Das Jahr 2016

Bericht
von Iny und Elmar am 27-12-2016

Das Jahr 2016 neigt sich immer schneller dem Ende zu und es gilt wieder einmal, Bilanz zu ziehen.

Es hat sich heuer einiges getan. Wir waren sehr viel unterwegs, weitaus mehr, als wir eigentlich wollten. Trotzdem sind wir recht gut durch das Jahr gekommen. Die Anstrengungen haben jedoch Spuren hinterlassen und wir wissen jetzt, dass wir kürzer treten müssen.

Höhepunkt dieses Jahres war natürlich unsere Reise nach Island. Ein weiterer Höhepunkt wäre die Reise nach Tschechien zum Dreh der 'Ketzerbraut' gewesen, doch wir konnten der Einladung nicht folgen, weil wir uns zu dem Zeitpunkt beide eine elende Sommergrippe eingefangen hatten. An Lesungen und Signierstunden gab es um einiges mehr als zu Beginn des Jahres geplant. Für diese waren wir teilweise Woche um Woche unterwegs und wurden immer wieder aus unserem Schreibrhythmus gerissen. Umso erstaunlicher ist es, dass wir jetzt am Ende des Jahres genau das geschafft haben, was wir uns vor Jahresfrist vorgenommen haben. Die Romane für 2017 und für 2018 sind fertig und liegen dem Knaur-Verlag vor, und unsere Planungen gelten bereits den Romanen für 2019 und 2020.

Erschienen sind heuer im Februar die Iny-Lorentz-Ausgabe der "Fürstin", ebenfalls im Februar das E-Book der "Liebe der Wanderapothekerin", im April "Der rote Himmel", (der vierte Band unserer Texas- oder Auswanderer-Reihe). "Das Mädchen aus Apulien" kam im Oktober sowie das Taschenbuch von "Die steinerne Schlange" im Dezember. Dazu erschien der Sandra-Melli-Band "Festung der Götter", der die sechsbändige Dämmerlandreihe um Laisa und Rogon abschließt. Weiterhin erschienen mehrere Kurzgeschichten als eRiginal bei Knaur oder in Anthologien.

Was erwartet unsere Leserinnen und Leser im Jahr 2017?

Anfang April erscheint das Taschenbuch der "Wanderapothekerin". Es wird bereits bei der Buchmesse in Leipzig vorgestellt. Anfang Juli kommt mit "Die Liebe der Wanderapothekerin" die Fortsetzung der "Wanderapothekerin". Im Herbst erleben die Zwillinge Johanna und Karl das Abenteuer ihres Lebens, und im Dezember wird das Taschenbuch des "Mädchen aus Apulien" erscheinen.

Wir werden auch wieder unterwegs sein. So sind Lesungen in Meerane, Rathenow und Unna vereinbart und die Hauptrecherche führt uns 2017 nach Kärnten und Venetien. Dazu kommt wieder die obligatorische Schauplatzsuche für spätere Romane, und wir sind natürlich bei beiden Buchmessen in Leipzig und Frankfurt wieder dabei.

Für Leipzig werden wir ein paar Euros in die Hand nehmen und uns einen eigenen Stand leisten, an dem wir den größten Teil der Zeit anzutreffen sind. Der Stand wird nicht allzu weit vom Droemer-Knaur-Stand entfernt sein, so dass unsere Leser dort Bücher kaufen und uns zum signieren bringen können. Vielleicht ergibt sich sogar die Möglichkeit, über die 'mobilen Kassen' der Messe auch bei uns am Stand Bücher zu erstehen. Genaueres wird sich erst in den nächsten Wochen ergeben. Auf jeden Fall werden wir für unsere Leser täglich zu erreichen sein.

Die Buchmesse in Leipzig wird einer der Höhepunkte des nächsten Jahres werden. Ein weiterer Höhepunkt, vielleicht sogar der Höhepunkt an sich, wird die Ausstrahlung des Fernsehfilms 'Die Ketzerbraut' sein. Bedauerlicherweise konnten wir nicht zum Set fahren, aber das, was wir bis jetzt im Internet entdeckt haben, deutet auf einen grandiosen Film hin. Hautdarstellerin ist Ruby O. Fee, die die Veva spielt. Viele von euch werden sie bereits als Marthe in der Verfilmung von Sabine Eberts erfolgreichen Roman 'Das Geheimnis der Hebamme' gesehen haben. Ihr zu Seite steht Christoph Letkowski als Ernst Rickinger. Außerdem freuen wir uns sehr, dass Elena Uhlig, die in 'Die Wanderhure' Mechthild von Arnstein gespielt hat, in 'Die Ketzerbraut' ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.

Was planen wir selbst für 2017? Wir wollen auf jeden Fall die historischen Romane für 2019 abgabefertig machen und für weitere Romane recherchieren. Insgesamt werden wir den Gashebel aber etwas zurückdrehen. Die letzten vier Jahre waren einfach zu anstrengend und wir müssen darauf achten, uns nicht zu sehr zu erschöpfen. Aufgrund des turbulenten Jahres und ärgerlichen Virenbefalls, der uns mehrmals auf die Bretter geschmissen hat, konnten wir heuer auch nicht alle Mails beantworten, die wir erhalten haben. Es handelt sich vor allem um die, die mehr als nur ein paar Sätze als Antwort erforderten. Wir hoffen, dass wir in den nächsten zwei Monaten diesen Berg abarbeiten können.

Damit wünschen wir all unseren Leserinnen und Lesern ein glückliches, neues Jahr. Möge es vor Schrecken und Katastrophen bewahrt bleiben.

Iny und Elmar Lorentz

Weihnachten 2016

Sonstiges
von Iny und Elmar am 22-12-2016

                                                      Zeit für Liebe und Gefühl,
                                                      heute bleibt’s nur draußen kühl.

                                                     Kerzenschein und Plätzchenduft,
                                                      Weihnachten liegt in der Luft.

Wir wünschen allen unseren Leserinnen und Lesern und allen Freunden ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und ein glückliches und von Katastrophen verschontes neues Jahr!

Iny und Elmar Lorentz

Der Krimitag 2016 in Unterhaching

Bericht
von Iny und Elmar am 11-12-2016

Jedes Jahr treffen sich zwielichtige Gestalten am 08.12., um den staunenden Zuhörern im Namen des Syndikats die menschlichen Abgründe näher zu bringen.

Heuer war dies nicht anders. Quer durch die Republik und das deutschsprachige Ausland versammelten sich die Mitglieder des Syndikats an verschiedensten Orten. Unser Tatort war die Gemeindebücherei Unterhaching, die wir bereits von anderen Veranstaltungen kannten, und die eine perfekte Organisation geboten hat.

Der Programmbogen spannte sich von friesisch herb bis bairisch derb und fand den allgemeinen Zuspruch des Publikums. Die Bedingungen für die Lesenden waren knochenhart. Jeder hatte fünf Minuten Zeit und wurde danach gnadenlos durch Sirenengeheul und die Moderatorin Angela Esser gestoppt. Es galt, eine ganze Reihe von Autoren zu präsentieren und das musste geschehen sein, bevor den Zuhörern durch Schlafmangel die Lider zufielen.

Angela stellte die einzelnen Lesenden dem Publikum kurz vor, ließ ihnen die fünf Minuten Zeit zum Lesen, und wollte dann noch eine einzige Frage beantwortet haben, bevor die Autorin oder der Autor gnadenlos auf seinen Platz zurückgeschickt wurde. Als Ersten traf dieses Schicksal Uwe Gardein. Danach musste sich Anna Martens verscheuchen lassen. Weitere Opfer von Angelas Zeitmanagement waren Stefanie Gregg, Anette Hinrichs, Leonhard M. Seidl, Ingeborg Struckmeyer und natürlich wir.

Es war eine amüsante Sache. Zuhörer wie auch die Autoren lachten dabei immer wieder, während bei den Fünf-Minuten-Lesungen angespanntes, aber auch erwartungsfrohes Schweigen herrschte.

Anschließend moderierte Werner Gerl noch eine Talkrunde mit Ludwig Waldinger von der Presseabteilung des LKA sowie der Autorin Nicole Neubauer und dem Autoren Lutz Kreutzer, bevor es an die Verlosung dreier Buchpakete ging. Hier hatten drei Damen unter den Zuhörern Glück, die vom Alter her die ganze Spanne der Leserschaft repräsentierten, sozusagen von 18 bis 60+.

Der letzte Programmpunkt war die Versteigerung eines signierten Romans von Stephen King. Es wurde ein hartes Stechen, doch schließlich ging Elmar aus Sieger daraus hervor und wir konnten unserer Sammlung signierter Bücher auch eines von Stephen King hinzufügen. Es war alles für einen guten Zweck, denn der Erlös dieses Abends ging an die 'Bayerische Opferhilfe'.

Für uns wie auch für die anderen beteiligen Autorinnen und Autoren war es eine Freude, bei diesem Ereignis mitzumachen. Umso schöner ist es, dass es eine so muntere und angenehme Veranstaltung geworden ist.

Iny und Elmar Lorentz

8. Dezember ist Krimitag !

Vorankündigung
von Iny und Elmar am 26-11-2016

8. Dezember ist Krimitag.
Gemeindebücherei Unterhaching, Rathausplatz 1
Beginn: 19.30 Uhr.

Vorbestellung unter Tel. 089 - 66 55 14 40

Es lesen: Iny Lorentz, Moses Wolff, Angela Eßer, Uwe Gardein, Stefanie Gregg, Anette Hinrichs, Anna Schneider, Leonhard M. Seidl und Ingeborg Struckmeyer.

Im Kreuzverhör Lutz Kreutzer und Nicole Neubauer, sowie Ludwig Waldinger, stellvertr. Leiter der Pressestelle des LKA.

Moderation: Werner Gerl

Benefizlesung zu Gunsten der Stiftung Bayerische Opferhilfe www.krimitag.com

Die Buchmesse 2016 in Frankfurt / Lesungen

Bericht
von Iny und Elmar am 27-10-2016

Ein Blick auf den Kalender zeigt, dass es heuer zwei Jubiläen zu feiern gab. Zum einen waren wir vor 35 Jahren das erste Mal auf der Buchmesse in Frankfurt, und zum anderen fahren wir seit zwanzig Jahren mit dem Wohnwagen dorthin.

Manchmal wundert man sich wirklich, wo die Zeit geblieben ist und nur die Zahl der bislang erschienenen Bücher zeigt an, dass wir in der Zeit nicht untätig waren.

Wie schon seit Längerem reisten wir etwas früher nach Frankfurt, um unsere Frankfurter Freunde Gabi und Manfred zu treffen und zwei Lesungen zu bestreiten. Die Erste führte uns nach Brackenheim in der Nähe von Heilbronn. Von unserem Campingplatz in Mörfelden war es weitaus kürzer, diesen Ort aufzusuchen, als von zu Hause aus. Wir benötigten auch kein Hotel für eine Übernachtung vor Ort, sondern konnten nach der Lesung gemütlich zu unserem Wohnwagen zurückkehren und in gewohnter Umgebung nächtigen. Unsere Frankfurter Freunde Gabi und Manfred begleiteten uns nach Brackenheim. Die beiden hatten wunderschöne Lesezeichen für uns gemacht, die bei der Lesung sehr begehrt waren.

Brackenheim, ein nettes, altes Städtchen, besaß einen unzweifelhaften Vorteil, nämlich einen Parkplatz direkt am Ort des Geschehens. Bevor es losging, stärkten wir uns erst einmal, und begaben uns dann in den Bürgersaal im neuen Rathaus. Uns graute ein wenig vor der Lesung, denn wir hatten uns zwei Wochen vorher eine saftige Erkältung eingefangen und zumindest Elmar konnte es im Bellen mit jedem Bernhardiner und Dobermann aufnehmen.

Manfred hatte in weiser Voraussicht lindernde Bonbons besorgt, die dann auch dafür sorgten, dass wir die Lesung gut überstanden. Zu sagen ist, dass wir gegen eine ungeheuer starke Konkurrenz anlesen mussten. Am selben Abend fand nämlich das WM-Qualifikationsspiel Deutschland gegen Nordirland statt. Glaubten wir vor der Lesung, es würde nur eine Handvoll Leute kommen, wurden wir positiv überrascht. Der Saal füllte sich zusehends und es wurde eine sehr muntere Veranstaltung. Die Fragerunde, von Iny immer als die Kür im Gegensatz zur Pflicht Lesung, bezeichnet, nahm einen rasanten Verlauf und musste schließlich zu fortgeschrittener Stunde von der Veranstalterin abgebrochen werden.

Es war eine sehr schöne Lesung in einem schönen Städtchen. Wir werden an beides gerne zurückdenken.

Nach der Lesung ist vor der Lesung, heißt es, und so war es auch diesmal. Gabi und Manfred hatten schon zwei sehr erfolgreiche Lesungen in Frankfurt für uns organisiert und hatten diesmal den 'Bezirksverein Niederrad' und die 'Alte Apotheke' in Niederrad als Partner gewonnen.

Es begann mit einer Besichtigung des sehenswerten Heimatmuseums Niederrad, der eine Führung durch Niederrad folgte, bei der uns Herr Werner Hardt, der Vorsitzende des 'Bezirksvereins Niederrad', die Geschichte Niederrads ebenso kenntnisreich wie launig näherbrachte. Niederrad war zwar jahrhundertelang im Besitz der freien Reichstadt Frankfurt, wurde aber erst Anfang das 20. Jahrhunderts eingemeindet.

Wir lasen aus der 'Liebe der Wanderapothekerin', was ja wegen der 'Alten Apotheke' naheliegend war. Übrigens hat die 'Alte Apotheke' auch heuer im Vorfeld der Buchmesse eines ihrer Schaufenster mit Büchern und Plakaten a la Iny Lorentz gestaltet.

Nach zwei Dritteln der Lesung wurde eine Pause eingelegt, damit die Zuhörer sich stärken konnten. Auch wir erhielten etwas zu essen und konnten mit neuem Elan an die weitere Lesung gehen. In der Fragerunde erzählten wir einige Anekdoten aus unseren frühen Autorentagen, gaben einen Ausblick auf weitere Romane, und so verging die Zeit so schnell, dass alle zuletzt erstaunt auf die Uhr schauten und merkten, dass wir die Veranstaltung bereits um über eine Stunde überzogen hatten. Wir signierten natürlich auch die mitgebrachten Bücher der Zuhörer. Herr Hardt signierte zwei von ihm verfasste Bücher über Niederrad für uns, und erst nach einer Weile war der Abschied gekommen.

Gabi und Manfred hatten für diese Lesung spezielle Lesezeichen und Schlüsselanhänger gemacht, die sehr gerne (auch doppelt) entgegengenommen wurden. Diese Lesung war übrigens eine Einladungslesung und überraschend gut besucht. Einige Zuhörer reisten sogar von Kassel an, und das ist ja nicht gerade um die Ecke.

Wir bedanken uns bei Herrn Hardt und Frau Ludwig von der 'Alten Apotheke', vor allem aber bei Gabi und Manfred für diese schöne Veranstaltung.

Vor der Buchmesse ließen wir es uns bei Gabi und Manfred noch einmal gut gehen, trafen uns mit einem alten Clubfreund, den wir seit Jahren nicht mehr gesehen hatten, und bereiteten uns seelisch auf den Trubel der Buchmesse vor. Der begann bei uns bereits einen Tag früher mit zwei Interviews, eines davon bei uns im Wohnwagen. Am Mittwoch ging es dann in der Messe ansatzlos weiter. Ein Termin jagte den Nächsten und selbst unser traditionelles Treffen mit unserer polnischen Freundin Urszula Pawlik musste wegen eines eingeschobenen Interviews für unser Gefühl viel zu früh abgebrochen werden.

Der Donnerstag war für uns buchmessenfrei. Stattdessen ließen wir uns zum Flughafen kutschieren und flogen nach Berlin zur großen Diabetes Charity Gala der 'Deutschen Diabetes Hilfe'. Für uns war es eine besondere Freude, daran teilnehmen zu dürfen, da Iny selbst zu den von dieser Krankheit betroffenen Menschen gehört. Viele Prominente aus Politik, Film und Fernsehen, Sport und usw. hatten sich eingefunden, um bei dieser Veranstaltung dabei zu sein. Im Zentrum standen natürlich an Diabetes erkrankte Menschen und es war ergreifend, ihre Schicksale zu hören, aber auch, wie sie damit umgehen und trotz der Krankheit ihr Leben führen. Wir unterhielten uns mit einer jungen Sportlerin, die trotz Diabetes deutsche Meisterin im Tischtennis geworden war. Ein junger Mann hatte trotz Diabetes Typ 1 am Iron Man auf Hawaii teilgenommen, und die dreizehnjährige Madlin zeigte mit ihren Übungen im Bodenturnen, dass auch sie sich von dieser Krankheit nicht unterkriegen lassen will.

Es war eine wunderschöne Feier, in deren Rahmen Jennifer und Julien Fuchsberger den Thomas-Fuchsberger-Preis an Prof. Dr. Rüdiger Landgraf für besondere Verdienste um die Diabetes-Forschung verliehen.

Es wurde in dieser Nacht sehr spät, doch am nächsten Morgen riss uns der Wecker hoch. Es galt, rasch zu frühstücken, zusammenzupacken, und zum Flughafen zu fahren. Wir mussten nach Frankfurt zurück, denn auf der Buchmesse warteten bereits die nächsten Termine auf uns.

Gabi und Manfred holten uns vom Flughafen ab, versorgten uns in ihrer Wohnung mit einem bereits vorbereiteten Mittagessen, dann stürzten wir uns wieder in den Trubel der Messehallen. Wie schon am Mittwoch blieb kaum Zeit für Gespräche, denn es galt, rechtzeitig zum Stand und später zum Lesezelt zu kommen. Unser letzter Programmpunkt für diesen Tag war das Signierzeit. In all den Jahren vorher war es recht geräumig gewesen und ein Heizstrahler hatte für angenehme Wärme gesorgt. Heuer war das Signierzelt winzig, man saß weit vorne dem Wind ausgesetzt und den Heizstrahler hatte man sich auch gespart. So saßen wir im T-Shirt bei acht Grad mit den Zähnen klappernd vor unseren Fans und zitterten unsere Signatur in ihre Bücher.

Zurück am Droemer-Knaur-Stand sorgten Svea und Gerhard mit heißen Getränken dafür, dass wir wieder auftauten. Iny trank sogar heißen Ingwertee, obwohl sie Ingwer eigentlich nicht mag. Nach diesem Tag war es kein Wunder, dass wir sämtliche Abendtermine strichen und, als Gabi und Manfred uns zum Wohnwagen gebracht hatten, erst einmal die Heizung voll aufdrehten.

Unseren Bedenken zum Trotz waren wir am nächsten Morgen in der Lage, zur Buchmesse zu fahren. Bis zum frühen Nachmittag häuften sich auch an dem Tag die Termine. So gab es ein Interview am Stand und danach signierten wir kräftig. Danach hatten wir ein wenig Zeit und nützten diese, um uns mit einigen Leuten, vor allem aber mit Moni und Andi aus Bad Hersfeld zu unterhalten. Nach dem letzten Programmpunkt am Abend ging es dann wieder zum Wohnwagen zurück und nach einigen Stunden Schlaf stand der letzte Tag auf der Buchmesse an.

Diesmal hatten wir nur am Nachmittag Termine und dies nützte Elmar aus, um seinen Laptop herauszuholen und ein paar Seiten an unserem neuen Roman zu schreiben. Viel zu schnell für sein Gefühl musste er das Gerät jedoch wieder abschalten und mit Iny zusammen zur Messe fahren.

Es gab einige Gespräche bezüglich der Buchmesse in Leipzig, wir konnten endlich mit Carmen reden, die wir am Mittwoch schon einmal kurz gesehen hatten. Schließlich ging es zur ARD-Fernsehbühne. Es wurde ein sehr angenehmes Gespräch und für uns besonders erfreulich war, dass der Moderator, der Geschichte studiert hatte, erklärte, er hätte den historischen Fakten im 'Mädchen von Apulien' nachgespürt, und alles für richtig befunden.

Danach galt es, erneut zu signieren. Elmar war froh, dass er am Morgen noch einmal einen Stapel Autogrammkarten nachgesteckt hatte, sonst wären sie uns unweigerlich ausgegangen. Es wurde auch so knapp. Noch ein letztes Interview, dann war die Buchmesse Frankfurt 2016 für uns Vergangenheit.

Am Montagmorgen packten wir die Sachen, die wir für zwei Tage und eine Lesung benötigten, in unsere Koffer, ließen den Wohnwagen in Mörfelden zurück und machten uns auf den Weg nach Billerbeck. Wir kamen gut an, ruhten uns ein wenig aus und verbrachten dann einen sehr angenehmen Abend bei Evelyn Barenbrügge und Christine.

Der nächste Vormittag sah Elmar wieder einmal am Laptop. Zu lange hält er es ohne Schreiben nun einmal nicht aus. Nach einem Einkaufsbummel waren wir zu einem Gespräch mit Frau Bürgermeisterin Marion Dierks eingeladen und am Abend begann denn in der 'Alten Landwirtschaftsschule' die offizielle Premierenlesung aus 'Das Mädchen aus Apulien'.

Es war eine Lesung, wie wir sie uns nur wünschen können. Unsere Stimmen hatten sich trotz Buchmesse und Kälteschock im Signierzelt stabilisiert. Gabi hatte für diese Lesung hübsche Schlüsselanhänger mit einem Foto von uns gebastelt, ihr Mann Manfred weitere Lesezeichen gemacht, und das Publikum war einfach toll. So war es kein Wunder, dass die Veranstaltung erst sehr spät mit einem tosenden Applaus endete. Wir sind sehr dankbar, solche Augenblicke erleben zu können.

Frau Bürgermeister Dierks nahm uns das Versprechen ab, nach Billerbeck zurückzukehren und diese schöne, geschichtsträchtige Stadt in einer wärmeren Jahreszeit zu besuchen. Dieses Versprechen werden wir sicher nicht vergessen!

Unser Dank gilt Evelyn Barenbrügge, die diese Lesung organisiert hat und wir freuen uns für unsere Kolleginnen und Kolleginnen der Autorenvereinigung HOMER, die am 18. November in der 'Alten Landwirtschaftsschule' von Billerbeck die Gala mit der Verleihung des 'HOMER-Literaturpreises' feiern können und am 19. November die nun schon traditionelle 'Lange Lesenacht' bestreiten werden. Bedauerlicherweise werden wir nicht dabei sein können.

Am nächsten Morgen verließen wir Billerbeck, holten unterwegs unseren Wohnwagen ab und kamen in der Nacht zuhause an. Die letzte Lesereise dieses Jahres mit der darin integrierten Buchmesse war damit Vergangenheit.

Iny und Elmar Lorentz

Iny Lorentz auf der Buchmesse in Frankfurt

Info
von Iny und Elmar am 05-10-2016

Messetermine:
Iny Lorentz auf der Buchmesse in Frankfurt.

Freitag, 21.10.2016:

16:30 Uhr bis 17:00 Uhr im Lesezelt,

anschließend im Signierzelt.

Samstag, 22.10.2016:

12:30 Uhr bis 13:30 Uhr am Droemer-Knaur-Stand, Halle 3.1, Stand F89.

Live-Interview und Signieren.

18:30 Uhr bis 19:30 Uhr;

Lesung Open Books im Frankfurter Kunstverein, Markt 44, 60311 Frankfurt.

Sonntag, 23.10.2016:

15:30 Uhr bis 16:00 Uhr bei der ARD-Fernsehbühne, Forum, Ebene 0.

Skoutz-Award

Info
von Iny und Elmar am 01-10-2016

Zu unserer großen Freude wurde 'Die Liebe der Wanderapothekerin' von den Leserinnen und Lesern als einer von drei Romanen für die Short-List des Skoutz-Awards in der Kathegorie Crime nominiert.

Dafür bedanken wir uns herzlich, denn für uns ist die Meinung und das Urteil der Leser am wichtigsten. skoutz.de/skoutz-award-finalwahl-2016-jetzt-seid-ihr-gefragt/ 

Iny und Elmar Lorentz

Ruby O. Fee ist ‚Die Ketzerbraut‘

Bericht
von Iny und Elmar am 28-09-2016

Es gibt Tage, an denen schaltet man den Computer ein und sieht nur ein Dutzend Werbemails im E-Mail-Postfach. Am heutigen 16.09.2017 gab es jedoch drei E-Mails, die uns elektrisierten. Sie alle drehten sich um ein Thema. In Prag haben die Dreharbeiten für ‚Die Ketzerbraut‘ begonnen.

Wir sind ein wenig überrascht, denn unsere Agentur hatte bis zuletzt dicht gehalten. Allerdings freuen wir uns riesig darüber, unsere Veva auf dem Bildschirm erleben zu dürfen. Als Hauptdarstellerin wurde Ruby O. Fee gewonnen, die in der letzten Zeit bereits etliche grandiose Erfolge feiern konnte. Auch die übrige Casting-Liste ist mit ausgezeichneten Schauspielern bestückt. Hier freuen wir uns besonders auf Elena Uhlig, die in ‚Die Wanderhure‘ Mechthild von Arnstein gespielt hat.

Mehr ist hier zu erfahren:

www.presseportal.de/pm/6708/3431612 

Mit begeisterten Grüßen

Iny und Elmar Lorentz

Herbstahnen

Vorankündigung
von Iny und Elmar am 15-09-2016

Die Tage werden kürzer und es bleibt länger dunkel. In den kühlen Nächten ist der Herbst bereits zu ahnen und in den Supermärkten stehen trotz der noch recht hohen Tagestemperaturen bereits Spekulatius und Lebkuchen als arg frühe Vorboten des Weihnachtsfestes in den Regalen.

In wenigen Tagen wird auch ein weiteres Buch von uns in den Regalen stehen, nämlich 'Das Mädchen aus Apulien':

Im Heiligen Römischen Reich herrscht Kaiser Friedrich II., gleichzeitig auch König von Sizilien und Herzog von Apulien. Ihm fällt die Verantwortung für die blutjunge Pandolfina de Montcoeur zu, die nach dem Tod ihres Vaters vor dessen Feinden fliehen musste. Pandolfina wünscht sich von Friedrich II. Rache. Schon bald muss sie jedoch erkennen, dass der Kaiser und König weitaus größere Probleme zu bewältigen hat, als gegen ihre Feinde zu ziehen. Zu ihrer größten Freude erlaubt Friedrich II. ihr, in Salerno Medizin zu studieren. Aber ihre Gegner liegen weiterhin auf der Lauer, um sie zu einer Ehe zu zwingen, in der sie nur noch eine Gefangene ist. Als dann Leonhard, der Sohn eines Gefolgsmanns des Kaisers in Apulien auftaucht, gerät Pandolfinas Leben endgültig aus dem Lot.

www.droemer-knaur.de/buch/1317352/das-maedchen-aus-apulien 



Neben Romanen schreiben wir auch gerne Kurzgeschichten. Ein paar davon spielen vor dem gleichen Hintergrund wie einige Romane, andere Geschichten stehen für sich allein. Bisher wurden diese Kurzgeschichten von unterschiedlichen Buch- und E-Book-Anbietern veröffentlicht. Jetzt hat Knaur sie gesammelt und bringt sie selbst heraus.

'Die Münze im Becher':

In dieser Kurzgeschichte besucht unsere frühere Wanderhure Marie mit ihren Kindern den Jahrmarkt von Dettelbach. Dabei erlebt ihr Sohn Falko ein seltsames Abenteuer.

www.droemer-knaur.de/ebooks/8745543/die-muenze-im-becher 



'Brautraub':

In dieser Geschichte ist unsere Marie schon älter und geht mit ihren Enkelinnen Flavia und Michaela auf Reisen. Unterwegs beobachten die beiden jungen Mädchen eine Entführung, die sie nicht so ohne Weiteres hinnehmen wollen.

www.droemer-knaur.de/ebooks/8745546/brautraub 



'Eine Wurst für Hasso':

Vevas Bruder Bartl und dessen Freund Benedikt werden des Mordes verdächtigt und sollen hingerichtet werden. Nur Ernst und sein Hund Hasso können ihnen noch helfen.

www.droemer-knaur.de/ebooks/9199853/eine-wurst-fuer-hasso 



'Nennt mich Julius':

Volcher, Sohn des Stammesfürsten Volkmar gerät in eine üble Intrige. Als auch sein Leben in Gefahr ist, wagt er einen verzweifelten Schritt.

www.droemer-knaur.de/ebooks/8745549/nennt-mich-julius 



'Der Ersatzbräutigam':

Reichsgräfin Juliane Ludowika von Ehrensfeld soll verheiratet werden. Die junge Dame hat jedoch einen eigenen Kopf und lässt sich nicht so ohne Weiteres verkuppeln.

www.droemer-knaur.de/ebooks/9199860/der-ersatzbraeutigam 



'In die eigenen Hände':

Die junge Ennel ist eine Hörige des Ritters Lodewik und wünscht sich nicht mehr, als frei zu sein. Doch als sie glaubt, am Ziel zu sein, kommt alles doch ganz anders.

www.droemer-knaur.de/ebooks/9199847/in-die-eigenen-haende 



'Ein Weihnachtsgeschenk für Käthe':

Nach dem Tod des Vaters besitzt Käthe nur noch zwei altersschwache Stuten und einen klapprigen Wagen. Als sie damit zu Weihnachten Fracht zur Hornburg bringen soll, gerät sie in Gefahr und erlebt ihren ganz eigenen Heiligen Abend.

www.droemer-knaur.de/ebooks/9199856/ein-weihnachtsgeschenk-fuer-kaethe 



Wir hoffen, dass diese Kurzgeschichten und noch ein paar andere auch einmal im Druck erscheinen werden. Das aber können wir selbst nicht entscheiden, sondern nur immer wieder beim Verlag die Rede darauf bringen.


Was gibt es sonst noch zu berichten? Der Titel für das nächste Hardcover ist mittlerweile gefunden. Es handelt sich zwar nicht um unseren Lieblingstitel, ist aber ein guter Kompromiss. Die Covergestaltung für die Druckausgaben der 'Wanderapothekerin' und der 'Liebe der Wanderapothekerin' ist im Laufen. Es werden erneut zwei sehr schöne Titelbilder sein. Außerdem ist ein weiterer Roman fertig geworden und zwei weitere auf dem Weg dorthin. Für Lesestoff in den nächsten Jahren ist damit gesorgt.

Für die nächsten Monate sind weitere Recherchereisen geplant, und dann kommt auch noch die Buchmesse in Frankfurt. Wir haben aber auch schon das nächste Jahr im Auge und da wird sich sicher noch einiges tun.

Jetzt aber zwickt es uns in den Fingern, weiterzuschreiben!

Iny und Elmar Lorentz

Unser jährliches Treffen mit Hannes

Bericht
von Iny und Elmar am 15-08-2016

Seit 2001 fahren wir einmal im Jahr zu unserem früheren Kollegen Hannes, der 2009 unsere Homepage eingerichtet hat und sie seitdem als Webmaster betreut.

In all den Jahren ist das Treffen nur einmal ausgefallen und es hat auch nur ein einziges Mal geregnet. Diesmal schüttete es zwar am Tag vorher wie aus Kübeln. Da der Wetterbericht aber steif und fest behauptete, es würde am Samstag schön, fuhren wir guten Mutes los.

Vorher riefen wir allerdings den Staumelder im Internet auf und verzichteten angesichts eines gemeldeten 13 Km langen Stau auf unserer geplanten Route darauf, die Autobahn zu benutzen. Stattdessen legten wir die gut 50 km bis Hannes Wohnort über Land zurück. Es ging besser als erwartet und so erreichten wir unser Ziel zehn Minuten früher als gedacht. In den vergangenen Jahren hatten wir wegen der durch das Ferienende in mehreren Bundesländern erzeugten Staus auch schon mal eine Stunde länger gebraucht.

Hatten wir uns früher nur getroffen, um einen schönen Nachmittag und Abend zusammen zu erleben, nimmt seit 2009 unsere Homepage einen wichtigen Teil unserer Gespräche ein. Hannes hat diese gestaltet und überrascht uns immer wieder mit Neuheiten, die sich geradezu als ideal erweisen. Nach einem kühlen Schluck an einem halbwegs warmen Tag präsentierte er uns auch diesmal seine Vorschläge. Wie immer waren sie sehr gut, doch mindestens einer erfordert eine gewisse Arbeitsleistung von uns und das braucht seine Zeit. Bis zum nächsten Treffen hoffen wir, dass wir diese aufbringen können.

Es bringt wenig, jetzt von allen Ideen zu erzählen, zumal wir ungern über ungelegte Eier sprechen, sondern lieber Ergebnisse vorstellen. Bei den Gesprächen mit Hannes, zu denen wenig später auch seine Ehefrau Petra hinzukam, ging es auch um die Romane, an denen wir gerade arbeiten, um Pläne für weitere Romane, sowie über die zurückliegenden und bevorstehenden Recherchereisen. Dabei berichtete Hannes, dass er heuer bis zum jetzigen Zeitpunkt in der Galerie bereits mehr Fotos eingebaut hätte als in den vorhergehenden Jahren.

Natürlich sprachen wir auch private Themen an, die hier jedoch wenig interessieren. Zuletzt wurden nach alter Tradition Würstchen, Fleisch und Mais auf den Grill gelegt. Schließlich waren wir nicht nur gekommen, um über die Homepage zu reden, sondern auch, um einen schönen Tag zu erleben.

Alles schmeckte ausgezeichnet und da auch der Abend nicht zu kühl wurde, verlebten wir stimmungsvolle Stunden. Irgendwann aber kam die Zeit des Abschieds. Wir verabredeten uns mit Petra und Hannes noch für unser Treffen im Winter, das nach alter Tradition bei uns stattfindet, und fuhren wohlgemut los. Da um die Zeit die Autobahnen frei waren, wollten wir sie diesmal benützen. Die Autobahnverwaltung hatte allerdings etwas dagegen, denn als wir die Auffahrt erreichten, war diese wegen einer Baustelle gesperrt. Uns blieb daher nur, erneut über Land zu fahren. Da aber auch hier die Straßen frei waren, kamen wir gut durch und erreichten unser Häuschen kaum langsamer, als wenn wir die Autobahn hätten benutzen können.

Hinter uns lag ein angenehmer Sommertag mit intensiven Gesprächen und einem ausgezeichneten Essen. Es war wie immer schön und wir freuen uns bereits auf das nächste Mal, das wir bei Petra und Hannes verbringen werden. Bis dorthin liegt aber noch sehr viel Arbeit vor uns.

Iny und Elmar Lorentz

Sommer 2016

Info
von Iny und Elmar am 04-08-2016

Es ist heute ein heißer Tag und wir grübeln, was wir für das Tagebuch in der Homepage schreiben können. Jetzt im Sommer sind unsere Aktivitäten recht eingeschränkt.

Es gibt keine Lesungen oder Signierstunden und auch keine größeren Events. Stattdessen genießen wir zwei ruhigere Monate, die uns nach dem strammen Programm des Frühjahrs mehr als willkommen sind.

Was gibt es daher zu berichten? Dass wir unsere Romane schreiben, ist eigentlich selbstverständlich. Auch sind wir Leute, die erst von Eiern schreiben, wenn sie ausgebrütet sind, und nicht bereits, wenn sie angedacht werden. Wir haben im Laufe unseres Lebens zu viel den Bach hinuntergehen sehen, um vorschnell Erfolgserlebnisse auszuposaunen. Natürlich gibt es ein paar Erfolgsmeldungen. So ist letztens in Polen 'Die List der Wanderhure' erschienen und in Tschechien 'Der weiße Stern'. Bei anderen Dingen warten wir, bis sie eingetreten sind.

Auf jeden Fall war das Jahr bisher sehr erfolgreich. Dies betrifft nicht nur uns, sondern auch 'Die Wanderhure' als Theaterstück. Thomas Luft und seine Truppe von Theaterlust haben im Spätwinter und im Frühjahr 2016 eine fulminante Tournee durch 29 Städte hingelegt, und im Herbst werden weitere 14 Städte in Österreich und Deutschland folgen.

Hier ist die Liste der Spielorte und der Termine, an denen sie gespielt werden:

Theaterlusttournee im Herbst 2016:

22.09.2016: Peine

23.09.2016: Geesthacht

24.09.2016: Lünen

25.09.2016: Lüdenscheid

26.09.2016: Witten

27.09.2016: Buxtehude

08.10.2016: Gersthofen

12.10.2016: Villach

13.10.2016: Steyr

14.10.2016: Eisenstadt

27.10.2016: Tuttlingen

28.10.2016: Balingen

29.10.2016: Landstuhl

Unsere Reise nach Island endete ebenfalls erfolgreich. Wir haben unsere Recherche vollständig durchführen können und sind mit zwei handschriftlichen Exposés zurückgekommen. Einen kleinen Bericht über die Reise ist auf der Homepage unter INFOS -> Reisen & Recherche zu finden:

www.inys-und-elmars-romane.de/infoN.php?&zkat=RR&zlfdnr=18 


Auch haben wir einige Fotos von dieser Reise von unserem Webmaster Hannes (taucht meistens als Pferdeknecht in unseren Romanen auf, aber langsam sollten wir ihn befördern) in die Galerie stellen lassen:

www.inys-und-elmars-romane.de/showBilder.php?&zjahr=2016&blfdnr=205 


Was gibt es sonst noch zu sagen? In Bälde werden die nächsten Lesungen eingetragen. Darunter ist auch bereits die Erste für das Jahr 2017. Außerdem wälzen wir weitere Pläne für 2017. Auch in dem Jahr gibt es einige Events, bei denen wir dabei sein wollen, zwei Buchmessen und natürlich unsere Recherchereisen. Diesmal werden wir aber weder mit dem Flugzeug in die Südsee fliegen noch mit einer Fähre nach Island fahren, sondern in angenehmer Nähe zu unserem Heimatort bleiben und endlich wieder unseren Wohnwagen benützen. Mit diesem werden wir drei andere Länder besuchen.

Unsere Romane für 2017 sind alle abgeliefert, die für 2018 werden bis Ende 2016 fertig sein, und wir richten unser Augenmerk bereits auf die Romane für 2019 und 2020. Unseren Leserinnen und Lesern wird der Lesestoff daher nicht so schnell ausgehen. An Ideen mangelt es jedenfalls nicht. Die reichen noch für etliche Romane.

Was gibt es sonst noch zu sagen. Wir müssen bekennen, dass wir, wenn wir so richtig im Schreibfluss sind, oft vergessen, E-Mails zu beantworten. Dies ist keine Absicht, aber wenn wir in Gedanken mit unseren Heldinnen und Helden mitleiden, ist es oft schwer, sich auf etwas anderes zu konzentrieren.

In wenigen Tagen steht wieder unser jährlicher Besuch bei unserem Webmaster Hannes an. Dabei werden wir natürlich auch über mögliche Neuerungen auf der Homepage sprechen. Hannes hat einige gute Ideen, doch lassen sich aus Zeitgründen leider nicht alle ausführen. Aber vielleicht klappt das eine oder andere doch.

Iny und Elmar Lorentz

Das erste halbe Jahr

Bericht
von Iny und Elmar am 12-06-2016

Zwar ist der Juni noch nicht ganz vorbei. Dennoch ziehen wir ein Resümee des ersten Halbjahres 2016. Fast könnte man zu der Überzeugung kommen, dass sich bei uns außer Lesungen und Signierstunden nicht viel ereignet hat, aber ganz so war es nicht.

Wir konnten sowohl das Manuskript für das Original-Taschenbuch und jenes für das HC, welche 2017 erscheinen sollen, fertigstellen und dem Verlag übergeben. Einen weiteren Roman, der für das Frühjahr 2018 eingeplant ist, haben wir im Rohtext fertig. Was also unsere Ablieferungstermine betrifft, sind wir gut im Rennen.


Mit 'Die Fürstin' und 'Der rote Himmel' schafften es Buch Nr. 36 und 37 von Iny Lorentz auf die Bestsellerliste. Das ist ein großer Vertrauensbeweis unserer Leserinnen und Leser und wir danken euch allen dafür.

Mit 'Dezembersturm' und 'Das wilde Land' wurden die Iny-Lorentz-Romane Nummer 17 und 18 in eine andere Sprache übersetzt. Insgesamt sind es jetzt 22 in verschiedene Länder übersetzte Romane. Wir freuen uns sehr darüber, zumal bald die Zahl 20 bei den übersetzten Iny-Lorentz-Romane überschritten sein wird.


Es gab in diesem Jahr bereits acht Lesungen und sieben Signierstunden. Das ist eine Zahl, die uns an die Substanz gegangen ist. Wir werden im nächsten Jahr ein wenig zurückschrauben müssen. Die erste Lesungsanfrage für 2017 ist bereits bei uns eingegangen und wird wohl auch positiv beschieden werden. Eine gewisse Präsenz bei unseren Lesern und Fans ist nun einmal wichtig.


Wichtig sind auch Recherchereisen. Auch sie wird es heuer geben. Die Haupt-Recherchereise für nächstes Jahr ist auch schon in Planung. Was 2018 kommt, wird man sehen.


Ein kurzer Ausblick auf das zweite Halbjahr 2013:

Anfang Oktober erscheint mit 'Das Mädchen aus Apulien' ein Roman aus der Zeit Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen. Unsere Heldin Pandolfina wird dabei lernen, dass auch ein Kaiser gewissen Zwängen ausgeliefert ist und man auch mit 'Teutonen' auskommen kann. In deren Land verschlägt es sie nämlich.


Im Dezember erscheint das Taschenbuch 'Die steinerne Schlange'. Mit diesem Buch wird es sich entscheiden, ob es einen weiteren Roman aus dieser frühen Zeit geben wird, oder wir uns wieder mehr dem Mittelalter zuwenden sollen.


Ebenfalls im Dezember erlebt Gestaltwandlerkatze Laisa ihr letztes und größtes Abenteuer. Mit 'Festung der Götter' endet unsere Dämmerlandreihe um Laisa, Rogon, N'ghar, Tirah und ihren Freunden.


Nun zu den beiden letzten Signierstunden. Am 04.06.2016 ging es zu Weltbild nach Mühldorf. Kurz vor Erreichen der Stadt ging ein so heftiger Platzregen nieder, dass die Scheibenwischer kaum damit fertig wurden. Iny befürchtete, dass bei dem Wetter kaum Leute kommen würden. Zum Glück hörte der Regen auf, als wir vor dem Weltbildladen ankamen und sie konnte trockenen Fußes hineingehen. Elmar musste erst einmal kreisen, um einen Parkplatz zu finden, der nicht zu weit entfernt war. Wir hatten nämlich wenig Lust, am Abend meilenweit durch einen möglichen Platzregen zu laufen.

Als Elmar in den Laden kam, war Iny schon dabei, zu signieren. Mehrere Kunden hatten Bücher zurücklegen lassen, da sie selbst nicht vorbeikommen konnten, und die kamen als Erstes an die Reihe. Das Abebben des Regens machte sich bemerkbar, denn allmählich kamen die ersten Kunden herein, um Bücher zu kaufen und signieren zu lassen. Mit fortschreitender Zeit wurden es immer mehr und zuletzt hatte sich eine stattliche Anzahl um uns versammelt. Der Büchertisch war nicht nur mit unseren neuen Romanen bestückt, sondern auch mit vielen Älteren und so fanden etliche Leserinnen und Leser das eine oder andere Buch, das sie noch nicht kannten. Ein Herr mit Sehbehinderung fragte nach Hörbüchern. Ihm konnten ihm die Damen von Weltbild gleich weiterhelfen. Besonders schön war es, eine Dame wiederzusehen, die 2010 auf der Pilgerreise durch Irland, die wir als Recherchefahrt genutzt hatten, mit dabei war. Es wurde ein amüsantes Gespräch, in dem wir auch ein wenig über unsere eifrige Fremdenführerin sprachen, die gedroht hatte, jedem, der in Zukunft nicht eine bestimmte irische Butter kaufen würde, in der Nacht als Geist zu erscheinen.

Das Wetter hielt genauso lange, wie es halten musste. Als wir wieder im Auto saßen, fing es erneut zu regnen an. Eine schöne und muntere Signierstunde lag hinter uns und wir richteten unsere Gedanken auf die letzte Weltbildstation in Erding.


Am 11.06. regnete es leicht, als wir uns in unser Beerchen setzten, um nach Erding zu fahren. Wie bereits bei der Fahrt nach Augsburg leistete uns auch diesmal unsere Freundin Ingeborg Gesellschaft. Außerdem hatten wir uns mit unseren Freunden Yvonne und Uwe verabredet. Trotz Regen kamen wir gut in Erding an, doch dort gab es erst einmal ein Problem. Die Tiefgarage, die wir bei früheren Besuchen in der Stadt genutzt hatten, war zu. Wir mussten daher erst einmal eine andere Parkmöglichkeit in einer überfüllten Stadt suchen. Was wir nicht gewusst hatten: An diesem Samstag fand in Erding ein großes Jagdhornmusiktreffen mit über 800 Beteiligten statt. Das bemerkten wir auch, als wir essen wollen. In dem Lokal, in dem wir uns mit Yvonne und Uwe treffen wollten, gab es keinen freien Tisch mehr. Zum Glück kamen die beiden, während wir noch abschlägig beschieden wurden.

Ingeborg wusste jedoch Rat und so saßen wir kurz darauf in einem gemütlichen Gasthof und konnten ebenso gemütlich essen. Anschließend ging es zu Weltbild. Dort war bereits alles vorbereitet. In den nächsten gut anderthalb Stunden signierten wir Bücher und unterhielten uns mit unseren Fans und den Damen von Weltbild. Schließlich war das letzte Buch signiert und wir packten Autogrammkarten und Stifte wieder ein. Die Weltbild-Signiertour, die uns in sieben Städte geführt hatte, war vorbei. Wir verabschiedeten uns von den Weltbilddamen sowie von Yvonne und Uwe, und lenkten unser Beerchen heimwärts.

Wir sind aber für unsere Fans nicht verloren, denn im Herbst wird es noch zwei oder drei Lesungen geben. Wo und wann geben wir rechtzeitig bekannt.

Iny und Elmar Lorentz

Mai 2016 – Zweiter Teil

Bericht
von Iny und Elmar am 02-06-2016

Ein Blick auf den Kalender zeigt, dass der Mai sich dem Ende zuneigt. Für uns war dieser Monat sehr aufreibend. Ein Termin hetzte den anderen, und wir fanden weniger Zeit zum Schreiben, als wir es gewünscht hatten. Es ging aber auch um unsere Fans und für diese nahmen wir die Anstrengungen gerne in Kauf.

Unsere nächste Lesung war für den 21.06.2016 auf Schloss Voitsberg in Ölsnitz im Vogtland anberaumt. Zu unserer Überraschung hatte man uns gebeten, nicht aus unseren aktuellen Romanen 'Die steinerne Schlange' oder 'Der rote Himmel' zu lesen, sondern aus einem Roman, der so nahe wie möglich in jener Zeit spielt, in der Schloss Voitsberg errichtet worden ist. Nach reiflicher Überlegung wählten wir 'Die Pilgerin', da sie diesem Datum am nächsten kam.

Erst im Lauf der Zeit bekamen wir mit, dass unsere Lesung im Rahmen der 'Krimitage Vogtland' stattfinden würde. Daher suchten wir natürlich die richtigen Stellen aus, die von Mord, Diebstahl und Raub handelten, so dass die Krimifreunde auch etwas davon hatten.

Das Ambiente des Lesungsortes war erlebenswert. Wer nach Ölsnitz kommt und das Schloss oben auf dem Berg in den Himmel ragen sieht, kann sich vorstellen, wie klein die Menschen sich damals im Vergleich zur Fürstenmacht gefühlt haben müssen. Wir kamen gut an, aßen in der Burgschenke eine Kleinigkeit, und machten uns dann auf dem Weg zum Vortragssaal. An diesem Abend würde es ein harter Kampf werden, das wussten wir, denn in Berlin fand zur gleichen Zeit das Endspiel um den Deutschen Fußballpokal zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München statt.

Die gleiche Konstellation hatten wir bereits vor ein paar Jahren. Damals lasen wir vor lauter Frauen und einem einzigen Mann. Diesmal wagten sich ein paar mehr Männer zu Iny Lorentz und auch die Zahl der erschienenen Frauen war erfreulich hoch. Es war etwas seltsam, aus einem Roman zu lesen, den wir auf den Monat genau vor zehn Jahren abgeschlossen hatten. Andererseits sind wir mit dem Text immer noch zufrieden, und das ist eine angenehme Erkenntnis.

Die auf Krimihandlung ausgerichtete Lesung kam beim Publikum gut an und wir durften neben 'Wanderhuren' und anderen Romanen auch etliche 'Pilgerinnen' signieren. In zweiten Teil der Lesung, die bei uns immer aus einem Frage-Antwort-Spiel mit den Zuhörern besteht, konnten wir neben anderen Informationen unsere nächsten Romane vorstellen und natürlich erzählen, wie es ist, wenn zwei Personen zusammen Romane schreiben. Schon zu Beginn unserer Karriere hatte unsere Agentin uns gefragt, wie unsere Ehe das aushalten würde. Bis jetzt hat es sie getan.

Wir haben im nahen Plauen übernachtet. Es ist eine hübsche Stadt, die eines längeren Aufenthaltes würdig gewesen wäre. Als wir wieder nach Hause fuhren, lagen acht Lesungen hinter uns. Früher sind wir mit dem Wohnwagen zu den Lesungen gefahren. Allerdings wurde es uns im Lauf der Zeit zu anstrengend, den Wohnwagen aufzustellen und am nächsten Tag weiter zu fahren. Auch lagen die Campingplätze oft ein ganzes Stück von den Lesungsorten entfernt und bedingten eine längere Anfahrt. Es machte uns auch keinen Spaß mehr, mit 80 Kilometer pro Stunde über die Autobahn zu zuckeln. Freunde von Hotels sind wir trotzdem keine geworden. Nachdem wir bei den Recherchereisen des letzten Jahres Hotels benützen mussten und uns auch heuer nichts anderes übrig bleibt, erklärte die bekennende Hotelhasserin Iny kategorisch, dass die Recherchereise 2017 wieder mit dem Wohnwagen oder gar nicht stattfinden würde.

Letzteres können wir unseren Lesern nicht antun, denn sie wollen je schließlich auch weiterhin unsere Romane lesen.

Nach Ölsnitz hatten wir ein paar Tage Pause, die mit viel Arbeit gefüllt waren. Am 27.05. ging es dann nach Landsberg am Lech in die dortige Weltbildfiliale, um mit Lesern und Fans zu reden und Bücher zu signieren.

Es waren noch Pfingstferien, das bemerkten wir bereits auf der Fahrt. Die sonst notorisch überlastete Autobahn war relativ leer. Auch bei der Parkplatzsuche in Landsberg hatten wir Glück, denn just vor der Weltbildfiliale war einer frei. Um nicht zu spät zu kommen, hatten wir genügend Zeitpuffer eingebaut, so dass uns die Gelegenheit blieb, nach der Begrüßung der Weltbildmitarbeiterinnen in einem netten Café eine Tasse Tee zu trinken. Nachdem wir in die Filiale zurückgekehrt waren, ging es ans Werk. Neben dem Signieren blieb genügend Zeit, um mit Lesern und Fans zu reden und ein wenig aus unserem schriftstellerischem Leben zu erzählen. Es herrschte eine sehr angenehme Atmosphäre und wir bedauerten es, nicht länger bleiben zu können.

Wir mussten an diesem Tag jedoch noch weiter nach Fürstenfeldbruck, um auch in der dortigen Weltbildfiliale zu signieren. Auch in dieser ergab sich die Gelegenheit für interessante Gespräche und wir signierten natürlich nach Kräften. Wie in Landsberg blieben wir auch hier länger als vereinbart und verabschiedeten uns erst, als die Neugier der Leser gestillt war.

Mit der Fahrt nach Landsberg und Fürstenfeldbruck waren die Lesereisen und Signierstunden im Mai abgeschlossen. Im Juni folgen noch zwei Signierstunden, dann kommen ein paar ruhigere Monate, bis es um die Buchmesse in Frankfurt herum noch einmal mehrere Lesungen gibt.

Iny und Elmar Lorentz

Die Schöpfer der Wanderhure

Info
von Iny und Elmar am 16-05-2016

Im Allgemeinen ist es ja so, dass wir Bücher schreiben und andere sie lesen. Bei diesem Buch ist es jedoch anders. Es handelt nicht von fiktiven Romanfiguren, sondern von uns.

Drei Tage lang standen wir dem Journalisten und AZ-Redakteur Peter Lückemeier Rede und Antwort. Heraus kam das Buch 'Die Schöpfer der Wanderhure', in dem wir von unserem Werdegang als Schriftsteller, über unsere Arbeit und über uns Leben erzählen. Wer sich für das Autorenpaar hinter der Wanderhure, der Trettin-Trilogie, der Texas-Reihe und all unseren Romanen interessiert, wird hier einiges erfahren.

Iny und Elmar Lorentz

Mai 2016

Bericht
von Iny und Elmar am 16-05-2016

Wir hatten die Frühjahrsfahrt nach Stuttgart, Hannover, Iserlohn und Freiberg, sowie nach Kronach gerade hinter uns, da standen schon die nächsten Termine an. Es begann am 30.04. mit einer Signierstunde in der Weltbildfiliale in Nürnberg. Anschließend durften wir die Koffer für die Lesereise nach Flöha packen. Als wir losführen, lernten wir unterwegs, wie man den Verkehrsfluss bremsen kann, indem man vor einer Baustelle erst einmal von zwei Fahrspuren auf drei erweitert, und dann alles auf eine Spur zusammenführt.

Nachdem wir diesen Stau geschafft hatten, kamen wir gut vorwärts und erreichten unser Ziel mit nur einer geringen Verzögerung. Um uns bei Lesereisen nicht zu sehr zu verschleißen, reisten wir einen Tag eher an und verlebten einen gemütlichen Abend mit einem Buch in der Hand. Am nächsten Vormittag suchten wir zuerst die Buchhandlung auf, die den Büchertisch organisierte, und anschließend die Stadtbücherei Flöha. Nach angenehmen Gesprächen ging es ins Quartier zurück.

Am Abend waren wir dann rechtzeitig vor Ort, um vor der Lesung noch signieren zu können. Das Angebot wurde auch sofort angenommen und für eine gewisse Zeit sah es so aus, als müssten wir die Lesung ein wenig später beginnen. Wir vertrösteten schließlich jene, die noch eine Signatur warteten, auf die Pause, und konnten dann doch rechtzeitig loslegen. Die Lesung war sehr angenehm und die Pause lang genug, um die restlichen Signierwünsche zu erfüllen. Anschließend gab es wie immer die Fragerunde, sowie ein paar Gespräche mit Zuhörerinnen, dann ging es zum Hotel zurück. Am nächsten Tag brachte uns unser Beerchen wieder nach Hause.

Viel Erholung blieb uns allerdings nicht, denn bereits drei Tage später stand die Signierstunde in der Weltbildfiliale in Augsburg an. Diesmal fuhr unsere Freundin Ingeborg als moralische Unterstützung mit. Zudem hatten wir uns mit Yvonne und Uwe aus der Umgebung von Stuttgart verabredet, und sahen mit Freude, dass auch Silvia und ihr Mann Zeit gefunden hatten, zu kommen. Wir kennen die vier schon seit etlichen Jahren und es ist immer schön, sie wiederzusehen. Die Signierstunde selbst war recht munter und wir konnten uns dabei mit einigen Leserinnen und Lesern unterhalten. Die Fahrt nach Augsburg und zurück ging ohne Probleme vonstatten, so dass Ingeborg, die etliche Jahre in Augsburg gearbeitet hatte, seufzend meinte, so eine dreispurige Autobahn hätte sie sich in ihrer Zeit auch gewünscht.

Nach nur wenigen Tagen Pause ging es zur nächsten Lesung nach Lindenberg im Allgäu. Beim Aufbruch dorthin blickten wir besorgt zum Himmel, da er sich bedenklich zuzog. Trotzdem kamen wir zunächst gut voran. Dann aber standen vor einem Autobahntunnel die Ampeln auf Rot und es hieß zu warten. Nach einer Weile überlegten wir, in Lindenberg anzurufen, dass es vielleicht etwas später werden könnte. Da stellte sich heraus, dass Elmar sowohl die Kamera, wie auch das Handy vergessen hatte.

Zum Glück schalteten die Ampeln nach erklecklicher Zeit wieder auf grün. Wir hatten das Glück, relativ weit vorne zu stehen und kamen daher gut los. Allerdings öffneten sich bald darauf die Schleusen des Himmels und wir fuhren knapp zwei Drittel des Weges durch Starkregen. Unser Beerchen brachte uns aber gut nach Lindenberg. Nach leichten Problemen bei der Parkplatzsuche trafen wir dann in der Volksbank Lindenberg ein, in der die Lesung im Rahmen der Veranstaltungsreihe 'Wort gewandt' stattfand.

Frau Bero, die die Veranstaltungsreihe betreut, hatte ihren Erfahrungen nach für die Leute bestuhlt, die ihre Karten im Vorverkauf bestellt hatten, plus 30 Prozent, für jene, die sich spontan entschließen würden, zu kommen. Die Rechnung ging jedoch nicht auf, denn es kamen immer mehr Zuhörer und zuletzt übertraf die Zahl derjenigen, die an der Abendkasse bezahlten, sogar die der Vorbesteller.

Ein voller Saal ist für jeden Autoren schön. Vor allem freuten wir uns über eine 81jährige Dame, die Aufgrund ihrer Seeschwäche nicht mehr lesen kann, unsere Romane aber als Hörbuch genießt. Während wir noch vor der eigentlichen Lesung mit dem Signieren begannen, unterhielten wir uns mit ihr und ihrer Tochter, die sie zur Lesung begleitet hatten, und konnten ihr die Erscheinungstermine einiger neuer Hörbücher nennen.

Es war die letzte geplante Lesung aus der steinernen Schlange und wir brachten Gerhild, Julius, Quintus und die anderen Protagonisten des Romans noch einmal dem Publikum nahe. Nach einer kurzen Pause begann dann die Fragerunde, die erfreulich munter ausfiel und bei der sich zu unserer Freude auch die alte Dame mit den Hörbüchern beteiligte.

Als es schließlich zu Ende war, lag eine der schönsten Lesungen der letzten Zeit hinter uns. Lindenberg war wahrlich eine Reise wert. Die Rückfahrt führte zunächst wieder durch kräftigen Regen. Etwa fünfzig Kilometer vor der Heimat klarte es dann auf und wir kamen spät, aber zufrieden zuhause an.

Es blieb uns genau ein Tag zum Ausruhen, dann stand die Signierstunde bei der Weltbild-Filiale in Landshut an. Auch wenn die Stadt nicht direkt vor unserer Haustür liegt, war die Anfahrt mit einer knappen Stunde angenehm kurz und das Parkhaus im City Center Landshut hoch genug, um unserem Beerchen Obdach zu bieten. Frau Dubbels, die Filialleiterin hatte vor ein paar Jahren bereits in München eine Lesung für uns organisiert und tat alles, damit wir uns wohlfühlen konnten. Auch ihr Vater war wieder dabei und verteilte als Herold die Prospekte für die Signierstunde.

Es kamen daher etliche Leute, um Bücher zu kaufen und signieren zu lassen, und es gab dabei etliche angenehme Gespräche. Fotos wurden ebenfalls gemacht. Wir werden ein paar davon in die Galerie stellen. Als wir uns schließlich verabschiedeten, taten wir es mit dem Versprechen, irgendwann wiederzukommen. Die Heimfahrt ging noch rascher vonstatten als die Hinfahrt, so als hätte unser Beerchen Sehnsucht nach dem heimatlichen Stall. Lange aber wird er sich dort nicht ausruhen können, denn schon in wenigen Tagen geht es nach Ölsnitz im Vogtland zur nächsten Lesung.


Iny und Elmar Lorentz

Die Wanderhure in Kronach

Bericht
von Iny und Elmar am 30-04-2016

Seit dem 26.02.2016 reist die Tourneetheatertruppe 'Theaterlust' durch die Lande, um in 29 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz 'Die Wanderhure' zu spielen.

Vom 22.04.2017 bis zum 24.04.2017 machte 'Theaterlust' in Kronach Station. Wir hatten die Uraufführung in Unterföhring gesehen, doch aufgrund familiärer Verbindungen in die Kronacher Gegend war klar, dass wir auch dorthin fahren würden. Unsere Freundin Ingeborg und Elmars Schwester waren mit von der Partie. Erstere war bei der Uraufführung krank gewesen und hatte die Wanderhure in Unterföhring nicht sehen können, und Elmars Schwester wollte neben der Aufführung auch Verwandte besuchen.

Als Erstes trafen wir gleich bei der Auffahrt zur Autobahn auf einen Megastau, der nichts Gutes erahnen ließ. Zum Glück konnten wir noch abbiegen und fuhren dann erst einmal über Land, bis wir wieder auf eine Autobahn trafen. Unsere geplante Ankunftszeit verschob sich daher ein wenig nach hinten. Wir kamen aber gut durch und trafen noch rechtzeitig zu einem späten Mittagessen ein.

Der Nachmittag gehörte erst einmal den Verwandten. Am nächsten Tag ging es nach Rödental, um ein paar Kleinigkeiten für Geburtstagsgeschenke zu kaufen. Am Nachmittag schaffte eine Kellnerin, uns alle zu taufen, indem sie das volle Tablett mit Getränken über den Tisch ausleerte. Iny hatte es am schlimmsten erwischt und so blieb uns nichts anderes übrig, als unser Quartier aufzusuchen und uns umzuziehen.

Langsam stieg die Spannung an. Wir brachen aber nicht deswegen etwas zu früh auf, sondern weil ein Umzug vorbereitet wurde und eine halbe Stunde später die Straße gesperrt worden wäre. Daher war der Kreiskulturraum in Kronach noch zu. Schon bald trafen jedoch Frau Lang, die Kulturreferentin des Landkreises Kronach, deren Ehemann, sowie das Buchhändlerpaar auf, das den Büchertisch aufstellte. Wir warteten, bis die ersten Zuschauer kamen und es galt, Bücher zu signieren. Dadurch versäumten wir den Einführungsvortrag von Thomas Luft, doch um unsere Fans nicht zu enttäuschen, verzichteten wir gerne.

Gerade noch rechtzeitig zum letzten Aufruf wurden wir mit dem Signieren fertig und nahmen unsere Plätze ein. Wir hatten vor etwa zwei Monaten die Uraufführung der 'Wanderhure' in Unterföhring erlebt und waren begeistert gewesen. Diesmal aber war es einfach grandios. Anja Klawun als Marie und die gesamte Truppe waren jetzt so richtig eingespielt und boten Theater vom Feinsten. Unser Dank gilt neben Anja Klawun auch Cécile Bagieu, Pia Kolb, Eva Wittenzellner, Stefan Rihl, Benjamin Hirt, Johannes Schön, Reinhold Behling und Gregor Eckert sowie Georg Karger, der das Schauspiel musikalisch untermalte. Es war ein Erlebnis, das Stück erneut zu sehen.

Die Theaterlusttruppe erntete den verdienten Applaus des Publikums, und als wir schließlich den Kreiskulturraum verließen, geschah dies mit dem Gefühl, dass sich dieser Ausflug nach Kronach mehr als gelohnt hatte.

Der nächste Tag begann mit der Besichtigung der oberen Stadt und endete mit einem Grillabend bei Elmars Cousin. Am Sonntag waren wir gemeinsam mit Anja Klawun, Thomas Luft und den übrigen Darstellern bei der Kulturreferentin des Landkreises Kronach, Frau Gisela Lang, zum Brunch eingeladen. Es war ein weiterer Höhepunkt unserer Fahrt und brachte angenehme Gespräche sowie gut schmeckende blaue Zipfel, die es vor allem Ingeborg angetan haben.

Als wir uns verabschiedeten, wussten wir, dass wir die Theaterlusttruppe auf jeden Fall noch einmal erleben wollen, sei es mit der Wanderhure oder mit einem anderen Stück.

Iny und Elmar Lorentz

Frühjahrsfahrt 2016

Bericht
von Iny und Elmar am 26-04-2016

Wie in den elf vergangenen Jahren fuhren wir auch heuer wieder zum DeLiA-Jahrestreffen. Im Vorfeld trafen noch zwei Lesungswünsche ein und die Anfrage, ob wir nicht einen Abstecher nach Stuttgart einlegen könnten, um bei einem Seminar für angehende SWR-Redakteure die Versuchskaninchen zu spielen.

Nach ein paar Mail-Wechseln stand das Programm und so steuerten wir unser Beerchen am 10.04.2016 nach Stuttgart.

Am Nachmittag trafen wir uns mit Yvonne und Uwe, die wir bereits vor Jahren bei einer Veranstaltung kennen und schätzen gelernt hatten. Es wurde ein sehr angenehmes Gespräch, nicht nur über Bücher.

Montag, den 11.04.2016 ging es am Vormittag zum SWR und dem Interview-Seminar für die Jung-Redakteure. Es war für uns sehr interessant zu vernehmen, welche Fragen sich die sieben jungen Damen und zwei Herren hatten einfallen lassen. Während des Seminars kam auch heraus, dass die Mutter einer der Jung-Redakteurinnen bereits eine Lesung mit uns veranstaltet hatte.

Um 13:00 Uhr war das Seminar zu Ende und wir stiegen in unser Beerchen, um nach Hannover zu fahren. Wir kamen ohne Stau durch und besuchten am nächsten Vormittag das Landesmuseum Hannover. Das Museum ist wunderschön und wir haben bedauert, nicht über genug Zeit zu verfügen, um uns alles ansehen zu können. Wir hätten liebend gerne zwei oder drei Tage darin verbringen können, doch das ließ unser straffer Terminplan nicht zu.

Am Abend fand unsere Lesung im Rahmen des Prähistorischen Salons im Landesmuseum statt. Herr Dr. Veil, der Oberkustos für Archäologie, zeigte uns zunächst einige seiner Prachtstücke, dann besprachen wir mit ihm, Herrn Wähler vom Niedersächsischen Verein für Urgeschichte und dem Archäologen Dr. Fündling den Ablauf der Lesung. Der Prähistorische Salon besteht seit 2011 und wird wissenschaftlich begleitet. Bei uns geschah dies durch Dr. Fündling von der RWTH Aachen. Er brachte den zahlreich erschienen Zuhörern die Zeit, in der 'Die steinerne Schlange' spielt, näher. Für uns war diese Art der Veranstaltung neu, bewies aber, dass sich Literatur und Wissenschaft bei der Präsentation alter Zeiten und Ereignisse ergänzen können. Es hat uns sehr gefallen und wir freuten uns auch, unsere Kollegin Carola Hagemann nach Jahren wiederzusehen. Seit dieser Lesung gibt es übrigen einen neuen Rekord beim Signieren. Eine Dame brachte 26 Iny-Lorentz-Romane mit. Während wir diese signierten, erfuhr sie, dass es bereits 27 im Druck erschienene Romane von uns gibt, und kaufte sich auch den Neuesten, um komplett zu sein.

Am nächsten Morgen stand die Etappe nach Iserlohn auf dem Programm. Wir nützen die Gelegenheit, um uns die Externsteine in Horn-Bad Meinburg anzusehen. Auch wenn es dort keine Funde aus frühgermanischer Zeit gibt, die man irgendwann verwenden könnte, so war das Felsmonument diesen Abstecher wert. Als wir am Nachmittag beim Literaturhotel Franzosenhohl in Iserlohn ankamen, trafen wir als Erstes auf Andrea Reichart, die Veranstalterin der diesjährigen DeLiA-Tage, und auf Lee Bauers, die Schatzmeisterin des Vereins, die von Elmar aufgrund ihrer Energie in Lee Powers umgetauft wurde. Beide hatten noch mit den letzten Vorbereitungen für das Treffen zu tun, trotzdem blieb nach Zeit für einen Kaffee und ein Gespräch.

Am nächsten Tag trafen im Lauf des Tages die meisten DeLiA-Mitglieder ein. Da wir einen großen Teil davon zuletzt bei den DeLiA-Tagen 2015 in Sulzbach gesehen haben, gab es natürlich genug Gesprächsstoff. Am Abend hieß es jedoch, in die Stadtbibliothek Iserlohn zur Eröffnungslesung der diesjährigen DeLiA-Tage zu fahren. Diesmal lasen Regina Gärtner aus ihrem Südsee-Australien-Roman 'Der Glanz von Südseemuscheln', Stefanie Gärtner aus 'Das Sternenboot', und wir aus 'Der rote Himmel'. Alle Lesungen kamen beim Publikum gut an und es gab danach auch etliche Signierwünsche. Iny durfte sogar ihre erste Veröffentlichung signieren, nämlich die Erzählung 'Die steinernen Krieger', die 1982 in der Fantasy-Anthologie 'Ashtaru der Schreckliche' bei Heyne erschienen ist.

Am Donnerstag schwärmten viele DeLiAs in die Umgebung aus, um in Schulen zu lesen. Es ist dem Verein ein starkes Anliegen, die Kinder zum Lesen zu bringen. Lesen fördert die Konzentration und erhöht die soziale Kompetenz, beides ist für den weiteren Lebensweg der Kinder wichtig. Wir blieben im Literaturhotel und unterhielten uns mit einigen Autorinnen, die keine Schullesungen hatten oder von diesen zurückkehrten. Auch dieser Austausch ist uns wichtig, da Autoren im Allgemeinen im stillen Kämmerlein vor sich hinschreiben und bei ihrer Umgebung nicht immer das richtige Verständnis für ihren Beruf erfahren. Außerdem fand eine Diskussionsrunde über die Ziele des Vereins in einer sich wandelnden Medienwelt statt.

Am Abend stand im Stadttheater Iserlohn die Gala mit der Preisverleihung der DeLiA auf dem Programm. Die DeLiA ist mit insgesamt 2.750 Euro datiert und zeichnet die drei von der Jury als beste Liebesromane des Jahres empfundene Romane aus. Der erste Platz ging an Fiona Blum für 'Liebe auf vier Pfoten', der Zweite an Stefanie Gerstenberger für 'Das Sternenboot' und der Dritte an Katrin Burseg für 'Liebe ist ein Haus mit vielen Zimmern'. Die Gala bot auch die Gelegenheit mit Leserinnen und Lesern zu sprechen und neue Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen, die nur zur Gala kommen konnten.

Nachdem die meisten DeLiAs nach der Gala nicht so rasch ins Bett gekommen waren, nützten diese den Samstagvormittag zum Ausschlafen. Der geringe Rest, den der innere Wecker aus den Federn getrieben hatte, darunter auch wir, genoss ein entspanntes Frühstück mit angenehmen Gesprächen.

Nach dem Mittagessen kam Elmars Horror, nämlich die Mitgliederversammlung. Für ihn kommt das gleich nach dem Zahnarzt. Aber er musste tapfer durchhalten. Zur Belohnung gab es am Abend Gegrilltes und ein Hövels. Dazu kamen Gespräche mit Kolleginnen und Leserinnen, die teilweise schon seit Jahren zu den DeLiA-Tagen kommen, um Autorinnen und Autoren kennenzulernen und das eine oder andere Buch signieren zu lassen. Auch das macht DeLiA aus. Man begnügt sich nicht selbst, sondern öffnet sich auch Leserinnen und Lesern, die entweder so zu den Treffen kommen, aber auch Fördermitglieder werden können.

Am Abend wurde es dann noch einmal richtig rockig. Die DeLiAs sangen und tanzten in den Morgen hinein. Da noch eine Lesung vor uns lag, zogen wir uns zu gegebener Zeit zurück, um am Sonntag halbwegs ausgeschlafen nach Freiberg in Sachsen aufzubrechen. Während die eisenharten Sängerinnen und Tänzerinnen noch dem Tag entgegen schliefen, nahmen wir ihm Kreise anderer Frühaufsteher unser Frühstück ein. Nach ein paar letzten Gesprächen hieß es dann, Abschied von Iserlohn zu nehmen. Als wir in unser Beerchen stiegen, blickten wir auf schöne und angenehme Tage im Kreis der DeLiAs zurück.

Als wir losfuhren, streckte uns das Navi die ganz lange rote Zunge heraus. Die Anzeigen führten überall hin, nur nicht dorthin, wo wir hinwollten. Als wir uns angeblich mehrere hundert Meter von unserer Route entfernt mitten im Häusermeer Iserlohns befinden sollten, hielt Elmar an und programmierte das Ziel neu ein. Danach hatte sich das Navi beruhigt und führte uns tatsächlich nach Freiberg in Sachsen.

Wir waren schon ein paar Mal dort gewesen, um unsere Kollegin und Freundin Sabine Ebert zu besuchen, und so war die Stadt für uns nicht fremd. Nach ausreichend Schlaf fuhren wir in die Innenstadt, stellten unser Beerchen in einem Parkhaus ab und gingen zum 'Taschenbuchladen', von dem die Einladung an uns ergangen war. Wie der Zufall es wollte, fiel, als wir eintraten, unser Name. Eine Dame fragte die Buchhändlerin nach einem unserer Romane, den wir unter Mara Volkers geschrieben haben. Im selben Augenblick wurden wir erkannt und es entspann sich ein munteres Gespräch, bei dem wir der Dame weiterhelfen konnten.

Die Lesung selbst fand in der Nikolaikirche statt, die zu einem Veranstaltungsort umgebaut worden ist. Wir kamen früh genug an, um gleich die Bücher der ersten Zuhörer zu signieren. Es blieb auch ein wenig Zeit für kurze Gespräche und so verging die Zeit bis zur Lesung sehr schnell. Wie schon in Hannover lasen wir aus der 'steinernen Schlange'. Nachdem wir den Zuhörern vier Stellen vorgetragen hatten, wurde eine Pause eingelegt, in der sich alle mit Getränken versorgen konnten. Wir signierten wacker weiter, und als die Pause beendet war, antworteten wir auf die Fragen der Zuhörer und gaben einen Einblick in unser Autorenleben.

Es war eine sehr schöne Lesung, doch auch die schönsten Dinge gehen irgendwann einmal zu Ende. Zu vorgerückter Stunde verabschiedeten wir uns von unseren Zuhörern und kehrten ins Hotel zurück. Am nächsten Morgen wurden die Koffer in unser Beerchen geladen und es ging in die Heimat zurück. Allerdings nur für zwei Nächte, denn uns stand eine weitere Fahrt bevor.

Iny und Elmar Lorentz

Die Buchmesse 2016 in Leipzig

Bericht
von Iny und Elmar am 25-03-2016

Bislang hatten wir die Buchmesse in Leipzig ein wenig stiefmütterlich behandelt, denn unser Jahreshöhepunkt ist das Hardcover im Herbst, und das kommt immer kurz vor der Frankfurter Buchmesse heraus.

Zwar erscheint jedes Jahr auch ein Original-Taschenbuch von uns, doch das erschien früher im Mai und das war für Leipzig zu spät. Dies änderte sich erst im letzten Jahr, als 'Das wilde Land' am 01.04. erschien und wir es auf der Buchmesse in Leipzig vorstellen konnten.

Heuer brachte Knaur mit 'Der rote Himmel' den vierten und letzten Band unserer Texas- oder Auswanderer-Reihe heraus und es war für uns eine Ehrensache, dieses Buch unseren Fans vorzustellen und zu signieren. Daher starteten wir am Mittwoch, den 16.03. unser Beerchen und lenkten es nach Norden. Im Gegensatz zu den letzten Fahrten, bei denen wir mehrmals in Riesenstaus geraten waren, kamen wir diesmal ausgezeichnet durch. Wegen der frühen Jahreszeit verzichteten wir auf unseren Wohnwagen und wählten ein strategisch günstig gelegenes Hotel.

Den ersten Abend verbrachten wir mit Lesen und gingen eher früh zu Bett, um Kräfte für die Messe zu sammeln. Am nächsten Morgen ging es dann nach dem Frühstück los. Wenn wir ein Motto für unseren heurigen Messebesuch wählen müssten, wäre 'Begegnungen' die erste Wahl. Wir begegneten in diesen vier Tagen vielen alten Freunden und Bekannten. Von etlichen haben wir auch Fotos gemacht, die in der Galerie der Homepage zu sehen sind.

Es begann mit Claudia Senghaas und Armin Gmeiner vom Gmeiner Verlag, ging mit Burkhard Bierschenk vom Bookspot-Verlag weiter und endete noch lange nicht bei unseren Kolleginnen Nora Berger, Claudia Toman, der Agentin Diana Itterheim und Philipp Borowski. Wir waren aber nicht nur in Leipzig, um alte Freunde zu treffen. Unsere Fans hatten ein Recht darauf, uns am Stand von Droemer-Knaur anzutreffen und so hielten wir uns dort immer wieder längere Zeit auf, um Bücher zu signieren und mit unseren Lesern zu reden.

Natürlich gab es auch Gespräche mit unseren Verlagskollegen wie Nina George, Sebastian Fitzek, Markus Heitz und Tanja Kinkel. Am meisten freute wir uns, Elena Uhlig wiederzusehen, die in der Verfilmung der 'Wanderhure' Mechthild von Arnstein gespielt hat. Auch sie gehört nun zu den Droemer-Knaur-Autoren.

Mit Begegnungen ging es am nächsten Tag weiter. Noch auf dem Weg in die Halle trafen wir auf Wolfgang Brandt vom 'Geisterspiegel'. Wenig später kamen wir am Stand des Traumfänger Verlags vorbei und wechselten ein paar Worte mit Kerstin Gröper und kurz darauf ein paar mit Detlef Knut von der Edition Oberkassel. Nach einem Schwenk zum Stand von Susanne Kaspers 'Literaturschock' wandten wir uns wieder dem Droemer-Knaur Stand zu, um für unsere Leser da zu sein und zu signieren.

Zu unserer großen Freude war an diesem Tag auch Sabine Ebert erschienen, die am Vortag noch in München die Premiere der Verfilmung ihres Romans 'Das Geheimnis der Hebamme' miterlebt hatte. Michael Kobr und Volker Klüpfel waren natürlich auch da und brachten südländisches Urlaubsgefühl mit. Andere Freunde kamen am Droemer-Knaur Stand vorbei, so Carmen Vicari mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern, die bereits im Bauch der Mutter Buchmessen-Feeling mitbekommen hatten.

Am späten Nachmittag verließen wir die Messehallen, um uns umzuziehen und in die Innenstadt von Leipzig zu fahren, wo wir im Festsaal des Alten Rathauses den Zuhörerinnen und –hörern mit 'Der rote Himmel' den vierten und letzten Band unserer Texas-Reihe vorstellen durften. Anschließend lud uns Sabine Ebert in ihre Wohnung ein, wo wir bei Roibuschtee und interessanten Gesprächen noch zwei angenehme Stunden verbrachten.

Der Samstag brachte weitere Begegnungen. So trafen wir Evelyn Barenbrügge, Caren Benedikt, Iris Klockmann, Nadja und Claudia Beinert, Beate Maxian und etliche andere, die unser Gedächtnis im Augenblick nicht preisgeben will. Wir waren auch wieder mehrmals am Droemer-Knaur Stand, um Bücher zu signieren und Autogrammkarten zu verteilen, mussten aber zuletzt der Erschöpfung Zoll zahlen und die Messe eine Stunde vor Schluss verlassen, um uns im Hotel auszuruhen.

Im gleichen Hotel hatte auch Diana Hillebrand ein Zimmer gebucht, die Iny seit gefühlten Ewigkeiten von einer Schreibgruppe her kennt. Wir lernten dort auch die Kinderbuchautorin Susanne Leuders kennen und bildeten mit den beiden eine lebhafte Frühstücksgesellschaft.

Am Sonntag schafften wir es zum ersten Mal nicht, pünktlich zu Messebeginn in den Hallen zu sein, sondern kamen erst eine Viertelstunde später an. Eigentlich hatten wir an dem Tag noch einige Stände aufsuchen wollen, waren aber von den vergangenen Tagen so geschlaucht, dass wir zum Droemer-Knaur Stand krochen und diesen nur zu einem gemeinsamen Mittagessen mit Sabine Ebert verließen. An Arbeit mangelte es uns trotzdem nicht, denn es galt, viele Bücher zu signieren. Neben Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen wie Lena Falkenhausen, Sina Beerwald und Alexander Hartung gab es auch reichlich Gelegenheit, mit Fans zu reden. Alle freuten sich auf 'Der rote Himmel', doch es kam auch immer wieder die Frage nach einer möglichen Fortsetzung der 'steinernen Schlange' und einige wollten auch wissen, ob es weitere Abenteuer unserer Wanderhure Marie geben würde. Auch nach einem möglichen dritten Band mit der Wanderapothekerin Klara wurde gefragt.

Doch was kommt, wird die Zukunft erweisen. Im Herbst wird erst einmal unsere neue Heldin Pandolfina ihre Abenteuer im Apulien Kaiser Friedrichs II. erleben, bevor die Umstände sie dazu zwingen, in das kalte 'Land der Teutonen' zu ziehen, das sie nur aus den Texten des Tacitus kennt.

Für uns ging auf jeden Fall eine schöne, aber auch anstrengende Messe zu Ende. Sehr schön war, dass wir zuletzt noch Sandra Regnier begegnet sind. Bei allen anderen, die wir treffen wollten und nicht getroffen haben, bleibt uns nur die Hoffnung auf die Buchmesse in Frankfurt im Herbst oder auf nächstes Jahr in Leipzig.

Iny und Elmar Lorentz

Die Wanderhure auf der Bühne

Bericht
von Iny und Elmar am 28-02-2016

Premiere in Unterföhring
2014 haben wir die ambitionierte Bühnenfassung der Wanderhure auf der Freilichtbühne der Stiftsruine Bad Hersfeld erleben dürfen und 2015 die begeisternde Aufführung auf Burg Runkelstein bei Bozen.

Schon bald bekamen wir mit, dass 'Die Wanderhure' auch 2016 auf die Bühne kommen würde.

Am 26.02.2016 war es dann so weit. Im großen Saal des Bürgerhauses Unterföhring bei München wurde die Premiere gefeiert. Für uns war es eine sehr angenehme Location, denn wir hatten nur etwa zwanzig Kilometer Anfahrt und mussten weder früh aufbrechen noch Koffer packen. Außerdem passte unser Beerchen in die Tiefgarage des Bürgerhauses. Bei anderen Events hatten wir oft lange nach einem passenden Parkplatz suchen müssen.

Gleich nach unserem Eintreffen hatten wir die Gelegenheit, mit Thomas Luft, den künstlerischen Leiter der Schauspielplattform Theaterlust, ein paar Worte zu wechseln. Anschließend galt es, mehrere Bücher und vor allem Programmhefte und Eintrittskarten zu signieren. Der Zuschauerandrang war erfreulich. Laut Aussage der Chefin des Bürgerhauses war 'Die Wanderhure' das bislang am besten ausgelastete Theaterstück in Unterföhring. Dies freute sowohl Thomas Luft wie auch uns.

Als die Aufführung begann, waren wir doch sehr gespannt, wie sich 'Die Wanderhure' auf der kleinen Bühne von den Adaptionen in den Freilichttheatern unterscheiden würde. Es gelang dem Ensemble von Theaterlust, mit einer geschickten Inszenierung unsere bereits hohen Erwartungen weit zu übertreffen. Anja Klawun, nach Alexandra Neldel, Andrea Cleven und Katharina Gschnell die vierte Schauspielerin, die wir als Marie erleben durften, spielte ausgezeichnet, ebenso ihre Kolleginnen und Kollegen Cécile Bagieu, Pia Kolb, Eva Wittenzeller, Stefan Rihl, Benjamin Hirt, Johannes Schön, Reinhold Behling und Gregor Eckert.

Sie alle, aber auch das ganze Team, das für Bühnenbild, Kostüme und alles andere verantwortlich war, hatte den begeisternden Applaus der Zuschauer am Ende des Stückes wahrlich verdient. Auch wir waren begeistern und freuen uns darauf, Anja Klawun und die Wanderhure auf ihrer Tournee noch einmal erleben zu dürfen.

Insgesamt spielt Theaterlust 'Die Wanderhure' auf dieser Tournee in 29 Städten in Deutschland, Österreich und einmal sogar in der Schweiz.


Der weitere Weg der Wanderhure:

Dienstag, 01.03.2016:
Stadttheater Wels, Kaiser-Josef-Platz 50-51, A-4600 Wels

Samstag, 05.03.2016:
Stadthalle, Am Seebach 2, 61169 Friedberg

Dienstag, 08.03.2016:
Stadttheater, Herzog-Leopold-Str, 17, A-2700 Wiener-Neustadt

Mittwoch, 09.03.2016:
Stadttheater, Homangasse 5, A-8700 Leoben

Donnerstag, 10.03.2016:
Kulturzentrum Oberschützen, Hauptplatz 8, A-7432 Oberschützen

Freitag, 11.03.2016:
Bürgerhaus Unterschleißheim, Rathausplatz 1,
85716 Unterschleißheim

Samstag, 12.03.2016:
Das Wormser Theater, Bahnhofstr. 6, 65747 Worms

Sonntag, 13.03.2016:
Theater der Obergrafschaft, 48456 Schüttdorf

Montag, 14.03.2016:
Theater an der Wilhelmshöhe, Willy-Brandt-Ring 44,
49808 Lingen (Ems)

Dienstag, 15.03.2016:
Stadthalle Rheine, Humboldtplatz 10, 48429 Rheine

Mittwoch, 16.03.2016:
Stadthalle Osterrode, Dörgestr. 28, 37520 Osterrode am Harz

Donnerstag, 17.03.2016:
Theater- und Konzertsaal, Ootmarsumer Weg 14, 48527 Nordhorn

Freitag, 18.03.2016:
Stadttheater Elmshorn, Klostersande 30, 25335 Elmshorn

Samstag, 19.03.2016:
Halephagen-Bühne, Konopkastr. 5, 21614 Buxtehude

Sonntag, 20.03.2016:
Kleines Theater am Markt, Waldstr. 16, 23812 Wahlstedt

Montag, 21.03.2016:
Elbeforum Brunsbüttel, Von-Humboldt-Platz 5, 25541 Brunsbüttel

Mittwoch, 23.03.2016:
TriBühne Norderstedt, Jörg-Peter-Hahn-Platz 1,
22846 Norderstedt

Dienstag, 12.04.2016:
Konzert- und Bühnenhaus, Bury-St.-Edmund-Str, 5,
47623 Kevelaer

Mittwoch, 13.04.2016:
Stadttheater Emmerich, Grollscher Weg, 46446 Emmerich a. Rhein

Donnerstag, 14.04.2016:
Theater Marl, Am Theater 1, 45765 Marl

Freitag, 15.ß4.2016:
Stadttheater Minden, Tonhallenstr. 3, 32423 Minden

Samstag, 16.04.2016:
Stadttheater Herford, Mindener Str. 11, 32049 Herford

Sonntag, 17.04.2016:
Parktheater Bergstraße, Promenadenstraße, 64625 Bensheim

Freitag, 22.04.2016 – Sonntag, 24.04.2016:
Kreiskulturraum, Siechenangerstr. 13, 96317 Kronach

Donnerstag, 28.04.2016:
Kultur- und Kongresshaus, Schlossplatz 9, CH-5000 Aarau

Samstag, 30.04.2016 – Sonntag, 01.05.2016:
Erholungshaus der Bayer AG, Nobelstraße 27, 51373 Leverkusen

Freitag, 06.05.2016:
Kulturzentrum Ritter-Hilprand-Hof, Köglweg 5,
82042 Taufkirchen

Mittwoch, 11.05.2016:
Haus der Kultur, Braunauer Str. 10, 84478 Waldkraiburg


Wir wünschen Theaterlust und ihrer Wanderhure viel Erfolg und allen Zuschauen ebenso viel Freude an diesem Stück


Iny und Elmar Lorentz

Das Literaturfestival in Bamberg

Bericht
von Iny und Elmar am 31-01-2016

In diesem Jahr begann unsere Lesesaison ungewohnt früh. Während wir uns sonst erst im Frühjahr auf den Weg gemacht hatten, brachen wir heuer am 26.01. auf, um nach Bamberg zu fahren.

Dort fand ein Literaturfestival statt, zu dem fast alle Größen der deutschen Literatur eingeladen worden waren. Die Liste der hochkarätigen Namen begann mit Herta Müller, reichte über Martin Walser, Doris Dörrie, Paul Maar, Tanja Kinkel, Konstantin Wecker, Donna Leon, bis zu Kirsten Boie, Zoë Beck und einigen anderen Autoren. Auch wir hatten eine Einladung erhalten und waren sehr gespannt, was uns dort erwarten würde.

Die Anfahrt nach Bamberg wurde zum déjà-vu-Erlebnis unserer letzten Fahrt zur Frankfurter Buchmesse. Wir gerieten erneut in einen Riesenstau und standen erst einmal für anderthalb Stunden. Laut der Radioinformation wurde der Verkehr bei der nächsten Abfahrt abgeleitet und die Ausweichstrecke war bereits vollkommen überlastet. Wir hatten jedoch Riesenglück, denn als wir diese Stelle erreichten, wurde die Autobahn gerade wieder freigegeben und zwar so knapp vor uns, dass sich eine stattliche Anzahl an Autofahrern noch zum Abbiegen eingeordnet hatten.

In der Folge kamen wir gut vorwärts und erreichten schließlich unser Hotel in Bamberg. Hier hatten wir uns mit Werner Kinkel, den Vater von Tanja Kinkel, verabredet, der uns zu einer Besichtigungstour durch Bamberg eingeladen hatte. Nach einem kleinen Mittagsimbiss ging es los. Werner Kinkel fuhr und führte uns zu den interessantesten Stellen der Stadt, Dabei erklärte er uns die Sehenswürdigkeiten und die Geschichte der Stadt besser, als jeder Stadtführer es hätte tun können. Die Tour dauerte gut zweieinhalb Stunden und ließ keine Wünsche offen. Wir bewunderten dabei das Geschick, mit dem Werner Kinkel sein Auto durch die engen Gassen der Stadt lenkte, die Elmar, wie er sagte, höchstens mit einem Smart befahren würde.

An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Werner Kinkel für diese Einführung in seine Heimatstadt.

Wir waren einen Tag eher angereist und hatten daher am Abend die Gelegenheit, Donna Leon live zu erleben. Sie ist eine quicklebendige alte Dame und wurde von Tanja Kinkel ausgezeichnet übersetzt. Donna Leon stellte ihr neues Buch 'Gondola' vor. Garniert wurde ihr Vortrag durch den Sänger Vincenzo Capezzuto und das Ensemble Il Pomo d'Oro, die venezianische Volksweisen spielten und sangen. Es war ein Erlebnis für uns und wir waren sehr froh, dabei gewesen zu sein.

Nach etwas zu wenig Schlaf und einem guten Frühstück schlenderten wir durch die Stadt, suchten dabei die Buchhandlung Hübscher auf, die sich sehr für dieses Literaturfestival engagiert hatte, und kauften ein paar Sachen ein. Am späten Nachmittag wurden wir vom Hotel abgeholt und zur Burg Altenburg in Bamberg gebracht, in deren Rittersaal wir lesen würden. Die Lesung selbst war, wie fast alle Veranstaltungen des Literaturfestivals Bamberg, restlos ausverkauft und die Bestuhlung im Rittersaal noch einmal kräftig verdichtet worden.

Bereits während der Mikrofonprobe begann das Signieren. Eine lange Schlange bildete sich und für eine gewisse Zeit sah es so aus, als könnte die Lesung nicht pünktlich beginnen. Wir schafften es aber gerade noch, rechtzeitig fertig werden. Beim Signieren hatten wir übrigens ein schönes Erlebnis. Eine Frau legt uns 'Die Rose von Asturien' vor und sagte, wie sehr sie sich freut, weil wir diesen Roman über ihre Heimat geschrieben haben. Sie stammt nämlich aus Asturien.

Der offizielle Teil begann mit der Begrüßung durch die Organisatorin Asli Heinzel, die auch gleich ein Gespräch mit uns führte, um die Zuhörer auf die Lesung einzustimmen. Dies war dann dem Beifall zufolge, den wir erhielten, auch gelungen.

Danach ging es ans Lesen. Wir hatten vier Stücke aus der steinernen Schlange ausgewählt und brachten dem Publikum unsere Heldin Gerhild sowie Julius und einige andere Protagonisten nahe. Anschließend kam noch eine Fragerunde, die etwas kürzer als sonst ausfiel, da viele Fragen bereits durch das Gespräch mit Frau Heinzel beantwortet worden waren.

Es war eine sehr schöne Veranstaltung im prachtvollen Rahmen des Rittersaals und hat uns viel Freude gemacht. Herzlichen Dank an Asli Heinzel und allen, die daran mitgewirkt haben. Es war einfach nur schön!


Iny und Elmar Lorentz

Rückblick und Vorausschau

Info
von Iny und Elmar am 11-01-2016

Weihnachten und Neujahr sind vorbei und das Jahr 2016 schon ein paar Tage alt. Diesmal war für uns während der Feiertage weniger Besinnlichkeit als vielmehr Arbeit angesagt.

So erhielten wir Mitte Dezember das Lektorat für 'Der rote Himmel', anschließend kamen die Druckfahnen für 'Die Liebe der Wanderapothekerin' und gleich darauf die Druckfahnen für 'Der rote Himmel'. Jetzt ist alles erledigt und die Romane können termingerecht erscheinen.

Was hat sich 2015 ereignet? Es gab ein Feuerwerk an Veröffentlichungen im Buch- und im eBook-Bereich. Dafür verantwortlich war zum einen die Tatsache, dass wir 2014 und 2015 je einen zusätzlichen Roman geschrieben haben. Der Erste ist bereits als eBook erschienen, der Zweite wird in Kürze in dieser Form zu haben sein. Dazu kamen die Neuauflagen der alten Eric-Maron-Titel 'Die Rebellinnen von Mallorca' (als 'Die Rebellinnen') und 'Die Fürstin' (unter dem gleichen Titel). Außerdem wurden mehrere Kurzgeschichten von uns als eBooks veröffentlicht. Ganz ist dieses Feuerwerk noch nicht erloschen, denn es wird sich noch im ersten Quartal 2016 fortsetzen.

Erschienen sind oder werden noch erscheinen:

Oktober 2015: Die steinerne Schlange (HC)

November 2015: Die Rebellinnen (TB, als Eric-Maron-Titel Die Rebellinnen von Mallorca)

Dezember: Der Sohn der Mätresse (eBook)

Dezember: Die List der Wanderhure (TB)

Drei Kurzgeschichten im eBook, alle im Dezember: Brautjagd, Nennt mich Julius und Die Münze im Becher

Im Januar: Tempel in Flammen (Fantasyroman unter dem Pseudonym Sandra Melli)

Februar: Die Fürstin (TB)

Februar: Die Liebe der Wanderapothekerin (eBook)

April: Der rote Himmel (TB)


Die Romane 'Die Wanderapothekerin', 'Die Liebe der Wanderapothekerin' und 'Der Sohn der Mätresse' werden in absehbarer Zeit im Printformat (TB) Bücher erscheinen. Die Kurzgeschichten gibt es vorerst nur als eBooks zu lesen.

Nach 'Der rote Himmel' wird es ein halbes Jahr dauern, bis das Hardcover im Herbst erscheint.


Soweit zu den Veröffentlichungen.


2015 haben wir die Buchmessen in Leipzig und Frankfurt besucht, waren beim DeLiA-Jahrestreffen in Sulzbach und haben einige Lesereisen unternommen. Dazu kamen mehrere Recherchereisen. Eine führte uns nach Polen, bei der uns unsere polnische Freundin Urszula zu etlichen Stellen geführt hat, die für den Herbstroman 2017 wichtig waren. Dazu kamen eine Reise, die uns nach Schottland und Irland geführt hat, und eine Weitere, auf der wir die Weite der Südsee mit ihren Inseln kennengelernt haben. Auf all diesen Reisen haben wir eine Vielzahl an Eindrücken gewonnen und etliches an Material für künftige Romane besorgt.

Auch für 2016 sind mehrere Reisen geplant. Eine davon wird uns nach Island führen. Auch dieser Roman verfestigt sich in unseren Gedanken immer mehr.

Es sind auch heuer mehrere Lesereisen geplant. Den Anfang wird Bamberg machen, dann folgen Hannover, Freiberg in Sachsen und Flöha.

Bezüglich der Homepage werden wir ein paar zusätzliche Informationen einfügen. So wünschen sich viele unserer Leserinnen und Leser eine Auflistung der einzelnen Reihen oder jener Bücher, die zusammengehören, wie die Wanderhuren-Reihe, die Trettin-Trilogie, die Texasbände und nun auch die die beiden Romane um unsere Wanderapothekerin Klara. Wir überlegen noch, wie das Ganze so gestaltet werden kann, dass es unserem Webmaster nicht zu viel Arbeit aufhalst. Nicht, dass er schreiend davon läuft! Wir brauchen ihn noch länger.

Trotzdem bringen wir hier eine Auflistung der zusammengehörenden Bände:

Iny Lorentz:

Die Wanderhuren-Reihe in chronologischer Folge:

Die Wanderhure
Die Kastellanin
Das Vermächtnis der Wanderhure
Die List der Wanderhure
Die Tochter der Wanderhure
Töchter der Sünde

Die Rache der Wanderhure gehört nicht zur Reihe, sondern wurde nach dem Drehbuch zum gleichnamigen Film geschrieben.

Die Trettin-Trilogie:

Dezembersturm
Aprilgewitter
Juliregen


Die Texas-Reihe:

Das goldene Ufer
Der weiße Stern
Das wilde Land
Der rote Himmel


Die beiden Bände um die Wanderapothekerin:

Die Wanderapothekerin
Die Liebe der Wanderapothekerin


Nicola Marni:
Die Torsten-Renk-Reihe:

Die Tallinn-Verschwörung
Die geheime Waffe (als TB: Das Projektil)
Todesfahrt
Methan


Sandra Melli:

Stern der Göttin
Stolz der Kriegerin
Fluch des Magiers
Die List der Katzenfrau
Tempel in Flammen


Damit wünschen wir all unseren Freunden und Lesern ein glückliches neues Jahr und viel Spaß mit unseren Büchern.


Iny und Elmar Lorentz