Der Herbst beginnt

Bericht
von Iny und Elmar am 17-09-2020

Es ist Mitte September und der Herbst lässt bereits grüßen. Geblieben ist allerdings Corona.

Über den Sommer ist es etwas besser geworden, doch weiß man nicht, wie sich das Virus in der kalten Jahreszeit entwickeln wird. Wir drücken uns und Euch allen die Daumen, dass es im Griff gehalten werden kann. Noch besteht Hoffnung und so sehen wir doch halbwegs zuversichtlich in die Zukunft.

Es gibt auch allen Grund dafür. So ist es uns gelungen, die beiden unbedingt nötigen Recherchereisen dieses Jahres zu machen. Wir waren sowohl in Lienz in Osttirol wie auch in Meiningen und sind mit wertvollen Informationen und Erfahrungen zurückgekehrt. Auch wenn wir unsere Planungen für die nächsten Romane ein wenig umstellen mussten, so sind wir doch fast bis zum Ende 2021 beschäftigt. Damit bleibt uns genug Zeit, unsere nächsten Projekte vorzubereiten, und davon gibt es einige.

Die Corona-Pandemie brachte mit sich, dass wir durch den Ausfall der meisten geplanten Reisen, Buchmessen usw. kontinuierlich weiterarbeiten konnten. Dadurch werden wir Ende September mit unserem Pensum in etwa so weit sein, wie wir es uns Anfang Januar für das ganze Jahr vorgestellt haben. Wir könnten uns daher im Oktober einen kleinen Urlaub leisten. Da es unter Corona-Bedingungen nicht so die Freude macht, verschieben wir Reisen auf das nächste Jahr. Bis dorthin steht dann auch fest, wie es mit dem Schreiben weitergeht, und wir können gezielt zur Recherche aufbrechen. Das ist aber etwas, dass wir zeitnah entscheiden müssen. Die nächsten Romane sind auf jeden Fall gesichert.

Heuer sind bis jetzt zwei Iny-Lorentz-Romane erschienen.

Im März war dies 'Glanz der Ferne', der dritte Teil unserer Trilogie über die Berliner Fabrikantenfamilie Hartung.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-glanz-der-ferne-9783426518892 

Jetzt im September ist 'Die Saga von Vinland' herausgekommen. Sie berichtet von einer sehr weiten und gefährlichen Reise in ein sehr fernes Land.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-saga-von-vinland-9783426653883 
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Im Juli kam der unter unserem zweiten Pseudonym Annette Landgraf geschriebene Roman 'Glück wie Glas' heraus. Es handelt sich dabei um keinen historischen Roman, sondern er spielt in der Gegenwart. Aber auch hier ist genügend 'Iny Lorentz' drin.

www.droemer-knaur.de/buch/annette-landgraf-glueck-wie-glas-9783426525708 

Wenn wir dieses Jahr in Abschnitte aufteilen würden, sähe es so aus:

Januar/Februar: Wir lebten freiwillig zurückgezogen, gegen Ende Februar fuhren wir dann nach Differdange in Luxemburg zur Lesung.

März/April/Mai/Juni: Anfang März kam noch der Literatour-Bus von ServusTV zu uns. Danach hat der Corona-Virus zugeschlagen und alle Ampeln standen auf Rot. Für uns war es sehr schmerzhaft. Die Buchmesse in Leipzig, sämtliche Lesungen und Autorentreffen, unsere große, geplante Reise und vor allem die Uraufführung des nach unserem Roman geschrieben Theaterstücks 'Der Fluch der Rose' fielen dem Virus zum Opfer.

Juli/August/September: Bereits Ende Juni konnten wir uns auf die erste der beiden Recherchereisen machen. Im August folgte dann die Zweite. Es waren auch wieder Interviews möglich, sowohl persönlich wie auch am Telefon, und wir konnten uns wieder etwas freier bewegen.

Jetzt warten wir darauf, was die letzten drei Monate des Jahres bringen. Eines ist bereits sicher. Im Dezember erscheint die Taschenbuchausgabe von 'Die Wanderhure und die Nonne'.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-wanderhure-und-die-nonne-9783426653494 

Große Sprünge werden wir heuer nicht mehr machen. Wir wollen uns auch beim Schreiben ein wenig zurücknehmen und die eine oder andere kleine Auszeit nehmen. Allerdings werden wir die gewonnene Zeit auch nützen, um weiterzuschreiben. Ein zusätzlicher Roman ist 2020 auf jeden Fall möglich. Es wird zwar ein wenig dauern, bis er erscheint, aber ein gewisser Vorlauf ist auch nicht schlecht.

Bereits seit etlichen Jahren gibt es die Iny-Lorentz-Seite bei Facebook. Sie wurde einst von einer Verlagsmitarbeiterin für uns eingerichtet, so dass wir sie pflegen können. Das ist recht positiv, da wir hier Neuigkeiten teilweise schneller mitteilen können, als dies auf der Homepage möglich ist. Diese bleibt aber unsere Hauptinformationsseite und alle wichtigen Nachrichten kommen auch hier. Trotzdem lohnt es sich, auch unsere Facebookseite anzusehen.

www.facebook.com/Inys.und.Elmars.Romane 

Seit neuestem haben wir uns auch bei Instagram angemeldet. Da unsere Computerausstattung nicht dafür geeignet ist, hat sich unser Frankfurter Freund Manfred bereit erklärt, die Fotos für uns einzusetzen. Noch ist die Seite sehr klein, doch werden wir sie im Lauf der Zeit von Manfred füllen lassen und auch hier wichtige Sachen verkünden.

www.instagram.com/iny.lorentz/ 

Das war es wieder für heute. Sobald es Neuigkeiten gibt, melden wir uns wieder.

Iny und Elmar Lorentz

Iny Lorentz in der Abendschau des BR

Bericht
von Iny und Elmar am 05-09-2020

Iny Lorentz in der Abendschau des Bayerischen Fernsehens.


Am 07.09.2020 gab es von uns ein kleines Lebenszeichen in der Abendschau des BR Fernsehen.

Wer Lust und Zeit hat, kann den Beitrag in der Mediathek aufrufen,

www.br.de/mediathek/video/abendschau-07092020- Iny Lorentz

Iny und Elmar Lorentz

Die Perlenprinzessin

Vorankündigung
von Iny und Elmar am 05-09-2020

Im Frühjahr 2021 erscheint bei Knaur der erste Teil unserer fünfbändigen Reihe um unsere Perlenprinzessin Ruth Simonsen.

Für diejenigen, die nicht bis dorthin warten wollen. Bereits vorab gibt es eine Lizenzausgabe bei Weltbild.
Diese erscheint am 11.09.2020.
Freut euch auf ‚Die Perlenprinzessin – Die Rivalen‘:

Sommer (Sommerloch)

Bericht
von Iny und Elmar am 13-08-2020

Es ist heiß. Die Rollläden sind herabgelassen und in Inys Zimmer läuft der Ventilator, damit die Luft ein wenig zirkulieren kann.

Trotzdem herrschen in der Wohnung hochsommerliche Temperaturen, die den Arbeitsfluss hemmen. Wir haben aber genug Vorlauf, so dass es uns nicht wirklich behindert. Es ist trotzdem ärgerlich, wenn man sich ein gewisses Tagespensum vornimmt und es dann doch nicht schafft. Aber wir wollen nicht einfach etwas hinschludern, sondern solide Arbeit abliefern.

Nicht nur wegen der Hitze, auch sonst herrscht derzeit ein gewisses Sommerloch. Hier in Bayern sind Sommerferien und damit Urlaubszeit. Das ist auch bei Verlag und Agentur der Fall. Man hört von beiden weniger als sonst, aber wenn sie sich melden, handelt es sich um wichtige Dinge. So haben wir heute erfahren, dass die beiden ersten Bände unserer Perlenprinzessin-Reihe bereits als Hörbuch lizensiert worden sind. Auch wenn dies eigentlich bei jedem unserer Iny-Lorentz-Romane der Fall ist, freut es uns doch. Immerhin ist die Perlenprinzessin ein Projekt, das uns besonders am Herzen liegt.

Uns liegen natürlich alle unsere Romane am Herzen. Für die Perlenprinzessin haben wir unsere weiteste Recherchereise unternommen und zusätzlich noch eine ganze Reihe von Ländern und Städten besucht. Nun sehnen wir den Tag herbei, an dem wir den ersten und dann auch den zweiten Band in Händen halten werden. Freut euch auf:

'Die Perlenprinzessin - Rivalen'
und
'Die Perlenprinzessin - Kannibalen'.

Keine Sorge. Unsere Heldin Ruth wird nicht verspeist. Wir haben sie ja noch für drei weitere Bände gebraucht. Die liegen aber noch etwas weiter in der Zukunft.

Vorerst aber warten wir auf die Belegexemplare von 'Die Vinland-Saga'. Es kann sich hier nur noch um Tage handeln, denn sie wird am 01.09.2020 erscheinen.

Auf jeden Fall werden wir in dem Maße, in dem es uns möglich ist, weiterarbeiten. Alte Leute wie wir sind zwar kein D-Zug mehr, aber notfalls kommt man auch mit einer Draisine ans Ziel. Oder ziehen wir lieber den Daimler aus 'Glanz der Ferne' vor?

In dem Roman, den sie gerade bearbeitet, ist Iny mit einer Pferdesänfte unterwegs. Elmar sitzt bei seinem derzeit im Sattel. Auf jeden Fall geht es vorwärts und ihr müsst keine Angst haben, dass euch so schnell der Lesestoff ausgehen könnte.

Iny und Elmar Lorentz

Facebook-Video mit Marion Buk-Kluger

Info
von Iny und Elmar am 03-08-2020

Ein angenehmer Besuch kam zu uns zu einem Interview.

Für uns war es eine schöne Abwechslung in einer Zeit, in der wir doch ein wenig einsam leben. Wer mag, kann es sich anschauen.

www.facebook.com/marion.bukkluger/videos/3146378122082890 

Iny und Elmar Lorentz

Wir im Juli

Bericht
von Iny und Elmar am 01-08-2020

Es heißt, im Alter würde einem die Zeit schneller vergehen als in der Jugend. Uns kommt es jedenfalls so vor.

Da glaubt man kaum, der Juli habe begonnen, da ist er auch schon wieder vorbei. Zu Beginn des Monats waren wir noch in Lienz auf Recherche. Es war eine schöne und erfolgreiche Reise und die Letzte, die wir mit unserem 'Beerchen' unternommen haben. Nun hat das 'Röschen' dessen Platz im Stall eingenommen. Schon bald wird es uns in eine andere Gegend bringen, in der wir den Spuren einer neuer Heldin folgen wollen.

Im Juli ist auch unser Annette-Landgraf-Roman 'Glück wie Glas' erschienen und mittlerweile auch in die zweite Auflage gegangen. Wir drücken unserer Michaela die Daumen, dass sie so erfolgreich sein wird, wie wir es ihr wünschen.

www.droemer-knaur.de/buch/annette-landgraf-glueck-wie-glas-9783426525708 

Eine Folge von Corona, aufgrund dessen die Lesereisen und die große Recherchereise und die sonst üblichen Fahrten zur Agentur abgesagt wurden, besteht darin, dass wir zu viel arbeiten. Wir müssen Acht geben, dass wir uns nicht übernehmen. Ein schöner Ausflug wäre interessant. Nur zieht es uns derzeit nirgendwo hin. Ein Stadtbummel in München war für uns schon früher nicht gerade ein Highlight. Derzeit könnte die Stadt am anderen Ende von Deutschland oder auch auf dem Mond liegen. Wir fahren nicht hinein.

Um nicht andauernd zu arbeiten, versuchen wir, ein paar Sachen im Keller aufzuräumen. Wir sind zwar vor über dreizehn Jahren hierher umgezogen, aber ein paar kleine Kartons bergen immer noch Dinge, die wir in der alten Wohnung eingepackt haben, und die bis heute herumstehen. Ein paar Sachen von früher betriebenen Hobbys wurden bereits gesichtet und neu verstaut. Irgendwie hängt man daran und will sie nicht einfach wegwerfen. Auch sonst ist die Ausbeute erinnerungsreich. Da wäre zum Beispiel die Einladung zu einem Empfang bei der Ars Electronica in Linz im Jahre 1982. Damals waren einige der bekanntesten SF- und Fantasy-Autoren der Welt vor Ort. Wir zählten nicht dazu, waren aber trotzdem eingeladen worden. Das waren wir im selben Jahr auch bei einem von Bastei-Lübbe veranstalteten Empfang in Mönchengladbach.

Eine weitere Einladung galt der "Jerry-Cornelius-Party" 1984. Wo diese stattfand, wissen wir nach sechsunddreißig Jahren nicht mehr. Auch bei einigen anderen Veranstaltungen weigert sich das Gedächtnis, mehr preiszugeben, als dass sie stattgefunden hatten. Als 'Autoren' erhielten wir 1983 sogar eine Einladung von IBM für die Präsentation eines neuen Schreibsystems für Personal Computer. Die Dinger waren damals teurer als ein Mittelklasseauto, und mit unserem Budget nicht zu vereinbaren.

Es ist manchmal recht interessant, alte Erinnerungen aufzufrischen und auf das zurückzublicken, was hinter uns liegt. Es war ein weiter Weg von unseren ersten veröffentlichen Kurzgeschichten bis heute, und er war nicht ohne Tiefen. Etliche Male waren wir, wie Elmar spottet, die Einzigen, die noch an uns geglaubt haben. Es war auch Elmar, der allen Rückschlägen zum Trotz beharrlich und zäh seinen Weg gegangen ist. Fanden wir keine offene Tür, ging er eben mit dem Kopf durch die Wand. Ohne Iny und ihre Unterstützung wäre sein Kopf irgendwann einmal nicht mehr hart genug gewesen. Doch gemeinsam klappte es.

In wenigen Tagen jährt es sich zum zwanzigsten Mal, dass Elmar mit einer neuen Romanidee von der Spätschicht kam und sie Iny erzählen wollte. Sie sagte, sie hätte an dem Tag ebenfalls eine Idee entwickelt und so ging es ein paar Mal hin und her, wer die seine als Erstes vorstellen sollte. Irgendwann gab Elmar auf und meinte, er würde gerne über ein Mädchen schreiben, das sich als Kastrat ausgeben muss, um singen zu dürfen. Da kam von Iny der Schrei: "Das ist doch meine Idee!"

Wir waren beide am gleichen Tag auf dieselbe Idee gekommen. Bei Iny gab die Biographie von Giacomo Casanova den Ausschlag, bei Elmar eine über den Kastratensänger Farinelli. Es war dies der Startschuss für das, was wir heute sind - Iny Lorentz. Gut, dieses Pseudonym kam erst mehr als ein Jahr später auf. Der Roman aber, den wir damals geschrieben haben, war der erste Iny-Lorentz-Roman, der jemals erschienen ist. Es war die Geschichte von Giulia Fassi, der 'Kastratin'.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-kastratin-9783426414880 

Noch während wir an der Kastratin arbeiteten, wurde die Grundidee für den nächsten Roman entwickelt. Es handelte sich um die Geschichte einer Konstanzer Bürgerstochter, die von ihren Feinden verleumdet und ins tiefste Elend gestoßen wird. Wir nannten das Mädchen Marie und wählten für den Roman den Arbeitstitel 'Die Hübschlerin'. Als wir mit dem Roman fertig waren und ihn zu unserer Agentin brachten, sah uns diese streng an und sagte:

"Wie soll der Roman heißen? 'Die Hübschlerin'? Den Ausdruck kennt doch heutzutage keiner mehr. Von was handelt der Roman? Von einer wandernden Hure? Also nennen wir ihn 'Die Wanderhure'!"Einer Agentin widerspricht man nicht, vor allem dann, wenn man, wie wir damals, noch ziemlich neu im Geschäft ist.

Als wir an dem Tag die Agentur verlassen hatten, sah Iny Elmar an. "Die Wanderhure! Der Begriff wird uns bleiben bis zum Ende unserer Tage!"

Es ging positiver aus als befürchtet! Immerhin gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von Folgebänden, drei Filme, ein Theaterstück, mehr als ein Dutzend Übersetzungen in andere Sprachen und 479 Wochen auf der Bestsellerliste. Da kann man wirklich nicht klagen, zumal auch in einigen Städten Stadtführungen durch 'Wanderhuren' stattfinden.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-wanderhure-9783426555699 

Es geht jedoch weiter, auch bei der Wanderhure. 2021 werdet ihr ein weiteres Abenteuer mit ihr erleben. Es ist bereits fertig! Wir richten unser Augenmerk jedoch bereits auf das Jahr 2024 und dem zwanzigsten Jahrestag des Erscheinens der Wanderhure. Das muss gefeiert werden!

Bis dorthin wird aber noch ein wenig Wasser den Rhein hinabfließen. Das heißt, es werden vorher noch einige Romane von uns erscheinen. Im Herbst könnt ihr Sigrid und Ingridur auf einer gefährlichen Reise begleiten.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-saga-von-vinland-9783426653883 

Im Winter erscheint das von vielen herbeigesehnte Taschenbuch 'Die Wanderhure und die Nonne', in dem Marie und ihre Tochter Trudi in ein ziemliches Schlamassel geraten.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-wanderhure-und-die-nonne-9783426653494 

2021 starten wir dann voll durch. Im März beginnt die fünfteilige Reihe um unsere Heldin Ruth, die in diesen Bänden buchstäblich ans andere Ende der Welt verschlagen wird.

Als Annette Landgraf bringen wir ebenfalls einen neuen Roman heraus. Hier geht es um Julia, die vom Schicksal gebeutelt ihren Weg ins Glück finden muss.

Im Herbst begleiten wir die mutige Constance auf einer Reise, auf der ihr mehr Gefahren drohen, als sie erwartet hat.

Von den in 2021 erscheinenden Romanen gibt es noch keine Titelbilder und die Titel stehen ebenfalls noch nicht fest. Doch sobald wir mehr wissen, werden wir es euch nicht vorenthalten.

Bis dorthin schreiben wir wacker weiter.

Iny und Elmar Lorentz

Das erste halbe Jahr 2020

Bericht
von Iny und Elmar am 12-07-2020

Seit langem ziehen wir um diese Zeit ein Fazit über die sechs Monate eines Jahres.

Heuer würde ein einziges Wort reichen - Corona. Außer der Lesung im Februar im Differdange in Luxemburg und einer am 28.06. angetretenen Recherchereise nach Osttirol war da nämlich nichts.

Ganz so düster wollen wir die Sache doch nicht sehen. Anfang März erschien immerhin mit 'Glanz der Ferne' der dritte Roman unserer Hartung-Trilogie aus dem 19. Jahrhundert.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-glanz-der-ferne-9783426518892 


Anfang Juni kam mit 'Glück wie Glas' ein Gegenwartsroman unter dem Pseudonym Annette Landgraf heraus.

www.droemer-knaur.de/buch/annette-landgraf-glueck-wie-glas-9783426525708 


Zudem waren wir mit einer SF-Kurzgeschichte in der Anthologie 'Zweitausendvierundachtzig Orwells Alptraum' vertreten.

www.pmachinery.de/unsere-bucher/androsf-die-sf-reihe-des-sfcd/androsf-band-101-110/schorm-rainer-weigand-joerg-hrsg-zweitausendvierundachtzig-orwells-albtraum 


Am 28.06. konnten wir, wie bereits oben erwähnt, endlich zu unserer ersten Recherchereise dieses Jahres starten. Wir waren in Osttirol, Oberkärnten und in Friaul. Das Ergebnis dieser Reise werdet ihr 2022 in Händen halten können.
Ein Bericht darüber ist unter Reisen & Recherche auf der Homepage zu finden, ebenso Bilder in der Galerie.

www.inys-und-elmars-romane.de/infoN.php?&zkat=RR&zlfdnr=24 

www.inys-und-elmars-romane.de/showBilder.php?&zjahr=2020&blfdnr=425 


Nicht ganz so lange wie auf dieses Buch müsst ihr auf unserem nächsten Roman warten. Anfang September werden Sigrid, Ingridur, Andreas und Ailmar ihr großes Abenteuer in 'Die Saga von Vinland' erleben.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-saga-von-vinland-9783426653883 


Im Dezember kommt dann die Taschenbuchausgabe von 'Die Wanderhure und die Nonne' heraus.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-wanderhure-und-die-nonne-9783426653494 


Wenigstens in der Hinsicht wird das Jahr 2020 so verlaufen, wie wir es geplant haben.

Die nächste Recherchereise ist auch schon angedacht und vielleicht gibt es doch noch eine oder zwei Lesungen in diesem Jahr. Mal sehen, wie es sein wird, vor lauter Maskenträger*innen zu lesen. Wir nennen den Termin in Cottbus mal unter Vorbehalt der Corona-Entwicklung.

www.droemer-knaur.de/veranstaltung/lesung-iny-lorentz-cottbus-200924 

Die Buchmesse in Frankfurt sieht uns heuer leider nicht. Seit 1996 haben wir nur einmal, nämlich 2009 wegen einer gemeinsamen, heftigen Bronchitis gefehlt. Nun wird auch 2020 hinzukommen. Hoffen wir, dass Leipzig 2021 und auch Frankfurt 2021 stattfinden können.

Eine positive Nachricht gibt es noch zu vermelden. Vier Monate Schreibmarathon mit dem Fahrthebel auf Anschlag während der Corona-Klausur hat uns bei unseren Romanen sehr gut vorangebracht. Ihr werdet daher in den nächsten Jahren einiges zu Lesen bekommen.


Iny und Elmar Lorentz

Zweitausendvierundachtzig mit u.a. Iny Lorentz

Info
von Iny und Elmar am 16-06-2020

Gelegentlich kehren wir wieder zu unseren Anfängen zurück, sprich zur SF und Fantasy.

Es ist jetzt 38 Jahre her, dass Inys erste Kurzgeschichte in einer Fantasy-Anthologie des Heyne-Verlags erschienen ist. Ein Jahr später kam Elmars erste Kurzgeschichte in einer SF-Anthologie bei Goldmann.

In dieser Anthologie sind wir nun ebenfalls zu finden, und zwar unter Iny Klocke & Elmar Wohlrath.



Zweitausendvierundachtzig ist eine SF-Anthologie mit Kurzgeschichten von:



Werner Zillig, Thomas Le Blanc, Rainer Schorm, Martina Schleich, Karla Weigand, Klaudia Vormann, Ruben Wickenhäuser, Barbara Büchner, Peter Mathy, Jörg Weigand, Rainer Erler, Claudia J. Lamaison, Dietmar Kuegler, Ernst Kelheimer, Herbert W. Franke, Jan Osterloh, Bernd Shuh, Monika Niehaus, Udo Weinbörner, Günther Stigler, Gisbert Haefs, Kai Focke, Katja Göddemeyer, Hinnerk von Robert, Andreas Schäfer, Ellen Norten, Hans-Dieter Furrer, Chris Schmidt, Rene A. Raisch, Kai Riedemann, Iny Klocke & Elmar Wohlrath, Marie Viking, Hans Jürgen Kugler, Sabine Frambach, Franziska Wolff, Karl-Ulrich Burgdorf, Rainer Maria Barley. Titelbild von Rainer Schorm

Die Chronik dieser Tage, Teil fünf

Bericht
von Iny und Elmar am 31-05-2020

Die Chronik dieser Tage, Teil fünf

17.05.2020:

Ein weiterer Corona-Sonntag. Bei uns bedeutet das, schreiben, spazieren zu gehen und ansonsten die Welt einen guten Mann sein zu lassen. Allerdings herrscht bei uns ein Hauch Wehmut. Heute wäre der letzte Tag des geplanten Delia-Treffens in Kirchheim/Teck gewesen. Wir hätten dort viele befreundete Kolleginnen und Kollegen wiedergesehen und schöne Tage erlebt. Nun wird es bis 2021 dauern, bis sich die Delias wieder treffen.



18.05.2020:

Ein Montag, wie bereits ein Dutzend davor in der Corona-Zeit. Unsere Arbeit geht gut voran. In gewisser Weise müssen wir uns sogar bremsen, sonst würden wir eher über kurz als lang Titanic spielen, sprich mit Volldampf zwar nicht auf einen Eisberg, dafür aber auf einen Burnout zusteuern. Doch dafür sind noch zu viele Romane zu schreiben. Die erzwungene Einsamkeit ist ein gutes Beet für neue Geschichten, die 'hier' schreien und möglichst schnell verwirklicht werden wollen. Sie müssen sich jedoch brav hinten anstellen. Wir haben nun einmal nur je zwei Arme und nicht deren sechs wie so manche indische Gottheit.

Um sich ein wenig zu entspannen, hat Elmar heute zum ersten Mal seit Wochen wieder einmal seine Stereoanlage angeworfen. Sie ist fast so alt wie unsere Ehe, aber ihm genügt sie. Es ist schön, die alten Lieder wiederzuhören, die uns bereits in unserer Jugend gefallen haben.



19.05.2020:

Aufgrund der steigenden Temperaturen hatten wir uns gestern überlegt, heute unseren Spaziergang nach dem Frühstück zu machen, damit es nicht so heiß ist. Mittag haben wir uns wieder daran erinnert. Jetzt warten wir auf den Abend, um doch noch eine Runde drehen zu können.

Unser Schreibpensum haben wir natürlich geschafft!



20.05.2020:

Einkaufstag. Elmar war wieder als Erster beim Hofladen. Dauer diesmal siebzehn Minuten, danach waren Äpfel, Zwiebeln usw. im Beerchen verstaut. Damit kann das Wochenende kommen.

Beim Schreiben schwenkt Elmar von Rom nach Franken und zurück, während Iny sich in der Gegenwart, besser gesagt, in der leichten Zukunft aufhält.

Heute sind zudem Druckfahnen gekommen, die der Durchsicht bedürfen. Das wird eine unserer Arbeiten für die nächsten Tage sein.



21.05.2020:

Schreiben, Spazierengehen und Druckfahnen lesen. So sieht bei uns so mancher Feiertag nicht nur in Corona-Zeiten aus.



22.05.2020:

Spazierengehen, Schreiben und Druckfahnen durchsehen war heute die Reihenfolge. Auch haben wir im Internet gelesen, dass man versucht, die Buchmesse in Frankfurt doch stattfinden zu lassen. Wir sind gespannt, wie das gesehen soll? Es gibt hier doch einige Frage, die zu klären sind.

Außerdem haben wir heute wieder einmal mit Gabi und Manfred aus Frankfurt telefoniert. Manfred brachte da eine Idee auf, der wir nachgehen wollen. Wenn es klappt, gibt es sicher ein Foto. Aber das wird noch ein wenig dauern.


23.05.2020:

Ein Tag wie schon viele andere vor ihm in unserem Leben.



24.05.2020:

Nachdem wir in den letzten Wochen fast jedem Pfad in unserer Nähe gefolgt sind, hatte Iny heute die Idee, in die Nähe unserer früheren Wohnung zu fahren und dort spazieren zu gehen. Es war interessant, die Gegend nach fast fünfzehn Jahren wiederzusehen. Den Park, der dort eingerichtet wurde, kurz bevor wir weggezogen sind, bezeichnete Elmar heute als Ziegenweide. Es ist ein trauriges Stück Brachland ohne jedes Flair. Jedenfalls sind wir zum ersten Mal seit fast drei Monaten weiter gekommen als nur zu einer direkten Nachbargemeinde.

Wir haben auch gearbeitet. Elmar hat seinen Durchgang mit den Druckfahnen abgeschlossen und sie an Iny weitergegeben. Nun sind wir gespannt, was ihr zu Sigrid und Ingridur sowie zu Andreas und Ailmar sagen werdet.



25.05.2020:

Aprilwetter Ende Mai. Es ist kühl. Außerdem wechseln sich Regenfälle und strahlender Sonnenschein fast um Stundenrhythmus ab. Sonst ist es ein ganz normaler Montag mit Schreiben, Druckfahnen (Iny) und dem Wunsch, nach drei Monaten Schreibklausur wieder ein bisschen zu Atem zu kommen. Da aber die geplante Lesung in Bleichenbach auf 2021 verlegt worden ist, müssen wir ein anderes Ziel ins Auge fassen. Ein paar Tage Recherche sind ja auch sehr schön. Ziele gäbe es genug. Nur sollte man auch hinkommen können.



26.05.2020:

Das Wetter ist wieder besser und inspirierte uns zu einem netten Spaziergang. Wie würden gerne auch interessante Neuigkeiten verkünden, wenn es denn welche gäbe. So ist das Wichtigste, dass wir unfallfrei von unserem Spaziergang zurückgekommen sind, unser tägliches Schreibpensum geschafft haben, und und uns freuen würden, wenn es wieder einmal eine schöne Abwechslung gäbe.



27.05.2020:

Die letzten Einträge lesen sich ein wenig missmutig. Dabei gibt es eigentlich keinen Grund dafür. Wir kommen beim Schreiben gut voran, sind in einem für unserem Alter brauchbaren Zustand und können Blicke auf neue Projekte richten. Derzeit sieht es auch so aus, als wären die dafür nötigen Recherchereisen auch möglich. Die Situation ist trotzdem ungewohnt. Wir haben bis jetzt drei Monate am Stück gearbeitet, ohne auch nur einen Tag auszulassen. Das machen wir sonst nur im Winter und selbst da gibt es immer wieder Abwechslung, sei es ein Besuch in der Agentur, ein Essen mit unserem Webmaster oder die Vorbereitungen auf die Buchmesse in Leipzig. In den letzten drei Monaten aber gab es nichts! Irgendwie fühlen wir uns wie Pferde, die schon zu lange in ihren Boxen gehalten wurden und nun doch einmal mit den Hufen dagegen schlagen müssen.

Aber trösten wir uns. In absehbarer Zeit werden wir unseren Webmaster treffen und mit ihm über einige Neuerungen bei der Homepage sprechen. Hannes drängt schon seit langem darauf, doch auch er wurde die Corona-Regeln jäh gebremst.



28.05.2020:

Vor ein paar Tagen wurde bekannt, dass die Buchmesse in Frankfurt planmäßig stattfinden soll. Heute kam dann die Nachricht, dass die großen Belletristik-Verlage in Deutschland, darunter auch Droemer-Knaur nicht dabei sein werden. Wir sind ein bisschen zwiegespalten. Zum einen hätten wir uns gefreut, Freunde und Bekannte wiederzusehen und die besondere Atmosphäre der Buchmesse zu fühlen. Andererseits war die Buchmesse in all den Jahren, die wir dort waren, an den Wochenenden immer so proppenvoll, dass kein einziges Corona-Virus hätte zu Boden fallen können. Daher war unsere Haltung schon vorher wie folgt:

Viel Corona - wir werden nicht kommen!
Wenig Corona - wir werden vielleicht kommen!
Ganz wenig Corona - wir werden kommen!

Nun hat uns Droemer-Knaur die Entscheidung abgenommen.



29.05.2020:

Einkaufstag mit einem neuen Rekord beim Hofladen. Nach elf Minuten konnte Elmar die Äpfel und alles andere in unser 'Beerchen' laden.

Unser Pensum haben wir auch geschafft. Wir werden auf jeden Fall mit den Druckfahnen rechtzeitig fertig und warten nun auf die nächsten Druckfahnen, das nächste Lektorat, das nächste ... haben wir vergessen! Irgendwas wird kommen, und wenn es der Steuerbescheid des Finanzamtes ist.



30.05.2020:

Wir erkennen verwundert, dass der Mai fast schon vorbei ist. Damit sind wir quasi ein Vierteljahr in Corona-Klausur. Dafür haben wir uns gut gehalten. Unsere Romane sind gewachsen, bzw. fertig geworden, neue Ideen wurden ausgearbeitet und nun gilt es, mit kühlem Blick in die Zukunft zu schauen.



31.05.2020:

Heute werden wir unsere Corona-Chronik, die wir am 23.03.2020 begonnen haben, vorerst beenden. Weiterführen werden wir sie nur dann, wenn eine zweite Corona-Welle wie eine Tsunami über uns hinweg schwappt und erneut harte Einschränkungen getroffen werden müssen. Das aber wollen wir nicht hoffen.

Doch was hat uns Corona gekostet?

Die Buchmesse in Leipzig.
Die Lesung in Cottbus.
Die Lesung in Dillingen/Saar.
Die Recherchereise durch Frankreich, Spanien und Portugal.
Die Delia-Tage in Kirchheim/Teck.
Die Lesung in Grasbrunn.
Die Uraufführung von 'Der Fluch der Rose' auf Schloss Runkelstein bei Bozen.
Die Lesung in Bleichenbach.
Den Theaterbesuch im Staatstheater Meiningen samt Recherche in dieser Gegend.
Die Buchmesse in Frankfurt.
Zwei weitere angedachte Lesungen sind wegen Corona nicht zustande gekommen.
Ob die restlichen zwei Lesungen noch stattfinden werden, ist zweifelhaft.
Unser traditionelles Abendessen mit unserem Webmaster und seiner Frau.
Und mindestens ein Treffen mit unserer Agentin.

Das reicht erst einmal.


Iny und Elmar Lorentz.

Iny Lorentz in Kurzgeschichten

Info
von Iny und Elmar am 19-05-2020

Viele von euch wissen, dass wir gerne Kurzgeschichten schreiben. Einige davon waren Erzählungen mit Helden aus unseren Romanen.

Ein Teil davon wurde in E-Book-Form veröffentlicht. Es ist aber angedacht, diese in ein paar Jahren auch als gedruckte Anthologie zu veröffentlichen.


Wir beginnen mit ein paar Kurzgeschichten aus dem Wanderhuren-Umkreis. Hier kommt im Juli 2020 eine Erzählung, die in Maries frühen Tagen als Hure berichtet. Sie heißt: ‚Wenn der Winter kommt‘!

droemer-knaur.de/iny-lorentz-die-wanderhure-wenn-der-winter-kommt 


‚Eine Münze im Becher‘ erzählt von einem Marktausflug Maries mit ihren Kindern in bereits späteren Jahren"

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-muenze-im-becher 



Die Kurzgeschichte ‚Brautraub‘ bringt uns die nächste Generation in Form von Falkos Töchtern Marie Flavia und Michaela Maria näher.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-brautraub 


‚Nennt mich Julius‘ ist eine Kurzgeschichte über den männlichen Helden von ‚Die steinerne Schlange‘ und berichtet, wie aus Volcher Julius wurde.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-nennt-mich-julius 



‚Eine Wurst für Hasso‘ handelt trotz dieses Titels vor allem von Veva und Ernst aus ‚Die Ketzerbraut‘. Hasso spielt aber auch seine Rolle und hat seine Wurst voll und ganz verdient!

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-eine-wurst-fuer-hasso 



‚In die eigenen Hände‘ ist eine Kurzgeschichte ohne einen Bezug zu einem der Romane, aber trotzdem lesenswert.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-in-die-eigenen-haende 



Ebenfalls ohne einen Bezug zu einem Roman ist die Erzählung ‚ Ein Weihnachtsgeschenk für Käthe‘.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-ein-weihnachtsgeschenk-fuer-kaethe 



Auch der ‚Ersatzbräutigam‘ steht für sich allein und ist eine der ersten Kurzgeschichten, die wir unter Iny Lorentz geschrieben haben:

droemer-knaur.de/iny-lorentz-der-ersatzbraeutigam 



Dazu kommt noch eine Fantasy-Kurzgeschichte mit dem Titel ‚Der Tag des Teufels‘, die bei Kindle zu finden ist:

www.amazon.de/Tag-Teufels-Kindle-Single-ebook 



Wir haben natürlich noch mehr Kurzgeschichten geschrieben. Diese sind in Anthologien erschienen. Ein paar davon führen wir jetzt auf:


droemer-knaur/gert-anhalt-karen-winter-plaetzchen-punsch-und-psychokiller 


droemer-knaur/regine-koelpin-christiane-franke-kerzen-killer-krippenspiel 


droemer-knaur/eva-almstaedt-arno-strobel-makronen-mistel-meuchelmord 


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Unter Mara Volkers:

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Unter Klocke/Wohlrath:

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Am 01.10.2020 erscheint:

droemer-knaur/gert-anhalt-katja-bohnet-rentier-raubmord-rauschgoldengel 



Ihr seht, es kommt eine hübsche Anzahl zusammen. Wir werden auch weiterhin Kurzgeschichten schreiben, darunter auch ein paar neue für den bereits oben erwähnten Sammelband.

Iny und Elmar Lorentz

Die Chronik dieser Tage, Teil vier

Bericht
von Iny und Elmar am 17-05-2020

Die Chronik dieser Tage, Teil vier

01.05.2020:

Der Mai ist gekommen und Corona schwärmt aus,
drum bleibe, der ihr entkommen will, am besten zu Haus!

Traditionelles Liedgut, auf die derzeitige Situation umgedichtet.

Erste und wichtigste Amtshandlung des Tages: Kalender umgeblättert!

Da heute der Tag der Arbeit ist, haben wir natürlich auch gearbeitet und konnten wenigstens in der Fantasie reisen. Iny hat dabei Gelato in Palermo gegessen, während Elmar noch einmal die Wunder der Felsenstadt Petra in Jordanien betrachten durfte.



02.05.2020:

Schlechtes Wetter und Kopfweh! Trotzdem muss die Arbeit weitergehen. Es gilt, die Gedanken auf den nächsten historischen Roman zu richten. In einer guten Woche wird Elmar die ersten Zeilen schreiben. Geplant war er erst für den Sommer, doch Corona verschafft uns so viel Zeit zum Schreiben, dass wir uns noch selbst überholen werden.



03.05.2020:

Ein wenig gearbeitet, ein wenig spazieren gegangen, ein wenig DVD geschaut. Ein Sonntag in Corona eben.



04.05.2020:

Heute wurde gearbeitet! Außerdem wurden erste Maßnahmen ergriffen, um den zu klein gewordenen Stauraum in unserem Häuschen zu vergrößern. Ach ja, am Abend wurde in Rekordzeit noch ein neues Exposé erstellt, das äußerst dringend war.



05.05.2020:

Wir haben gearbeitet, wie es sich gehört, wobei Elmar derzeit harte Nüsse knacken muss. Der Ausbau des Stauraums ging weiter und wir haben eine schöne Nachricht erhalten. Außerdem geht die Vorbereitung auf den nächsten, historischen Roman weiter. Bereits vor zehn Jahren ins Auge gefasst, wird es allerdings noch ein paar Jahre dauern, bis ihr ihn den den Händen halten werdet.


06.05.2020:

Nach ein paar zäheren Tagen ging Elmar heute die Arbeit wieder leichter von der Hand. Auch Iny kam gut voran und so konnten wir am Abend mit Jans Lieblingsgetränk – er ist einer der Helden aus unserer neuesten Reihe – auf die Fertigstellung des fünften und letzten Bandes anstoßen.

Spazierengegangen sind wir auch wieder und die Vorarbeiten für den neuesten Roman gehen planmäßig weiter.



07.05.2020

Einkaufstag. Elmar hat es heute geschafft, als Erster zum Hofladen zu kommen und konnte seinen Einkauf dort in vierzehn Minuten abschließen. Jetzt sind unsere Vorräte an Äpfeln, Zwiebeln und ein paar anderen Sachen wieder aufgefüllt.

Natürlich haben wir auch wieder gearbeitet, wobei Iny dem Grundsatz folgte 'Nach dem Roman ist vor dem Roman' und sich ohne Pause auf den Beginn des Romans gestürzt hat, bei dem Elmar noch das Ende überarbeitet. Morgen wird er damit fertig sein und dann steht er vor seiner größten Herausforderung seit etlichen Jahren.



08.05.2020:

Für Elmar heißt es jetzt wieder einmal, Bücher für die Recherche zu wälzen. Der nächste historische Roman steht an und da gilt es, sich firm zu machen.

Trotz Corona-Isolation gilt es jedoch auch, die Blicke nach vorn zu richten. Die eine oder andere Einschränkung wurde bereits zurückgenommen und wir wissen nicht, was in den nächsten Wochen kommen wird, entweder die zweite Welle, die uns wieder in die Isolation zurücktreibt, oder eine vorsichtige Normalität. Hier aber sehen wir einen Flickenteppich von Vorschriften vor uns, der kaum zu durchschauen ist.

Jetzt fragen wir, klappt es mit der nächsten Lesung, und wenn ja, wie wird sie ablaufen. Die andere Frage lautet, ob wir im Anschluss daran ins Nachbarbundesland fahren und dort mehrere Tage recherchieren können. Werden die Museen und Stellen offen sein, zu denen wir müssen, und wie steht es mit der Unterbringung?

Da sich alles erst kurzfristig entscheidet, können wir auch nicht planen, sondern müssen warten, ob es klappen könnte und wir dann noch ein Quartier bekommen. Andernfalls müssen wie einen Monat oder zwei später extra hinfahren. Eine einheitliche Regelung würde vieles erleichtern. Aber derzeit kommen uns mehrere der Ministerpräsidenten der Bundesländer wie Frösche vor, die beweisen wollen, dass sie weiter und höher hüpfen können als die anderen.



09.05.2020:

Vor einem Monat am 09.04. hatten wir einen Friseurtermin. Den aber hat Corona gekillt. Jetzt stürzt erst einmal die gesamte Welt zum Borstenstutzer und wir müssen zusehen, wann wir einen Termin bekommen. Bis dorthin können die Haare fröhlich wachsen.

Iny überarbeitet und Elmar liest Sachbücher für die Recherche. Beim Spaziergang wurde dann auch kräftig über den neuen Roman gesprochen. Noch ein oder zwei Tage, dann ist Elmar so weit, um damit beginnen zu können.



10.05.2020:

Während Iny weiter wacker überarbeitet, hat Elmar mit dem neuen historischen Roman begonnen.



11.05.2020:

Heute sind wir draußen ein paar Schritte gegangen, bis der Regen uns wieder nach Hause getrieben hat. Es hat danach allerdings auch geschüttet auf Teufel komm raus. Nicht ganz auf Teufel komm raus, aber doch im Rahmen unserer Pläne haben wir gearbeitet. Am Abend gibt es noch eine kurze Serienfolge auf DVD.

Ohne Corona wären wir jetzt in Toulouse!



12.05.2020:

Der ewige Kreis. Ein Tag ist wie der andere. Nicht ganz. Heute waren wir zu faul zum Spazieren gehen. Bei der Arbeit hingegen haben wir unser Pensum geschafft. Es geht also weiter. Es werden allerdings noch andere Tage kommen, Tage, an denen wir uns nach dem ruhigen Leben in der Corona-Zeit zurücksehnen werden. Nach dem Virus aber sicher nicht.



13.05.2020:

Auch wenn derzeit Corona alles beherrscht, so gibt es auch andere Gründe, um zum Arzt zu müssen. Elmar hatte heute seinen Check und ist laut Arzt für sein Alter noch in sehr guter Verfassung. Das muss er aber auch sein, denn wir haben heute die Hammerschläge gehört, mit denen unsere Agentin derzeit neue Pläne schmiedet. Klappt es, wird es eine schöne Sache, aber auf jeden Fall aber ein gutes Buch.



14.05.2020:

Eigentlich wollten wir heute in Kirchheim/Teck bei den Delia-Tagen sein. Stattdessen ist Heimat angesagt. Vielleicht klappt es nächstes Jahr an gleicher Stelle.



15.06.2020:

Die für den 26.06.2020 in Bleichenbach geplante Lesung wird auf Juni 2021 verschoben! Damit verschiebt sich auch die Recherchereise nach Thüringen auf einen uns passenderen Zeitpunkt.

Heute war Premiere. Iny ist zum ersten Mal mit zum Einkaufen gefahren und hat dabei auch zum ersten Mal ein Gesichtsverhüllungstuch getragen. Sie wird sich daran gewöhnen müssen, denn so bald es möglich sein wird, steht die erste Recherchereise des Jahres an. Da sie dringender ist als die nach Thüringen, sind wir sehr froh, sie so rasch machen zu können. Ach ja, Elmar kommt sich mit seiner neuen schwarzen Maske sehr 'maskulin' vor.

Wir haben natürlich auch gearbeitet. Iny ist mit dem ersten Kapitel des neuen Romans, den Elmar unter die Vorderhufe genommen hat, zufrieden, er dafür auch mit ihrer Überarbeitung des zuletzt von ihm im Rohtext fertiggestellten Romans. So kann es weitergehen.



16.05.2020:

Da der Mai 31 Tage hat, gibt es den 16.05. diesmal noch als Nachschlag. Viel ist dazu nicht zu sagen. Wir haben gearbeitet und unser Soll erfüllt. Allerdings wird es wirklich Zeit, mal wieder aus dem engeren Umkreis herauszukommen. Iny macht schon die ersten Vorschläge für kleine Ausflüge. Sie war ja bisher von der Abschottung am meisten betroffen. Elmar kam wenigstens noch raus zum einkaufen.

Morgen geht es mit unserer kleinen Corona-Chronik weiter. Aber das könnt ihr dann erst Anfang Juni lesen.

Iny und Elmar Lorentz

Kurzgeschichte aus Maries und Hiltruds Wandertagen

Info
von Iny und Elmar am 15-05-2020

Für alle Freundinnen und Freunde der Wanderhure.

Bevor es im Herbst 2021 mit dem nächsten Roman weitergeht, gibt es heuer eine Kurzgeschichte aus Maries und Hiltruds Wandertagen als ebook!



droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-wanderhure-wenn-der-winter-kommt 

Die Chronik dieser Tage, Teil drei

Bericht
von Iny und Elmar am 01-05-2020

Die Chronik dieser Tage, Teil drei:

17.04.2020:

Corona wirft einen sehr langen Schatten! Heute ist auch die Lesung am 20.06.2020 in Grasbrunn abgesagt worden.

Dafür wird bei 3Sat heute der erste Teil der Pilgerin gesendet. Und um 00:20 Uhr kommt der Bericht mit dem Literatour-Bus über uns bei Servus-TV in Deutschland.



18.04.2020:

Es war gestern ein angenehmes Gefühl, 'Die Pilgerin' anzusehen und die Aufschrift 'nach dem gleichnamigen Roman von Iny Lorentz' zu lesen.

Heute haben wir ein wenig gearbeitet und sind spazieren gegangen. Nachher werden wir uns mit Facebook beschäftigen. Die Autorenvereinigung Delia hat sich nämlich überlegt, dass ihre Mitglieder jeweils ein bis zwei andere Autorinnen und Autoren vorstellen könnten. Wir werden das mit unserer lieben Kollegin Marie Lacrosse tun und heute den ersten Beitrag über die bei Facebook bringen.



19.04.2020:

Um 07:29 Uhr begann die Wiederholung des kleinen Berichts über uns in Servus-TV mit dem Literatour-Bus und Alfred Komarek. Da wir gestern nicht bis ein Uhr nachts aufbleiben wollten, hatten wir beschlossen, uns die Sendung heute anzusehen. Während Iny auch rechtzeitig fertig war, hat Elmar natürlich verschlafen. Das hieß, wir aßen unser Müsli vor dem Fernsehschirm und einige andere Sachen in der Küche mussten hinterher erledigt werden. Die Sendung war sehr interessant und Elmar meinte hinterher, dass wir uns doch ganz gut geschlagen hätten.

Zwar ist auf der Startseite der Homepage ein Link zu der Sendung, aber wer es eilig hat, sie zu sehen, kann auch diesen hier benützen:

www.servustv.com/videos/Literatour-Bus

Natürlich haben wir auch ein wenig gearbeitet und sind am Nachmittag spazieren gegangen. Wir drangen dabei in Galaxien ... äh, Straßen vor, die zuvor noch keiner von uns gesehen hatte.



20.04.2020:

Wir haben den zweiten Teil der Weingut-Trilogie von Marie Lacrosse bei Facebook vorgestellt, ein kurzes Video für den Welttag des Buches gemacht und eine sehr interessante E-Mail erhalten. Dazu haben wir natürlich geschrieben und sind spazieren gegangen.



21.04.2020:

Elmar lebt beim Schreiben intensiv mit. Da kann es schon mal sein, dass er vor Kälte schlottert, weil er seine Protagonisten durch einen Eiswinter hetzt, während draußen in Wirklichkeit dreißig Grad herrschen. Gestern Abend erwischte es ihn beim Anschauen eines Films. Dort hat es im letzten Viertel pausenlos geschüttet. Als der Film zu Ende war, starrte Elmar fassungslos nach draußen. Dort war es nämlich knochentrocken.

Das war es auch heute den ganzen Tag. Es hat nicht einmal bei der Arbeit mit unseren Texten geregnet.



22.04.2020:

Da in diesen Landen aus dem Vermummungsverbot ein Vermummungsgebot geworden ist, haben wir uns jetzt auch ein paar Gesichtsverhüllungstücher besorgt. Elmar meinte zwar, dass es reichen würde, wenn man wie bei einem Banküberfall im Wilden Westen einfach das Halstuch nach oben zieht. Da die Halstücher aber nicht mit sechzig Grad gewaschen werden dürfen, musste er von diesem Vorschlag Abstand nehmen.

Wir haben bei Facebook nun auch den dritten Teil der Weingut-Trilogie von Marie Lacrosse vorgestellt. Es ist eine schöne Sache, die Delia sich ausgedacht hat.



23.04.2020

Der Welttag des Buches. Ein Grund, doppelt motiviert in die Tasten zu hauen. In Facebook posten werden wir heute allerdings nichts, da das genügend andere tun werden.



24.04.2020:

Corona Blues: Elmar weigert sich beharrlich, den Wecker in seinem Arbeitszimmer auf Sommerzeit umzustellen. Sein Kommentar: Bis zu deren Ende tut sich sowieso nichts und er muss dann das Ding nicht extra wieder auf Winterzeit umstellen.

Es ist zu hoffen, dass er sich irrt. Wir müssen nämlich im Spätherbst eine sehr wichtige Recherchereise machen. Schließlich brauchen wir Inspirationen für neue Romane.



25.04.2020:

Wir haben gestern Abend den zweiten Teil der Pilgerin angesehen. Heute haben wir wieder gearbeitet und sind spazieren gegangen. Wie nennt Iny den derzeitigen Zustand? Hamsterrad unter einer Käseglocke. Elmar verglich unser Dasein schon mit einer tibetanischen Gebetsmühle. Abwechslung wäre recht, und wenn es ein kräftiger Landregen wäre. Natürlich aber nur, wenn wir unter Dach sind und nicht unterwegs!



26.04.2020:

Wir haben gearbeitet, sind ausnahmsweise nicht spazieren gegangen. Beim Mittagessen hat sich das von Elmar vorgeschlagene Rezept nicht gerade als Volltreffer erwiesen. Daher soll morgen wieder Iny entscheiden, was auf den Tisch kommt.



27.04.2020:

Die Nachricht des Tages: Es muss in der Nacht geregnet haben, denn am Morgen war der Gehsteig vor dem Haus nass.

Ironie beiseite. Wir haben heute natürlich gearbeitet, und haben uns beim spazieren gehen über die nächsten, geplanten Romane unterhalten. Sonst machen wir das gerne auf Reisen. Da diese aber mangels Möglichkeit ausfallen, muss es auch anders gehen.



28.04.2020:

Heute sind wichtige Unterlagen für die Recherche gekommen! Das hilft uns schon mal sehr viel weiter.

Unser heutiger Spaziergang ist buchstäblich ins Wasser gefallen. Es hat heute Nachmittag ziemlich geschüttet und es regnet auch jetzt noch. Na ja, die Natur braucht es und es kommen andere Tage, an denen wir spazieren gehen können.


29.04.2020:

Wir haben heute ein Video gemacht und sind fast dabei verzweifelt, als wir es an den Empfänger schicken wollten. Selbst als Linkmail war es für unser E-Mail-Programm zu fett. Dank tatkräftiger Hilfe aus dem Verlag hat es dann doch noch geklappt.

Die tägliche Arbeit geht auch planmäßig weiter. Außerdem feilen wir weiter an den nächsten Romanen.



30.04.2020:

Unsere geplante Recherchereise Ende Juni können wir jetzt auch vergessen. Der wichtigste Programmpunkt fällt aus. Vielleicht klappt es im Herbst, so Corona will.

Nun sind die ersten vier Monate in diesem Jahr bereits Vergangenheit. Ein Drittel, wenn man es so nimmt. Wir haben schon schönere Jahre erlebt. Zwar wollen wir nicht klagen, doch wünschen wir allen unseren Fans und Lesern, aber auch dem Rest der Welt, dass wieder schönere Tage kommen.

In diesem Sinne

Iny und Elmar Lorentz

23.04.2020 - Der Welttag des Buches

Info
von Iny und Elmar am 22-04-2020

23.04.2020 - Der Welttag des Buches:



In einer Zeit, in der keine Lesungen stattfinden können, hat Weltbild sich für den Welttag des Buches am 23.04.2020 eine schöne Aktion ausgedacht. Auch wenn die Leserinnen und Leser ihre Lieblingsautorinnen und -autoren nicht von Angesicht zu Angesicht erleben können, so sollen sie diese wenigstens sehen und hören.
Weltbild hat daher viele Autorinnen und Autoren unterschiedlichster Genres gebeten, ein kleines Video mit einer Grußbotschaft an ihre Fans aufzunehmen, die auf der Weltbild-Homepage angesehen werden können. Es ist für alle etwas dabei, und wir sind es natürlich auch!
Hier geht es zu den Videos. Einfach suchen und notfalls weiterklicken, bis ihr das Buch findet, das eure schreibenden Lieblinge verfasst haben!
www.weltbild.de/aktuelles/welttagdesbuches 
Lernt auch die Facebookseite von Weltbild kennen. Da dürfte es morgen am Welttag des Buches auch den Hinweis auf diese Aktion geben.
www.facebook.com/weltbild 
Haltet euren Lieblingen die Treue, lest ihre Bücher, und bleibt vor allem gesund!
Iny und Elmar Lorentz

Die Chronik dieser Tage, Teil zwei

Info
von Iny und Elmar am 16-04-2020

Die Chronik dieser Tage, Teil zwei:

02.04.2020:

Donnerstag = Einkaufstag für Elmar. Er hat diesmal die Senioreneinkaufszeit im Supermarkt ausprobiert. Es waren wirklich nur ältere Semester im Laden und die kritische Distanz wurde von allen eingehalten. Es gab sogar Toilettenpapier, zwar nicht unsere normale Marke, aber in der Not ...

Elmar hat die Gelegenheit ausgenützt und den zweiten Schwung an Flyern losgeschickt. Wir hoffen, dass sie den Empfängern Freude machen. Wer gerne den Flyer mit allen bisher erschienenen Iny-Lorentz-Romanen haben will, soll sich über den Droemer-Knaur-Verlag melden. Wichtig ist, dabei ein längliches Briefkuvert mit Adresse und mit 80 Cent frankiert mitzuschicken, und zwar an:

Iny Lorentz
c/o Droemer-Knaur-Verlag
Hilblestraße 54
80636 München








03.04.2020 und 04.04.2020:

Wir haben an unseren Manuskripten gearbeitet und sind spazieren gegangen.



05.04.2020:

Heftiger Anfall von Heuschnupfen bei Elmar. Trotzdem haben wir ein wenig gearbeitet und sind kurz aus dem Haus, um frische Luft zu schnappen.

Außerdem wurden wir von Manfred aus Frankfurt darüber informiert, dass unser im Herbst erscheinender Roman 'Die Saga von Vinland' bereits bei Knaur gelistet ist.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-saga-von-vinland-9783426653883 




06.04.2020:

Diese Nacht hatte Elmar einen saudummen Alptraum.
Wir hatten eine Lesung und in dem riesigen Saal saßen gerade mal fünf alte Leute in einer Ecke. Elmar meinte zu Iny: Wir haben einmal gesagt, wir würden ab drei Zuhörern lesen. Also fangen wir jetzt an. In dem Augenblick öffnete sich die Tür, eine Hochzeitsgesellschaft samt Braut und Brautjungfern strömte in den Saal und füllte ihn bis auf den letzten Platz. Elmar wollte mit der Lesung beginnen und hat verzweifelt nach der Stelle im Buch gesucht, die er als erste lesen wollte, ohne sie zu finden. Schließlich sagte er, er würde irgendeine Seite aufschlagen und von dort aus lesen. Gerade als er damit begann, ist er aufgewacht.

Trotz dieses Traumes sind wir mit unserer Arbeit gut weitergekommen, und das ist wohl das Beste!



07.04.2020:

Was außer arbeiten und spazieren gehen, kann man an diesen Corona-verseuchten Tagen schon tun?

Ach ja, noch eines: Wir haben auf der Droemer-Knaur-Homepage entdeckt, dass mittlerweile auch das Taschenbuch von 'Die Wanderhure und die Nonne' eingetragen worden ist. Unsere Leser, die händeringend auf die TB-Ausgabe warten, können sich bereits darauf freuen.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-wanderhure-und-die-nonne-9783426515525 



08.04.2020:

Da der Karfreitag und die Osterfeiertage bevorstehen, kam Elmar auf die grandiose Idee, gleich heute am Mittwoch einzukaufen, da morgen sicher alles in die Geschäfte strömen würde. Sein Pech war, dass etwa gefühlte zehntausend Leute auf den gleichen Gedanken gekommen waren. Im Supermarkt ging es noch, doch als Elmar die Schlange sah, die beim Hofladen vor der Tür stand und darauf wartete, eingelassen zu werden, nahm er reißaus. Er wird aber trotzdem noch einmal hinfahren müssen. Schließlich sollen uns die Äpfel und das Gemüse nicht ausgehen.

Gearbeitet haben wir natürlich auch und wir sind auch spazieren gegangen.



09.04.2020:

Wir haben gearbeitet und sind spazieren gegangen. Wenn das so weitergeht, sind wir am Ende der Corona-Einschränkungen so fit wie seit Jahren nicht.



10.04.2020 - Karfreitag:

Mit einer gewissen Wehmut erinnern wir uns an den Ölberg, den Garten Gethsemane, die Via Dolorosa und die Grabeskirche in Jerusalem, die wir vor etwa zwei Jahren besichtigen konnten. Heute zu Corona-Zeiten sind diese Orte so weit weg wie der Mond.

Um die Langeweile zu vertreiben, haben wir ein wenig gearbeitet, sind spazieren gegangen und haben uns eine DVD angesehen.



11.04.2020:

Elmar war noch einmal kurz einkaufen. Der Rest des Tages bestand aus Arbeit und Spazierengehen. Am Abend hatte Elmar schließlich eine Begegnung mit sehr frühen Tagen, als noch lange nicht abzusehen war, ob das, was er zu Papier brachte, jemals einen Verlag finden würde. Es war eine nette, kleine Erinnerung.



12.04.2020 - Ostersonntag:

Zum Festtag gab es für jeden von uns ein mit Naturfarben gefärbtes Ei! Dazu haben wir gearbeitet, sind spazieren gegangen und Elmar schwelgte am Abend erneut in Erinnerungen an seine jungen Tage.



13.04.2020:

Labora et Spaziera.



14.04.2020:

Langsam wäre eine Lesereise recht, ein kleines Autorentreffen oder wenigstens ein Besuch in der Agentur. Unser Terminkalender wurde jedoch ein Opfer des Radiergummis. Der nächste erwähnenswerte Termin darauf ist der 20.06.2020. Doch ob wir diesen wahrnehmen können, entscheiden nicht wir, sondern die Herrschaften in der Münchner Staatskanzlei und in Berlin.



15.04.2020:

Am heutigen Tag wollten wir eigentlich um 06:00 Uhr morgens nach Lyon aufbrechen, dem ersten Etappenziel unserer geplanten Recherchereise, die uns bis nach Lissabon und Porto führen sollte. Auf dem Heimweg wollten wie noch das Delia-Treffen in Kirchheim/Teck besuchen, und am 17.05.2020 wieder nach Hause kommen.

Corona hat dies verhindert. Daher sitzen wir zu Hause am Computer und starren auf einen absolut leeren Terminkalender. Selbst die Tatsache, dass wir jetzt gut fünfeinhalb Wochen mehr Zeit zum Schreiben haben, ist kein wirklicher Trost. Wenn man immer nur in der eigenen Hütte hockt wie Iny und nur einmal in der Woche zum Einkaufen herauskommt wie Elmar, fehlen einem doch die Außenreize.

Apropos Maskenpflicht. Elmar fragt sich, wie die Bankangestellten reagieren würden, wenn man mit einem über den Kopf gezogenen Nylonstrumpf als Schutzmaske zum Geldabheben kommt.



16.04.2020:

Ein nettes Telefoninterview, etwas Arbeit und ein Spaziergang von 40 Minuten machen doch etwas aus diesem Tag. Am Abend gibt es noch eine DVD.

Ostern 2020

Info
von Iny und Elmar am 07-04-2020

In diesen für uns alle noch nicht erlebten Zeiten:

Ein frohes und von Hoffnung geprägtes Osterfest wünschen
Iny und Elmar Lorentz

Iny Lorentz bei ServusTV

Info
von Iny und Elmar am 07-04-2020

Iny Lorentz bei ServusTV - Sendetermine:

Ausstrahlung Österreich:

Donnerstag, 09.04.2020: 23:30 – 23:55 Uhr
Sonntag,      12.04.2020: 08:05 – 08:30 Uhr



Ausstrahlung Deutschland:


Samstag, 18.04.2020: 00:40 - 01:05 Uhr
Sonntag,  19.04.2020: 08:00 - 08:25 Uhr

www.servustv.com/videos/Sendung bei Servus TV/ 

Die Chronik dieser Tage

Info
von Iny und Elmar am 02-04-2020

Da es für absehbare Zeit nichts außer der Reihe zu berichten gibt, hier eine kleine Chronik, in der wir alle paar Tage ein bisschen was schreiben

23.03.2020:

Heute hat Elmar nach 2.700 Seiten, fünf Bänden, vier Hauptschauplätzen und einem guten Dutzend Nebenschauplätzen seine aktive Arbeit an unserer neuen Romanreihe beendet. Von nun an übernimmt Iny den Text von 'Perle 5', um ihn zu überarbeiten. Für Elmar bedeutet dies auch den Abschied von Ruth, Lucky Jim, Jan, Jeremias und den anderen Protagonisten dieser Romanreihe. Wir wollen nicht sagen, dass er Trauer verspürt, aber ein gewisser Abschiedsschmerz ist schon da.

Iny hat bereits die Arbeit am vierten Band der Reihe ('Perle 4') abgeschlossen und kann sich nun dem Abschlussband 'Perle 5' widmen. Dadurch, dass die Buchmesse in Leipzig ausgefallen, die Lesereisen abgesagt und die Recherchereise nach Portugal nicht möglich war, hat sie zudem genug Zeit, sich der Steuer zu widmen. Das ist zwar nicht so angenehm, wie Elmars Texte zu überarbeiten, muss aber leider auch sein.

Elmar will sich zudem ab heute dem Lektorat von 'Perle 1' widmen, das uns vor wenigen Tagen erreicht hat.



25.03.2020:

Iny ist bereits zügig bei der Überarbeitung von 'Perle 5'. Elmar darf auch schon nachlesen. Gleichzeitig geht das Lektorat bei 'Perle 1' weiter. Außerdem will er eine vor zwei Jahren begonnene und nicht fertig gestellte Kurzgeschichte neu aufziehen. Wir hoffen immer noch, dass wir einmal unsere Kurzgeschichten in einem Sammelband bei Knaur veröffentlichen können. Material ist mittlerweile genug vorhanden.

Heute brachte die Post das zweite bei ZVAB für Recherchen bestellte Buch. Damit können wir unsere Schreibpläne für 2021 trotz des Ausfalls der Recherchereisen entsprechend umändern.



26.03.2020:

Elmar hat heute die ersten Flyer und Autogrammkarten an Leser und Buchhandlungen geschickt. Dabei nutzte er auch die Gelegenheit, um einzukaufen. Es war zum Glück wenig los und die Leute diszipliniert. Der Versuch, Toilettenpapier nachzukaufen, scheiterte jedoch an Nichtvorhandensein desselben.

Iny hat an 'Perle 5' weitergearbeitet, Elmar an seiner Kurzgeschichte. Nachdem er wieder drei historische Romane hintereinander geschrieben hat, will er sich ab Morgen an den nächsten Gegenwartsroman machen, um beim Schreiben ein wenig Abwechslung zu bekommen.



27.03.2020:

Heute wurde unsere Hotelreservierung für die Leipziger Buchmesse 2021 bestätigt!

Außerdem haben wir erfahren, dass die Uraufführung der Theaterfassung von 'Der Fluch der Rose' auf Schloss Runkelstein bei Bozen auf 2021 verschoben werden muss. Das hatten wir zwar erwartet, sind aber trotzdem ein wenig traurig. Wir wünschen allen an dem Stück beteiligten Menschen alles Gute und hoffen, sie im nächsten Sommer gesund wiederzusehen.

Iny hat an 'Perle 5' weitergearbeitet, und Elmar seine Kurzgeschichte fertiggestellt. Außerdem hat er die ersten Seiten des neuen Gegenwartsromans geschrieben. Die Arbeit ist derzeit das Einzige, das uns die Horrornachrichten über den Coronavirus wenigstens zeitweise vergessen lässt.



28.03.2020:

Nun ist auch das Delia-Treffen in Kirchheim/Teck abgesagt worden. Bis Mitte Juni stehen daher nur noch der Reifenwechsel für das Beerchen und ein paar Arzttermine auf dem Kalender.

Wir haben auch heute weiter gearbeitet. Samstag und Sonntag sind für uns die schönsten Arbeitstage, da kaum jemand anruft oder E-Mails schickt. Außerdem sind wir vierzig Minuten Spazieren gegangen.



29.03.2020:

Die Zeitdiebe sind unterwegs! Gestern normal zu Bett gegangen, so lange geschlafen wie sonst auch, und trotzdem eine Stunde später aufgewacht!

Heute haben wir wieder zwei kleine Videos für Facebook erstellt. Es hat einige Anläufe gebraucht, bis es geklappt hat, aber so ist es nun einmal, wenn die Ausrüstung eher bescheiden ist.

Wir haben an den aktuellen Manuskripten gearbeitet. Außerdem hat Elmar beim Lektorat von 'Perle 1' weitergemacht.



31.03.2020:

Das Beerchen ist in der Werkstadt, um seine Sommerstrümpfe zu bekommen. Wir arbeiten weiter an 'Perle 5' (Iny) und dem neuen Gegenwartsroman (Elmar).



01.04.2020:

Heute glauben wir keine fremden Lügen, sondern nur die, die wir selbst in die Welt setzen!

Keine Lüge ist, dass wir weiter arbeiten. Irgendwann wird die Welt ja wieder halbwegs normal sein und dann brauchen die Leute neues Lesefutter.

Flyer

Info
von Iny und Elmar am 27-03-2020

Wir haben im Vorfeld neue Flyer mit unseren Romanen machen lassen und diese auf der Buchmesse in Leipzig und den nachfolgenden Lesungen verteilen wollen.

Nun aber sind sowohl die Leipziger Buchmesse wie auch die Lesungen in Cottbus und Dillingen ausgefallen, bzw. verschoben worden.

Da wir die Flyer, aber auch die Autogrammkarten und Lesezeichen nicht besorgt haben, um sie irgendwo bei uns in den Schrank zu verstauen, überlegen wir, wie wir sie doch unseren Lesern zukommen lassen können.

Als erstes machen wir ein Angebot an Buchhandlungen und Bibliotheken. Wer davon Interesse an Flyern, Autogrammkarten und Lesezeichen hat, kann uns entweder über den Emailkontakt auf dieser Homepage, oder über Facebook anschreiben und uns die Adresse mitteilen. Wir schicken die Sachen dann zu.

Kontakt über Homepage:
www.inys-und-elmars-romane.de/impressumN.php 

Kontakt über Facebook:
www.facebook.com/Inys.und.Elmars.Romane 



Wer von unseren Lesern gerne einen Flyer und Autogrammkarten hätte, der soll einen mit 80 Cent frankierten länglichen Briefumschlag an folgende Adresse schicken:

Iny Lorentz
c/o Droemer-Knaur-Verlag
Hilblestraße 54
80636 München

Wir bekommen die Anfragen gesammelt und können sie dann erfüllen.

Wichtig: Es müssen längliche Briefkuverts sein! Die Flyer sind zu lang für die normal gebräuchlichen Kuverts.

Und so sieht das aus:




In der Hoffnung, dass die Corona-Seuche bald hinter uns liegt und die Lesungen ab Juni doch stattfinden können.


Iny und Elmar Lorentz

Der Virus im März

Info
von Iny und Elmar am 22-03-2020

Die Welt ist seltsam geworden. Die Buchmesse in Leipzig ist ausgefallen, und die darauffolgenden Lesungen ebenfalls.

Die von Mitte April bis Mitte Mai geplante Recherchereise wurde vom Coronavirus nun auch aus dem Terminplan geschossen. Wir hatten im Vorfeld bereits einiges für die Buchmesse und die Reise investiert und werden auf einem großen Teil der Kosten sitzen bleiben. Das tut zwar weh, ist aber trotz allem kein Beinbruch. Auch behindert es uns vorerst aber nicht bei unseren geplanten Schreibprojekten. Wir wollten die Reise machen, um zu erfahren, ob eine Idee, die wir schon länger im Kopf haben, genug Substanz besitzt, um umgesetzt zu werden.

Etwas anderes ist es, wenn die Virusheimsuchung länger dauert und wir die für Ende Juni geplante kleinere Recherchereise in Deutschland ebenfalls nicht machen können. Das würde unsere Schreibpläne für das Jahr 2021 stören. Aber wenn es nicht anders geht, werden wir auch hier zu Hause bleiben und eben stärker umplanen müssen.

Im Augenblick ist es auch unwahrscheinlich, dass die Aufführung der Theaterumsetzung von 'Der Fluch der Rose' auf Schloss Runkelstein bei Bozen im Juni 2020 stattfinden kann. Wir hoffen, dass diese im Jahr 2021 nachgeholt wird.

Die für dieses Frühjahr geplante 'Wanderhurentournee' der Theatergruppe Theaterlust musste wegen des Virus ebenfalls abgesagt, bzw. verschoben werden. Auch sonst werden wir viele der für dieses Jahr geplanten Termine streichen müssen. Dies gilt auch für eigentlich dringende Anschaffungen. All das ist jedoch zu verkraften. Abgesehen davon geht unser Leben derzeit fast wie normal weiter. Wir schreiben, gehen ein wenig spazieren und einmal in der Woche fährt Elmar einkaufen. In unserem Keller stehen allerdings Bücherkartons anstatt Paletten mit Konservendosen und Toilettenpapier. Wir sind für etwa zwei Wochen versorgt, um notfalls eine Quarantäne durchstehen zu können. Solange wir im gewissen Rahmen immer wieder Lebensmittel nachkaufen können, werden wir nicht verhungern.

Für uns besteht daher kein direkter Grund zum Klagen. Wir denken allerdings an unsere Kolleginnen und Kollegen, für die das Honorar für Lesungen ein wichtiger Teil ihrer Einnahmen darstellt, und die nun auf durchgestrichene Terminkalender schauen. Daher drücken wir allen die Daumen, dass sie gut durch diese Zeit kommen. Dasselbe gilt auch für andere Kulturschaffende, deren Auftritte jäh beendet worden sind. Es wird für viele eine harte Zeit werden, und man kann nur hoffen, dass die Heimsuchung durch den Virus bald zu Ende sein wird. Dies wünschen wir auch allen anderen Menschen. Da ist zum Beispiel der kleine Wanderzirkus, der im Nachbarort gestrandet ist. Ob er ohne Einnahmen überleben wird? Wir wissen, es gibt viele, die ein Ende solcher Tierschauen und -dressuren fordern. Doch selbst die Radikalsten unter ihnen können nicht wünschen, dass sich das Ganze dadurch erledigt, weil die Tiere schlichtweg verhungern.

Vielleicht klingen wir zu düster. Unsere Stimmung ist derzeit ein wenig gedämpft, aber das liegt nicht allein am Coronavirus. Der setzt nur ein gehöriges Schäufelchen drauf. Elmar ist gerade dabei, nach fünf Bänden und ca. 2.700 Seiten seine aktive Arbeit an unserer neuen Romanreihe zu beenden. Für ihn gilt es nun, Abschied zu nehmen von Ruth, von Lucky Jim und von allen lieb gewordenen und weniger lieb gewordenen Protagonisten. Es ist fast ein Gefühl, als würde man gute Freunde verlieren. In einer trüben Stunde meinte Elmar sogar, dass in diesem Jahr auch noch die restlichen Lesungen und sogar die Buchmesse in Frankfurt ausfallen könnten.

Das wollen wir nicht hoffen. Aber was auch kommen mag. Wir sollten mit Verstand und der nötigen Sorgfalt die kommenden Wochen angehen. Verschobene Lesungen und Aufführungen können nachgeholt werden, ebenso die Reisen, auch wenn es vielleicht schmerzt, einmal zu Hause bleiben zu müssen. Das ist allemal besser, als zu riskieren, vielleicht nie mehr reisen zu können. Also seht zu, dass auch ihr einen Bogen um den Virus macht. Er selbst wird, wenn er euch trifft, keinen Bogen um euch machen!

Natürlich ist nicht jeder in der Lage, sich ganz in seine eigenen vier Wände zurückzuziehen. Viele von euch müssen zur Arbeit, Krankenschwestern, Pfleger und Ärzte versorgen die Erkrankten mit allen Kräften. Jeder aber sollte nach seinen Möglichkeiten alles tun, um dem Virus ins Leere laufen zu lassen. Haltet den nötigen Abstand voneinander, haltet die Hygienestandards ein und denkt daran, dass ihr damit eure Chancen und die anderer erhöht, zu überleben. Auch gebt ihr damit den Forschern die Zeit, die sie brauchen, um Impfstoffe und Medikamente zu entwickeln, um den Virus für uns alle zu besiegen.

Das schreiben wir nicht nur aus uneigennützigen Gründen. Wir wollen, dass ihr noch möglichst lange unsere Bücher lest.

Iny und Elmar Lorentz

Keine Lesung in Cottbus am 27.3.2020

Info
von Iny und Elmar am 14-03-2020

Die Lesung in Cottbus wird verschoben!

Nachdem bereits die Buchmesse in Leipzig und auch die Lesung in Dillingen dem Coronavirus zum Opfer gefallen sind, muss nun auch die für den 27.03.2020 geplante Lesung in Cottbus verschoben werden. So es gelingt, den Virus bis dorthin unschädlich zu machen, wird die Lesung in Cottbus im September nachgeholt.

Iny und Elmar Lorentz

Sendetermine von literaTour bei ServusTV

Info
von Iny und Elmar am 12-03-2020

Auch wenn derzeit die Welt unter einem Virus ächzt, gibt es gelegentlich doch auch mal eine positive Nachricht.

So haben wir mittlerweile die Sendetermine von literaTour bei ServusTV über den Besuch des Literatour Bus bei uns erhalten:



ServusTV - LiteraTour



Der Literatour-Bus bei Iny Lorentz



Sendetermine:



Donnerstag, 09.04.2020: 23:25 – 23:55 Uhr

Sonntag, 12.04.2020: 09:00 – 09:30 Uhr

Freitag, 17.04.2020: 23:25 – 23:55 Uhr

Sonntag, 19.04.2020: 08:00 - 08:30 Uhr



Iny und Elmar Lorentz

Literaturtage im Saarland abgesagt

Info
von Iny und Elmar am 12-03-2020

Im Würgegriff des Coronavirus: Die Lesungen bei 'Erlesen - Literaturtage im Saarland' müssen Coronabedingt abgesagt werden.

Dies betrifft auch unsere Lesung, die am 03.04.2020 in der Buchhandlung Drachenwinkel in Dillingen/Saar hätte stattfinden sollen.

Wir hoffen, dass wir in besseren Zeiten diese Lesung nachholen können!

Iny und Elmar Lorentz

Der LiteraTour Bücherbus von Servus-TV

Bericht
von Iny und Elmar am 07-03-2020

Es gibt auch Positiveres zu berichten als den Ausfall der Buchmesse in Leipzig.

Was diese betrifft, muss Elmar in den nächsten Tagen die Sachen, die wir für die Messe vorbereitet haben, in den Keller bringen und dort ein Plätzchen finden, an dem er sie bis nächstes Jahr verstauen kann.

Aber nun zu angenehmeren Dingen. Der LiteraTour-Bücherbus von Servus-TV war bei uns, oder besser gesagt, beim Bürgerhaus unserer Gemeinde. Dort fand auch das sehr angenehme Gespräch mit dem Moderator Alfred Komarek statt, einen Mann voller Wissen und Witz. Daher machte es einfach Freude, sich mit ihm zu unterhalten. Wir mussten zwar ein paar Mal kurz unterbrechen, um gelegentliche Besucher des Bürgerhauses vorbeizulassen, aber das störte kaum. Ebensowenig störten die paar Erwachsenen und die Kinder, die sich oben auf der Treppe versammelt hatten und dem Gespräch und den Filmaufnahmen interessiert zusahen.

Bereits vorher war ein Team von Servus-TV zu uns gekommen, um die Schriftsteller sozusagen am Arbeitsplatz zu erleben. Es gab auch ein kleines Interview und natürlich einigen Spaß durch Elmars teilweise sehr trockene Kommentare. Das ganze dauerte den halben Vormittag, dann ging es zum Mittagessen und dem Treffen mit dem zweiten Team. Nach dem Essen bauten beide Teams für das Gespräch mit Alfred Komarek im Bürgerhaus drei Kameras auf, um ja jede Regung in den Gesichtern der Beteiligten einfangen zu können.

Während das zweite Team nach dem Gespräch sein Equipment abbauen konnte, ging es mit Team eins noch einmal zu uns. Da das Licht noch hielt, wollte man auch den Wohnwagen auf die Speicherkarte bannen. Selbstverständlich mit allem, was zum Start einer Reise dazu gehört, also dem Hochdrehen der Stützen, das Anhängen ans Auto und das Losfahren. Elmar hatte daher reichlich zu tun. Nachdem er das Gespann einmal um den Block gefahren hatte, waren auch diese Szenen im Kasten. Das Fernsehteam verabschiedete sich von uns, und während Iny zu unserem Häuschen wanderte, durfte Elmar den Wohnwagen wieder auf seinem Platz abstellen - mit Hochdrehen der Stützen und Sichern der Tür.

Jetzt sind wir auf das Ergebnis der Aufnahmen gespannt und melden uns, sobald wir den Sendetermin des LiteraTour-Beitrags über uns erfahren haben.

Iny und Elmar Lorentz

Die Buchmesse in Leipzig fällt dieses Jahr aus

Info
von Iny und Elmar am 05-03-2020

Viele von euch wissen es wahrscheinlich schon: Die Buchmesse in Leipzig findet 2020 wegen des Auftretens des Corona-Virus nicht statt.

Für viele Bücherfreunde und auch für uns ist dies eine schmerzhafte Entscheidung. Allerdings verstehen wir sie auch. Die Gesundheit der Menschen geht vor. Man mag gar nicht daran denken, dass sich der Virus dort einnisten und in ganz Deutschland und darüber hinaus weiter verbreiten könnte. Wie sagte Elmar in einem Anfall von schwarzem Humor. 'Lebendige Leser sind mir lieber als tote!'

Selbst wenn die Buchmesse nächste Woche abgehalten worden wäre, hätte jede Steigerung der Krankheitsfälle dazu geführt, dass sowohl Besucher und Autoren wie auch etliche Aussteller Leipzig in diesem Jahr gemieden hätten. Abgesehen von der gesundheitlichen Gefährdung wäre es eine traurige Messe geworden. Für uns gleich gar, da wir 2020 eigentlich zum letzten Mal mit einem eigenen Stand in Leipzig sein wollten. Es wäre bei geringem Besucheraufkommen und der Sorge, dass sich dieser Virus verbreiten könnte, nicht der fröhliche Abschied gewesen, den wir uns wünschen.

Trösten wir uns damit, dass 2021 ein besseres Jahr wird, man den Virus bis dorthin in Griff bekommt, und wir alle unbeschwert nach Leipzig kommen können. Dann wird es das Fest sein, auf das wir uns eigentlich für heuer gefreut hatten und das diesmal nicht sein kann.

Die Vorbereitungen, die wir für die Buchmesse 2020 bisher gemacht haben, werden nicht umsonst sein. Wir machen eben 2021 zum letzten Mal unseren eigenen Stand in Leipzig und freuen uns auf viele Besucher.

Die Buchmesse Leipzig 2021 findet vom 18.03.2021 bis zum 21.03.2021 statt.

Treffen wir uns dort!

Iny und Elmar Lorentz

Differdange - Die erste Lesung des Jahres

Bericht
von Iny und Elmar am 29-02-2020

Wir geben zu, dass wir ein wenig überrascht waren, als uns eine Leseanfrage der Bibliothéque Municipale de Differdange in Luxembourg erreichte.

Irgendwie kam es uns etwas sehr französisch vor und so hatten wir zunächst Zweifel, ob wir diese Einladung überhaupt annehmen sollten. Unsere Neugier ließ uns schließlich zusagen. Zudem war Luxembourg nach Österreich und Italien-Südtirol das dritte Land außerhalb Deutschlands, in dem man uns sehen wollte.

Also machten wir uns auf den Weg. Da wir auf einem großen Teil der Strecke, die vor uns lag, in den letzten Jahren leidvoll des Öfteren im Stau gestanden hatten, wurde der Wecker auf eine noch nachtschlafende Zeit eingestellt, so dass wir um sechs Uhr morgens bereits unterwegs waren. Es erwies sich als Vorteil, da wir in den ersten Stunden flugs vorankamen. Als die Autobahnen später voller wurden, hatten wir bereits einen Großteil der Strecke zurückgelegt und kamen sogar früher in Differdange an, als wir es in unseren optimistischsten Vorstellungen erwartet hatten.

Nun aber ergab es ein leichtes Problem. Die Parkplätze vor dem Hotel waren alle zugeparkt, so dass wir nicht anhalten konnten, sondern eine Runde drehen mussten. Es wurden sogar zwei Runden, da unsere Madame unter der Motorhaube streikte, sprich keinen einzigen Ton von sich gab, und Elmar daher falsch abbog. Da es keine andere Chance gab, hielt er schließlich auf dem Gehsteig an, damit wir uns im Hotel anmelden konnten. Der Mangel an Parkplätzen machte uns zusätzlich Sorgen, da die Höhe der Hotel-Tiefgarage mit 1,90 Meter angegeben war und das ist für unser Beerchen auf jeden Fall um zehn cm zu niedrig.

In diesem Fall aber konnte bald Entwarnung gegeben werden, denn der Mann an der Rezeption erklärte, dass die 1,90 Meter deshalb angegeben worden waren, weil ein Teil der Tiefgaragenplätze durch unter der Decke angebrachte Rohre nicht höher wäre, während andere für den VW-Bus ausreichen würden. So konnte Elmar die Koffer ausladen und das Beerchen dann doch noch unter Dach und Fach bringen.

Herr Lederle von der Bibliothéque in Differdange hatte uns geschrieben, wir sollten ihn anrufen, bevor wir eintreffen würden. Elmar hatte allerdings nicht so früh stören wollen. Nun holten wir es nach und wurden wenig später von Frau Jil Weiler und Yvo Lederle begrüßt. Bei diesem angenehmen Gespräch wurde auch das endgültige Programm für die Lesung am nächsten Abend besprochen. Wir waren nämlich einen Tag früher angereist, um nicht von der Fahrt erschöpft lesen zu müssen.

Den Rest des Nachmittags holten wir den Schlaf nach, den wir in der Nacht versäumt hatten. Iny beschäftigte sich danach mit den Nachrichten auf ihrem Tablet, während Elmar Reiseführer wälzte, um unsere nächste große Reise zu planen.

Das gleiche Programm gab es dann auch am nächsten Tag. Wir schliefen ein wenig, Iny checkte E-Mails und las Berichte auf dem Tablet, während Elmar geistig durch Lissabon schritt, um die Wege festzulegen, die wir dort dann auch tatsächlich zurücklegen wollen. Zwischendurch brachten Frau Weiler und Herr Lederle uns in ein Restaurant, damit wir zu Mittag essen konnten.

Allmählich aber wurde es ernst. Yvo Lederle holte uns vom Hotel ab und brachte uns in das Kulturzentrum Aalt Stadthaus. Nach der Sitz- und Mikrophonprobe ging es erst einmal ins Bistro des Kulturzentrums, wo wir uns mit einer Kleinigkeit für die Lesung stärkten. Dabei führten wir ein angenehmes, aber auch amüsantes Gespräch mit unseren Gastgebern. Herr Lederle gefiel einer von Elmars nun ja ... humorvollen Sprüchen und forderte ihn auf, diesen bei der Lesung auch zu bringen.

Als wir dann wieder oben im Saal waren, erklärte Elmar daher als Erstes, dass Herr Lederle erklärt hätte, er würde die Saaltür zusperren und die Zuhörer erst hinauslassen, wenn alle Bücher auf dem Büchertisch verkauft wären. Yvo Lederles ebenfalls anwesende Frau wusch ihrem Mann hinterher den Kopf wegen dieses Spruchs, da sie im ersten Moment gedacht hatte, es wäre ernst gemeint. Nun ja, sie kannte Elmar noch nicht.

Jedenfalls kauften sehr viele der Zuhörer Bücher und wir hatten bereits vor Beginn der Lesung einiges zu signieren. Dann aber ging es in die Vollen. Als Erstes betrat David Dragan die Bühne, um der Lesung am Klavier einen musikalischen Beiklang zu verleihen. Bereits bei den ersten Akkorden dachten wir uns beide: Hui, der junge Mann kann was! Er spielte vor der Lesung, in der Pause und am Ende je ein Stück, und das vom Feinsten.

Wir lasen aus dem 'Fluch der Rose' und erzählten nach der Pause zuerst über die Entstehungsgeschichte dieses Romans, bevor wir uns den Fragen des Publikums widmeten. Es wurde eine sehr muntere Runde, in der wir auch über unsere frühen Recherchereisen berichteten, die wir in dem Buch 'Die Wanderschriftsteller' verewigt haben.

Als es zu Ende ging, hatten viele der Anwesenden noch Elmars Spruch mit der geschlossenen Tür im Ohr, denn sie kauften erneut massenhaft ein. Einige kamen sogar mit mehreren Büchern zu uns. Eine Dame hatte bereits vor Beginn zwei Romane gekauft. Nun kam sie erneut mit drei Stück, von denen sie zwei verschenken wollte. 'Der Fluch der Rose', aus dem wir gelesen hatten, war schließlich ausverkauft. Aber es gab ja auch noch ein paar andere Romane zu kaufen. Wir hatten auf alle Fälle gut beim Signieren zu tun.

Den Abend beschlossen wir mit Jil Weiler, Yvo Lederle, David Dragan und einigen Teilnehmern der Lesung im Bistro, bevor es dann ins Hotel zurückging.

Am nächsten Morgen kamen Jil Weiler und Yvo Lederle noch einmal vorbei, um sich von uns zu verabschieden. An dieser Stelle möchten wir uns bei der Stadt Differdange für die großzügige Gastfreundschaft bedanken, bei Jil Weiler und Yvo Lederle für ihre fürsorgliche Betreuung, und bei David Dragan für sein ausgezeichnetes Klavierspiel.

Danach ging es Richtung Heimat. Ein Stau und mehrmaliges sehr dichtes Verkehrsaufkommen sorgte für eine gewisse Verzögerung, doch schließlich erreichten wir unser Heim. Während das Beerchen seine wohlverdiente Pause in seinem Stall erhielt, hatte uns der Alltag wieder.

Iny und Elmar Lorentz

Das Jahr 2020 - Status im Februar

Info
von Iny und Elmar am 05-02-2020

Vor ziemlich genau zwanzig Jahren haben wir mit unserem Roman 'Die Kastratin' begonnen und damit den Grundstein für 'Iny Lorentz' gelegt.

Keiner von uns hat damals sich vorstellen können, was aus diesem noch bescheidenen Anfang einmal entstehen würde.

So jährt sich heuer zum zehnten Mal die Erstausstrahlung der Verfilmung der 'Wanderhure', die damals ein Erfolg sondergleichen geworden ist. Fünf weitere Verfilmungen unserer Romane folgten, und 'Die Wanderhure' kam später auch auf die Theaterbühne. Die Uraufführung bei den Bad Hersfelder Festspielen wurde 2014 ein großer Erfolg, ebenso die Aufführungen auf Burg Runkelstein bei Bozen 2015 und auf der Naturbühne in Trebgast 2019. Die Tournee-Theatertruppe 'Theaterlust' brachte das Stück in leicht abgeänderter Form in den Jahren 2016 und 2018 auf kleinere Bühnen. 2020 erfolgt eine weitere Tournee durch 'Theaterlust'.

Zudem werden wir 2020 die Heldin eines zweiten Romans auf der Bühne von Schloss Runkelstein erleben dürfen. Nach Marie aus der 'Wanderhure' ist es Maria aus 'Der Fluch der Rose'. Für uns ist das ein ebenso großartiger, wie auch emotionaler Erfolg. Zu sehen, wie die eigenen Romanfiguren im Film oder auf der Bühne Gestalt annehmen, bringt Gänsehautgefühl mit sich.

In Lauf der nächsten Jahre kommen noch einige Jubiläen auf uns zu. 2021 sind wir zwanzig Jahre bei unserer Agentur unter Vertrag. Ohne Lianne, Isabel und ihre Mitstreiterinnen hätten wir das, was wir erreicht haben, nie geschafft.

Wir wollen uns aber nicht in der Zukunft verlieren. Wie bereits verkündet, werden wir auch heuer wieder mit einem eigenen Stand auf der Buchmesse in Leipzig vertreten sein. Man findet uns in der Halle 3, Standnummer B300, wie schon im letzten Jahr. Wir sind relativ leicht zu finden, denn je nach der Richtung, aus der man kommt, befinden wir uns hinter, neben oder vor dem großen Stand von Droemer-Knaur und sind von diesem nur durch den Gang getrennt.

Bei der Buchmesse in Leipzig werden wir am Freitag, dem 13.03.2020 um 16:30 Uhr kurz über diesen Gang wechseln und moderiertes Gespräch in der Droemer-Knaur-Rotunde führen. Es geht natürlich um 'Glanz der Ferne', dem dritten und letzten Band unserer Berlin-Trilogie.

Bevor es nach Leipzig geht, steht die Lesung in Differdange/Differdingen in Luxemburg an. Wir lesen dort am 24.02.2020, also am Rosenmontag, aus 'Der Fluch der Rose'.

Außer in Differdange sind noch Lesungen in Cottbus (27.03.2020), Dillingen im Saarland (03.04.2020), Grasbrunn (20.06.2020) und Bleichenbach-Ortenberg (26.06.2020) vereinbart. Darüber hinaus gibt es drei weitere Anfragen, bei denen wir noch auf die Verträge warten. Mehr Lesungen werden es 2020 kaum werden. Nach dem aufregenden und anstrengenden Jahr 2019 ist für heuer konzentrierte Arbeit an den Schreibcomputern angesagt.

Sonst ist für heute nur noch zu sagen, dass wir eine sehr schöne Information für das Jahr 2021 erhalten haben. Sobald diese freigegeben wird, werden wir sie euch nicht vorenthalten.



Iny und Elmar Lorentz

Leipzig steht vor der Tür

Vorankündigung
von Iny und Elmar am 01-02-2020

wir freuen uns schon auf den 12. März in Leipzig

Vorschau 2020

Vorankündigung
von Iny und Elmar am 10-01-2020

Der Jahreswechsel liegt hinter uns, oder wie Elmar sagen würde, 2019 ist abgehakt.

Nun gilt es, den Blick nach vorne zu richten und das neue Jahr mit offenen Armen zu empfangen. Eines ist klar: Es muss anders verlaufen als das alte. In 2019 war es teilweise chaotisch und wir haben unter der Terminflut nicht nur geächzt, sondern sind fast darunter zusammengebrochen. Wir haben bei vielen Dingen zugesagt, weil wir unsere Pflicht gründlich tun, niemand enttäuschen oder gar weh tun wollten. Dabei haben wir uns im Grunde selbst weh getan.

An der Stelle wollen wir uns auch bei den Leserinnen und Lesern entschuldigen, die uns in den letzten Monaten Emails mit Fragen geschickt haben. Wir waren bisher einfach nicht in der Lage, darauf zu antworten. Wir versprechen aber, dass wir dies in den nächsten Wochen nachholen werden.

So sehr wir den Kontakt mit unseren Leserinnen und Lesern bei Lesungen auch lieben und so schön die meisten Lesungen des Jahres 2019 auch waren, so bleibt uns nichts anderes übrig, als sie auf ein Maß einzuschränken, dem wir auch gewachsen sind. Bislang sind für 2020 fünf Lesungen vereinbart. Bei einer sechsten warten wir noch auf den Vertrag. Ob es dabei bleibt oder ob noch eine oder zwei Lesungen hinzukommen, ist derzeit ungewiss. Hier gibt es auch zwischen uns selbst noch Diskussionsbedarf.

Unsere Lesungen 2020:

24.02.2020: Differdange in Luxemburg.

27.03.2020: Cottbus

03.04.2020: Dillingen im Saarland

20.06.2020: Grasbrunn bei München

26.06.2020: Bleichenbach-Ortenberg

09.10.2020: Lauda-Königshofen (wird noch verhandelt)

www.inys-und-elmars-romane.de/lesungN.php 


Bei der Buchmesse in Leipzig vom 12.03.2020 bis 15.03.2020 sind wir auch diesmal wieder mit einem eigenen Stand vertreten. Zum letzten Mal übrigens, da wir mit 'Glanz der Ferne' die Berlin-Trilogie um die Fabrikantenfamilie Hartung dort noch abschließen wollen.

Vom 16.05.2020 bis zum 18.05.2020 nehmen wir am Treffen der deutschsprachigen Liebesromanautorinnen und -autoren in Kirchheim/Teck teil

Der 26.09.2020 sieht uns schließlich beim Treffen der Vereinigung der Autorinnen und -autoren historischer Romane in Lamspringe.


Die Buchmesse in Frankfurt vom 14.10.2020 bis zum 18.10.2020 besuchen wir natürlich auch und sind dort das eine oder andere Mal am Droemer-Knaur-Stand anzutreffen.

Außerdem werden wir am 28.11.2020 in Berlin-Marzahn bei der Präsentation von Storytausch dabei sein.

www.berlin.de/bibliotheken-mh/angebote/schreibwerkstatt-fuer-jugendliche/storytausch/artikel.840293.php 


Da gute Romane nur nach einer ausreichenden Recherche entstehen können, werden wir heuer drei Reisen unternehmen. Hier wollen wir schauen, ob die einzelnen Schauplätze und Epochen genug Substanz bieten, um in Romanform umgesetzt zu werden.


Was gibt es an neuen Romanen?

März: 'Licht in den Wolken'
Hier treffen wir auf die nächste Generation der Familie Hartung und ihrer Verwandten. Die Hauptperson ist diesmal Vicki, eine Enkelin von Resa, der Hauptheldin des ersten Bandes 'Tage des Sturms', und deren Schicksal in einer Zeit, in der neue Techniken die Welt erobern, und in der die gesamte Familie von einem Feind bedroht wird, der auch Vicki vernichten will.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-glanz-der-ferne-9783426518892 

Juli: 'Glück wie Glas' unter dem Pseudonym 'Annette Landgraf'
Hier erfährt Michaela, die Ehefrau eines bekannten Opernsängers, das Glück wie Glas brechen kann. Es wäre jedoch kein Iny Lorentz ... äh, Annette Landgraf Roman, wenn unsere Heldin nicht den Kampf aufnehmen würde, damit sie doch noch ihr Glück finden kann.

www.droemer-knaur.de/buch/annette-landgraf-glueck-wie-glas-9783426525708 

Oktober: "Die Sigrid-Saga (Arbeitstitel)
Hier gerät unsere Hauptperson Sigrid in arge Schwierigkeiten. Die beiden Freunde Andreas und Ailmar wollen ihr und ihrem Vater beistehen, und finden sich wie Sigrid als Gefangene eines Mannes wieder, der einen ebenso verrückten wie gefährlichen Plan verfolgt. Für Sigrid, Andreas, Ailmar und die junge Ingridur geht es schon bald um Leben und Tod.


Dezember: Die Wanderhure und die Nonne - Taschenbuch der 2018 erschienenen Hardcoverausgabe
Unsere unverwüstliche ehemalige Wanderhure wird in eine blutige Fehde zweier Thüringer Adelsfamilien hineingezogen, während ihr Ehemann Michel für den neuen König Friedrich III. in den Krieg ziehen muss.
Es handelt sich dabei um den zeitlich fünften Roman um Marie und ihre Familie und er ist nach 'Die List der Wanderhure' (Band vier nach 'Das Vermächtnis der Wanderhure'), und vor einem weiteren, noch nicht veröffentlichen Roman und 'Die Tochter der Wanderhure' einzuordnen.


Zu guter Letzt kommt nun die Ankündigung des Highlights des Jahres 2020:

Am 04.06.2020 findet auf der Freilichtbühne der Burg Runkelstein bei Bozen die Uraufführung des Theaterstücks 'Der Fluch der Rose' nach unserem gleichnamigen Roman statt!

www.runkelstein.info/ausstellungen 

Auf Burg Runkelstein wurde übrigens vor fünf Jahren, also 2015, 'Die Wanderhure' in einer grandiosen Inszenierung von Dr. Alfred Meschnigg aufgeführt. Jetzt sind wir gespannt, wie der Fluch der Rose sich uns präsentiert.

Das sind zum heutigen Stand unsere Pläne für 2020. Noch hält sich alles in dem Rahmen, den wir uns für dieses Jahr vorgenommen haben. Wir müssen nur dafür sorgen, dass dies auch so bleibt.

Iny und Elmar Lorentz

Annette Landgraf

Bericht
von Iny und Elmar am 04-01-2020

Im Leben gibt es manchmal seltsame Zufälle.

Als wir vor über achtunddreißig Jahren zum ersten Mal zur Frankfurter Buchmesse fuhren, träumten wir davon, einen Verlag zu finden, bei dessen Science-Fiction- und Fantasy-Anthologien wir Kurzgeschichten veröffentlichen könnten. So verwegen, an einen ganzen Roman zu denken, waren wir damals wahrlich nicht.

Das Ergebnis ist bekannt. Wir kamen mit Peter Wilfert, damals SF-Cheflektor beim Goldmann Verlag ins Gespräch und wurden von diesem an Thomas Le Blanc verwiesen, der dort eine Anthologie-Reihe herausbrachte. In den nächsten Jahren konnten wir Kurzgeschichten und Erzählungen in Anthologien von Goldmann, Bastei, Heyne und ein paar anderen Verlagen veröffentlichen, bis wir 1988 eine längere Auszeit nahmen und erst Ende 1995 wieder mit dem Schreiben weitermachten.

Zu Beginn unseres Besuchs bei der Buchmesse hatte es allerdings nicht so ausgesehen, als würden wir je Erfolg haben. Von all den Eindrücken überwältigt, wagten wir es an unserem ersten Tag auf der Messe nicht, jemand bei den für uns interessanten Verlagen anzusprechen und suchten am Abend entsprechend frustriert unser Nachtquartier auf.

Just in dieser Nacht träumte Elmar, er würde Iny ein Buch zeigen und stolz erklären, es wäre von uns. Überraschend war jedoch das Pseudonym. Es lautete 'Annette Landgraf'. Als er dies Iny erzählte, fragte diese lachend, welches Genre wir unter einem solchen Namen schreiben sollten? Immerhin waren wir wegen Science-Fiction und Fantasy nach Frankfurt gekommen und wollten hier einen Verlag finden, der uns nimmt.

Die Jahre vergingen. 1996 gelang es uns, beim Schreiben erneut den Fuß in die Tür zu setzen. Die ersten, zunächst noch kleinen Erfolge kamen, wurden dann größer und 2003 erschien zum ersten Mal der Name Iny Lorentz auf einem Titelbild. Was danach kam, war ein Erfolg, wie wir ihn niemals erwartet, ja nicht einmal erträumt hatten.

Eines zeigte sich aber bald: Elmar braucht beim Schreiben Abwechslung. Nach zwei, drei historischen Romanen muss er sich ein anderes Genre vornehmen, um seine Batterien wieder so aufzuladen, damit er den nächsten historischen Roman in Angriff nehmen kann.

Wir haben in den letzten anderthalb Jahrzehnten unter mehreren Pseudonymen geschrieben:

Fantasy unter Sandra Melli, Diana Wohlrath und Mara Volkers.

www.inys-und-elmars-romane.de/showList.php?zauthor=16&zricht=first 

Krimis und Thriller unter Nicola Marni und Nike Andeer.

www.inys-und-elmars-romane.de/showList.php?zauthor=14&zricht=first 

Immer wieder brachte Elmar den Vorschlag, das ihm im Traum erschienene Annette Landgraf als Pseudonym zu verwenden. Es klappte einfach nicht. Entweder war es für das Genre nicht geeignet, oder es kam von außen Widerspruch.

Nun endlich ist Elmars Traum von 1981 Wirklichkeit geworden. Wir haben uns einem neuen Genre zugewandt, nicht historisch, aber in der Art unserer Iny-Lorentz-Romane.

Iny Lorentz ist auch Annette Landgraf, oder besser gesagt, Annette Landgraf schreibt wie Iny Lorentz von Liebe, Schicksal und Abenteuern, aber im Hier und Jetzt.

www.droemer-knaur.de/buch/annette-landgraf-glueck-wie-glas-9783426525708 

Wir freuen uns sehr darüber und Elmar kann endlich sagen, dass ein Traum von ihm Wirklichkeit wurde.


Iny und Elmar Lorentz

alias Annette Landgraf