Lesung in Poing am 03.12.2009

Info
von Iny und Elmar am 14-12-2009

Diese Lesung war bereits seit längerem vereinbart, als uns auf einmal die Einladung zur Weihnachtsfeier in unserer Agentur erreichte. Unser bedauerndes "Tut uns leid, aber an dem Abend lesen wir in Poing", beantwortete unsere Agentin mit einem "dann verschiebt eben die Lesung!"
Dies war aber nicht mehr möglich und so beschlossen wir, uns zum ersten Mal seit langer Zeit zu trennen. Während Iny bereits am späten Nachmittag nach München fuhr, um bei Agenturfeier Präsenz zu zeigen, nahm Elmar sich drei Stunden später die evangelische Christuskirche in Poing zum Ziel, um im dortigen Gemeindesaal dem Publikum aus "Die Rose von Asturien" und "Dezembersturm" vorzulesen.

Die Lesung fand zu Gunsten der Poinger Tafel statt und wurde von der Bilderausstellung des einheimischen Künstlers Klaus-Peter Paul begleitet. Nach der Begrüßung durch die Initiatorin der Poinger Tafel und den Bürgermeister konnte Elmar schließlich loslegen. War er bisher gewohnt, sich mit Iny beim Lesen abzuwechseln, musste er es diesmal das Werk allein vollbringen. Für das aufmerksame Publikum tat er es jedoch gerne und wurde schließlich belohnt, denn nach einer Pause, in der die Leute sich stärken und Klaus-Peter Pauls Bilder bewundern konnten, Elmar selbst aber Bücher signieren musste, kam Iny von der Weihnachtsfeier in der Agentur zurück und konnte an dem beliebten Frage- und Antwortspiel teilnehmen.

Da es einiges zu erzählen gab, wurde es an diesem Abend recht spät. Zuletzt aber konnten auch wir unsere Sachen packen und nach Hause fahren. Erneut war eine schöne Lesung zu Ende gegangen. Doch bis zum neuen Jahr ist es nicht weit und spätestens im März wird es auf die erste Lesereise 2010 gehen.

"Blutrot" im Gärtnerplatztheater in München

Lesung
von Iny und Elmar am 05-12-2009

Wir waren sehr gespannt auf diese Lesung, denn das Programm las sich sehr engagiert. Die Vorbereitung durch Angela Esser und ihre Helfer war es nicht weniger und so erlebten wir einen grandiosen Abend, der allein daran krankte, dass wir in unserem Vortragsraum sitzen bleiben mussten und nicht selbst den Kollegen zuhören konnten.

Es wurde an drei Stellen des Theaters gelesen. Das Publikum wechselte nach jedem Durchgang und konnte daher alle vortragenden Autoren erleben. Die Zahl der Zuhörer, die sich im Gärtnerplatztheater eingefunden hatten, war erstaunlich hoch, und ihnen wurde, wie wir später hören konnten, einiges geboten.

Thema der Lesung war die Anthologie "München Blutrot". Vortragende waren in einem Raum Andreas Izquierdo sowie Rotraud Arnold und Benjamin Reiners vom Ensemble des Gärtnerplatztheaters mit einer musikalischen Einlage, in einem zweiten Raum lasen Angela Esser und Friedrich Ani, und im dritten wir und Michael Rosié. Allerdings waren in unserem Raum die Rollen vertauscht, denn aus unserer Kurzgeschichte las Iny allein, während Elmar sich in einen Drehbuchautor für Kriminalfilme verwandelte, der von Michael als der Produzent Benni Loichinger belehren lassen musste, wie man das Drehbuch für einen richtigen Münchenkrimi schreibt. Das Publikum verstand die jeweiligen Anspielungen und bog sich teilweise vor Lachen.

Nach der Lesung gab es noch ein kleines Absitzen in der Kantine des Gärtnerplatztheaters und reichlich Gelegenheit, mit Zuhörern und den anderen Autoren von München Blutrot zu plaudern.

Lesung in Grafing am 10.11.2009

Lesung
von Iny und Elmar am 05-12-2009

Auch hier traten wir in unserer gewohnten Rolle als Iny und Elmar Lorentz auf. Die Lesung fand in der Stadtbibliothek Grafing statt, die in einem früheren Kino eingerichtet worden war und ein wunderschönes Ambiente bot. Zu unserer Freude fand sich auch eine ansehnliche Zuhörerschar ein, was vor allen deshalb schön war, weil der Erlös aus dieser Veranstaltung einem guten Zweck dienen sollte.

Wir kamen auch nicht allein nach Grafing, sondern wurden von unserer Agenturbetreuerin begleitet, die vor sechs Jahren unsere erste Iny-Lorentz-Lesung erlebt hatte und sich doch einmal informieren wollte, welche Fortschritte wir seit damals gemacht hatten. Eine weitere Überraschung hatten wir unserer langjährigen Freundin Sabine aus München zu verdanken, die uns nicht gesagt hatte, dass sie ebenfalls kommen würde.

Die Lesung selbst verlief sehr gut mit je zwei Stellen aus "Die Rose von Asturien" und "Dezembersturm" und die anschließende Frage- und Diskussionsrunde stellte selbst unsere doch etwas kritische Agenturbetreuerin zufrieden. Das heißt, wir selbst waren begeistert.

Lesung in Kirchheim/Heimstetten am 19.11.2009

Lesung
von Iny und Elmar am 05-12-2009

Manchmal besteht das Leben wirklich aus Zufällen. Eine Nachbarin blieb auch nach ihrem Umzug in unseren Ort ihrer alten Gemeindebibliothek treu und erzählte der dortigen Leiterin, sie würde direkt neben Iny Lorentz wohnen. Eine Bitte um Kontaktaufnahme folgte, dann ein Telefongespräch, und schon war eine Lesung in der Gemeindebibliothek Kirchheim/Heimstetten vereinbart. Wie bereits bei der Lesung kurz vorher in Grafing haben wir beschlossen, die Einnahmen einen guten Zweck zugutekommen zu lassen.

Wir kamen bereits etwas früher an und begannen auch gleich, die ersten Bücher zu signieren. Der Ansturm der Zuhörer wurde immer stärker und schließlich blieb den Damen in der Gemeindebibliothek nichts anderes übrig, als weitere Stuhlreihen aufzustellen. Als Autor ist es recht angenehm, wenn mehr Stühle gebraucht werden als aufgestellt worden sind. Andersrum wäre es ja nicht so schön.

Auch hier lasen wir aus "Die Rose von Asturien" und "Dezembersturm" und läuteten nach einer kleinen Pause die Fragerunde ein. Es wurde hier recht lebhaft, denn mehrere Leserinnen hatten bereits erfahren, dass die Wanderhure verfilmt wird, und wollten natürlich wissen, wer die Darsteller sind und wie wir zu der Umsetzung stehen. Es gab aber auch reichlich andere Fragen, so dass die Leiterin der Gemeindebibliothek zuletzt doch ein wenig mit den Hufen scharrte, um die Leute und auch uns zum Aufhören zu bewegen. Auch hier war es eine sehr schöne Lesung in angenehmer Atmosphäre mit einem schönen Nebeneffekt: Unser Heimweg war relativ kurz.

Neues von unseren weiteren Pseudonymen

Info
von Iny und Elmar am 05-12-2009

Im April erscheint das Taschenbuch von "Der Feuerthron" in der "Reihe Hanser" bei DTV.

Doch auch bei Hanser selbst gehen die Abenteuer im Archipel von Runia weiter und so steht im Frühjahr der Jugend-Fantasy-Roman "Merani und die Schlange unter dem Meer" von Diana Wohlrath an. Wie der Feuerthron kann dieses Buch von zwölf Jahren an bis ins hohe Alter gelesen werden.

Im Juni erscheint im Goldmann Verlag die Taschenbuchausgabe von "Die Tallinn-Verschwörung". Nicola Marni war in der Zwischenzeit fleißig und hat bereits den nächsten Thriller bei Page & Turner abgeliefert.

Bei so viel Aktivität kann auch Mara Volkers nicht zurückstehen. Auch von ihr wird im nächsten Jahr ein Roman erscheinen, wie immer phantastisch, diesmal aber nicht mehr in der Vergangenheit spielend, sondern in der Gegenwart.

"Die Ketzerbraut"

Vorankündigung
von Iny und Elmar am 05-12-2009

Auch der nächste "klassische" Iny-Lorentz-Roman liegt bereits bei Knaur. Er spielt in der frühen Neuzeit und trägt den Titel "Die Ketzerbraut". Wer uns kennt, weiß, dass es in dem Roman nicht nur um Ketzer geht. "Die Ketzerbraut" spielt übrigens vorwiegend in München, was unsere Recherchen vor Ort ungemein erleichtert hat.

"Die Tochter der Wanderhure" als Taschenbuch

Info
von Iny und Elmar am 01-12-2009

In wenigen Wochen wird das Taschenbuch von "Die Tochter der Wanderhure" erscheinen.

"München Blutrot"

Info
von Iny am 30-11-2009

Für einige Leute war es eine Überraschung, Iny Lorentz mit einer Kurzgeschichte in einer Krimianthologie zu entdecken. Allerdings gab es auch in früheren Zeiten Verbrechen und so war es im Grunde doch kein Wunder, dass wir uns bei "München Blutrot" beteiligt haben. Ein besonderer Gag war, dass es sich bei den Protagonisten dieser Story um die Hauptpersonen des Romans "Die Ketzerbraut" handelte, nur eben fünf Jahre vor den dort beschriebenen Abenteuern. Weite Autoren bei "München Blutrot" waren unter anderem Andrea Maria Schenkel, Friedrich Ani, Heidi Rehn, Angela Esser, Beatrix Mannel, Michael Rossié und natürlich Andreas Izquierdo.

"Dezembersturm"

Info
von Iny und Elmar am 27-11-2009

In diesem Jahr haben wir das Wagnis auf uns genommen und den ersten Band einer Trilogie veröffentlicht, die in einer für Iny Lorentz ungewohnten Zeit handelt, nämlich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Unseren Dank an die Leserinnen und Leser, die diesen Roman zu einem großen Erfolg werden ließen. Mittlerweile ist der zweite Band mit dem Titel "Aprilgewitter" fast fertig und wird Anfang des neuen Jahres zum Verlag gehen. "Aprilgewitter" wird ebenso wie "Dezembersturm" als Knaur-Original-Taschenbuch erscheinen.

"Die Wanderhure" in Ungarn

Bericht
von Iny und Elmar am 26-11-2009

Da zu der Zeit die ungarische Übersetzung der Wanderhure erschienen ist, haben wir in Budapest die Gelegenheit genützt, uns eine Ausgabe zu besorgen. Es ist doch ein anderes Gefühl, einen eigenen Roman in einer fremden Sprache vor Ort zu kaufen, als zuhause die Päckchen mit den Belegexemplaren auszupacken. Allerdings tun wir auch das ganz gerne.

"Die Wanderhure" als Film

Bericht
von Iny und Elmar am 25-11-2009

Liebe Lesefreunde,

an dieser Stelle wollen wir in gewissen Abständen Neuigkeiten verkünden und über unseren Alltag als Autoren berichten. Beginnen wir als Erstes mit einer sehr erfreulichen Nachricht.

Einige von euch werden es vielleicht schon wissen. Unser bisher erfolgreichster Roman, "Die Wanderhure" wurde für Sat1 verfilmt. Wir hatten die Gelegenheit, zwei Tage lang in den Studios in Fót bei Budapest dabei sein und Alexandra Neldel als Marie erleben zu können. Ein ausführlicher Bericht wird noch folgen. Soviel aber im voraus: Es war ein grandioses Erlebnis!