage vor der Fahrt kam leise die Andeutung, dass mit uns noch etwas mehr geplant wäre als nur die Lesung. Die Stadt Königsee-Rottenbach hatte uns zu den diesjährigen Preisträgern des zum 17. Mal verliehenen 'Wandernden Heilkräuterpreis' bestimmt.

Es war für uns eine große Überraschung, wurde dieser Preis doch bisher an Persönlichkeiten verliehen, die sich um die Geschichte des Thüringer Schiefergebirges und des Olitätenhandels verdient gemacht hatten.

Wir brachen mit einem gewissen Unglauben nach Königsee auf und legten unterwegs einen Zwischenstopp bei Elmars Verwandten in Kronach ein. Dort gab es Bratwürste, die auch Iny mundeten, die im Grunde kein Fleisch ist, und ebenso unserer treuen Begleiterin Ingeborg, die mitgekommen war, um uns zu unterstützen.

Anschließend ging es weiter. Wenige Kilometer vor unserem Ziel war die Straße jedoch gesperrt und unser Navi weigerte sich beharrlich, uns auf eine Alternativroute zu führen. Elmar fuhr schließlich nach Gefühl weiter und wir erreichten Königsee über eine Straße, die uns im Stadtgebiet an der Buchhandlung Lese-Hunger vorbeiführte, so dass wir gleich wussten, wo diese zu finden war. Durch das Stadtfest waren der Marktplatz und die direkte Zufahrt zu unserem Hotel gesperrt. Wir fanden aber unter den Besuchern des Festes sofort jemand, der uns den Weg zum Hintereingang des Hotels wies.

Wir hatten uns für das Hotel 'Zum Löwen' entschieden, eine ausgezeichnete Wahl, wie sich herausstellte, denn die Leute dort waren äußerst freundlich und hilfsbereit. Auch war die Küche, wie Ingeborg zu sagen pflegt, vom Feinsten. Wir aßen zu Abend, verfolgten danach das Treiben auf dem Marktplatz von der Hotelterrasse aus und gingen schließlich ins Bett.

www.hotel-koenigsee-thueringen.de/ 

Am nächsten Morgen führte uns nach dem Frühstück unser erster Weg zur Buchhandlung Lese-Hunger. Dort nahmen wir einen Stapel Bücher in Empfang, der Herr Lothar Hunger, der Besitzer der Buchhandlung, für uns besorgt hatte, und die für eine neue Recherche gedacht sind. Außerdem besprachen wir mit Herrn Hunger den Ablauf der Lesung und machten anschließend einen Spaziergang durch Königsee.

www.lesehunger.de/ 

Nach dem Mittagessen begann auf dem Marktplatz wieder das muntere Treiben. Wir streiften ebenfalls über den Marktplatz, zogen uns dann aber für eine gute Stunde zurück, um uns umzuziehen und noch ein wenig zu entspannen. Die Lesung war für 17:00 Uhr anberaumt. Einlass war um 16:00 Uhr und um diese Zeit waren auch wir vor Ort. Kaum saßen wir, kamen auch schon die ersten Zuhörer mit Büchern, die es zu signieren galt. Es wurde ein regelrechter Signiermarathon.

Im Ratssaal von Königsee war bereits recht großzügig bestuhlt worden. Doch wenn wir vom Signieren aufschauten, sahen wir, wie einige Angestellte der Stadtverwaltung zusammen mit dem Bürgermeister Volker Stein immer wieder Stühle hereintrugen und diese zuletzt in jeden nutzbaren Winkel stellten. Allerdings kamen so viele Zuhörer, dass zuletzt die Stühle nicht mehr reichten und einige jüngere Frauen auf den Fensterbrettern Platz nahmen. Frau Baum von der Stadtverwaltung meldete schließlich, dass insgesamt 230 Zuhörer gekommen seien. Für uns ist dies ein neuer Rekord. Zwar hatten wir schon zweimal über 200 Zuhörer, aber so viele waren es noch nicht. Es war allerdings auch alles anwesend, was in Königsee-Rottenbach Rang und Namen hatte, so Herr Dr. Strätling, der Besitzer des Arzneimittelherstellers Hofmann & Sommer samt Ehefrau und die Landtagsabgeordnete Marion Rosin.

Besonders freuten wir uns, Herrn Heinz Liebermann begrüßen zu können, den Vorsitzenden des Vereins Thüringer Kräutergarten/Olitätenland, der uns bei der Recherche für 'Die Wanderapothekerin' unschätzbare Dienste geleistet hat. In seiner Begleitung war die Olitätenkönigin Andrea Limp, die gemeinsam mit ihm, den Mitgliedern des Vereins Thüringer Kräutergarten - Olitätenland und sehr vielen Menschen in Königsee, Großbreitenbach und anderen Orten in diesem Landstrich die Tradition der Laboranten und Buckelapotheker der Schwarzburger Fürstentümer hochhalten, die zu ihrer Zeit die dort erzeugten Heilmittel auf Schusters Rappen weit über Deutschland hinaus getragen und verkauft haben.

www.thueringer-olitaetenland.de/ 

Es war die Premierenlesung des neu erschienenen Taschenbuchs 'Die Liebe der Wanderapothekerin' und wir hätten uns keinen besseren Platz wünschen können, als an dieser Stelle, an der im Roman auch unsere Wanderapothekerin Klara Just und ihr Ehemann Tobias gestanden hatte. Nach der Lesung beantworteten wir die Fragen der Zuhörer und anschließend ging es in den 'Löwen' zu einem gemeinsamen Abendessen mit Herrn Dr. Strätling, dessen Ehefrau, einigen Herrn der Firma Hofmann & Sommer, Herrn Hunger von der Buchhandlung Lesehunger und in Vertretung des am Abend verhinderten Bürgermeisters des zweiten Bürgermeisters von Königsee-Rottenbach.

www.koenigsee-rottenbach.de/ 

Der nächste Tag begann nach dem Frühstück mit einem erneuten Spaziergang durch die Stadt. Die Zeit bis zum Mittagessen verlief ruhig, dann aber begann wieder das Programm auf dem Marktplatz. Herr Hunger hatte einen kleinen Pavillon aufgebaut, in dem er Bücher verkaufen und wir diese signieren konnten. 'Die Liebe der Wanderapothekerin' war ihm jedoch bereits am Vortag ausgegangen, doch fanden auch andere Romane ihre Freunde. Schließlich wurde auch das letzte Exemplar der 'Wanderapothekerin' verkauft und auch 'Das Mädchen aus Apulien' fand so viele Freunde, dass es bald nicht mehr vorhanden war.

Um 16:00 Uhr begann dann der offizielle Teil des Stadtfestes. Bürgermeister Volker Stein begrüßte den Maire Jean-Jacques Thomas aus der Partnerstadt Hirson in Frankreich und die Abordnung aus der Stadt Erbach. Zwei ältere Herrschaften erhielten eine Urkunde, weil sie aus weiter Ferne seit fünfzehn Jahren jedes Mal zum Stadtfest von Königsee-Rottenbach gekommen sind. Auch wir wurden begrüßt und dann kam der Höhepunkt der Veranstaltung.

Vor 17 Jahren hat die Firma Hofmann & Sommer den 'Wandernden Heilkräuterpreis' gestiftet, der seitdem jedes Jahr von der Stadt Königsee verliehen worden ist. Im letzten Jahr hat ihn Professor Christoph Friedrich von der Universität Marburg erhalten. Heuer durften wir den kleinen 'Wanderapotheker' und die Urkunde entgegennehmen. Es war ein ergreifender Augenblick und für uns eine Verpflichtung, diesem Teil Thüringens mit seinen Laboranten und Buckelapothekern noch einen weiteren Roman treu zu bleiben.

Nach der Preisverleihung kam der letzte Höhepunkt des diesjährigen Stadtfestes, nämlich die Enthüllung des Buckelapothekerdenkmals vor dem alten Amtsgericht, in dem die Buckelapotheker im 18. und 19. Jahrhundert ihre Pässe und Reisepapiere ausgehändigt bekamen, die ihnen gestatteten, ihre Strecken zu gehen. Das Denkmal wurde vom Arzneimittelhersteller Hofmann & Sommer gesponsert, der auch den 'Wandernden Heilkräuterpreis' gestiftet hat. Hofmann und Sommer ist die letzte, überlebende Firma von einst über dreißig Firmen, die aus dem Laborantenwesen dieser Gegend hervorgegangen sind, und setzt alles daran, um die Tradition der Laboranten und Buckelapotheker zu erhalten.

www.hofmannundsommer.de/de/home.html 

So war es kein Wunder, dass Herr Dr. Strätling, der Chef von Hofmann & Sommer, das Denkmal gemeinsam mit dem Bürgermeister Volker Stein und dem Maire Jean-Jacques Thomas aus Hirson enthüllte. Für uns war es ein bewegender Augenblick, die Statue zu sehen. Immerhin war es ein Bild eines Buckelapothekers gewesen, das uns zu unserer Wanderapothekerin Klara Schneidt, jetzt verheiratete Just, geführt hat.

Das Denkmal wurde fleißig bestaunt und fotografiert und fand bei allen Zuschauern Gefallen. Wir wünschen ihm, dass es ein Anziehungspunkt weit über Königsee hinaus wird.

Damit neigte sich das Stadtfest der Stadt Königsee-Rottenbach allmählich dem Ende zu. Auf dem Marktplatz wurden die ersten Stände abgebaut. Für uns drei gab es ein letztes Abendessen im 'Löwen'. Wir saßen danach noch ein wenig zusammen, ließen die vergangenen Tage dabei Revue passieren, und fanden, dass sich die Reise nach Königsee für uns voll und ganz gelohnt hat. Als wir am nächsten Morgen unser Beerchen bestiegen und es heimwärts lenkten, taten wir es mit einer Fülle von Eindrücken, die wir nicht missen wollen.

Wir danken an dieser Stelle Herrn Dr. Strätling und seiner Gattin, Herrn Bürgermeister Stein, Herrn Lothar Hunger und allen Königseerinnen und Königseern für dieses schöne Fest und wünschen ihnen allen weiterhin schöne Tage und viel Erfolg.

Iny und Elmar Lorentz

Zwischenbilanz 2017

Bericht
von Iny und Elmar am 01-08-2017

In letzter Zeit ist es auf der Homepage ein wenig still geworden. Dies war aber keine Absicht, sondern durch Krankheit bedingt.

Auch wenn noch nicht alles ausgestanden ist, wollen wir trotzdem eine Zwischenbilanz ziehen und auf ein paar Veranstaltungen hinweisen, die in den nächsten Monaten kommen werden.

Beginnen wir mit den Veranstaltungen:

Wer unsere 'Wanderapothekerin' und 'Die Liebe der Wanderapothekerin' gelesen hat, weiß, dass wir unsere Klara in der Stadt Königsee im Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt angesiedelt haben. Daher freut es uns riesig, dass heuer im Rahmen des Stadtfestes von Königsee die Premierenlesung der 'Liebe der Wanderapothekerin' stattfinden wird. Es ist uns eine große Ehre, den Spuren unserer Klara Just und ihrer Freunde folgen zu können.

Premierenlesung in Königsee aus



Termin: 05.08.2017

Ort: Ratssaal des Königseer Rathauses
07426 Königsee
Markt 1
Beginn: 17:00 h
Eintritt: frei
um Spenden wird gebeten

Veranstalter: Buchhandlung Lesehunger, Königsee

Im Rahmen des Stadtfestes der Stadt Königsee:

www.eventsoja.com/de/k%C3%B6nigsee/e8770649 



Am 0?.09. findet die Hom-Buch in Homburg an der Saar statt. Auch hier freuen wir uns sehr, dazu eingeladen worden zu sein und werden aus der 'Liebe der Wanderapothekerin' lesen.

Lesung bei der HomBuch in Homburg/Saar
aus


Termin: 03.09.2017

Ort: Kulturzentrum Saalbau
66424 Homburg
Zweibrücker Str. 22
Beginn: 13:30 h

Eintritt: 2,- Euro
unter zwölf Jahren freier Eintritt

Veranstalter: Saarländische Buchmesse

www.facebook.com/HomBuch-134523409953781/ 



Im Vorfeld der Buchmesse findet in Dreieich die Premierenlesung der 'Widerspenstigen' statt.


Premierenlesung in Dreieich aus‘



Termin: 05.10.2017

Ort: Stadtbücherei Galerie - Bürgerhaus Sprendlingen
63303 Dreieich
Fichtestraße 50

Beginn: 20:00 h

Eintritt: 8,- Euro

Veranstalter: Bürgerhäuser Sprendlingen, Dreieich



Natürlich sind wir in Frankfurt auf der Buchmesse. Wir werden uns dort öfter mal am Stand von Droemer-Knaur aufhalten. Es gibt also eine gute Chance, uns dort zu treffen.



Was gibt es weiter zu berichten. Im Juli waren wir zusammen mit unserer Freundin Ingeborg in Hamburg auf Recherche. Auch wenn wir dieses Buchprojekt erst in ein, zwei Jahren in Angriff nehmen können, war die Reise für uns sehr erfolgreich und wir haben etliche weitere Informationen erhalten.



'Die Wanderapothekerin' und 'Die Liebe der Wanderapothekerin' haben es beide auf die Taschenbuchbestsellerliste geschafft! Unseren besten Dank all unseren Lesern, die dies ermöglicht haben!


'Aprilgewitter' ist in Polen herausgekommen und 'Juliregen' ist bereits angekündigt worden. Beider Titelbilder sind ebenso schön wie das des polnischen 'Dezembersturms'!



Normalerweise reden wir nur selten über Neuauflagen. Diesmal aber berichten wir mit einem Dank an all unsere Leser, dass bei 'Die Wanderhure' die unfassbare 44. Auflage gedruckt worden ist. 'Die Fürstin' hat es mittlerweile auf neun Auflagen gebracht, 'Die Wanderapothekerin' in weniger als fünf Monaten auf sieben, und die erst vor Kurzem erschienene 'Die Liebe der Wanderapothekerin' ist auch schon einmal nachgedruckt worden.



Es lohnt sich übrigens, auf 'Wanderhure Theater' zu googlen. Die Tourneetheatertruppe 'Theaterlust' bereitet eine neue Wanderhuren-Tournee vor. Von Cuxhaven bis Singen, Monheim bis Weinheim und in etlichen anderen Städten wird Anja Klawun von Februar bis April 2018 erneut als Marie Schärer die Zuschauer begeistern.

Die Theaterlust-Bühnenfassung der 'Wanderhure' hat übrigens 2016 den dritten Platz beim INTHEGA-Preis 'Die Neuberin' gewonnen!" Wir gratulieren recht herzlich und sagen, das habt ihr auch verdient!

www.inthega.de/inthega-preise/ 



Wir könnten noch einiges erzählen. Bei einigen Projekten ist jedoch noch der Deckel auf dem Topf und es wird noch ein wenig dauern, bis wir diesen heben dürfen, damit unsere Leser daran schnuppern können. Eines aber können wir bereits sagen. Im Frühjahr 2018 erscheint der erste Band einer neuen Trilogie aus dem 19. Jahrhundert. Derzeit ist die Titelfindung für alle drei Bände im Gange und wir warten auf die Cover-Vorschläge des Verlags.



Im August gibt es hier auf der Homepage sicher einen kleinen Bericht über unseren Besuch in Königsee!



Damit wünschen wir allen unseren Lesern eine schöne Zeit!

Iny und Elmar Lorentz

2.Festival des erzählten Falls

Info
von Iny und Elmar am 20-06-2017

Das Festival des erzählten Falls
Am 02.07.2017 findet in München das zweite Festival des erzählten Falls statt.

Wer dabei ist, der erlebt Krimi pur!

Namhafte Fallexperten bewerten den erzählten Fall:
Es sind: Zoe Beck, Jessica Kremser, Felix Leibrock, Su Turhan und wir!

Weitere Informationen unter:

der-erzaehlte-fall.de 
der-erzaehlte-fall.de/das-festival-des-erzaehlten-falls-2017 
www.facebook.com/dererzaehltefall 

Iny und Elmar Lorentz

Treffen in den Bergen

Bericht
von Iny und Elmar am 18-06-2017

Reit im Winkel
Ein Ausflug in die Berge ist meistens schön, vor allem, wenn man dabei Freunde und Kollegen besuchen kann.

Diesmal standen uns gleich zwei Treffen kurz hintereinander ins Haus. Als erstes ging es nach Reit im Winkel. Unsere Kollegin Roswitha Gruber hatte uns und mehrere befreundete Autorinnen zu sich eingeladen und wir folgten gerne ihrem Ruf.

Die Anfahrt verlief, von etwas verdichtetem Verkehr vor dem Inntaldreieck abgesehen, recht gut, und so erreichten wir Reit im Winkel fast nach Plan. Die anderen Gäste, die eine etwas kürzere Anfahrt hatten als wir, waren bereits eingetroffen. Es gab ein fröhliches Hallo und sofort etwas zu trinken, denn es war ein sehr warmer Tag. Einige der Anwesenden ließen sich leicht alkoholische Mischgetränke schmecken, wir hingegen beschränkten uns auf mit Wasser verdünntem Fruchtsaft.

Außer uns waren Nora Berger und deren Mann, Rike Stienen mit Mann und Evelyne von Heimburg der Einladung unseres Gastgeberpaares Roswitha und Walter Gruber gefolgt. Es war eine kleine, aber sehr angenehme Runde, und es gab viel zu bereden, aber auch zu lachen.

www.roswitha-gruber.de 

www.nora-berger.info 

www.rike-stienen.de 

Roswitha und Walter Gruber wohnen in einem der ältesten Bauernhöfe der Gegend, der ausgezeichnet erhalten ist und von dem aus man einen herrlichen Blick auf die Berge hat. Außerdem tischten sie viel zu viel Kuchen und eine sehr umfangreiche Brotzeit auf. Es schmeckte alles ausgezeichnet, dabei hatte Elmar sich fest vorgenommen, etwas abzunehmen. Okay, ein wenig hielt er sich im Zaum.

Walter führte uns durch das Haus, das bereits Jahrhunderte gesehen hat und vieles erzählen könnte. Erzählt haben jedoch die Anwesenden. So berichtete Evelyne von Heimburg von ihren Plänen zum Tierschutz in ihrer Heimat, wir von unserer Recherchereise nach Kärnten und Venedig, sowie Nora und Rike von ihren nächsten Schreibprojekten. Es herrschte eine wundervolle Stimmung und so fiel uns am Abend der Abschied schwer.

Auf der Rückfahrt gerieten wir nur in einen einzigen Stau, aber der reichte der von der Auffahrt zur Autobahn bis beinahe nach Hause. Wie war das mit den Schlangen im Paradies? Eine gibt es immer. Doch sonst war unser kleines Autorentreffen ein voller Erfolg.


Unterwössen

Zwei Wochen später fand nur wenige Kilometer von Reit im Winkel entfernt in Unterwössen der Oldiecon der SF- und Fantasy-Fans statt. Wobei der Begriff Fan etwas tief gegriffen ist, denn es waren einige erfolgreiche Profis in diesen Genres mit dabei. Der Begriff Oldiecon zeigt, dass sich hier nicht die Jugend, sondern eher die älteren Semester versammelten. Zu denen gehören auch wir und da wir in frühen Jahren im SF- und Fantasy-Fandom aktiv waren, freuten wir uns darauf, alte Bekannte wiederzutreffen.

War die Anfahrt nach Reit im Winkel relativ problemlos verlaufen, hatte diese der Teufel gesehen. Wir wissen nicht, ob Ferienbeginn war, auf jeden Fall aber gab es einen noch schlimmeren Stau als bei unserer Heimfahrt aus Reit im Winkel. Teilweise ging rein gar nichts vorwärts. Auf halber Strecke war Elmar kurz davor, von der Autobahn abzufahren und nach Hause zurückzukehren. Nur der Gedanke, es könnte nach dem Inntaldreieck leichter werden, hielt ihn davor zurück. Seine Hoffnung erfüllte sich, denn kaum hatten wir den Abzweig nach Innsbruck und zum Brenner passiert, ging es endlich wieder flott dahin.

Als wir den Treffpunkt erreichten, war uns erst einmal das Auffüllen des Flüssigkeitspegels wichtig. Einige Leute waren schon am Vortag angereist und so kamen wir bald ins Gespräch. Werner Fuchs vom kleinen, ambitionierten Verlag Fanpro erzählte von seinem letzten Gespräch mit George R. Martin, und setzte mit berechtigtem Stolz hinzu, dass er einen von George R. R. Martin Roman aus der Vorzeit von Game of Thrones herausgebracht hätte.

www.fanpro.de 

Weitere Gesprächspartner waren Ronald M. Hahn, der wie Werner Fuchs eine der Größen der Science-Fiction in Deutschland war und ist, Gustav Gaisbauer, der Organisator das Oldiecons, den Elmar vor 46 Jahren kennengelernt hat, und noch eine ganze Reihe anderer Leute. Drei Münchner SF-Fans, Udo Klotz, Christian Hoffman und Ralf Bodemann stellten je zwei SF-Romane vor, die bei ihnen einen bleibenden Eindruck hinterlassen hatte, und danach ging es mit kurzen Vorträgen und vielen Gesprächen weiter. Gelegenheit dazu gab es reichlich, denn es war eine ganze Reihe alter Sf- und Fantasy-Fans erschienen. Einige davon hatten wir dreißig Jahre und länger nicht mehr gesehen.

Neben den bereits genannten Oldies waren Rita Grünbein, Anton Scholten mit Frau, Roswitha Gaisbauer, Hermann Urbanek, Eduard Lukschandl, Alfred Vejchar, Robert Christ und viele andere nach Unterwössen gekommen. Viele davon kannten wir sehr gut, andere nur vom Hörensagen. Es war ein sehr schönes Treffen und das bei bestem Wetter. Ein paar der Teilnehmer dürften einen hübschen Sonnenbrand als Andenken mitgenommen haben. Wir sind knapp daran vorbeigekommen, haben jetzt aber einiges an Farbe an Armen und Gesicht nachzuweisen.

Bei einem Treffen bereits älterer Herrschaften bleibt es nicht aus, auch jener zu gedenken, die nie mehr an einem Oldiecon teilnehmen werden. Es bedrückt doch ein wenig, zu hören, dass Freunde von früher, die man noch als jung und vital in Erinnerung hat, von uns gegangen sind.

Die Trauer sollte allerdings die noch lebenden Fans nicht daran hindern, sich weiterhin zu treffen. Es ist schön, sich an die eigene Jugend zu erinnern, und dieser Erinnerung mit jenen zu teilen, die einst mit dabei gewesen sind.

Während ein Teil der Anwesenden noch bis zum nächsten Tag blieb, war es spät am Abend für uns Zeit, aus der Vergangenheit wieder in die Gegenwart zurückzukehren. So, als wolle der Himmel uns für die vertrackte Anfahrt entschädigen, war die Autobahn frei und unser Beerchen konnte ganz gemütlich seine normale Reisegeschwindigkeit halten. Wir brachten viele Erinnerungen mit nach Hause, und die Hoffnung, die alten Freunde irgendwann einmal wiederzusehen.

Iny und Elmar Lorentz

Juni 2017

Bericht
von Iny und Elmar am 08-06-2017

Die Zeit rast nur so dahin. Man dreht sich einmal um, und schon ist fast das erste Halbjahr vergangen.

Im Vergleich zu den vergangenen Jahren liegt die heurige Hauptrecherchereise bereits hinter uns (Ein Bericht ist unter Reisen & Recherche zu finden, die Fotos in der Galerie). Allerdings mussten wir auch nicht so weit fahren wie in den vergangenen Jahren. Ein paar Reisen stehen zwar noch an, aber die sind von der Zeit her kürzer.

Jetzt sind wir erst einmal zu Hause und haben uns wieder in den normalen Schreibrhythmus eingeklinkt. Schließlich schreiben sich die Romane nicht von selbst, und die Unterlagen, die wir bei unserer Recherchereise zusammengetragen haben, müssen sortiert und gelesen werden. Unsere Leser wollen spannende und emotionale Romane lesen und das ist auch unser Ziel.

In wenigen Tagen wird 'Die Liebe der Wanderapothekerin', der zweite Band der 'Wanderapothekerin-Reihe', erscheinen. Der erste Band, 'Die Wanderapothekerin' hat seit seinem Erscheinen Ende März mittlerweile mehrere Rekorde aufgestellt. Es ist zum einen die 40ste Buchausgabe eines Iny Lorentz Romans, die es auf die 50-stellige Spiegelbestsellerliste geschafft hat. Gleichzeitig hat sie die Zahl von 800 Wochen überschritten, sprich 15,5 Jahre, die unsere Romane bisher zusammengerechnet auf dieser Bestsellerliste standen. Es sind Zahlen, die uns sprachlos machen, und für die wir unseren Lesern mehr als dankbar sind.

'Die Liebe der Wanderapothekerin' ist das zweite Abenteuer unserer Wanderapothekerin Klara. War sie in 'Die Wanderapothekerin' noch ein junges Mädchen, ist sie hier eine erwachsene Frau und Mutter eines kleinen Sohnes. Das Schicksal spielt ihr und ihrer Familie jedoch arg mit, denn ihr Mann wird in der Ferne als angeblicher Mörder verhaftet und für Klara beginnt der verzweifelte Kampf, um seine Unschuld zu beweisen.

In vier Monaten wird auch das HC für das Jahr 2017 erscheinen. Es trägt den Titel 'Die Widerspenstige' und handelt von der jungen Johanna, die zusammen mit ihrem Zwillingsbruder Karl vor ihrem Halbbruder und ihrer Stiefmutter fliehen muss. Ihr Ziel liegt in Polen, der Heimat ihrer Mutter. Doch dort entwickelt sich die Sache anders, als Johanna es sich gewünscht hätte. Außerdem steht das Jahr 1683 bevor und der türkische Großwesir Kara Mustapha Pascha sammelt ein Heer, wie es die Welt noch nie gesehen hat, um das Heilige Römische Reich Deutscher Nation zu zerschmettern. Für Johanna und Karl beginnt damit ein verzweifelter Kampf ums Überleben und um die Liebe, gegen die Johanna sich jedoch sehr widerspenstig zeigt.

Langsam ist auch Zeit, einen Blick ins neue Jahr zu wagen. Im April 2018, als Erstverkauf bei der Buchmesse in Leipzig, erscheint der erste Band einer Trilogie als Original-Taschenbuch bei Knaur. Der Roman spielt kurz vor der Mitte des 19. Jahrhunderts und handelt von einer jungen Frau, die in einer gnadenlosen Gesellschaft ihren Weg finden muss. Band zwei und drei folgen 2019 und 2020.

Damit wünschen wir allen unseren Leserinnen und Lesern schöne Ferien und viel Spaß z.B. mit der 'Liebe der Wanderapothekerin'!

Iny und Elmar Lorentz

DELIA-Liebesromantage 2017 in Iserlohn

Bericht
von Iny und Elmar am 04-05-2017

Bis auf das Gründungstreffen von DELIA sind wir bisher zu jedem Jahrestreffen der Autorenvereinigung DELIA gefahren und haben Städte und Orte wie Wiesbaden, Celle, Linz, Rathenow, Grassau, Leipzig, Augsburg, Ingolstadt, Sulzbach, Büsum und Iserlohn kennengelernt.

Manche der Treffen waren wunderschön, andere schwächelten ein wenig. Doch immer war die Freude groß, die anderen DELIAS zu sehen und mit ihnen ein paar Tage verbringen zu können. In dieser langen Zeit haben wir miterlebt, wie sich die kleine Gruppe, zu der wir wenige Monate nach ihrer Gründung gestoßen sind, zu einer stattlichen Vereinigung mit über 200 Mitgliedern gemausert hat.

In den letzten Jahren hat sich die Stadt Iserlohn als Veranstaltungsort der DELIA-Liebesromantage herauskristallisiert und so brachen wir heuer nach 2013 und 2016 ein drittes Mal dorthin auf. Die Fahrstrecke war aufgrund mehrerer Unfälle mit ein paar Staus garniert. Trotzdem kamen wir gut durch und checkten im Literaturhotel Franzosenhohl ein. In früheren Zeiten waren wir noch mit dem Wohnwagen zu den Treffen gefahren, haben uns aber vor ein paar Jahren entschlossen, bei den anderen DELIAs im Hotel zu übernachten, um mehr Zeit für Gespräche zu gewinnen.

Kaum angekommen, trafen wir auf Lee Bauers und Andrea Reichart, die mitten in den Vorbereitungen für das Treffen steckten. Am Abend hatten sie dann doch ein wenig Zeit und wir konnten uns gemütlich zusammensetzen und miteinander reden.

Die Anreise der meisten DELIAs erfolgte am nächsten Tag. Elmar nützte die Zeit, um seinen Laptop anzuwerfen und zu arbeiten. Er war in Zeitdruck und wollte unbedingt die Überarbeitung seiner Rohschrift fertig bringen, damit Iny weitermachen kann.

Ab dem Nachmittag trafen immer mehr DELIAs ein und es gab ein fröhliches Wiedersehen mit denen, die wir kannten, und ein Beschnuppern der Neuen. Schon bald aber rief die Pflicht, denn nach dem Abendessen ging es zur Stadtbibliothek Iserlohn zur Eröffnungslesung der DELIA-Tage. Es lasen Kathryn Taylor, Petra Hülsmann und wir. Als wir wieder ins Literaturhotel zurückkamen, tranken wir noch eine Kleinigkeit und verzogen uns ins Bett, während etliche andere DELIAs noch fröhlich weiterfeierten.

Am nächsten Tag gab es einen interessanten Vortrag von Jana Lukaschek über Polizeiarbeit und einen Workshop von Martina K. Schneiders. Das Abendessen im Literaturhotel fiel für uns aus, da eine Lesung in Unna vereinbart wurde. Die Hinfahrt wurde durch die Rushhour und eine bösartige Baustellenampel zur Folter. Wir brauchten für 23 km über eine Stunde. Da wir aber genügend Zeitpuffer eingeplant hatten, kamen wir rechtzeitig an und machten uns nach einem kleinen Abendessen ans Werk. Die Lesung war sehr gut besucht und hätte uns sicher mehr Spaß gemacht, wenn Elmar nicht direkt vor der Lesung wegen unterschiedlich hoher Stufen zum Podium fehlgetreten und gestürzt wäre. Er stand die Lesung jedoch durch, hatte aber noch einige Tage mit den Auswirkungen des Sturzes zu kämpfen. Zurück im Literaturhotel verzog er sich denn auch rasch aufs Zimmer und leckte seine Wunden.

Am nächsten Tag fanden am Vormittag Schullesungen statt, in die wir nicht involviert waren. Elmar blieb einen großen Teil des Tages im Zimmer und hielt sich an der Überarbeitung seines Manuskripts fest, während Iny sich zu den im Hotel gebliebenen DELIAs gesellte und später an einer Vorbesprechung für die am Samstag geplante Mitgliederversammlung teilnahm.

Am Abend musste allerdings auch Elmar raus. Es fand schließlich die Gala mit der Verleihung des DELIA-Literaturpreises statt. Schauplatz war erneut das schöne Parktheater der Stadt Iserlohn. Zunächst gab es einen Sektempfang für die Finalisten, sowie Gelegenheit für die DELIA-Mitglieder, sich zusammenzusetzen und bei einem kleinem Imbiss miteinander zu reden. Doch schon bald wurde es feierlich. Der Oberbürgermeister von Iserlohn hielt eine Ansprache, und dann machten sich Andrea Reichart als Präsidentin von DELIA und Petra Schier als Vorsitzende der Jurys daran, die Finalisten und ihre Romane vorzustellen.

Dabei gab es eine Neuerung, denn es wurde zum ersten Mal auch der DELIA-Literaturpreis für Jugendromane verliehen. Als beste Romane von über 250 eingereichten Büchern wurden schließlich Rabenherz von Anja Ukpai im Jugendsektor und Die Schwestern vom Eisfluss von Rebecca Maly im Erwachsenensegment ausgezeichnet.

Während die Sieger, Finalisten, viele DELIAS und ein Teil der Gäste nach der Verleihung im Parktheater weiterfeierten, kehrten wir ins Literaturhotel zurück, da Elmar noch immer unter den Folgen seines Sturzes vom Vortag litt.

Am Samstagvormittag gab es interessante Vorträge und Workshops von Regina Gärtner sowie von Kathrin Koppelt und Claudia Winter. Elmar versäumte beide, da er wieder an seinem Laptop saß und an seinem Roman weiterarbeitete. Iny hingegen schloss sich den DELIAs an und nahm auch am Nachmittag an der Mitgliederversammlung teil. Elmar schwänzte auch diese, kam dafür aber bei seinem Roman gut voran. Am Abend wollte er sich dann wieder zu den DELIAs gesellen, legte sich aber nach dem Abendessen für 'fünf Minuten' hin und wachte erst zu später Stunde wieder auf. Irgendwie hatte er den Sturz noch immer nicht überstanden.

Am nächsten Morgen zeigte es sich, dass sehr viele DELIAs sehr lange gefeiert hatten, denn der Frühstücksraum füllte sich nur zögerlich. Wir verabschiedeten uns von denen, die bereits wach waren oder zumindest so aussahen, setzten uns dann in unser braves Beerchen und steuerten es mit einem bittersüßen Gefühl heimwärts. Es war schön gewesen, alte Freunde und Bekannte wieder zu sehen und neue DELIAs kennenzulernen. Wir konnten jedoch mit weniger als der Hälfte derer reden, mit denen wir es gerne getan hätten, und so endeten die DELIA-Tage in Iserlohn mit der Hoffnung, die anderen bald wiederzusehen.

Iny und Elmar Lorentz

Leseland Vorarlberg

Bericht
von Iny und Elmar am 16-04-2017

Als an uns die Frage herangetragen wurde, ob wir bei der Dornbirner Frühlingsausstellung um Rahmen von 'Leseland Vorarlberg' lesen würden, fiel uns die Entscheidung nicht schwer.

Der Anreiseweg war kurz genug für uns und wir hatten Interesse, wieder einmal in Österreich zu lesen.

Am Samstag, den 08.04.2017 machten wir uns gemeinsam mit Ingeborg, die uns auf vielen Recherchereisen begleitet und gelegentlich auch zu Lesungen mitkommt, auf den Weg. Die Autobahn war erfreulich leer und so kamen wir ohne Stau oder sonstige Verzögerungen nach Dornbirn. Als Erstes beschlossen wir, für unser leibliches Wohl zu sorgen und suchten uns erst einmal eine Futterkrippe, um Energie für die Lesung zu tanken.

Da wir uns nicht sofort entscheiden konnten, lernten wir auf diese Weise einen großen Teil der Dornbirner Altstadt kennen. Angesichts einiger prachtvoller Häuser meinte Elmar bedauernd, dass er vergessen hätte, seine Kamera mitzunehmen. Ein gutes Mittagessen half ihm aber über diese Enttäuschung hinweg.

Am Nachmittag ging es dann zum Messegelände. Die Hallen sind neu erstellt worden und boten eine breite Palette von Waren und Schauobjekten unter dem Motto: Alles unter einem Dach. Dort befand sich auch die Lesebühne von Leseland Vorarlberg. Wir waren wie üblich früh dran, setzten uns und hörten der Lesung von Irmgard Kramer zu, die wir im letzten Jahr in Iserlohn kennengelernt hatten. Viel Zeit für ein Gespräch blieb leider nicht, da sie zunächst signieren musste und danach die Moderatorin uns auf die Bühne rief.

Wir wollten aus 'Die Wanderapothekerin' lesen. Daher erklärten wir im Vorfeld, wer die thüringischen Buckelapotheker oder Balsamträger waren. Anschließend trugen wir mehrere Szenen vor und beantworteten zuletzt die Fragen, die unsere Moderatorin Heidi Wiedenauer und die Zuhörer uns stellten. Die Geräuschkulisse in der großen Messehalle irritierte uns ein wenig, doch unsere Begleiterin Ingeborg erklärte uns hinterher, dass wir ausgezeichnet zu verstehen gewesen wären. Nach der Lesung signierten wir noch etliche Bücher und unterhielten uns mit Frau Winkler von der Bücherei Mäder, die das 'Leseland Vorarlberg' auf der Messe organisiert hat. Es war eine sehr nette Veranstaltung und wir wünschen Frau Winkler von ganzem Herzen, dass sich das 'Leseland Vorarlberg' zu einem festen Bestandteil der Frühlingsausstellung in Dornbirn entwickelt.

Um 18:00 Uhr schloss die Messe ihre Tore und es hieß für uns Abschied nehmen. Auf dem Heimweg kamen wir noch besser voran als auf der Hinfahrt und kehrten mit bleibenden Eindrücken nach Hause zurück. Dort angekommen stellte Elmar fest, dass er seine Kamera doch in den Rucksack gesteckt hatte. Nun aber war es zu spät, um die schönen Motive in Dornbirn und auf der Messe noch abbilden zu können. Das ist schade, doch wer weiß, vielleicht kommen wir wieder einmal in die Gegend und sehen uns dann etwas genauer um.

Iny und Elmar Lorentz

Buchmesse i Leipzig u.Lesungen in Meerane/Rathenow

Bericht
von Iny und Elmar am 02-04-2017

Die Buchmesse in Leipzig war für uns diesmal ein besonderes Abenteuer. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre mit endlosen Wegen und mangelnden Sitzgelegenheiten hatten wir nämlich beschlossen, uns eigene Stühle zu besorgen, die uns niemand streitig machen kann.

Aus diesem Grund gab es heuer den ‚Droemer-Knaur-Autorenstand Iny Lorentz‘ in der Halle 3, nicht weit vom Droemer-Knaur-Hauptstand entfernt. Uns ging es dabei nicht nur um Sitze für uns, um die Buchmesse zu überstehen, sondern auch um den Kontakt mit unseren Leserinnen und Lesern, der am überfüllten Hauptstand von Droemer-Knaur fast unmöglich war.

Nach dem obligatorischen Zwischenaufenthalt bei Elmars Verwandten im Frankenwald und dem ebenso traditionellen Bratwurstessen ging es weiter nach Leipzig. Anders als bei der Buchmesse in Frankfurt übernachten wir hier im Hotel. Zu dieser frühen Jahreszeit ist es uns im Wohnwagen noch zu frisch. Außerdem sorgt die Buchmesse in Leipzig für heftige Staus, die wir uns nicht antun wollen.

Am nächsten Tag wanderten wir zur Messe, um unseren Stand anzusehen. Er war bereits fertig gestellt, wenn auch noch ohne Bücher. Wir waren sehr beeindruckt von dem, was die Messebauer geschaffen hatten. Am liebsten wären wir ins Hotel zurück, um die ersten Sachen herüber zu bringen. Dagegen stand jedoch die Tatsache, dass wir an diesem Abend noch eine Lesung in Meerane hatten und dorthin aufbrechen mussten. Es war gut, dass wir früh genug losgefahren sind, denn die Dame, die irgendwo unter der Motorhaube verborgen ihre Kommandos gibt, lotste uns mitten durch die Rushhour der Leipziger Innenstadt anstatt auf die Autobahn außenherum. Das Ergebnis war, dass wir sehr viel Zeit verloren.

Es blieb gerade noch Zeit für eine Käse-, bzw. Wurstsemmel vom Supermarkt als Abendessen. Unser Dank gilt hier Frau Albrecht von der Stadtbücherei Meerane, die fürsorglich betreut und Tee für uns gekocht hat. Dann aber ging es auch schon daran, die ersten Bücher zu signieren. Die Reihen füllten sich rasch, obwohl wir an diesem Abend mit dem Fußballländerspiel Deutschland gegen England gegen eine starke Konkurrenz anlesen mussten. Es sah jedoch so aus, als hätten viele Männer den Kampf um den Bildschirm dadurch entschieden, indem sie ihren Frauen rieten, doch zu der Lesung von Iny Lorentz zu gehen. Da waren sie nun, und wir glauben, wir haben sie nicht enttäuscht.

Es wurde eine sehr schöne Lesung, die selbst leichte technische Probleme nicht trüben konnten und wir verabschiedeten uns später von Frau Albrecht mit dem Gefühl, dass wir gutgetan hatten, diese Lesung im Vorfeld der Buchmesse Leipzig zu vereinbaren. Danach ging es wieder nach Leipzig. Frau Albrecht hatte extra ihren Mann angerufen, damit dieser uns bezüglich des Heimwegs beraten konnte. Wir kamen auch weitaus rascher zurück und konnten noch einige Stunden schlafen, bevor es am Donnerstagmorgen in die Messehallen ging.

Für Elmar hieß dies, einiges mitzuschleppen. Wir hatten zwei große Taschen mit Sachen für die Buchmesse dabei, darunter zwei verschiedene Autogrammkarten, Lesezeichen und wunderschöne Schlüsselanhänger, die von unseren Frankfurter Freunden Gabi und Manfred angefertigt worden waren. Alles war sehr großzügig portioniert. Glaubten wir zumindest.

Als wir an den Stand kamen, war dieser von unseren fleißigen Helfern von den Messebauern bereits eingerichtet worden. Unser Standbetreuer Marcel, genannt der Fels in der Brandung, brachte rechtzeitig Tee und Kaffee, um die Lebensgeister zu heben, und dann ging es ans signieren der Autogrammkarten. Eigentlich hatten wir das bereits zuhause tun wollen, aber nur gut ein Drittel geschafft.

Irgendwann kam die Durchsage, dass die Besucher eingelassen würden. Wir setzten uns gemütlich und warteten darauf, ob sich irgendjemand für unsere kleine Ecke interessieren würde. Ein paar Leute gingen auch interesselos an uns vorbei, dann entdeckte die erste Besucherin die Regale mit ‚Die Wanderapothekerin‘ und wollte das Buch haben. Neben dem Felsen Marcel konnten wir auf unsere Freundin Ingeborg bauen sowie auf mehrere Helferinnen wie Irmi Keis und Carmen Vicari, die mit zugriffen, wenn es nötig war. Und es war nötig. So viel Zuspruch hatten wir nicht erwartet, freuten uns aber riesig, weil unser Stand und ‚Die Wanderapothekerin‘ so viel Interesse fanden. Da es in Leipzig mobile Kassen gibt, sprich junge Damen, die für die Messebuchhandlung kassierten, konnte man die Bücher auch kaufen. Unsere Vorräte an der ‚Wanderapothekerin‘ schmolzen nur dahin, so dass sich Marcel bereits am zweiten Tag auf die Suche nach einer Palette nicht nur mit unseren Romanen, sondern auch denen anderer Droemer-Knaur-Autoren machte.

Am Abend waren wir völlig erschöpft, aber auch sehr erleichtert, weil wir bei unseren Leserinnen und Lesern so gut angekommen waren. In der Nacht galt es, zu schlafen und Kraft für den zweiten Tag zu sammeln. Auch das war nötig, denn als wir wieder bei unserem Stand waren und die ersten Messebesucher eintrafen, wurde die Schlagzahl im Vergleich zum Vortag noch einmal erhöht. Wir signierten Bücher und Autogrammkarten, sprachen mit unseren Leserinnen und Lesern, und begrüßten Kolleginnen und Kollegen an unserem Stand. Am späten Abend gab bei uns noch ein kleines Treffen der Autorengruppe Homer, dann hieß es für uns, ins Hotel zurückzukehren und uns für die Lesung im Ägyptischen Museum umzuziehen.

Wer an einem Abend nach einem Buchmessentag mit dem Taxi in die Innenstadt von Leipzig fahren will, lernt rasch, dass auch tausend andere die Schleichwege kennen, die der Taxifahrer nimmt. Auf jeden Fall gehört Glück dazu, rechtzeitig zu einer Lesung zu kommen. Unser Taxifahrer war jedoch ein As in seinem Beruf und so kamen wir noch rechtzeitig an.

Die Lesung war sehr gut besucht. Etliche Zuhörer saßen mangels anderer Sitzmöbel sogar auf den Treppenstufen. Nach der Einführung durch unsere Moderatorin Andrea Jope legten wir los und brachten dem Publikum unsere Wanderapothekerin Klara näher. Es herrschte eine stimmungsvolle Atmosphäre im Saal und die Anwesenden waren, als die Lesung zu Ende war, sichtlich zufrieden.

Der nächste Tag wurde zur Nagelprobe. Uns wurden die Bücher schneller zugereicht, als wir signieren konnten. Besonders extrem war es nach unserer Lesung im Forum Literatur. Unser Fels Marcel sah die Schlange, die uns von dort zum Stand folgte, und fragte verdattert, wo wir denn die alle her hätten.

Die nächsten drei Stunden waren Schwerstarbeit. Marcel und Ingeborg kamen kaum mit, den Interessierten die Bücher zu zeigen. Jetzt griff auch Carmen Vicari wieder mit ein, und sogar unsere mobile Kasse reichte dem einen oder anderen Leser das Buch, das er haben wollte. Unser Job war es, zu signieren. Die anderen hingegen flitzten am Stand hin und her, zeigten Bücher, erklärten, welche Einzelbände waren und welche zu Reihen gehörten, und schickten die Kaufwilligen zu unserer mobilen Kasse, für den Verkauf der Bücher zuständig war. So gelang es, den Ansturm zu bändigen. Wir wollten ja auch nicht, dass die Leute zu lange warteten. Immerhin gab es noch viele Stände und Bücher, die des Ansehens wert waren.

Am Samstagabend war es Elmars erste Handlung, den Wecker eine Stunde vorzudrehen, damit wir auch am Sonntag rechtzeitig in die Messehalle kamen. Die gestohlene Stunde merkten wir trotzdem. Das Erste, was uns am Stand auffiel, war das Fehlen der ‚Wanderapothekerin‘ im Regal. Wir hatten am Samstag alle unsere vorrätigen Exemplare verkauft. Daher fiel der Andrang diesmal etwas geringer als an den ersten drei Tagen. Signieren durften wir trotzdem, denn die Besucher kauften nun die früher erschienen Romane. Einige telefonierten sogar nach Hause, um zu erfahren, welche Bände ihnen oder Freunden und Verwandten fehlten.

Langsam neigte sich die Buchmesse ihrem Ende zu und die ersten Stände wurden bereits abgeräumt. Wir hingegen setzten uns mit Caroline Gros von Droemer-Knaur, die unseren Stand geplant und organisiert hatte, sowie Herrn Fetsch, einen der drei Geschäftsführer von Droemer-Knaur zusammen, um Resümee zu ziehen. Wir waren alle zufrieden, denn es hatte alles so weit geklappt. Gut, uns waren die ‚Wanderapothekerinnen‘ ausgegangen. Aber das war kein Beinbruch. Schließlich sind wir auch bei der Buchmesse 2018 wieder in Leipzig. Ein paar neue Ideen haben wir natürlich auch. Man will ja nicht auf der Stelle stehen bleiben.

Auf jeden Fall war es eine wunderschöne Buchmesse mit einem hervorragenden Team. Wir danken allen, von Caroline Gros angefangen über Ingeborg, Marcel, Irmi Keis, Carmen Vicari und unseren Frankfurter Freunden Gabi und Manfred Haug bis hin zu Gabriel Nemeth, der das herrliche Motivplakat für die Buchmesse 2017 erstellt hat. 2018 wird es ein neues Plakat geben! Wir freuen uns darauf, ebenso auf die Messe und auf unsere Leserinnen und Leser. Was wären wir ohne euch!

Wer jetzt glaubt, damit wäre dieser Bericht zu Ende, sieht sich getäuscht. Am nächsten Morgen ging es nämlich nicht nach Hause, sondern zu der vereinbarten Lesung nach Rathenow. Wir kamen gut an, aßen zu Mittag und zogen uns dann in die Zimmer zurück, um uns vor der Lesung noch ein wenig auszuruhen. Die Lesung fand in der Ladengalerie Stein40 statt und war erfreulicherweise ausverkauft. Trotz einer gewissen Ermüdung von der Buchmesse setzten wir noch einmal alles daran, um unseren Zuhörer das Gefühl zu geben, dass es richtig war, zu uns zu kommen. Wir durften auch kräftig signieren und schieden mit dem Gefühl, irgendwann nach Rathenow zurückkehren zu wollen.

Am nächsten Tag rollte unser Beerchen heimwärts. Abgesehen von zwei kurzen Staus, die uns nur jeweils ein paar Minuten kosteten, kamen wir gut zu Hause an. Das Abenteuer Buchmesse Leipzig mit eigenem Stand war für dieses Jahr vorbei. Wir freuen uns jetzt schon auf nächstes Jahr!

Iny und Elmar Lorentz

Plakat 'Die Wanderapothekerin'

Info
von Iny und Elmar am 15-03-2017

Entdecken Sie unseren neuen Roman 'Die Wanderapothekerin' auf der Leipziger Buchmesse beim Droemer-Knaur Iny Lorentz Autorenstand in Halle 3, E214!


Vorausschau und Rückbesinnung

Bericht
von Iny und Elmar am 22-02-2017

In wenigen Wochen beginnt die Buchmesse in Leipzig. Das Ereignis wirft für uns schon seit längerer Zeit seine Schatten voraus.

Wir hatten nämlich auf der Rückfahrt von der letztjährigen Buchmesse in Leipzig überlegt, wie wir die Anstrengung für uns in Grenzen halten, aber gleichzeitig möglichst viele Freunde und Fans sehen könnten. Eine Idee wurde geboren, die zu verwirklichen uns schließlich Droemer-Knaur half.

Wir werden in Leipzig heuer unseren eigenen Iny-Lorentz-Stand haben, und zwar in Halle 3, E214.

Alle unsere Freunde und Fans sind eingeladen, dort vorbeizuschauen. Wir sind die überwiegende Zeit anwesend und bereit, Fragen zu beantworten und Bücher zu signieren.

Außerdem gibt es an unserem Stand ein besonderes Highlight, nämlich eine gemeinsame Signierstunde mit unserer großartigen Verlagskollegin Sabine Ebert am Freitag, den 24.03.2017 um 13:00 Uhr!

Hier ist unser bisher bekanntes Messeprogramm:

24.03.2017:
Droemer-Knaur Autorenstand Iny Lorentz Halle 3, E214:
13:00 Uhr: gemeinsame Signierstunde mit Sabine Ebert

24.03.2017:
Ägyptisches Museum, Goethestraße 2, 04109 Leipzig:
19:30 Uhr: Lesung aus 'Die Wanderapothekerin' und Gespräch mit der Moderatorin Andrea Jope.

25.03.2017:
Forum Literatur 'buch aktuell' Halle 3, Stand E401:
12:00 – 12:30 Uhr: Gespräch mit der Moderatorin Andrea Jope über 'Die Wanderapothekerin'.

26.03.2017:
Droemer-Knaur, Halle 3, Stand B209/210:
13:00 Uhr: Gespräch und Signieren in der Rotunde Droemer-Knaur.

Wir freuen uns auf die Leipziger Buchmesse und darauf, möglichst viele Freunde und Fans dort zu treffen.


Mittlerweile liegen fast zwei Monate des neuen Jahres hinter uns. Unsere Vorstellung von einer ruhigen, schreibintensiven Winterzeit ließ sich aus verschiedenen Gründen nicht verwirklichen. Es gab etliche, erfreuliche Nebengeräusche in Form von Interviews und Fernsehberichten über uns. Die Höhepunkte waren natürlich die Ausstrahlung der ‚Ketzerbraut‘ bei SAT1 sowie die Einladung zu Markus Lanz im ZDF. Doch auch sonst waren wir zu hören oder zu sehen.

So gab es Anfang Januar ein Interview mit uns im Deutschlandradio. Anfang Februar kam ein Fernsehteam des Schweizer Fernsehen zu uns und drehte einen Beitrag für die Sendung 'Kulturplatz'. Vor der Ausstrahlung der 'Ketzerbraut' wollte SAT1 natürlich wissen, wie uns der Film gefallen hat. Außerdem gab es ein ausführliches Interview, dass Frau Liere vom Stern mit uns geführt hat, und am 16.02.2017 waren wir im ZDF bei Markus Lanz
Hier ist der Link zur Sendung mit Markus Lanz und uns!
Unser Part beginnt in etwa bei Minute 59.:
www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-16-februar-2017-100.html 

Fanden die anderen Interviews und Aufnahmen bei uns oder in München statt, hieß es für die Sendung von Markus Lanz, eine Stunde eher als gewohnt aufzustehen, um das Flugzeug nach Hamburg zu erwischen. Das taten wir auch! Als wir das Terminal durch die eine Tür betraten, kam durch eine andere Patricia Keßler von der Presseabteilung bei Droemer-Knaur herein. Sie sollte uns begleiten und uns gleichzeitig betreuen. Das hat sie auch ausgezeichnet gemacht.

Der Flieger kam gut in Hamburg an und wir wurden vom Taxidienst des Fernsehstudios ins Hotel gebracht. Nach einer kurzen Erholungspause wurden im Restaurant die verbrauchten Kalorien ersetzt. Viel Erholung gab es danach nicht, denn es folgte ein Trainingsgespräch mit Sonja Praxl, die uns auf den Abend einstimmen sollte. Anschließend wurden wir zum Sender gebracht.

Markus Lanz Team mit Herrn Hegner an der Spitze tat alles, damit wir uns wohlfühlen konnten. Wir bekamen Tee, Elmar ein Mineralwasser mit einem Schuss Rotwein versetzt, und unterhielten uns erst einmal mit Herrn Hegner, Patricia Keßler und Frau Liere vom Stern, die gekommen war, um uns in der Sendung zu erleben. Irgendwann kam Markus Lanz kurz vorbei, um uns und die anderen Gäste zu begrüßen. Es ging in den Schminkraum und dann sollte die Aufzeichnung um 17:30 Uhr beginnen.

Kurz davor kam jedoch Hektik auf. Die Journalistin Dr. Sylke Tempel und der Journalist Elmar Theweßen sollten die ersten Wochen der Präsidentschaft Donald Trumps analysieren. Da wurde plötzlich eine Pressekonferenz von Donald Trump für 18:00 Uhr angekündigt, und die wollte man abwarten, für den Fall, dass sich etwas Neues ergab. Schon bald aber war zu merken, dass der Präsident keine gravierenden Neuigkeiten verkünden würde, und so ging es in den Aufnahmeraum.

Außer Frau Dr. Tempel, Herrn Theweßen und uns war auch Melanie C., Ex-Spice Girl und erfolgreiche Solosängerin mit von der Partie. Der Beifall des Publikums war entsprechend begeistert und begeisternd. Frau Dr. Tempel und Herr Theweßen lieferten eine ausgezeichnete Analyse über Donald Trump und wie er das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten auffasst.

Von Melanie C. erfuhren wir, wie es ist, als junge Frau von zwanzig bei einem Casting zu einer Girl-Group ausgewählt zu werden, die später raketengleich durchstarten würde. Uns sind einige Sätze in Erinnerung geblieben, so von der Blase, in der sich die fünf jungen Frauen befanden und die keine Ähnlichkeit mehr mit der realen Welt besaß. Besonders berührend fanden wir Melanie C.s Aussage, dass die Geburt ihrer Tochter sie gerettet hätte. Da hätte sie plötzlich gemerkt, dass sich nicht mehr alles um sie drehen würde, eben weil die Kleine in den Mittelpunkt gerückt sei.

Als auch wir unseren Auftritt gehabt und die Zuhörer und Marcus Lanz zum Lachen gebracht hatten, konnten wir noch im Besucherzimmer ein wenig ausschnaufen, dann ging es zurück zum Hotel. Nach einem letzten Tee für Iny und einem kleinen Bier für Elmar suchten wir unser Zimmer auf. Allerdings waren wir noch so aufgedreht, dass an Schlafen nicht zu denken war. Wir schalteten daher den Fernseher ein und schauten uns noch die gesamte Sendung von Markus Lanz an, in der auch wir zu sehen waren.

Am nächsten Morgen suchten wir nach dem Frühstück einen nahe gelegenen Buchladen auf und besorgten uns einige Bücher über Hamburg und seinen Hafen. Immerhin gilt es, uns Gedanken über neue Romane zu machen. Zumindest in einem wird Hamburg eine gewisse Rolle spielen. Aus diesem Grund werden wir auch heuer in diese Stadt zurückkehren und recherchieren. Diesmal ging es jedoch gleich danach zum Flughafen und nach einem ruhigen Flug kamen wir zwar müde, aber voll schöner Erinnerungen zuhause an.

Iny und Elmar Lorentz

Beitrag über uns im Schweizer Fernsehen SRF

Info
von Iny und Elmar am 12-02-2017

Das Schweizer Fernsehen SRF hat einen kleinen Beitrag über uns gesendet. Wer Lust hat, uns auf dem Bildschirm zu erleben, kann diesem Link folgen:

tp.srgssr.ch/p/portal? urn=urn:srf:ais:video:cc4ad238-5373-4581-bd9f-157b24e6008b &autoplay=true&legacy=true& width=640&height=360&playerType 

Übermorgen ist es soweit. Ruby O. Fee, Elena Uhlig, Christoph Letkowski und weitere, hervorragende Schauspielerinen und Schauspieler sind in der 'Ketzerbraut' zu erleben. Wir freuen uns riesig auf den Film, den wir heute übrigens vorab sehen dürfen. Hier ist ein Link zu einer kleinen Szene, die Appetit auf den Film macht:
www.sat1.de/film/der-sat-1-filmfilm/ die-ketzerbraut/video/durch-das-wort-nicht-durch-waffen-werden-wir-uns-zu-wehren-wissen-clip?utm_source= facebook&utm_medium =social&utm_term=social_post&utm_campaign= SAT.1FilmSerie&utm_content= durch-das-wort- nicht-durch-waffen-werden -wir-uns -zu-wehren-wissen-clip 

SAT1 bringt 'Die Ketzerbraut'

Info
von Iny und Elmar am 04-02-2017

am 14.02.2017 ist es so weit. SAT1 bringt 'Die Ketzerbraut'!
Hier ist ein Link mit einem Trailer, Bildern, sowie einem Interview mit der wundervollen Veva Ruby O. Fee, dem Regisseur Hansjörg Thurn, Christoph Letkowski und Oliver Korittke.

www.goldenekamera.de/tv/article209445403/Die-Ketzerbraut-Ruby-O-Fee-als-Racheengel.html 

Infos zum Film 'Die Ketzerbraut'

Info
von Iny und Elmar am 29-01-2017

SAT1 - Die Ketzerbraut
Alle Informationen, Trailer und Szenenfotos sind hier zu finden !

www.sat1.de/film/der-sat-1-filmfilm/die-ketzerbraut/die-story 


Die Ketzerbraut

Vorankündigung
von Iny und Elmar am 07-01-2017

Die Ketzerbraut auf SAT1 !
Dienstag, 14.02.2017, - Valentinstag -


In einer dunklen Epoche, in der Zeit der wahrscheinlich größten Umbrüche der Christenheit, erhebt sich eine junge Frau (Ruby O. Fee) und kämpft für ihr Recht auf Glück und Freiheit.


München, 1517: Veva (Ruby O. Fee) wächst wohlbehütet als reiche Kaufmannstochter bei ihrem Vater auf, bis ihr schlagartig alles genommen wird: ihr Haus niedergebrannt, ihre Familie ermordet, ihre Ehre geschändet.

Das brave Mädchen von einst sinnt nun auf Rache. Doch wer ist noch Freund und wer Feind? Kann Veva sich auf ihren Jugendfreund, den Freigeist Ernst Rickinger (Christoph Letkowski), verlassen? Oder steckt er mit dem "Ketzer" unter einer Decke? Dieser verteilt maskiert Flugblätter in der Stadt und wettert gegen den Ablasshandel der katholischen Kirche. Damit ist er Pfarrer Johann von Perlach (Paulus Manker) ein Dorn im Auge.

Auf der Jagd nach dem Ketzer verbreitet der Kirchenmann mit Hilfe des
Ritters von Gigging und seiner listigen Frau Walpurga (Elena Uhlig) Angst und Schrecken in der Bevölkerung Münchens. Willkürliche Folter und qualvolle Todesstrafen stehen zu Zeiten der Inquisition auf der
Tagesordnung. Doch sind die
Ideen des vermeintlichen "Ketzers" tatsächlich so abwegig? Wieso kann Veva sich mit seinen Methoden plötzlich eher anfreunden, als mit Johann von Perlachs brutalem Vorgehen? Sind im Glauben wirklich alle Mittel Recht? Und ist Martin Luther (Adrian Topol) tatsächlich so gefährlich, wie die katholische Kirche behauptet?


Das große TV-Event "Die Ketzerbraut" ist eine Verfilmung nach dem gleichnamigen Bestseller von Iny Lorentz. Die Umsetzung übernahm wieder das Team der Erfolgstrilogie "Die Wanderhure" um Produzent Andreas Bareiss und Regisseur Hansjörg Thurn.
Gedreht wurde "Die Ketzerbraut" in Deutschland, Österreich und Tschechien, u. a. auf der Burg Kost, etwa 1,5 Autostunden von Prag entfernt. Die touristisch bislang nicht erschlossene Burg diente schon manchem Film als
Kulisse, so z. B. dem Hollywoodstreifen "Hannibal Rising – Wie alles begann".


Besetzung

Ruby O. Fee – Genoveva "Veva" Leibert

Christoph Letkowski – Ernst Rickinger

Paulus Manker – Johann von Perlach

Elena Uhlig – Walpurga von Gigging

Adrian Topol – Martin Luther

Christoph M. Ohrt – Fürst Fugger

Stefano Bernardin – Sandor

Ilknur Boyraz – Sarazenin