Leseland Vorarlberg

Bericht
von Iny und Elmar am 16-04-2017

Als an uns die Frage herangetragen wurde, ob wir bei der Dornbirner Frühlingsausstellung um Rahmen von 'Leseland Vorarlberg' lesen würden, fiel uns die Entscheidung nicht schwer.

Der Anreiseweg war kurz genug für uns und wir hatten Interesse, wieder einmal in Österreich zu lesen.

Am Samstag, den 08.04.2017 machten wir uns gemeinsam mit Ingeborg, die uns auf vielen Recherchereisen begleitet und gelegentlich auch zu Lesungen mitkommt, auf den Weg. Die Autobahn war erfreulich leer und so kamen wir ohne Stau oder sonstige Verzögerungen nach Dornbirn. Als Erstes beschlossen wir, für unser leibliches Wohl zu sorgen und suchten uns erst einmal eine Futterkrippe, um Energie für die Lesung zu tanken.

Da wir uns nicht sofort entscheiden konnten, lernten wir auf diese Weise einen großen Teil der Dornbirner Altstadt kennen. Angesichts einiger prachtvoller Häuser meinte Elmar bedauernd, dass er vergessen hätte, seine Kamera mitzunehmen. Ein gutes Mittagessen half ihm aber über diese Enttäuschung hinweg.

Am Nachmittag ging es dann zum Messegelände. Die Hallen sind neu erstellt worden und boten eine breite Palette von Waren und Schauobjekten unter dem Motto: Alles unter einem Dach. Dort befand sich auch die Lesebühne von Leseland Vorarlberg. Wir waren wie üblich früh dran, setzten uns und hörten der Lesung von Irmgard Kramer zu, die wir im letzten Jahr in Iserlohn kennengelernt hatten. Viel Zeit für ein Gespräch blieb leider nicht, da sie zunächst signieren musste und danach die Moderatorin uns auf die Bühne rief.

Wir wollten aus 'Die Wanderapothekerin' lesen. Daher erklärten wir im Vorfeld, wer die thüringischen Buckelapotheker oder Balsamträger waren. Anschließend trugen wir mehrere Szenen vor und beantworteten zuletzt die Fragen, die unsere Moderatorin Heidi Wiedenauer und die Zuhörer uns stellten. Die Geräuschkulisse in der großen Messehalle irritierte uns ein wenig, doch unsere Begleiterin Ingeborg erklärte uns hinterher, dass wir ausgezeichnet zu verstehen gewesen wären. Nach der Lesung signierten wir noch etliche Bücher und unterhielten uns mit Frau Winkler von der Bücherei Mäder, die das 'Leseland Vorarlberg' auf der Messe organisiert hat. Es war eine sehr nette Veranstaltung und wir wünschen Frau Winkler von ganzem Herzen, dass sich das 'Leseland Vorarlberg' zu einem festen Bestandteil der Frühlingsausstellung in Dornbirn entwickelt.

Um 18:00 Uhr schloss die Messe ihre Tore und es hieß für uns Abschied nehmen. Auf dem Heimweg kamen wir noch besser voran als auf der Hinfahrt und kehrten mit bleibenden Eindrücken nach Hause zurück. Dort angekommen stellte Elmar fest, dass er seine Kamera doch in den Rucksack gesteckt hatte. Nun aber war es zu spät, um die schönen Motive in Dornbirn und auf der Messe noch abbilden zu können. Das ist schade, doch wer weiß, vielleicht kommen wir wieder einmal in die Gegend und sehen uns dann etwas genauer um.

Iny und Elmar Lorentz

Buchmesse i Leipzig u.Lesungen in Meerane/Rathenow

Bericht
von Iny und Elmar am 02-04-2017

Die Buchmesse in Leipzig war für uns diesmal ein besonderes Abenteuer. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre mit endlosen Wegen und mangelnden Sitzgelegenheiten hatten wir nämlich beschlossen, uns eigene Stühle zu besorgen, die uns niemand streitig machen kann.

Aus diesem Grund gab es heuer den ‚Droemer-Knaur-Autorenstand Iny Lorentz‘ in der Halle 3, nicht weit vom Droemer-Knaur-Hauptstand entfernt. Uns ging es dabei nicht nur um Sitze für uns, um die Buchmesse zu überstehen, sondern auch um den Kontakt mit unseren Leserinnen und Lesern, der am überfüllten Hauptstand von Droemer-Knaur fast unmöglich war.

Nach dem obligatorischen Zwischenaufenthalt bei Elmars Verwandten im Frankenwald und dem ebenso traditionellen Bratwurstessen ging es weiter nach Leipzig. Anders als bei der Buchmesse in Frankfurt übernachten wir hier im Hotel. Zu dieser frühen Jahreszeit ist es uns im Wohnwagen noch zu frisch. Außerdem sorgt die Buchmesse in Leipzig für heftige Staus, die wir uns nicht antun wollen.

Am nächsten Tag wanderten wir zur Messe, um unseren Stand anzusehen. Er war bereits fertig gestellt, wenn auch noch ohne Bücher. Wir waren sehr beeindruckt von dem, was die Messebauer geschaffen hatten. Am liebsten wären wir ins Hotel zurück, um die ersten Sachen herüber zu bringen. Dagegen stand jedoch die Tatsache, dass wir an diesem Abend noch eine Lesung in Meerane hatten und dorthin aufbrechen mussten. Es war gut, dass wir früh genug losgefahren sind, denn die Dame, die irgendwo unter der Motorhaube verborgen ihre Kommandos gibt, lotste uns mitten durch die Rushhour der Leipziger Innenstadt anstatt auf die Autobahn außenherum. Das Ergebnis war, dass wir sehr viel Zeit verloren.

Es blieb gerade noch Zeit für eine Käse-, bzw. Wurstsemmel vom Supermarkt als Abendessen. Unser Dank gilt hier Frau Albrecht von der Stadtbücherei Meerane, die fürsorglich betreut und Tee für uns gekocht hat. Dann aber ging es auch schon daran, die ersten Bücher zu signieren. Die Reihen füllten sich rasch, obwohl wir an diesem Abend mit dem Fußballländerspiel Deutschland gegen England gegen eine starke Konkurrenz anlesen mussten. Es sah jedoch so aus, als hätten viele Männer den Kampf um den Bildschirm dadurch entschieden, indem sie ihren Frauen rieten, doch zu der Lesung von Iny Lorentz zu gehen. Da waren sie nun, und wir glauben, wir haben sie nicht enttäuscht.

Es wurde eine sehr schöne Lesung, die selbst leichte technische Probleme nicht trüben konnten und wir verabschiedeten uns später von Frau Albrecht mit dem Gefühl, dass wir gutgetan hatten, diese Lesung im Vorfeld der Buchmesse Leipzig zu vereinbaren. Danach ging es wieder nach Leipzig. Frau Albrecht hatte extra ihren Mann angerufen, damit dieser uns bezüglich des Heimwegs beraten konnte. Wir kamen auch weitaus rascher zurück und konnten noch einige Stunden schlafen, bevor es am Donnerstagmorgen in die Messehallen ging.

Für Elmar hieß dies, einiges mitzuschleppen. Wir hatten zwei große Taschen mit Sachen für die Buchmesse dabei, darunter zwei verschiedene Autogrammkarten, Lesezeichen und wunderschöne Schlüsselanhänger, die von unseren Frankfurter Freunden Gabi und Manfred angefertigt worden waren. Alles war sehr großzügig portioniert. Glaubten wir zumindest.

Als wir an den Stand kamen, war dieser von unseren fleißigen Helfern von den Messebauern bereits eingerichtet worden. Unser Standbetreuer Marcel, genannt der Fels in der Brandung, brachte rechtzeitig Tee und Kaffee, um die Lebensgeister zu heben, und dann ging es ans signieren der Autogrammkarten. Eigentlich hatten wir das bereits zuhause tun wollen, aber nur gut ein Drittel geschafft.

Irgendwann kam die Durchsage, dass die Besucher eingelassen würden. Wir setzten uns gemütlich und warteten darauf, ob sich irgendjemand für unsere kleine Ecke interessieren würde. Ein paar Leute gingen auch interesselos an uns vorbei, dann entdeckte die erste Besucherin die Regale mit ‚Die Wanderapothekerin‘ und wollte das Buch haben. Neben dem Felsen Marcel konnten wir auf unsere Freundin Ingeborg bauen sowie auf mehrere Helferinnen wie Irmi Keis und Carmen Vicari, die mit zugriffen, wenn es nötig war. Und es war nötig. So viel Zuspruch hatten wir nicht erwartet, freuten uns aber riesig, weil unser Stand und ‚Die Wanderapothekerin‘ so viel Interesse fanden. Da es in Leipzig mobile Kassen gibt, sprich junge Damen, die für die Messebuchhandlung kassierten, konnte man die Bücher auch kaufen. Unsere Vorräte an der ‚Wanderapothekerin‘ schmolzen nur dahin, so dass sich Marcel bereits am zweiten Tag auf die Suche nach einer Palette nicht nur mit unseren Romanen, sondern auch denen anderer Droemer-Knaur-Autoren machte.

Am Abend waren wir völlig erschöpft, aber auch sehr erleichtert, weil wir bei unseren Leserinnen und Lesern so gut angekommen waren. In der Nacht galt es, zu schlafen und Kraft für den zweiten Tag zu sammeln. Auch das war nötig, denn als wir wieder bei unserem Stand waren und die ersten Messebesucher eintrafen, wurde die Schlagzahl im Vergleich zum Vortag noch einmal erhöht. Wir signierten Bücher und Autogrammkarten, sprachen mit unseren Leserinnen und Lesern, und begrüßten Kolleginnen und Kollegen an unserem Stand. Am späten Abend gab bei uns noch ein kleines Treffen der Autorengruppe Homer, dann hieß es für uns, ins Hotel zurückzukehren und uns für die Lesung im Ägyptischen Museum umzuziehen.

Wer an einem Abend nach einem Buchmessentag mit dem Taxi in die Innenstadt von Leipzig fahren will, lernt rasch, dass auch tausend andere die Schleichwege kennen, die der Taxifahrer nimmt. Auf jeden Fall gehört Glück dazu, rechtzeitig zu einer Lesung zu kommen. Unser Taxifahrer war jedoch ein As in seinem Beruf und so kamen wir noch rechtzeitig an.

Die Lesung war sehr gut besucht. Etliche Zuhörer saßen mangels anderer Sitzmöbel sogar auf den Treppenstufen. Nach der Einführung durch unsere Moderatorin Andrea Jope legten wir los und brachten dem Publikum unsere Wanderapothekerin Klara näher. Es herrschte eine stimmungsvolle Atmosphäre im Saal und die Anwesenden waren, als die Lesung zu Ende war, sichtlich zufrieden.

Der nächste Tag wurde zur Nagelprobe. Uns wurden die Bücher schneller zugereicht, als wir signieren konnten. Besonders extrem war es nach unserer Lesung im Forum Literatur. Unser Fels Marcel sah die Schlange, die uns von dort zum Stand folgte, und fragte verdattert, wo wir denn die alle her hätten.

Die nächsten drei Stunden waren Schwerstarbeit. Marcel und Ingeborg kamen kaum mit, den Interessierten die Bücher zu zeigen. Jetzt griff auch Carmen Vicari wieder mit ein, und sogar unsere mobile Kasse reichte dem einen oder anderen Leser das Buch, das er haben wollte. Unser Job war es, zu signieren. Die anderen hingegen flitzten am Stand hin und her, zeigten Bücher, erklärten, welche Einzelbände waren und welche zu Reihen gehörten, und schickten die Kaufwilligen zu unserer mobilen Kasse, für den Verkauf der Bücher zuständig war. So gelang es, den Ansturm zu bändigen. Wir wollten ja auch nicht, dass die Leute zu lange warteten. Immerhin gab es noch viele Stände und Bücher, die des Ansehens wert waren.

Am Samstagabend war es Elmars erste Handlung, den Wecker eine Stunde vorzudrehen, damit wir auch am Sonntag rechtzeitig in die Messehalle kamen. Die gestohlene Stunde merkten wir trotzdem. Das Erste, was uns am Stand auffiel, war das Fehlen der ‚Wanderapothekerin‘ im Regal. Wir hatten am Samstag alle unsere vorrätigen Exemplare verkauft. Daher fiel der Andrang diesmal etwas geringer als an den ersten drei Tagen. Signieren durften wir trotzdem, denn die Besucher kauften nun die früher erschienen Romane. Einige telefonierten sogar nach Hause, um zu erfahren, welche Bände ihnen oder Freunden und Verwandten fehlten.

Langsam neigte sich die Buchmesse ihrem Ende zu und die ersten Stände wurden bereits abgeräumt. Wir hingegen setzten uns mit Caroline Gros von Droemer-Knaur, die unseren Stand geplant und organisiert hatte, sowie Herrn Fetsch, einen der drei Geschäftsführer von Droemer-Knaur zusammen, um Resümee zu ziehen. Wir waren alle zufrieden, denn es hatte alles so weit geklappt. Gut, uns waren die ‚Wanderapothekerinnen‘ ausgegangen. Aber das war kein Beinbruch. Schließlich sind wir auch bei der Buchmesse 2018 wieder in Leipzig. Ein paar neue Ideen haben wir natürlich auch. Man will ja nicht auf der Stelle stehen bleiben.

Auf jeden Fall war es eine wunderschöne Buchmesse mit einem hervorragenden Team. Wir danken allen, von Caroline Gros angefangen über Ingeborg, Marcel, Irmi Keis, Carmen Vicari und unseren Frankfurter Freunden Gabi und Manfred Haug bis hin zu Gabriel Nemeth, der das herrliche Motivplakat für die Buchmesse 2017 erstellt hat. 2018 wird es ein neues Plakat geben! Wir freuen uns darauf, ebenso auf die Messe und auf unsere Leserinnen und Leser. Was wären wir ohne euch!

Wer jetzt glaubt, damit wäre dieser Bericht zu Ende, sieht sich getäuscht. Am nächsten Morgen ging es nämlich nicht nach Hause, sondern zu der vereinbarten Lesung nach Rathenow. Wir kamen gut an, aßen zu Mittag und zogen uns dann in die Zimmer zurück, um uns vor der Lesung noch ein wenig auszuruhen. Die Lesung fand in der Ladengalerie Stein40 statt und war erfreulicherweise ausverkauft. Trotz einer gewissen Ermüdung von der Buchmesse setzten wir noch einmal alles daran, um unseren Zuhörer das Gefühl zu geben, dass es richtig war, zu uns zu kommen. Wir durften auch kräftig signieren und schieden mit dem Gefühl, irgendwann nach Rathenow zurückkehren zu wollen.

Am nächsten Tag rollte unser Beerchen heimwärts. Abgesehen von zwei kurzen Staus, die uns nur jeweils ein paar Minuten kosteten, kamen wir gut zu Hause an. Das Abenteuer Buchmesse Leipzig mit eigenem Stand war für dieses Jahr vorbei. Wir freuen uns jetzt schon auf nächstes Jahr!

Iny und Elmar Lorentz

Plakat 'Die Wanderapothekerin'

Info
von Iny und Elmar am 15-03-2017

Entdecken Sie unseren neuen Roman 'Die Wanderapothekerin' auf der Leipziger Buchmesse beim Droemer-Knaur Iny Lorentz Autorenstand in Halle 3, E214!


Vorausschau und Rückbesinnung

Bericht
von Iny und Elmar am 22-02-2017

In wenigen Wochen beginnt die Buchmesse in Leipzig. Das Ereignis wirft für uns schon seit längerer Zeit seine Schatten voraus.

Wir hatten nämlich auf der Rückfahrt von der letztjährigen Buchmesse in Leipzig überlegt, wie wir die Anstrengung für uns in Grenzen halten, aber gleichzeitig möglichst viele Freunde und Fans sehen könnten. Eine Idee wurde geboren, die zu verwirklichen uns schließlich Droemer-Knaur half.

Wir werden in Leipzig heuer unseren eigenen Iny-Lorentz-Stand haben, und zwar in Halle 3, E214.

Alle unsere Freunde und Fans sind eingeladen, dort vorbeizuschauen. Wir sind die überwiegende Zeit anwesend und bereit, Fragen zu beantworten und Bücher zu signieren.

Außerdem gibt es an unserem Stand ein besonderes Highlight, nämlich eine gemeinsame Signierstunde mit unserer großartigen Verlagskollegin Sabine Ebert am Freitag, den 24.03.2017 um 13:00 Uhr!

Hier ist unser bisher bekanntes Messeprogramm:

24.03.2017:
Droemer-Knaur Autorenstand Iny Lorentz Halle 3, E214:
13:00 Uhr: gemeinsame Signierstunde mit Sabine Ebert

24.03.2017:
Ägyptisches Museum, Goethestraße 2, 04109 Leipzig:
19:30 Uhr: Lesung aus 'Die Wanderapothekerin' und Gespräch mit der Moderatorin Andrea Jope.

25.03.2017:
Forum Literatur 'buch aktuell' Halle 3, Stand E401:
12:00 – 12:30 Uhr: Gespräch mit der Moderatorin Andrea Jope über 'Die Wanderapothekerin'.

26.03.2017:
Droemer-Knaur, Halle 3, Stand B209/210:
13:00 Uhr: Gespräch und Signieren in der Rotunde Droemer-Knaur.

Wir freuen uns auf die Leipziger Buchmesse und darauf, möglichst viele Freunde und Fans dort zu treffen.


Mittlerweile liegen fast zwei Monate des neuen Jahres hinter uns. Unsere Vorstellung von einer ruhigen, schreibintensiven Winterzeit ließ sich aus verschiedenen Gründen nicht verwirklichen. Es gab etliche, erfreuliche Nebengeräusche in Form von Interviews und Fernsehberichten über uns. Die Höhepunkte waren natürlich die Ausstrahlung der ‚Ketzerbraut‘ bei SAT1 sowie die Einladung zu Markus Lanz im ZDF. Doch auch sonst waren wir zu hören oder zu sehen.

So gab es Anfang Januar ein Interview mit uns im Deutschlandradio. Anfang Februar kam ein Fernsehteam des Schweizer Fernsehen zu uns und drehte einen Beitrag für die Sendung 'Kulturplatz'. Vor der Ausstrahlung der 'Ketzerbraut' wollte SAT1 natürlich wissen, wie uns der Film gefallen hat. Außerdem gab es ein ausführliches Interview, dass Frau Liere vom Stern mit uns geführt hat, und am 16.02.2017 waren wir im ZDF bei Markus Lanz
Hier ist der Link zur Sendung mit Markus Lanz und uns!
Unser Part beginnt in etwa bei Minute 59.:
www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-16-februar-2017-100.html 

Fanden die anderen Interviews und Aufnahmen bei uns oder in München statt, hieß es für die Sendung von Markus Lanz, eine Stunde eher als gewohnt aufzustehen, um das Flugzeug nach Hamburg zu erwischen. Das taten wir auch! Als wir das Terminal durch die eine Tür betraten, kam durch eine andere Patricia Keßler von der Presseabteilung bei Droemer-Knaur herein. Sie sollte uns begleiten und uns gleichzeitig betreuen. Das hat sie auch ausgezeichnet gemacht.

Der Flieger kam gut in Hamburg an und wir wurden vom Taxidienst des Fernsehstudios ins Hotel gebracht. Nach einer kurzen Erholungspause wurden im Restaurant die verbrauchten Kalorien ersetzt. Viel Erholung gab es danach nicht, denn es folgte ein Trainingsgespräch mit Sonja Praxl, die uns auf den Abend einstimmen sollte. Anschließend wurden wir zum Sender gebracht.

Markus Lanz Team mit Herrn Hegner an der Spitze tat alles, damit wir uns wohlfühlen konnten. Wir bekamen Tee, Elmar ein Mineralwasser mit einem Schuss Rotwein versetzt, und unterhielten uns erst einmal mit Herrn Hegner, Patricia Keßler und Frau Liere vom Stern, die gekommen war, um uns in der Sendung zu erleben. Irgendwann kam Markus Lanz kurz vorbei, um uns und die anderen Gäste zu begrüßen. Es ging in den Schminkraum und dann sollte die Aufzeichnung um 17:30 Uhr beginnen.

Kurz davor kam jedoch Hektik auf. Die Journalistin Dr. Sylke Tempel und der Journalist Elmar Theweßen sollten die ersten Wochen der Präsidentschaft Donald Trumps analysieren. Da wurde plötzlich eine Pressekonferenz von Donald Trump für 18:00 Uhr angekündigt, und die wollte man abwarten, für den Fall, dass sich etwas Neues ergab. Schon bald aber war zu merken, dass der Präsident keine gravierenden Neuigkeiten verkünden würde, und so ging es in den Aufnahmeraum.

Außer Frau Dr. Tempel, Herrn Theweßen und uns war auch Melanie C., Ex-Spice Girl und erfolgreiche Solosängerin mit von der Partie. Der Beifall des Publikums war entsprechend begeistert und begeisternd. Frau Dr. Tempel und Herr Theweßen lieferten eine ausgezeichnete Analyse über Donald Trump und wie er das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten auffasst.

Von Melanie C. erfuhren wir, wie es ist, als junge Frau von zwanzig bei einem Casting zu einer Girl-Group ausgewählt zu werden, die später raketengleich durchstarten würde. Uns sind einige Sätze in Erinnerung geblieben, so von der Blase, in der sich die fünf jungen Frauen befanden und die keine Ähnlichkeit mehr mit der realen Welt besaß. Besonders berührend fanden wir Melanie C.s Aussage, dass die Geburt ihrer Tochter sie gerettet hätte. Da hätte sie plötzlich gemerkt, dass sich nicht mehr alles um sie drehen würde, eben weil die Kleine in den Mittelpunkt gerückt sei.

Als auch wir unseren Auftritt gehabt und die Zuhörer und Marcus Lanz zum Lachen gebracht hatten, konnten wir noch im Besucherzimmer ein wenig ausschnaufen, dann ging es zurück zum Hotel. Nach einem letzten Tee für Iny und einem kleinen Bier für Elmar suchten wir unser Zimmer auf. Allerdings waren wir noch so aufgedreht, dass an Schlafen nicht zu denken war. Wir schalteten daher den Fernseher ein und schauten uns noch die gesamte Sendung von Markus Lanz an, in der auch wir zu sehen waren.

Am nächsten Morgen suchten wir nach dem Frühstück einen nahe gelegenen Buchladen auf und besorgten uns einige Bücher über Hamburg und seinen Hafen. Immerhin gilt es, uns Gedanken über neue Romane zu machen. Zumindest in einem wird Hamburg eine gewisse Rolle spielen. Aus diesem Grund werden wir auch heuer in diese Stadt zurückkehren und recherchieren. Diesmal ging es jedoch gleich danach zum Flughafen und nach einem ruhigen Flug kamen wir zwar müde, aber voll schöner Erinnerungen zuhause an.

Iny und Elmar Lorentz

Beitrag über uns im Schweizer Fernsehen SRF

Info
von Iny und Elmar am 12-02-2017

Das Schweizer Fernsehen SRF hat einen kleinen Beitrag über uns gesendet. Wer Lust hat, uns auf dem Bildschirm zu erleben, kann diesem Link folgen:

tp.srgssr.ch/p/portal? urn=urn:srf:ais:video:cc4ad238-5373-4581-bd9f-157b24e6008b &autoplay=true&legacy=true& width=640&height=360&playerType 

Übermorgen ist es soweit. Ruby O. Fee, Elena Uhlig, Christoph Letkowski und weitere, hervorragende Schauspielerinen und Schauspieler sind in der 'Ketzerbraut' zu erleben. Wir freuen uns riesig auf den Film, den wir heute übrigens vorab sehen dürfen. Hier ist ein Link zu einer kleinen Szene, die Appetit auf den Film macht:
www.sat1.de/film/der-sat-1-filmfilm/ die-ketzerbraut/video/durch-das-wort-nicht-durch-waffen-werden-wir-uns-zu-wehren-wissen-clip?utm_source= facebook&utm_medium =social&utm_term=social_post&utm_campaign= SAT.1FilmSerie&utm_content= durch-das-wort- nicht-durch-waffen-werden -wir-uns -zu-wehren-wissen-clip 

SAT1 bringt 'Die Ketzerbraut'

Info
von Iny und Elmar am 04-02-2017

am 14.02.2017 ist es so weit. SAT1 bringt 'Die Ketzerbraut'!
Hier ist ein Link mit einem Trailer, Bildern, sowie einem Interview mit der wundervollen Veva Ruby O. Fee, dem Regisseur Hansjörg Thurn, Christoph Letkowski und Oliver Korittke.

www.goldenekamera.de/tv/article209445403/Die-Ketzerbraut-Ruby-O-Fee-als-Racheengel.html 

Infos zum Film 'Die Ketzerbraut'

Info
von Iny und Elmar am 29-01-2017

SAT1 - Die Ketzerbraut
Alle Informationen, Trailer und Szenenfotos sind hier zu finden !

www.sat1.de/film/der-sat-1-filmfilm/die-ketzerbraut/die-story 


Die Ketzerbraut

Vorankündigung
von Iny und Elmar am 07-01-2017

Die Ketzerbraut auf SAT1 !
Dienstag, 14.02.2017, - Valentinstag -


In einer dunklen Epoche, in der Zeit der wahrscheinlich größten Umbrüche der Christenheit, erhebt sich eine junge Frau (Ruby O. Fee) und kämpft für ihr Recht auf Glück und Freiheit.


München, 1517: Veva (Ruby O. Fee) wächst wohlbehütet als reiche Kaufmannstochter bei ihrem Vater auf, bis ihr schlagartig alles genommen wird: ihr Haus niedergebrannt, ihre Familie ermordet, ihre Ehre geschändet.

Das brave Mädchen von einst sinnt nun auf Rache. Doch wer ist noch Freund und wer Feind? Kann Veva sich auf ihren Jugendfreund, den Freigeist Ernst Rickinger (Christoph Letkowski), verlassen? Oder steckt er mit dem "Ketzer" unter einer Decke? Dieser verteilt maskiert Flugblätter in der Stadt und wettert gegen den Ablasshandel der katholischen Kirche. Damit ist er Pfarrer Johann von Perlach (Paulus Manker) ein Dorn im Auge.

Auf der Jagd nach dem Ketzer verbreitet der Kirchenmann mit Hilfe des
Ritters von Gigging und seiner listigen Frau Walpurga (Elena Uhlig) Angst und Schrecken in der Bevölkerung Münchens. Willkürliche Folter und qualvolle Todesstrafen stehen zu Zeiten der Inquisition auf der
Tagesordnung. Doch sind die
Ideen des vermeintlichen "Ketzers" tatsächlich so abwegig? Wieso kann Veva sich mit seinen Methoden plötzlich eher anfreunden, als mit Johann von Perlachs brutalem Vorgehen? Sind im Glauben wirklich alle Mittel Recht? Und ist Martin Luther (Adrian Topol) tatsächlich so gefährlich, wie die katholische Kirche behauptet?


Das große TV-Event "Die Ketzerbraut" ist eine Verfilmung nach dem gleichnamigen Bestseller von Iny Lorentz. Die Umsetzung übernahm wieder das Team der Erfolgstrilogie "Die Wanderhure" um Produzent Andreas Bareiss und Regisseur Hansjörg Thurn.
Gedreht wurde "Die Ketzerbraut" in Deutschland, Österreich und Tschechien, u. a. auf der Burg Kost, etwa 1,5 Autostunden von Prag entfernt. Die touristisch bislang nicht erschlossene Burg diente schon manchem Film als
Kulisse, so z. B. dem Hollywoodstreifen "Hannibal Rising – Wie alles begann".


Besetzung

Ruby O. Fee – Genoveva "Veva" Leibert

Christoph Letkowski – Ernst Rickinger

Paulus Manker – Johann von Perlach

Elena Uhlig – Walpurga von Gigging

Adrian Topol – Martin Luther

Christoph M. Ohrt – Fürst Fugger

Stefano Bernardin – Sandor

Ilknur Boyraz – Sarazenin