Frohe Weihnachten

Info
von Iny und Elmar am 25-12-2013

Wir wünschen all unseren Lesern frohe Weihnachten und ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2014

Neuigkeiten:

Vergesst nicht. Am 05.01. und 06.01.2014 sendet des ZDF um jeweils 20:15 'Die Pilgerin 1' und 'Die Pilgerin 2' mit Josefine Preuß in der Hauptrolle der Tilla Willinger.

Mittlerweile ist bei Knaur auch das Taschenbuch unseres Irland-Romans 'Feuertochter' erschienen. Ebenfalls bei Knaur erschienen ist das Filmbuch zur 'Pilgerin' mit etlichen Filmfotos und Josefine Preuß aus Tilla auf dem Cover. Seit ein paar Tagen kann der Prolog zu unserem Roman 'Die Wanderapothekerin' kostenlos als eBook abgerufen werden. Die Teile 1 – 6 dieses Romans werden ab dem 31.01.2014 als eBooks veröffentlicht. Ende Februar 2014 erscheint dann der gesamte Roman als eBook-Ausgabe.

Eure Iny und Elmar Lorentz

Mord auf Bestellung - Der Krimitag in München

Bericht
von Iny und Elmar am 11-12-2013

Am 08.12. hält das Syndikat, die Vereinigung der deutschsprachigen Krimiautoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz traditionell ihren 'Krimitag' mit Lesungen in weit über zwanzig Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz ab. Die Münchner Veranstaltung fand im 'Provisorium – Kunstbar und Lesesaal' statt, einer Location, die ihrem Namen alle Ehre machte.

Der Beginn der Lesung war auf 20:15 Uhr festgesetzt, das Treffen der beteiligten Autoren auf 19:30 Uhr. Wir waren wie in 90% der Fälle überpünktlich, aber dennoch nicht die Ersten. Der Rest tauchte ebenfalls bald auf und dann galt es erst einmal, den Raum zu bestuhlen. Allmählich kamen auch die Zuhörer und so konnte das Ganze programmgemäß beginnen. Werner Gerl, der zusammen mit Angela Esser die Organisation des Münchner Krimitags übernommen hatte, begrüßte die Gäste und erklärte, wie alles ablaufen würde. Zuerst gab es drei kurze Lesungen, danach konnten sich die Zuhörer in Listen eintragen, welche Autoren an ihrem Tisch hören wollten.

Die Lesungen für alle Anwesenden begann mit Roland Krause und einer Szene aus 'Fuchsteufelswild'. Danach bewies Andreas Föhr mit 'Totensonntag', dass nicht jeder Polizeibeamte mit Sprengstoff umgehen kann. Als Dritte las Iny ein Stück aus unserer Story 'Rattengift', die in der Anthologie 'Bitterer Nachgeschmack' von Claudia Senghaas mit Iny Lorentz erschienen ist.

Danach war eine Pause willkommen. Werner Gerl teilte die Autoren auf und so konnten die Tischlesung beginnen. Wir hatten zuerst Bedenken, wie es dann sein würde, wenn fünf Autorinnen und Autoren gleichzeitig in einem Raum lesen würden, doch es ging recht gut. Zwar gab es einen gewissen Geräuschpegel, aber die Gäste konnten dem jeweils lesenden Autor gut folgen.

An diesem Teil des Krimitags beteiligten sich Leonhard Michael Seidl mit 'Novemberlicht', Janet Clark mit 'Rachekind', Uwe Gardein mit 'Kater Kaspar und die Fliegen', Angela Esser mit 'Todesengel', Werner Gerl mit 'Wiesnwache', Veronika Rusch mit 'Todesgabe', Frank Schmitter mit 'Der Tote von der Isar' und Roland Krause mit 'Der Glanz von M'. Außerdem las Elmar aus 'Methan', dem vierten Roman mit den Abenteuern von Henriette von Tarow und Torsten Renk.

Es war eine recht angenehme Veranstaltung und wir freuten uns, einige Syndikatsmitglieder zu sehen, die nicht so oft zu den Treffen in München kommen können. Der Erlös der Lesung wurde an des 'Münchner Sicherheitsforum e.V.' gespendet und soll ein Projekt zugunsten traumatisierter Heimkinder unterstützen.

Dafür haben wir es gerne gemacht.

Iny und Elmar Lorentz

Lesung im Café Kitchenette in München

Bericht
von Iny und Elmar am 09-12-2013

Seit etlichen Jahren findet jeden ersten Dienstag im Monat eine Literaturlesung im Café Kitchenette in Sendling statt. Für den Dezembertermin hatte die Organisatorin Diana Hillenbrand uns eingeladen. Wir kennen Diana seit mehr als zehn Jahren und sagten sofort zu, als ihre Anfrage kam. Als es am 03.12.2014 soweit war, fuhren wir etwas früher nach München, um noch ein paar Weihnachtseinkäufe zu machen. Wir merkten aber rasch, dass wir die Stadt in der von Hektik geprägten Vorweihnachtszeit nicht mehr gewöhnt waren, und stiegen, kaum dass wir unsere Liste abgearbeitet hatten, in die U-Bahn, um zum Harras zu fahren. Von dort war es nicht mehr weit bis zum Café Kitchenette.

Da wir uns beeilt hatten, um den Menschenmassen in der Innenstadt zu entkommen, waren wir viel zu früh dran. Zuerst erholten wir uns mit Tee von dem Trubel in der Stadt und aßen etwas später eine Kleinigkeit. Bald kam auch Diana herein und im Gespräch mit ihr verging die Zeit sehr schnell. Dabei durften wir bereits das erste Buch signieren. Ein junger Mann, der zufällig ins Kitchenette gekommen war, fand dies als gute Gelegenheit, ein kleines Weihnachtsgeschenk für seine Mutter zu besorgen.

Gegen 19:00 Uhr begann das Team des Kitchenette, weitere Stühle in den Raum zu schaffen und es erschienen die ersten Zuhörer. Es gelang den jungen Damen, den beschränkten Raum des Cafés so optimal zu nutzen, das Elmar fast versucht war, die Anwesenden bei Beginn der Lesung als Sardinen in der Dose zu begrüßen.

Zur Lesung war auch Martina vom Knaur-Verlag gekommen, die unsere unter dem Pseudonym Sandra Melli erscheinenden Fantasy-Romane betreut. Vor der Lesung konnten wir allerdings nur ein paar Worte mit ihr wechseln, denn Punkt 19:30 Uhr begrüßte Diana die Anwesenden, stellte uns kurz vor, und dann ging es los.

Wie immer lasen wir abwechselnd ein paar Stellen aus dem Roman, in diesem Fall aus 'Flammen des Himmels'. Diana hatte uns gebeten, nicht zu lange zu lesen, um den Anwesenden ausreichend Gelegenheit zu geben, Fragen zu stellen. Doch als wir aufhören wollten, kam von verschiedener Seite die Bitte, ob wir nicht noch ein Stückchen lesen könnte, weil es doch gerade so spannend wäre. Nachdem sich auch der Rest der Zuhörer entsprechend äußerte, erfüllten wir diesen Wunsch und so ging es eben etwas später in die Fragerunde. Das Team des 'Kitchenette' verzeiht uns hoffentlich, dass es dadurch Überstunden machen musste.

Irgendwann waren die Fragen zur Zufriedenheit aller beantwortet und das Signieren begann. Neben 'Flammen des Himmels' war diesmal die Filmausgabe der 'Pilgerin' mit den Fotos von Set sehr beliebt. Dabei unterhielten wir uns noch ein wenig mit einigen Leuten, sprachen anschließend auch noch mit Martina über den nächsten Sandra Melli-Roman und verließen das Kitchenette gerade noch rechtzeitig, bevor uns dessen Team mit dem Besen auskehren konnte.

Es war eine sehr schöne Veranstaltung, ein wenig anders als sonst, aber sehr gelungen. Liebe Diana, du hast mit seinen Literaturabenden im Kitchenette etwas Feines geschaffen.

Iny und Elmar Lorentz


Lesung im MIRA-Einkaufszentrum in München

Bericht
von Iny und Elmar am 27-11-2013

Es gibt Lesungen, zu denen man weit anreisen muss, und solche, die recht schnell zu erreichen sind. Die Lesung bei Weltbild im MIRA-Einkaufszentrum in München gehört für uns zu den Letzteren. Wir fuhren mit dem Dicken die paar Kilometer zur Endhaltestellte der U2, stiegen dort ein und erreichten 35 Minuten später die U-Bahn-Station Dülferstraße. Da das MIRA-EKZ einen eigenen U-Bahn-Eingang besitzt, erreichten wir die dortige Weltbildfiliale ohne jeden Stress. Hier gab es ein fröhliches Wiedersehen, denn wir trafen einige Leute aus der vor einem Jahr geschlossenen Filiale in der Innenstadt wieder.

Der Vater der Filialleiterin war extra aus Österreich angereist, um uns als mittelalterlicher Herold gekleidet anzukündigen. Leise Mittelaltermusik klang aus den Lautsprechern, als wir uns eine gute halbe Stunde vor der eigentlichen Lesung auf unsere Plätze setzten und ein paar Autogrammkarten vorschreiben wollten. Die bereitgestellten Stühle waren bereits zum größten Teil besetzt. Kaum sahen uns die Leute mit dem Schreibstift in der Hand, kamen auch schon die Ersten und fragten, ob wir ihre Bücher signieren würden. Das taten wir natürlich und so wurde die Schlange vor dem Tisch immer länger.

Der 'Herold' bat schließlich die Leute, bis nach der Lesung zu warten, und so konnte die Lesung beginnen. Wir lasen aus 'Flammen des Himmels' und gaben zuletzt noch eine kleine Kostprobe aus 'Fluch des Magiers', dem dritten Band unserer Dämmerlandreihe zum Besten. Zumindest ein paar Zuhörer hatten Interesse an diesem Fantasy-Roman und seinen beiden Vorgängern.

Anschließend eröffnete der 'Herold' den Fragenteil, der recht munter verlief. Eine junge Dame nutzte die Chance, Antworten für ihre Klassenarbeit zu erhalten. Besonders freute es uns, die 'Pilgerin' ankündigen zu können, die am 05.01 und 06.01. jeweils um 20:15 Uhr als Zweiteiler vom ZDF ausgestrahlt wird. Auch daran war das Interesse sehr groß, und wir wurden natürlich gefragt, wie uns die Hauptdarstellerin Josefine Preuß, die bereits bei 'Türkisch für Anfänger' und 'Adlon' brilliert hat, gefallen würde. Da wir den Film selbst noch nicht gesehen haben, konnten wir nur unseren Eindruck über mehrere im Internet gezeigte Fotos wiedergeben, und der war sehr positiv.

Anschließend galt es, die zweite Halbzeit des Signierens durchzustehen. Wir haben bislang selten bei einer Lesung so viele Bücher signiert wie hier. Mögen alle Leser ihre Freude daran finden! Als das letzte Buch signiert war, unterhielten wir uns noch mit ein paar Zuhörern und einigen Leuten des Weltbildteams. Danach galt es, Abschied zu nehmen. Die U-Bahn und unser Dicker brachten uns gut nach Hause. Hinter uns lag eine sehr schöne Lesung, an die wir gerne zurückdenken werden.

Iny und Elmar Lorentz


Bei DAS! in Hamburg

Bericht
von Iny und Elmar am 24-11-2013

Für uns war es eine angenehme Überraschung, als wir vom NDR die Einladung zur Sendung DAS! erhielten. Am 15.11.2013 machten wir uns zusammen mit Patricia von der Pressestelle des Droemer-Knaur-Verlags auf den Weg nach Hamburg. Wir kamen gut an, bezogen unser Hotel und holten erst einmal das Mittagessen nach. Wenig später hieß es dann aber schon, zu den NDR-Studios aufzubrechen.

Dort angekommen wurden wir erst einmal in den Gästeraum geführt und mit Tee versorgt. Eine junge Dame des NDR erklärte uns, was es mit der Sendung DAS! auf sich hätte und nannte uns das weitere Programm des Nachmittags und Abends. Wenig später erklärte uns eine Redakteurin die einzelnen Beiträge der Sendung, damit wir von den genannten Themen nicht zu sehr überrascht wurden.

Nachdem wir gut aufgeklärt waren, ging es weiter zur Maske. Während genug Make-up aufgetragen wurde, um Elmars Angstschweiß zu verbergen, lernten wir auch Hinnerk Baumgarten kennen, der an diesem Abend durch die Sendung DAS! führen würde. Er begann sofort, uns mit einigen amüsanten Bemerkungen auf die Sendung einzustimmen. Wir lächelten freundlich und wurden schließlich an den Ort des Geschehens geführt. Noch lief eine andere Sendung, doch bei uns stand das Testsitzen auf dem roten Sofa an, wie auch auf den Stühlen jenes Studioteils, der kunstvoll im mittelalterlichen Stil aufgebaut war.

Eine mahnende Stimme meldete, dass es noch eine Minute bis zur Sendung dauern würde. Dann begann es. Hinnerk Baumgarten begrüßte die Fernsehzuschauer und danach uns als seine Gäste. Wir hatten uns vorgenommen, ruhig zu bleiben und klar und deutlich zu sprechen. Vor allem mussten wir die Kamera ignorieren, die neugierig auf uns gerichtet war.

Der erste Bericht brachte eine kleine Pause für uns, allerdings nur für kurze Zeit. Doch mittlerweile hatten wir uns an die Umgebung gewöhnt und waren selbst neugierig darauf, was sich im hohen Norden der Republik so tut. Die Abwechslung zwischen Gespräch und Bericht war recht angenehm, da man immer wieder ein wenig verschnaufen konnte.

Trotz der Livesendung herrschte eine gute Stimmung, etwas angespannt zwar, aber doch angenehm. Es fiel uns daher leicht, uns einzugliedern und zu erzählen. Sehr hübsch war auch der 'mittelalterliche' Teil im Fackelschein. Wir hätten dort noch gut und gerne ein Stündchen länger bleiben können.

Irgendwann aber war die Sendung vorbei. Ein allgemeines Aufatmen war zu vernehmen, und nachdem wir noch ein wenig mit den Leuten vom Drehteam geredet hatten, hieß es, ins Taxi zu steigen und ins Hotel zu fahren. Dort saßen wir noch eine Weile mit Patricia zusammen und ließen die Anspannung verrauchen.

Für den nächsten Vormittag hatten wir uns mit unseren Kolleginnen Iris (ein Teil von Gerit Bertram) und Melanie Metzenthin verabredet. Es klappte auch ausgezeichnet und so konnten wir noch gut zwei Stunden in der Hotellobby zusammensitzen und reden. Als uns das Taxi zum Flughafen brachte, schieden wir von Hamburg mit einem sehr guten Gefühl.

Iny und Elmar Lorentz

Die Pilgerin - Neuer Link bei Verfilmungen

Info
von Iny und Elmar am 16-11-2013

www.zdf.de/Die-Pilgerin/Ultreia-auf-ins-Abenteuer

Iny Lorentz beim NDR

Vorankündigung
von Iny und Elmar am 10-11-2013

Am Freitag, 15. November 2013, 18:45 bis 19:30 Uhr, sind wir beim NDR zu Gast, angekündigt als:

Iny Klocke und Elmar Wohlrath alias Iny Lorentz, Autorenpaar "Flammen des Himmels"



Wer mag, kann uns dort live erleben.



Iny und Elmar Lorentz

Traunstein – Vernissage und Lesung

Bericht
von Iny und Elmar am 09-11-2013

Walter Niederberger – Nora Berger – Iny Lorentz

Vor ein paar Monaten fragte Nora Berger uns, ob wir bereit wären, bei einer Vernissage Ihres Ehemannes Walter Niederberger zu Gunsten des Papst-Benedikt-Orgelwerkes in St. Oswald eine Lesung zu machen. "Für so liebe Menschen wie euch machen wir das gerne", war unsere Antwort, und so sah uns der Nachmittag des 05.11.2013 auf dem Weg nach Traunstein im Chiemgau.

Dort angekommen wartete als Erstes ein von Nora vorbereiteter Imbiss auf uns. Vor einer Lesung müssen wir nämlich satt und zufrieden sein. Walter war ebenfalls da, musste dann aber ins Kulturzentrum hinüber gehen, um die Aufstellung seiner Bilder zu überwachen. Schon zum zweiten Mal hat er Bilder mit Traunsteiner Motiven zu einem sehenswerten Kalender zusammengefasst und diesen zu Gunsten des Orgelwerkes St. Oswald verkauft.

Wir unterhielten uns unterdessen mit Nora und Wolfgang Mayr, den Verleger des Federfrei-Verlages in Linz, in dem Noras neuester Roman 'Tödliches Dîner in Paris' erschienen ist. Ebenfalls anwesend war Noras Freundin Daisy aus Paris, die Vorsitzende einer französischen Literatenvereinigung, die es sich nicht hatte nehmen lassen, anlässlich der Vernissage-Lesung nach Traunstein zu kommen.

Allmählich wurde es auch für uns Zeit, das Kulturzentrum aufzusuchen. Dort war schon einiges los. Da wir ein paar Autogrammkarten vorsignieren wollten, setzten wir uns an den Lesetisch. Kaum sahen einige Leute uns mit Stift und Karten hantieren, kamen sie auch schon, um ihre Bücher signieren zu lassen. Dies ging in munterer Reihenfolge, bis die Veranstaltung offiziell begann. Es hatte sich alles eingefunden, was in Traunstein Rang und Namen hatte, von Oberbürgermeister Kösterke angefangen über den Altoberbürgermeister Fritz Stahl und den zweiten Bürgermeister bis hin zu etlichen Sponsoren des Orgelwerkes St. Wolfgang.

Walter Niederberger begrüßte die Anwesenden, übergab das Mikrofon an den Oberbürgermeister weiter, der ebenso ein paar Grußworte sprach wie auch sein Vorgänger im Amt. Während der gesamten Zeit ruhten Augen auf Walters Bildern. Eines, das uns gefiel, hatte leider schon der Oberbürgermeister für sich reklamiert.

Als Erste las Nora. Sie entführte uns mit ihrem Roman 'Tödliches Dîner in Paris' in die Hauptstadt der Franzosen. Der Aufenthalt dort war für ihre Protagonistin allerdings nicht gerade angenehm, was ja auch schon der Titel des Buches ankündigte. Anschließend steckten wir den Himmel in Flammen, äh lasen aus 'Flammen des Himmels'.

Anschließend beantworteten wir alle drei die Fragen, die zahlreich aus dem Publikum kamen. Es wurde ein amüsanter Abend, der schließlich in netten Gesprächen mündete. Unsere Kollegin Rike Stienen war mit ihrem Mann erschienen und hatte einen prachtvollen, selbst gebackenen Kuchen mit den Titeln der beiden Romane mitgebracht. Bei diesem Anblick bedauerte Elmar, dass er die Kamera mal wieder zu Hause gelassen hatte. Auf jeden Fall war es wunderschöner Abend für uns und ein ertragreicher für das Orgelwerk St. Oswald, das hoffentlich bald die neue Orgel für die Traunsteiner Pfarrkirche stiften kann.

Iny und Elmar Lorentz

DIE WANDERHURE in BAD HERSFELD

Info
von Iny und Elmar am 07-11-2013

DIE WANDERHURE

2014 in

BAD HERSFELD


Der Vorverkauf für die Festspiele 2014 in Bad Hersfeld beginnt!

Wer die Wanderhure auf der Freilichtbühne in Bad Hersfeld nicht verpassen will, sollte sich rechtzeitig seine Eintrittskarte sichern. Sie ist erhältlich bei:

Bad Hersfelder Festspiele Am Markt 1 36251 Bad Hersfeld

Die Wanderhure - Bad Hersfelder Festspiele

Iny und Elmar Lorentz

Der Herbst

Info
von Iny und Elmar am 03-11-2013

Während draußen die Blätter von den Bäumen fallen, freuen wir uns über mehrere schöne Bücher, die uns der Herbst beschert hat, und richten unsere Gedanken auf die Romane, die in den nächsten Monaten erscheinen werden.

Was kommen wird:

DIE WANDERAPOTHEKERIN von Iny Lorentz: Dieser Roman erzählt von Klara, die nach dem Verschwinden ihres Vaters und ihres Bruders ihr Schicksal in die eigenen Hände nimmt und als Wanderapothekerin durch die Lande zieht. Ihr Weg führt von ihrer thüringischen Heimat viele Meilen in die Fremde und sie muss dabei nicht nur viele Abenteuer bestehen, sondern auch erkennen, dass ihr Herz einem jungen Mann gehört, den ein armes Mädchen wie sie eigentlich nie erringen kann. Die Wanderapothekerin erscheint im Februar 2014 als sechsteilige E-Book-Reihe beim Knaur Verlag. Den Prolog zu diesem Roman gibt es im Dezember 2013 als kostenloses E-Book.

METHAN von Nicola Marni: Hier erleben wir die Abenteuer der beiden Geheimagenten Henriette von Tarow und Torsten Renk auf einer Reise in den hohen Norden mit. Ihnen steht ein Feind gegenüber, der keine Skrupel kennt, und der die Gegnerschaft der einzelnen Geheimdienste gnadenlos ausnützt, um seine Ziele zu erreichen. Methan erscheint im Januar als Taschenbuch beim Goldmann Verlag

FEUERTOCHTER von Iny Lorentz: Die junge Irin Ciara kämpft für die Befreiung ihrer Heimat vom englischen Joch. Da die Iren jedoch wissen, dass ihr Mut allein nicht ausreicht, um die Truppen Königin Elisabeths von England zu schlagen, hoffen sie auf Hilfe durch deutsche Söldner. Hier sieht Ciara den Mann wieder, dem sie einst ihr Herz geschenkt hat. Doch schon bald stellt sich ihr die Frage, ob sie Simon von Kirchberg wirklich vertrauen kann. Feuertochter erscheint im Dezember 2013 als Taschenbuch beim Knaur Verlag

DIE PILGERIN von Iny Lorentz: Der Roman über die Abenteuer unserer Pilgerin Tilla auf ihrer Reise nach Santiago de Compostela wurde für das ZDF verfilmt. Diese Ausgabe ist mit vielen Bildern aus dem Film ausgestattet und zeigt auf dem Titelbild die Hauptdarstellerin Josefine Preuß. Die Pilgerin mit den Filmbildern erscheint im Dezember 2013 beim Knaur Verlag.

Was bereits herausgekommen ist:

FLUCH DES MAGIERS von Sandra Melli: In den Dämmerlanden herrscht das Chaos. Die verfeindeten Anhänger der sechs Götter geben keine Ruhe und im Hintergrund zieht der große Feind seine Fäden. Erneut muss Laisa ausziehen, um den fragilen Frieden zu bewahren und ihr wird dabei alles abverlangt. Unterdessen entwickelt Rogon von Andhir unerwartete Fähigkeiten, die der schwarze Evari Tharon benützt, um einen alten Fluch zu brechen. Doch so leicht ist der zweifarbige Feind nicht zu besiegen. Fluch des Magiers ist als Quality Paperback beim Knaur Verlag erschienen.

FLAMMEN DES HIMMELS von Iny Lorentz: Die Feuer der Scheiterhaufen sollen die Seelen der Ketzer reinigen und alle wieder in den Schoß der einen Kirche zurückführen. So will es zumindest der Inquisitor Jacobus von Gerwardsborn. Er greift auch in das Schicksal der jungen Frauke Hinrichs ein, bis dieser nichts anderes übrig bleibt, als nach Münster zu flüchten, der Stadt, die den Weissagungen der Wiedertäufer zufolge als neues Jerusalem auserkoren ist. Doch statt dem Himmelreich herrscht dort die Hölle und für Frauke geht es ums Überleben, umso mehr, als sie dort Lothar trifft, der ihr einmal das Leben gerettet hat. Doch nun steht er auf der Seite des Feindes und sie weiß nicht, ob sie nun den Befehlen des Königs von Neu-Jerusalem folgen soll, oder ihrem Herzen. Flammen des Himmels ist als Hardcover beim Knaur Verlag erschienen.

BITTERER NACHGESCHMACK von Claudia Senghaas und Iny Lorentz: Dreizehn namhafte Autorinnen und Autoren haben für diese Anthologie über Giftmorde quer durch die Jahrhunderte geschrieben und dabei ein kleines Juwel geschaffen. Mit dabei ist auch Dirk Maruhn, unser hinkender Detektiv aus 'Juliregen' mit einem interessanten Fall. Bitterer Nachgeschmack ist als Quality Paperback beim Gmeiner Verlag erschienen.

Wir wünschen all unseren Leserinnen und Lesern frohe Stunden mit unseren Romanen und Kurzgeschichten, und können mitteilen, dass auch im Frühjahr und im Herbst 2014 spannende Romane von uns erscheinen werden.


Iny und Elmar Lorentz

Die Herbstfahrt

Bericht
von Iny und Elmar am 20-10-2013

Jedes Jahr wirft die Buchmesse in Frankfurt ihre Schatten voraus. Wir brechen meistens eine gute Woche vorher auf und machen unterwegs noch ein paar Lesungen. Heuer begann es mit einem Abstecher nach Baden-Württemberg. Wir stellten unseren Wohnwagen auf einem strategisch günstig gelegenen Campingplatz ab und fuhren am frühen Nachmittag des 01.10.2013 nach Rottweil. Dort trafen wir uns mit dem zuständigen Außendienstmitarbeiter von Droemer-Knaur, Matthias, auf einem bestimmten Parkplatz und wanderten durch die Altstadt zur dortigen Buch Greuter-Filiale. Die wunderschön renovierten Fassaden der Häuser mit ihren bemalten Erkern, die wir unterwegs sahen, ließen es Elmar bedauern, seine Kamera im Wohnwagen zurückgelassen zu haben.

Bei Buch Greuter in Rottweil war alles für die Signierstunde vorbereitet. Plakate in den Schaufenstern, sowie Werbeständer vor dem Geschäft lockten die Iny-Lorentz-Fans an, so dass wir bereits zwanzig Minuten vor dem vereinbarten Termin mit dem Signieren beginnen konnten. Es wurde eine stimmungsvolle Veranstaltung mit interessanten Gesprächen und vielen Büchern, die es zu signieren galt. Anschließend fuhren wir mit Matthias noch nach Singen zu einer Lesung.

Der 03.10. sah uns auf der Autobahn nach Frankfurt. Bis zur Buchmesse war es zwar noch eine knappe Woche hin, doch hatten wir im Vorfeld mehrere Termine vereinbart. Der Erste war schon am 04.10., ein Besuch bei unserer Kollegin Ednor Mier in Idstein, zu dem auch unsere Knaur-Mitstreiterin Nicole Steyer stieß. Während Iny und Nicole bei Ednor blieben, nützte Elmar die Gelegenheit, sich von Ednors Ehemann Jürgen die Überreste des Limes und eines in der Nähe befindlichen Kastells, sowie den Nachbau eines römischen Wachturms zeigen zu lassen. Hier noch einmal unseren besten Dank an Jürgen für seine Geduld und seine vielen Informationen. Es war ein sehr schöner Besuch und wir freuen uns sehr, Ednor und Jürgen, aber auch Nicole wiedergesehen zu haben.

War die Besichtigung bei Idstein aus dem Augenblick heraus geboren worden, so hatten wir die Fahrt zur Salburg am 05.10. schon länger geplant. Allerdings hätten wir uns besseres Wetter gewünscht, denn es regnete in Strömen. Trotzdem war es ein interessanter Ausflug in eine Zeit, die um Jahrhunderte vor unseren Romanen liegt, und die voller Mythen und Geschichten schwingt. Trotz des Regens blieben wir länger in der Salburg als geplant und beschlossen den Tag mit Mulsum, fremdartig gewürzter Wurst und Käse nach alten Rezepten.

Am nächsten Tag regnete es zum Glück nicht mehr so stark und so stand unserem Treffen mit Gabi und Manfred in Frankfurt nichts mehr im Wege. Wir hatten bereits im Vorjahr einen angenehmen Tag mit den beiden verbracht und freuten uns, sie wiederzusehen. Es war auch diesmal rundum schön, besonders der Besuch im Chinesischen Garten, und als wir uns am Abend trennten, verabredeten wir, am Dienstag gemeinsam eines der Museen in Frankfurt anzusehen.

Der Montag stand im Zeichen der Lesung in Langen. Es ist mittlerweile schon ein wenig Tradition, dass wir am Montag vor der Buchmesse im Umfeld von Frankfurt eine Lesung machen. Diesmal war unser Anfahrtsweg erfreulich kurz. Als wir die Litera-Buchhandlung in Langen betraten, gab es noch eine amüsante Begebenheit. Elmar stellte sich vor, doch die Dame an der Kasse war mit ihren Gedanken ganz wo anders und fragte, ob er etwas bestellt hätte und es abholen wollte. "Nein", antwortete Elmar. "Ich soll heute Abend hier lesen!"

Dann erst fiel der berühmte Groschen und es galt, eine erschrockene Buchhändlerin zu beruhigen. Schließlich fressen wir keinen, nur weil er uns nicht auf Anhieb erkennt. Bevor die Lesung begann, gingen wir mit der Inhaberin essen. Während dieser Zeit wurde die Buchhandlung umgebaut und die Stühle für die Zuhörerinnen und –hörer aufgestellt. Diese trafen dann auch bald ein und es wurde recht eng, oder wie die Inhaberin der Buchhandlung es nannte, sehr kuschelig.

Die Lesung selbst ging vor einem aufmerksamen Publikum vonstatten, und danach wurden munter Fragen gestellt. Erst zu später Stunde löste sich die Veranstaltung auf und wir konnten mit einem guten Gefühl zu unserem Campingplatz in Mörfelden zurückfahren.

Am nächsten Tag trafen wir uns wie abgemacht mit Gabi und Manfred. Wir besuchten zunächst das Archäologische Museum in Frankfurt und ließen den Besuch mit Kaffeetrinken bei Gabi und Manfred ausklingen. Es war sehr entspannend und wir machten mit beiden aus, uns auch im nächsten Jahr im Vorfeld der Buchmesse zu treffen.

Mittwoch, 09.10.2013: Die Buchmesse beginnt. An diesem Tag hatten wir bis auf ein wichtiges Gespräch am Abend keine Termine und nutzten dies, um durch die Reihen zu schlendern, interessante Sachbücher anzusehen und Kataloge mitzunehmen. Am Abend fand dann der genannte Termin statt und wir sind gespannt, was sich aus diesem Gespräch entwickelt.

Donnerstag, 10.10.2013 – Sonntag, 13.10.2013: Ab Donnerstag wurde unser Freiheitsdrang durch verschiedenste Termine eingeschränkt. Trotzdem gelang es uns, etliche Kolleginnen und Kollegen zu treffen und mit ihnen zu reden. Auch wenn die Zeit immer recht knapp ist, gehört dies doch mit zu den angenehmsten Seiten der Buchmesse. Wir hatten uns im Vorfeld notiert, an welchen Ständen sich befreundete Autorinnen und Autoren zu welcher Zeit aufhielten. Leider zeigte es sich, dass einige dieser Termine mit unseren eigenen kollidierten und wir nicht hingehen konnten.

Der Samstagvormittag sah uns dann am Stand des Gmeiner-Verlags, wo wir mit dem Verleger Armin Gmeiner und unserer Mitherausgeberin Claudia Senghaas auf die Krimianthologie 'Bitterer Nachgeschmack' anstießen. Ebenfalls am Stand waren unsere Mitautorinnen und -autoren Deana Zinsmeister, Nora Berger, Gerit Bertram und Petra Gabriel, die mit ihren Geschichten mit zum Gelingen des Buches beigetragen haben.

Samstagnachmittag war eine Lesung im Kunstverein Frankfurt am Römer anberaumt. Da eine Lesung dort vor zwei Jahren nicht unbedingt zu unseren Highlights zählt, fuhren wir mit Magendrücken hin. Die Zuhörer waren jedoch überraschend zahlreich, und das nicht nur wegen Gabi und Manfred, die mit drei weiteren Personen zu der Lesung gekommen waren. Auch das Interesse des Publikums war hoch, so dass wir die für die Lesung anberaumte Zeit ein wenig überzogen und froh waren, dass bis zur nächsten Veranstaltung eine halbe Stunde Pause anberaumt worden war.

Später gab es ein gemeinsames Abendessen mit Tanja Kinkel, Nina George, Jens Kramer und Rainer Witt, sowie zwei Damen vom Verlag, bei dem allen anzusehen war, dass sie sich freuten, das Ende der Buchmesse nahen zu sehen, dies gleichzeitig ein wenig auch bedauerten. Es wurde recht lustig. Tanja berichtete so anschaulich von ihrer letzten Recherchereise und den Abenteuern, die sie dabei erlebt hat, dass es allen schien, als wären wir mit dabei gewesen.

Die letzte Nacht unserer Reise verging viel zu rasch. Da die S-Bahn um die Zeit jedoch nur alle Stunden verkehrte, mussten wir aus den Betten und uns fertigmachen. Nach einem Kaffee beim Verlag zur Stärkung ging es ins Signierzelt. Die Temperaturen lagen im einstelligen Bereich und so kämpften wir zu Beginn mit steifen Fingern. Es gab allerdings genug zu tun, so dass unsere Finger rasch wieder geschmeidig wurden. Wie immer war es im Signierzelt eine schöne Sache.

Da wir bereits am Samstag am Stand signiert hatten, glaubten wir, unser letzter Programmpunkt, nämlich ein kurzes Interview und Signierstunde am Stand, würde wegen geringen Besuchs bald enden. Wir hatten uns aber getäuscht, denn der Andrang war ziemlich groß. Dadurch dauerte es länger als vorgesehen und auch hinterher wurden wir noch ein paarmal gebeten, Bücher zu signieren. Wir taten es gerne, doch schließlich war für uns die Zeit gekommen, der Buchmesse 2013 in Frankfurt ade zu sagen.

In Erinnerung bleiben sehr viele nette Gespräche mit Fans und Kollegen, gut besuchte Veranstaltungen und das Gefühl, dass die Buchmesse auch nach 32 Jahren für uns nichts von ihrer Faszination verloren hat.

Iny und Elmar Lorentz

Iny und Elmar Lorentz a.d. Frankfurter Buchmesse

Lesung
von Iny und Elmar am 09-10-2013

Sonntag, 13.10.2013:



12:30 Uhr: Signierstunde am Droemer-Knaur-Stand, Halle 3.1, F89



11:30 Uhr: Signierstunde beim Agora Lesezelt, Freigelände zwischen den Hallen 3 und 4





Samstag, 12.10.2013:



15:30 Uhr: Lesung Open Books, Frankfurter Kunstverein, Steinernes Haus am Römerberg, Markt 44





10:00 Uhr: Moderiertes Interview, gemeinsam mit Carla Federico, Dromer-Knaur-Stand, Halle 3.1, F89



Jubiläumstour Dreifach Historisch

Bericht
von Iny und Elmar am 27-09-2013

Knaurs historische Lesereise von 17.-19. September 2013


mit

Tanja Kinkel - Verführung
Carla Federico – Die Rosen von Montevideo
Iny Lorentz - Das goldene Ufer



Vor fünfzig Jahren brachte Knaur sein erstes Taschenbuch auf den Markt. Um dieses Jubiläum zu feiern, legte der Verlag heuer acht Taschenbücher in einer Jubiläumsedition auf. Zu den Autoren dieser Jubiläumsbände zählen neben drei Krimi- und zwei Sachbuchautoren auch Tanja Kinkel, Carla Federico und wir. Die Pläne des Droemer-Knaur-Verlags gingen jedoch noch weiter, denn bereits im Vorfeld wurde eine Lesereise quer durch Deutschland geplant und drei Städte ausgewählt, in denen Dreifach Historisch gelesen werden sollte.

Wir freuten uns darauf, mit so namhaften Kolleginnen wie Tanja Kinkel und Carla Federico zusammen das Programm zu bestreiten, hatten aber auch Angst vor der anstrengenden Reise. Vor allem die Anfahrt am Dienstag, den 17.09. hatte es in sich, galt es doch von München aus bis nach Stade zu fahren. Dazu kam, dass die Lesung dort bereits um 19:00 Uhr beginnen sollte und der Zeitrahmen für diese Fahrt extrem knapp war.

Die ersten Schwierigkeiten ergaben sich bereits zu Beginn. Um München herum herrschte der übliche Stau, so dass Margareta, die Organisatorin der Jubiläumstour und unser Fahrer Gerhard bereits mit einer halben Stunde Verspätung bei uns ankamen. Auch von uns aus ging es nicht glatt weiter. Erst ein ganzes Stück hinter München löste sich der Stau allmählich auf, so dass Gerhard den Wagen auf die vorgesehene Reisegeschwindigkeit beschleunigen konnte.

Da es jedoch nicht möglich war, diese dauerhaft einzuhalten, kamen wir später als erhofft in Stade an. Wir hatten gerade noch die Zeit, uns umzuziehen, dann ging es zu Thalia in Stade. Dort hatte man für 100 Leute Stühle bereitgestellt, doch zeigte sich schon bald, dass diese nicht ausreichen würden. Während wir noch ein paar Worte mit Tanja Kinkel und Carla Federico, sowie der Moderatorin Anja Goerz wechselten, suchte das Thalia-Personal alle Sitzmöglichkeiten zusammen, die es dort gab. Sogar die fünf Stühle im Aufenthaltsraum, auf denen wir gesessen waren, wanderten nach unten. Schließlich hatten sich gut 150 Zuhörerinnen und Zuhörer versammelt und warteten gespannt auf die Lesung aus den drei historischen Jubiläumsbänden von Knaur.

Anja Goerz moderierte die Veranstaltung und stellte Tanja, Carla und uns vor. Tanja las aus 'Verführung', einen biographischen Roman über die Sängerin Angiola Calori und deren Beziehung zu Giacomo Casanova. Bei Carla ging es jenseits des Atlantischen Ozeans mit ihrer Heldin Rosa de la Vegas in 'Die Rosen von Montevideo' weiter, und wir ließen die Zuhörer an den Abenteuern von Walther und Gisela in 'Das goldene Ufer' teilhaben.

Es war eine sehr stimmungsvolle Veranstaltung, für die sich die weite Anreise gelohnt hatte. Anschließend saßen wir noch kurz zusammen. Da es jedoch am nächsten Morgen zu früher Stunde weiterging, winkte schon bald der Bettzipfel. Trotzdem entging unser Wecker in der Früh nur knapp dem Schicksal, gegen die Wand gepfeffert zu werden.

Nach dem Frühstück hieß es, die Koffer zu packen und weiterzufahren. Unser nächstes Ziel war Dresden. Unterwegs sahen wir auf der Gegenfahrbahn die Folgen eines schweren LKW-Unfalls. Die Autobahn war gesperrt und die im Stau steckenden Autos wurden rückwärts zur nächsten Ausfahrt geleitet. Es war ein eigenartiges Gefühl, plötzlich die Fahrzeuge auf der anderen Seite in dieselbe Richtung fahren zu sehen wie wir selbst. An der Stelle danken wir unseren Chauffeuren für ihr verantwortungsvolles Fahren.

In Dresden angekommen hatten wir diesmal ein wenig Zeit, um uns auszuruhen, bevor es zu Thalia am Dr.-Külz-Ring 2 ging. Hier war der Publikumszuspruch etwas geringer als in Stade. Dafür aber trafen wir Katja, eine Bloggerin, die wir bereits seit einigen Jahren kennen, und konnten ein paar Sätze mit ihr wechseln.

Die Lesung selbst verlief ähnlich wie die in Stade. Anja Goerz moderierte, Tanja, Carla und wir lasen, und die Zuhörer lauschten gespannt. Wie schon am Vorabend war es eine runde Sache und es machte uns Freude, mit zwei so ausgezeichneten Kolleginnen wir Tanja und Carla zu lesen.

Auf dem Rückweg zum Hotel lernten wir die Tücken des Navis kennen, der unseren Fahrer Gerhard unbedingt an einer Kirche vorbei auf eine durch eine Baustelle gesperrte Straße leiten wollte. Zum Glück war Gerhards Orientierungssinn gut genug, um das Hotel auch ohne Navi zu finden.

Nach einer Kleinigkeit zu essen und einem letzten Schluck ging es ins Bett. Am Morgen wurde wieder das Schauspiel 'Mein Feind, der Wecker' aufgeführt. Das Frühstück brachte uns dann wenigstens soweit auf Touren, dass wir ins Auto einsteigen und Richtung Pforzheim fahren konnten.

In Pforzheim gab es für uns eine Premiere. Zum ersten Mal lasen wir erneut in derselben Buchhandlung. Im April 2008 waren wir schon einmal bei Thalia in Pforzheim gewesen. Hatten wir damals allein gelesen, so geschah es diesmal mit unseren beiden Mitstreiterinnen Tanja und Carla sowie Anja, die auch hier die Moderation übernahm.

Der Publikumszuspruch war erfreulich groß und es mussten ebenfalls weitere Stühle aufgestellt werden. Die Besucher erhielten zur Begrüßung einen 'mittelalterlichen' Cocktail. Hingegen mussten wir uns mit Wasser begnügen. Das war vielleicht auch gut so, denn sonst wäre die Lesung wohl arg vergnügt geworden. Jeder von uns gab noch einmal alles, damit die Zuhörer ihren Spaß hatten, und wie auch schon in Stade und im etwas geringeren Maße in Dresden, galt es hinterher erneut, viele Bücher zu signieren. Einige hatten frühere Romane von uns aus ihrer Sammlung mitgebracht, doch meistens kauften die Leute die drei Romane, aus denen gelesen worden war, und schritten von Autorin zu Autorin, um die begehrte Widmung zu erhalten.

Als schließlich das letzte Buch signiert war, machte sich bei uns Erleichterung aber auch eine gewisse Wehmut breit. Es war eine schöne Lesereise mit ebenso liebenswerten wie ausgezeichneten Kolleginnen gewesen. Margareta hatte die Fahrt exzellent geplant und alles getan, damit wir sie durchstehen konnten.

Nach der Lesung saßen wir ein letztes Mal zusammen. Als wir dann zu Bett gingen, wussten wir, dass es am nächsten Vormittag heimwärts gehen würde. Bei der Rückfahrt steuerte Gerhard erneut umsichtig und gekonnt den Wagen. Allerdings kamen wir auch diesmal wieder an einem schweren Unfall auf der Gegenfahrbahn vorbei, der eine mehrstündige Sperrung der Autobahn notwendig machte. An der Stelle wünschen wir allen, ob Iny-Lorentz-Fans oder nicht, allzeit eine glückliche Fahrt!

Iny und Elmar Lorentz

August 2013

Info
von Iny und Elmar am 16-08-2013

Die Dreharbeiten für die "Pilgerin" neigen sich dem Ende zu!

Für Josefine Preuß, die in der "Pilgerin" die Hauptrolle der Tilla Willinger spielt, ist ihrer Facebook-Seite zufolge die letzte Klappe gefallen.

www.facebook.com/josefinepreuß

Jetzt sind wir natürlich auf den Film gespannt. Im Internet waren bereits ein paar Bilder zu sehen, die vielversprechend sind.







Der zehnte Iny Lorentz Roman in Polen!

Mit 'Die Rose von Asturien' ist der zehnte Iny Lorenz Roman in Polen beim Sonia Draga Verlag erschienen. Wir freuen uns über die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit Sonia Draga, die sich auch weiterhin fortsetzen wird. Mit 'Feuertochter' ist bereits der elfte Iny Lorentz Roman in Polen angekündigt!








Die Anthologie "Bitterer Nachgeschmack" ist erschienen! Herausgeber: Claudia Senghaas mit Iny Lorentz Im Gmeiner Verlag – ISBN: 978-3-8392-1468-8

Giftmorde durch die Jahrhunderte bieten die Autorinnen und Autoren Caren Benedikt, Nora Berger, Gerit Bertram, Ella Danz, Guido Dieckmann, Petra Gabriel, Susan Hastings, Edna Schuchardt, Armin Öhri, Heidi Rehn, Friederike Schmöe, Deana Zinßmeister und Iny und Elmar Lorentz,

www.Bitterer Nachgeschmack






"Flammen des Himmels"

Nicht mehr lange, denn erscheint unser neuester historischer Roman bei Knaur

www.Flammen des Himmels






"Fluch des Magiers"

Bevor der Winter kommt, macht sich unsere Fantasyheldin Laisa in den Dämmerlanden auf die Socken, um dem großen Feind das Handwerk zu legen. Ihr Verbündeter Rogon bekommt es hingegen mit dessen Flüchen zu tun.

www.Fluch des Magiers





Es sind noch einige Romane in Arbeit, doch ist es noch zu früh, um darüber zu sprechen. Auf jeden Fall könnt ihr euch auch im Jahr 2014 auf Iny Lorentz Romane freuen.

Iny und Elmar Lorentz


Benefiz-Lesung in Bad Wiessee

Bericht
von Iny und Elmar am 03-07-2013

zu Gunsten der vom Hochwasser geschädigten Buchhändler


Die große Flutkatastrophe in diesem Frühjahr hat neben unzähligen anderen Betroffenen auch viele Buchhändlern geschädigt. Aus diesem Grund haben spontan in ganz Deutschland Autoren Benefiz-Lesungen zu Gunsten dieser betroffenen Buchhändlern abgehalten.

Auch wir beteiligten uns an einer Benefiz-Lesung, und zwar in Bad Wiessee am Tegernsee. Dort hatte unsere Kollegin Micaela Jary Frau Ilmberger von der gleichnamigen Buchhandlung dafür gewonnen. Ort der Veranstaltung war der Lesesaal im Haus des Gastes. Außer Micaela Jary und uns sollte noch Inge Löhnig lesen. Kurzfristig erhielten wir jedoch noch Verstärkung durch Felicitas Mayall, die es sich nicht nehmen ließ, ebenfalls Ihr Scherflein für die hochwassergeschädigten Buchhändler beizutragen.

Die Lesung begann um 20:15 Uhr und brachte mit den beiden Krimiautorinnen Inge Löhnig und Felicitas Mayall sowie den in 19. Jahrhundert spielenden Romanen von Micaela Jary und uns eine recht bunte Mischung, die vom Publikum begeistert aufgenommen wurde. So las Inge Löhnig aus Kommissar Dünnforts neunten Fall 'Verflucht seiest du', Felicitas Mayall begab sich ins sonnige Italien, wo Commissario Angelo mit 'Zeit des Skorpions' seinen achten Fall zu lösen hatte. Micaela Jary schickte uns in 'Sehnsucht nach Sansibar' zu einer Schiffstaufe nach Hamburg und anschließend auf die im Titel stehende Insel. Bei uns marschierten Walther und Gisela in 'Das goldene Ufer' im Jahre 1815 auf Waterloo zu und befanden sich anschließend im Schloss ihres Gönners Graf Renitz.

Es war eine sehr schöne Lesung mit einem ausgesuchten Publikum, das von Frau Ilmberger und deren Team auch fleißig Bücher kaufte und diese von den jeweiligen Autorinnen signieren ließen. Daher kamen etliche hundert Euro zusammen, die in der Spendenbox landeten. Angesichts der hohen Schäden durch das Hochwasser mag dies nur eine symbolische Summe sein, doch sie zeigt die Verbundenheit zwischen den Autoren, die die Romane schreiben, und den Buchhändlern, die diese verkaufen. Für uns war es eine Selbstverständlichkeit, dabei gewesen zu sein. Alle Autorinnen lasen selbstverständlich ohne Honorar. Micaela Jary reiste dafür extra aus Berlin an. Auch das ist ein Einsatz, dem Anerkennung gebührt.

Iny und Elmar Lorentz

Homer - Stammtisch in Ulm

Bericht
von Iny und Elmar am 26-06-2013

Wie schon im Februar berichtet, haben sich etliche Autoren zusammengefunden und Homer gegründet, eine Gemeinschaft, die für den unterhaltenden Historischen Roman eintritt. Einige in Norddeutschland lebende Homer-Autoren haben sich bereits zu einem Stammtisch in Hamburg zusammengefunden. Am 22.06.2013 war dann schließlich die Südschiene an der Reihe. Als Treffpunkt wurde Ulm bestimmt, die Stadt, in der Homer am 01.02. dieses Jahres gegründet worden war.

Im Vorfeld war es nicht ganz sicher, ob auch wir daran würden teilnehmen können. Die Arbeit türmt sich vor uns auf, zudem schneiten uns auch noch Druckfahnen mit einem äußerst knappen Rücksendungstermin ins Haus. Die Freude, einige Homerautoren wieder zu sehen und Neue kennen zu lernen, war aber dann doch größer als alle Bedenken.

Der Vormittag des 22.06. galt aber erst einmal der Suche nach neuen Sachbüchern, die wir für die Recherchen für einen der nächsten Romane benötigen. Daher kamen wir erst etwas später als die anderen in Ulm an und suchten dort erst einmal nach einem Parkplatz in der Nähe des Treffpunkts. Dank der regen Bautätigkeit in der Stadt stimmte unsere Karte nicht mehr und so waren wir froh, überhaupt ein Parkhaus zu finden, dessen Anzeige nicht 0 freie Parkplätze ankündigte. Wir hatten daher ein ganzes Stück zu gehen, um das Lokal zu erreichen, in dem sich die anderen Homer-Autoren zusammengefunden hatten. Auf jeden Fall lernten wir dabei Ulm noch ein wenig besser kennen.

Iny entdeckte die anderen als Erste, während Elmar noch in die andere Richtung schaute, und dann ging es erst einmal ans Begrüßen. Außer uns waren gekommen: Silvia Stolzenburg, Eva-Ruth Landys, Cornelia Haller, Burkhart Bierschenk und Thilo Scheurer sowie mehrere Ehepartner von anwesenden AutorInnen und Thilos Sohn.

Da das Wetter mitspielte, konnten wir auf einer Terrasse an der noch immer recht hochgehenden Donau sitzen und den Ausblick genießen. Es wurde sehr schön, oft sehr lustig, aber gelegentlich auch ernst. Fast jeder Autor hatte einen Schuh, der ihn drückte, und freute sich über einen guten Rat oder wenigstens Anteilnahme. Auch konnten einige Erfolge verkündet werden, sei es sehr schöne Rezensionen, neue Bücher oder die Fertigstellung eines Romans. Der eine oder andere erzählte auch einen Schwank aus seiner Jugend und so verrann die Zeit wie in nu.

Um 18:30 Uhr wechselten wir das Lokal und setzten die Runde in anderer Umgebung fort. Irgendwann wurde es dann Zeit für uns, aber auch ein paar andere, aufzubrechen. Ein wenig Wehmut kam auf, aber auch die Vorfreude auf ein Wiedersehen, das sicher erfolgen wird.

Das Treffen war ein voller Erfolg und wir hoffen, auch beim nächsten Stammtisch wieder dabei sein zu können.

Iny und Elmar Lorentz

Josefine Preuß ist 'Die Pilgerin'!

Info
von Iny und Elmar am 10-06-2013

Ein neuer Film nach einem unserer Romane wird gedreht!

Mehr unter Verfilmungen!


Iny und Elmar Lorentz

Neues von der 'Wanderhure'

Vorankündigung
von Iny und Elmar am 05-06-2013

Am 25.06.2014 feiert 'Die Wanderhure' bei den Bad Hersfelder Festspielen ihre Uraufführung. Wir freuen uns riesig, dass unsere Marie es nach dem Fernsehbildschirm nun auch auf die "Bretter" schaffen wird, die die Welt bedeuten. Besonders schön ist es, dass dies auf der Freilichtbühne in der Stiftsruine von Bad Hersfeld geschieht. Bad Hersfeld ist schließlich für seine ausgezeichneten Aufführungen berühmt und so ist es für uns eine große Ehre, dass 'Die Wanderhure' dort gespielt wird. Wir werden selbstverständlich im nächsten Jahr dabei sein und die Premiere im wunderbaren Ambiente der Stiftsruine genießen.

Es ist Frühling

Info
von Iny und Elmar am 30-05-2013

Die Überschrift soll kein Scherz sein, denn kalendermäßig herrscht derzeit Frühling. Der hat bloß noch nicht gemerkt, dass er eigentlich an der Reihe ist. Statt dass der Mai seinen Namen als Wonnemonat Ehre macht, regnet es und es ist mindestens um zehn Grad zu kalt.


Trotzdem ist es an der Zeit, wieder einmal etwas ins Tagebuch zu schreiben. Da ist zum Ersten der Hinweis, dass seit fast einem Jahr wieder ein neuer Eintrag bei 'Reisen und Recherche' zu finden ist. Zwar haben wir auch im letzten Jahr einige Recherchefahrten unternommen, doch waren dies eher Kurztrips oder fielen mit irgendwelchen Veranstaltungen zusammen. Andere Reisen galten nicht bestimmten Romanen, sondern der Suche nach möglichen neuen Schauplätzen. Diesmal aber gab es wieder eine lange Reise und damit einen neuen Bericht.


Es gibt auch wieder neue Cover zu bewundern. Die ungarischen Belegexemplare der 'Tochter der Wanderhure' und der 'Töchter der Sünde' sind eingetroffen und vervollständigen die Seiten mit den entsprechenden Romane.


Anfang Mai ist 'Das goldene Ufer' erschienen, der erste Roman der vierbändigen Reihe um den deutschen Auswanderer Walther Fichtner. Es handelt sich dabei eines der acht Bücher, die zum 50jährigen Jubiläum von Knaur-Taschenbuch erschienen sind oder noch erscheinen werden. Für uns war es eine große Freude, nach unserer Rückkehr aus Italien zu sehen, dass 'Das Goldene Ufer' auf der Bestsellerliste nach Harenberg bis auf Platz 3 und bei der GFK-Bestsellerliste sogar bis auf Platz 2 gekommen ist. Für diesen Vertrauensbeweis bedanken wir uns von ganzem Herzen bei all unseren Lesern!


Mittlerweile sind auch die Herbst-Winter-Vorschauen der Verlage erschienen. Dabei sind natürlich auch ein paar Bücher von uns.

August 2013:

Bitterer Nachgeschmack eine Krimi-Anthologie im Gmeiner Verlag. Herausgeber Claudia Senghaas und Iny Lorentz.

Über Giftmorde durch die Jahrhunderte schreiben: Caren Benedikt, Nora Berger, Gerit Bertram, Ella Danz, Guido Dieckmann, Petra Gabriel, Susan Hastings, Ednor Mier, Armin Öhri, Heidi Rehn, Friederike Schmöe, Deana Zinßmeister und Iny Lorentz.


Oktober 2013:

Flammen des Himmels Knaur Verlag Von Iny Lorentz

In dem von Wiedertäufern beherrschten Münster beginnt für Frauke Hinrichs der Kampf ums Überleben. Nicht nur die Belagerungstruppen des Bischofs bringen für sie Gefahr. Da ist auch Lothar, von dem sie weiß, dass er auf der Seite der Feinde steht, und dem doch ihre Liebe gilt.


November 2013:

Fluch des Magiers Knaur Verlag Von Sandra Melli

Der Kampf um die Dämmerlande geht weiter. Der Katzenkriegerin Laisa steht eine große Aufgabe bevor, die erfüllt werden muss, wenn der Feind nicht siegen soll. Doch auch Rogon, Prinz von Andhir und Streuner in einer Person muss Dinge vollbringen, an denen die größten Magier aller sechs Farben gescheitert sind.


Dezember 2013:

Feuertochter Knaur Verlag Von Iny Lorentz

Das Taschenbuch des Romans um die junge Irin Ciara Ní Corra und ihr Kampf um die Freiheit, den die beiden deutschen Söldner Simon und Ferdinand von Kirchberg unterstützen sollen.


Januar 2014

Methan Goldmann Verlag Von Nicola Marni

Das Taschenbuch über den vierten Auftrag Torsten Renks und seiner Kollegin Henriette von Tarow, der zu einer heißen Sache im Eis des Nordens wird.



Wir wünschen uns allen schöneres Wetter und euch viel Freude beim Lesen!

Iny und Elmar Lorentz

DeLiA in Iserlohn

Bericht
von Iny und Elmar am 30-04-2013

Nach dem langen und kalten Winter waren wir froh, bei bestem Wetter nach Iserlohn fahren zu können, wo heuer die DeLiA-Liebesroman-Tage stattfinden sollten. Diesmal war es etwas Besonderes, denn vor genau zehn Jahren haben mehrere Autorinnen DeLiA gegründet. Da wir nur kurz danach zu dieser Gruppe gestoßen sind, war es auch für uns ein zehnjähriges Jubiläum.

Ausnahmsweise sind wir diesmal nicht mit dem Wohnwagen nach Iserlohn gefahren, sondern haben uns wie die meisten angereisten DeLiA-Mitglieder im Literaturhotel Franzosenhohl eingenistet. Es war ein angenehmes Nest, malerisch im Wald gelegen, voller Bücher und damit ein idealer Treffpunkt für Leute, die Bücher schreiben.

Da wir für den Donnerstagvormittag ein Interview mit der Iserlohner Kreiszeitung vereinbart hatten, sind wir bereits am Mittwoch angereist. Wir hatten uns fest vorgenommen, früh ins Bett zu gehen und auszuschlafen, um die folgenden Tage durchstehen zu können. Allerdings wurde nichts daraus, denn unsere Autorenkolleginnen Micaela Jary und Petra Schier trafen ebenfalls am Mittwoch ein, und so verquatschten wir uns mit ihnen und der Autorin Andrea Reichart, die die Organisation der Liebesroman-Tage übernommen hatte. Statt früh kamen wir daher recht spät ins Bett.

Am nächsten Morgen hieß es sich sputen, um rechtzeitig in die Redaktion der IKZ zu kommen. Das Interview war sehr angenehm und unsere Interviewerin, Frau Merkel (nein, nicht die Angela), gab uns noch einen ausgezeichneten Tipp fürs Mittagessen. Auf dem Weg zum Restaurant kamen wir an einem allerliebsten Laden vorbei, der uns magisch anzog. Elmar durfte danach einen großen Karton zum Dicken schleppen, während Iny vorausging und im Lokal auf ihn wartete.

Als wir anschließend ins Literaturhotel Franzosenhohl zurückkehrten, waren bereits etliche DeLiA-Autoren und -Autorinnen angekommen. Zugegeben, die Zahl der Autoren war ein wenig geringer als die der Autorinnen, dafür aber waren etliche Ehemänner und Lebensgefährten von Autorinnen mitgekommen, so dass das man(n) sich nicht so einsam fühlen musste. Nur um ein paar Autoren und Autorinnen zu nennen: Thomas Jeier, Jo Kramer, Eva Völler, Kerstin Gier, Britta Sabbag, Deana Zinßmeister, Heidi Rehn, Lee Bauer, Nicole Steyer, Sandra Regnier, Jutta Plössner, Rebecca Michele, Sophia Farago, Frauke Scheunemann, Tania Kretschmar, Angeline Bauer, Doris Strobl, Nicole Walter, Martine André, Nicole Steyer, Britta Orlowski, Beatrix Mannel und noch viele andere, die uns hoffentlich nicht steinigen werden, weil wir sie nicht genannt haben. Auf alle Fälle waren es sehr viele!

Vor lauter Begrüßen und Reden flog die Zeit nur so dahin. Daher kamen wir beinahe zu spät zum Essen und mussten uns anschließend sputen, um rechtzeitig in die Stadtbücherei im alten Rathaus von Iserlohn zu gelangen. Der Bürgermeister der Stadt hat dort die DeLiA-Liebesroman-Tage eröffnet und anschließend begann die Lesung von Micaela Jary mit 'Die Bucht des blauen Feuers'. Eva Völler stellte danach in humorvoller Weise dar, warum man sich besser nicht mit Mutti anlegt. Das Buch heißt auch 'Leg dich nicht mit Mutti an'. Nach einer kurzen Pause waren wir an der Reihe und lasen zum ersten Mal aus 'Das goldene Ufer'. Danach gab es noch einige Fragen an die beteiligten Autorinnen (und Elmar), wir alle signierten Bücher und unterhielten uns noch mit etlichen Zuhörern. Es war bereits spät, als wir zum Literaturhotel Franzosenhohl zurückkehrten, und auch dort kamen wir nicht gleich ins Bett.

Am Freitag mussten einige Autorinnen und Autoren sehr früh aufstehen, denn es standen Lesungen in Schulen an, die sehr viel Anklang gefunden haben. Wir blieben im Franzosenhohl und unterhielten uns mit einigen Kolleginnen und Kollegen. Nach einem raschen Mittagessen ging es erneut zur Stadtbücherei. Eva Völler, Micaela Jary und Beatrix Mannel hielten dort einen Workshop über das Schreiben von Büchern ab, den wir nicht versäumen wollten. Er war selbst für uns noch informativ und für die Anwesenden, die sich überlegen, vielleicht selbst einmal einen Roman zu verfassen, sehr lehrreich.

Das Abendessen musste diesmal ausfallen, denn es ging zum Parktheater und zum Höhepunkt der Liebesroman-Tage, nämlich zur Gala und der Verleihung der Delia, des Deutschen Liebesroman-Preises. Das Parktheater bot ein wunderbares Ambiente und wir konnten im Foyer als Erstes die Geburtstagstorte für DeLiA bewundern. Eine Sängerin und ein Musiktrio umrahmten den Abend, während Sophia Farago die Gala in gekonnter Manier moderierte. Die Delia für den besten Liebesroman des Jahres 2012 ging schließlich an Jennifer Benkau für ihren Roman 'Dark Canopy'. Den zweiten Preis gewann Stefanie Gerstenberger mit 'Oleanderregen' und dritte wurde Nicole C. Vosseler mit 'Das Herz der Feuerinsel'. Den Preis für das beste Cover des Jahres gewann das Buch 'Naschmarkt' von Anna Koschka.

Nach der Siegerlesung begann für die hungernden Autorinnen und Autoren der Ansturm auf das Büffet. Es schmeckte ausgezeichnet und es wurde auch jeder satt. Anschließend schnitten Rebecca Michele und Sophia Farago gemeinsam die Geburtstagstorte an und die hatte es in sich. So manche auf ihre schlanke Linie bedachte Dame seufzte, konnte aber trotzdem nicht wiederstehen, sich ein Stück davon zu holen.

Wir kamen nicht gerade früh ins Literaturhotel Franzosenhohl zurück und so wurde auch diese Nacht recht kurz. Am nächsten Tag regnete es, doch das hielt uns nicht davon ab, noch einmal in das Stadtzentrum zu fahren und den bereits erwähnten Laden erneut zu besuchen. Immerhin stehen in den nächsten Monaten unsere Geburtstage an und hier hatten wir die beste Chance, einige schöne Geschenke zu besorgen.

Das Mittagessen nahmen wir wieder im Literaturhotel Franzosenhohl ein, und dann kam die Pflicht, nämlich die jährliche Clubversammlung. Elmar hasst solche Veranstaltungen und drohte bereits im Vorfeld damit, aus DeLiA auszutreten, um der Versammlung zu entgehen. Aber er blieb trotzdem im Verein und kam mit. Allerdings wurde die Versammlung von Rebecca Michele (der scheidenden Vorsitzenden des Vereins) und Sophia Farago (ihrer Nachfolgerin) souverän geleitet und so schafften wir es sogar pünktlich zum Abendessen.

Einige DeLiAs mussten sich beeilen, denn es begann die lange Lesenacht, in der etliche Autorinnen und Autoren aus ihren neuesten Romanen lasen. Wir hätten gerne zugehört, doch war der Ansturm zu den Lesungen so groß, dass Andrea Reichart, die Organisatorin der Liebesroman-Tage uns und die anderen DeLiAs bat, dem normalen Publikum den Vortritt zu lassen. Wir setzten uns daher ins Hotelfoyer, unterhielten uns mit den anderen und signierten immer mal wieder Bücher.

Da wir am nächsten Morgen früh aufbrechen wollten, kamen wir diesmal einen Hauch früher ins Bett als die Nächte vorher, hatten aber erneut viel zu wenig Schlaf. Nach dem Frühstück und letzten, angenehmen Gesprächen, hieß es dann, Abschied zu nehmen. Hinter uns lagen wunderschöne Tage, wir haben lieb gewonnene Freundinnen wiedergesehen, neue kennengelernt und freuen uns auf die DeLiA-Liebesroman-Tage 2014.

Herzlichen Dank an Andrea Reichart für die ausgezeichnete Organisation, an die Stadt Iserlohn für ihre exzellente Gastfreundschaft und an alle Iserlohner, die den Aufenthalt in ihrer Stadt zu einem Erlebnis werden ließen.

Iny und Elmar Lorentz

Frühling ?

Bericht
von Iny und Elmar am 29-03-2013

Draußen vor dem Fenster liegt Schnee, die Temperaturen kratzen mittags ganz leicht die untersten Plusgrade und anstelle von Ostergefühlen kommt Weihnachtsstimmung auf. Es fehlt nur noch, dass man sich in den Geschäften wundert, weshalb die Schokoladennikoläuse statt Mützen so lange Ohren haben.

Ein Blick auf die Homepage zeigt, dass wir während der letzten acht Wochen in eine Art Winterschlaf verfallen sind. Das ist auch kein Wunder beim derzeitigen Wetter. Allerdings ist der Winter auch eine eher ruhige Zeit, in der sich nicht viel ereignet. Wir haben die meiste Zeit brav am Computer gesessen und geschrieben. Im Februar haben wir uns ein paar Tage Urlaub gegönnt, in den Elmar mehrere Ziegelsteine an Sachbüchern mitgenommen und gelesen hat. Außerdem haben wir unsere Kollegin Nora Berger und deren Mann besucht und waren bei der Münchner Premiere vom 'Heute bin ich blond', der Verfilmung des bei Dromer-Knaur erschienenen Buches gleichen Titels von Sophie van der Stap. In den nächsten drei, vier Wochen kommen noch einige Besuche und Besprechungen hinzu, aber nichts, über das sich wirklich zu schreiben lohnt.

Sehr gefreut haben wir uns über die Niederländische Ausgabe der Wanderhure (de Wandelhoer). Außerdem erhielten wir ein Vorabexemplar von 'Das goldene Ufer'. Dieser Roman wird Anfang Mai erscheinen und gehört zu den acht Bänden, die zum fünfzigjährigen Jubiläum von Knaur Taschenbuch als Sonderedition herausgegeben werden.

Damit wünschen wir all unseren Leserinnen frohe Weih... äh fröhliche Ostern. Möge der Osterhase euch viele schöne Eier bescheren!

Iny und Elmar Lorentz

Autorengruppe HOMER - Historische Literatur

Bericht
von Iny und Elmar am 07-02-2013

Am 01.02.2013 trafen sich mehrere Autorinnen und Autoren historischer Romane in der Stadt Ulm, um offiziell eine neue Autorenvereinigung zu gründen.

HOMER ist ein Zusammenschluss von Autoren historischer Romane, der vor allem den Kontakt zu Leserinnen und Lesern pflegen will. Daher begann die offizielle Geschichte HOMERs auch mit einer Lesung bei Gondrom-Thalia in Ulm. Silvia Stolzenburg, Micaela Jary, Ulf Schiewe, Eva-Ruth Landys, Caren Benedikt und wir boten dabei den Zuhörern die ganze Bandbreite historischer Romane. Dazu gab es interessante Fragen und Kommentare, sowie die Gelegenheit zu Gesprächen mit allen Autoren.

Am nächsten Morgen folgte auf die Kür die Pflicht. Die Statuten von HOMER mussten besprochen und ein Vorstand gewählt werden. Doch auch diese trockene Angelegenheit war irgendwann erledigt und so konnten wir noch ein wenig zusammensitzen und uns unterhalten.

Während die meisten Autorinnen und Autoren am Lauf des Samstags wieder nach Hause fahren mussten, blieben wir bis Sonntag und sahen uns ein wenig in der Stadt um. Immerhin war Ulm ein wichtiger Etappenort für unsere 'Pilgerin' und so freuten wir uns sehr, hier noch einmal den Spuren unserer Heldin Tilla folgen zu können.

Es war ein wunderschönes und harmonisches Treffen und wir glauben, mit der Gründung von HOMER den richtigen Schritt für den historischen Roman getan zu haben.

Der Link zur Autorengruppe Homer:

HOMER-Historische-Literatur

Iny und Elmar Lorentz

Signierstunde im Globus Mühldorf

Bericht
von Iny und Elmar am 01-02-2013

In diesem Jahr begann für uns die Lese- und Signiersaison 2013 etwas früher als sonst im Jahr und zwar beim Globus in Mühldorf am Inn. Dort hatten wir bereits vor ein paar Jahren eine Signierstunde abgehalten und freuten uns, dass es am 25.01. eine Wiederholung gab. Diesmal fuhr auch unsere Agenturlektorin Ingeborg mit und so wundert es nicht, dass wir unterwegs über unsere neuen Romanprojekte sprachen.

Aufgrund der winterlichen Verhältnisse hatten wir einen Zeitpuffer eingeplant, kamen aber gut vorwärts und daher zu früh an. Elmar nutzte gleich die Gelegenheit, ein paar Sachen einzukaufen, während Ingeborg und Iny sich die Zeit im Gespräch vertrieben.

Kurz darauf erschien auch schon Herr Gilbert, der diesmal die Signierstunde initiiert hatte, und führte uns in die Buchabteilung. Dort stand schon alles bereit, so dass wir nur noch unsere Signierstifte auspacken mussten. Es ging auch gleich los. Einige Leser waren bereits bei unserer ersten Signierstunde dabei gewesen und freuten sich auf unsere Autogramme in ihren neuen Romanen. Elmars Schwester, weitere Verwandte und einige Bekannte kamen vorbei und so verging die Zeit mit Reden und Signieren wie im Flug. Ehe wir uns versahen, war die Signierstunde auch schon vorüber. Wir blieben aber noch etliche Minuten sitzen, um auch eventuellen Nachzüglern die Chance auf ein Autogramm zu geben. Wie erwartet tauchten auch Leute auf und waren sehr erleichtert, und noch anzutreffen.

Zwanzig Minuten nach dem offiziellen Ende der Signierstunde flaute es aber dann doch ab. Bevor wir uns jedoch verabschiedeten, wurden noch einige Fotos gemacht und Herr Gilbert bedankte sich für unser Kommen. Wir haben es gerne getan und bedanken uns bei ihm für seine ausgezeichnete Betreuung.

Der Heimweg verlief ohne Probleme. Ingeborg und wir setzten unser Gespräch vom Nachmittag fort und beratschlagten, welche Themen wir als Nächstes in Angriff nehmen sollten. Ideen haben wir einige, doch jetzt müssen wir uns überlegen, wohin die nächste Recherchereise gehen wird. Zwar gibt es bereits einen Trend, doch welchen, soll hier noch nicht verraten werden.

Iny und Elmar Lorentz

Sat1 Gold startet mit 'Die Wanderhure'

Info
von Iny und Elmar am 01-02-2013

Am 13.01.2013 um 13:10 Uhr wurde bei Sat1 die Wiederholung der 'Wanderhure' ausgestrahlt. Wir saßen natürlich rechtzeitig vor dem Fernsehgerät, konnten den Film aber wegen einer Verabredung nicht ganz ansehen. Die Chance kam jedoch nur wenige Tage später. Am 17.01.2013 um 20:15 Uhr startete der Sat1 Spartensender Sat1 Gold sein Programm und der erste Beitrag, der gesendet wurde, war die 'Wanderhure'. Gleich anschließend ging es mit der 'Rache der Wanderhure' weiter.

Wir freuten uns sehr, unsere 'Marie' erneut in Aktion zu sehen und bedanken uns noch einmal bei allen, die dies ermöglicht haben.

Iny und Elmar Lorentz

Kommissar Pascha

Bericht
von Iny und Elmar am 16-01-2013

Am 11.01.2013 sind wir nach München gefahren, um eine Lesung unseres Agentur- und Verlagskollegen Su Turhan in München mitzuerleben. Dabei nützten wir auch gleich die Gelegenheit, unser neuestes Manuskript in die Agentur zu bringen. Es handelte sich dabei um Teil zwei unserer Auswandererreihe um Walther Fichtner und seine Familie. Unsere Filmagentin Isabel wollte ebenfalls zu Su Turhans Lesung und so fuhren wir gemeinsam nach Bogenhausen zu der malerischen Altbauwohnung, in der sie in halb privatem Rahmen stattfinden sollte. In diesen Räumen wurde Literatur fühlbar, denn bereits der Großvater des jetzigen Besitzers hat dort schon Autorenlesungen und literarische Salons veranstaltet.

Su Turhan ist nicht nur Autor, sondern auch ein mehrfach preisgekrönter Regisseur, und so hatten sich auch etliche Leute aus dem Filmgeschehen zur Lesung eingefunden. Auch der Knaur-Verlag war mit mehreren Damen und einem Herrn vertreten. Dazu kam noch eine Reihe von Bücherfreunden, so dass es in der nicht gerade kleinen Wohnung ganz schön voll wurde. Irgendwo in der Menge befand sich auch Su Turhan, der angesichts des Andranges immer nervöser wurde. Es war schließlich seine Premierenlesung als Autor.

Isabel machte ihm auf ihre unnachahmliche Art und Weise Mut, um dann selbst mit einigen Filmschaffenden Gespräche zu führen. Wir unterhielten uns mit einigen Besuchern sowie unseren Bekannten aus dem Verlag und suchten uns dann langsam einen guten Platz. Hier müssen wir die Organisation lobend erwähnen, denn es war für ausreichende Bestuhlung gesorgt, für Getränke, und für gute Laune. Diese steigerte sich noch, als die Lesung begann und Su Turhan uns seinen Kommissar Pascha alias Zeki Demirbilek vorstellte. Demirbilek, ein Münchner Kriminalbeamter türkischer Abstammung mit einer Vorliebe für Bier und Schweinsbraten, hatte sich nicht nur mit einigen aufzuklärenden Mordfällen herumzuschlagen, sondern auch mit neidischen Kollegen und seinem aufmüpfigen Nachwuchs. Bei den Mordfällen unterstützten ihn die beiden Kriminalbeamtinnen Vierkant und Cengiz. Die anderen Probleme hatte er selbst zu lösen.

In der Pause gab es zwar Bier, aber keinen Schweinsbraten, sondern türkische Spezialitäten und weitere interessante Gespräche. Viel zu früh für die meisten die Glocke uns wieder auf unsere Plätze zurück und Kommissar Pascha wurde mit neuen Mordfällen konfrontiert. Es musste jedoch keiner traurig sein, weil er seine Unterhaltung hatte unterbrechen müssen, denn nach dem Ende der Lesung gab es noch genug Gelegenheit, um miteinander zu reden.

Isabel und Iny stießen mit dem sichtlich erleichterten Su Turhan an, während Elmar sich mit Wasser begnügen musste. Unser Dicker wartete am P&R Parkplatz auf uns und der mag nur von nüchternen Leuten gefahren werden. Dafür aber durfte Elmar aber für Iny eine Portion der ausgezeichneten Buchteln mit Vanillesoße besorgen, die von der Gastgeberin gebacken worden waren.

Kurz darauf schlug für uns die Stunde des Abschieds. Wir bedanken uns bei Su Turhan und den Gastgebern für eine absolut gelungene Veranstaltung und wünschen Kommissar Pascha viel Erfolg!

Die Daten zum Buch:

Su Turhan

Kommissar Pascha

Ein Fall für Zeki Demirbilek

ISBN: 978-3-426-51191-6


Iny und Elmar Lorentz

Ausblick auf 2013 und Rückschau auf 2012

Info
von Iny und Elmar am 07-01-2013

2012 liegt hinter uns. Es war ein aufregendes Jahr mit vielen Höhen und wenig Tiefen. Herausragend war natürlich die Ausstrahlung der beiden Filme 'Die Rache der Wanderhure' und 'Das Vermächtnis der Wanderhure' bei Sat1. Doch auch einige andere Ereignisse konnten sich sehen lassen. So sind in Polen die Iny-Lorentz-Romane acht und neun erschienen. Die Wanderhure wurde ins Niederländische übersetzt und 'Die Rose von Asturien' ins Spanische. Dies freut uns ganz besonders, spielt die 'Rose' doch zum überwiegenden Teil in Spanien. Weiter erschienen in Spanien die Taschenbücher der 'Wanderhure' und der Kastellanin. In Tschechien wurde die 'Pilgerin' übersetzt und auch aus Ungarn gibt es neue Iny-Lorentz-Romane zu vermelden.

2012 gab es auch wieder mehrere Lesungen: in Meißen, Borna, Grassau, Hochheim, Lichtenfels, Ingolstadt und Leutkirch.

Es sind auch wieder einige Romane erschienen: 'Vampirjagd' bei Piper, 'Todesfahrt' bei Page&Turner sowie 'Die Rache der Wanderhure – Das Buch zum Film' und 'Feuertochter' von Iny Lorentz. Dazu kommt noch 'Stolz der Kriegerin' von Sandra Melli bei Knaur. Zu unserer Überraschung wurden unsere Anni-Lechner-Romane 'Neues Glück im Kreiental', Hotel Edelweiß' und 'Die Berghebamme' bei Weltbild in einer schönen Ausgabe neu aufgelegt.


2013 wird alles ein wenig ruhiger ablaufen. Die Verfilmungen sind vorbei, es werden weniger Romane erscheinen, und da wir eine längere Recherchereise geplant haben, gibt es nur eine kleine Anzahl an Lesungen.

Der Beginn war jedoch schon einmal gut. Die Taschenbuchausgabe von 'Töchter der Sünde' erreichte Platz Nummer zehn auf der Harenberg-Bestsellerliste und ist damit insgesamt das fünfundzwanzigste unter Iny Lorentz erschienene Buch, das es auf die Bestsellerliste geschafft hat. Wir bedanken uns bei unseren Leserinnen und Lesern für ihre Treue und versprechen, auch weiterhin spannende und emotionale Bücher zu schreiben.

Als nächster Roman erscheint bereits im Mai 'Das goldene Ufer'. Es handelt sich um den ersten Band einer vierteiligen Romanreihe über die Auswanderfamilie Fichtner, die Deutschland verlassen muss, um jenseits des Ozeans ein neues Leben zu beginnen.




Ein Wort zu Facebook:

Hier gibt es etwas Grundsätzliches zu sagen. Wir sind weder unter unseren eigenen Namen noch als Iny Lorentz bei Facebook angemeldet. Als wir uns vor einiger Zeit anmelden wollten, ging dies nicht, da sich bereits andere Leute den Namen Iny Lorentz bei Facebook für sich in Anspruch genommen haben.

Die Facebook-Seiten unter dem Namen Iny Lorentz haben daher mit uns nichts zu tun. Weder wissen wir, wer sie eingerichtet hat, noch haben wir irgendwelchen Einfluss darauf.


Iny und Elmar Lorentz