Die Lesereise nach Riesa und Meiningen

Bericht
von Iny und Elmar am 18-05-2019

Lesereisen zu weiter entfernten Orten sind für uns mit einer anstrengenden Fahrt verbunden, und für den Veranstalter mit höheren Kosten.

Daher versuchen wir, wenn irgendwie möglich, bei einer solchen Lesung noch eine Zweite einzuplanen, die halbwegs auf der entsprechenden Route liegt. Damit ersparen wir uns eine Reise und den jeweiligen Veranstalter einiges an Reisekosten.

Diesmal hatten wir Lesungen in Riesa und in Meiningen vereinbart und fuhren erwartungsfroh los. Zu unserer Erleichterung kamen wir ohne Stau und sonstige Hindernisse in Riesa an und checkten im Hotel ein. Noch schien die Sonne, die Temperaturen allerdings waren eher schattig. Das waren sie auch am nächsten Tag, als wir durch Riesa streiften und sowohl die Stadtbibliothek als auch die Buchhandlung aufsuchten, die vor Ort Bücher verkaufen würde.

Eigentlich hatte die Lesung im Klosterhof Riesa stattfinden sollen. Temperaturen im einstelligen Bereich brachten es aber mit sich, dass die Veranstaltung in den Klostersaal verlegt wurde. Es ist ein sehr schönes Gebäude und mit seinen wuchtigen Mauern und mächtigen Balken wie geschaffen für die Lesung aus einem historischen Roman. Das Publikumsinteresse war für uns erfreulich und wir legten auch kräftig los. Es ging um 'Licht in den Wolken', unseren neuesten Roman, der zwischen 1863 und 1870 spielt.

Neben einigen anderen Szenen, die teils abenteuerlich, teils tragisch und einmal auch amüsant waren, kam dabei auch die berühmte 'Ratte in der Faust' zu ihrem Recht. Es war eine sehr schöne Lesung, die uns viel Freude gemacht hat, eine Freude, von der wir hoffen, dass unsere Zuhörer sie mit uns teilen konnten.

Am nächsten Tag wollten wir uns weiter in Riesa umsehen. Allerdings regnete es und es war auch nicht wärmer geworden, so dass unsere Runde kürzer wurde als geplant. Elmar nahm schließlich seinen Laptop zur Hand und entfloh dem Schmuddelwetter geistig in sonnigere Gefilde. Tags darauf verließen wir Riesa und steuerten unser Beerchen nach Meiningen. Es wurde auch diesmal eine angenehme Fahrt. Unsere Unterkunft lag in einem denkmalgeschützten 'Kavaliershaus' aus dem Barock und war ebenso angenehm wie das Zimmer in Riesa. Elmar sah sich nach der Ankunft ein wenig im Stadtzentrum um und animierte Iny später, gemeinsam mit ihm spazieren zu gehen. Die Sonne hatte sich nämlich wieder eingefunden, wenn auch nur als Licht- und nicht als Wärmequelle.

Uns gefiel, was wir von der Stadt sahen, und wir verspürten den Wunsch, einmal einen Roman zu schreiben, der hier spielen könnte. Wir waren allerdings nicht gekommen, um Romanideen zu entwickeln, sondern um vor Publikum zu lesen. Wir suchten daher die Stadtbibliothek auf, um uns vorzustellen, und lernten dann bei der Anfahrt zum Veranstaltungsort ein weiteres Mal unser Navi lieben. Abgesehen davon, dass es meistens 'offroad' anzeigte, also keine Ahnung hatte, wo wir uns befanden, kannte es einige der Straßen nicht, auf denen wir gefahren sind, und forderte uns verzweifelt auf, zu wenden.

Dank eines Stadtplans, den uns die Damen von der Stadtbücherei gegeben haben, erreichten wir das Volkshaus in Meiningen dann aber doch. Der Zuschauerzuspruch übertraf sogar den von Riesa, und es wurde wie dort eine sehr schöne Lesung. Allerdings lasen wir genau wie in Riesa nicht nur aus unserem Roman, sondern beantworteten auch Fragen und gaben Ausblicke auf die nächsten Romane, die von uns erscheinen werden, wie auch über 'Die Wanderschriftsteller', ein Buch, das bei Holiday verlegt wird und in dem wir von unseren Recherchereisen berichten.

Zu später Stunde endete die Lesung und wir kehrten zum Hotel zurück. Als wir am nächsten Vormittag in Richtung Heimat aufbrachen, meinte Iny, dass so schöne Lesungen wie in Riesa und Meiningen die Anstrengungen wert sind, die sie uns kosten. Allerdings ist uns beiden klar, dass wir eine so große Zahl an Lesungen wie 2019 kein zweites Mal mehr machen können. Daher werden wir für 2020 nur eine kleine Zahl an Lesungen vereinbaren. Drei Anfragen haben wir bereits. Wer uns also 2020 bei sich sehen will, sollte sich beeilen. Wer es nicht tut, den können wir dann nur auf 2021 verweisen.


Iny und Elmar Lorentz

Der Mai ist da

Vorankündigung
von Iny und Elmar am 05-05-2019

Ratzfatz ist das erste Drittel des Jahres auch schon vorbei. Die Buchmesse in Leipzig und die Recherchereise nach Jordanien mit vielen Informationen und Eindrücken liegen hinter uns und unsere Gedanken gelten bereits den beiden Reisen, die wir im Mai antreten werden.

Bei jeder dieser Reisen werden zwei Lesungen stattfinden. Es beginnt am 10.05. in Riesa und geht am 13.05. in Meiningen weiter. Am 22.05. lesen wir in Heiligenhafen und am 27.05. in Eilenburg. Wir freuen uns darauf, auch wenn es heuer im Grunde für uns zu viele Lesungen sein werden.

So sind wir am:

10.05.2019 in Riesa
13.05.2019 in Meiningen
22.05.2019 in Heiligenhafen
27.05.2019 in Eilenburg
14.06.2019 in Poing
25.06.2019 in Schenklengsfeld
27.06.2019 in Bebra
06.09.2019 in Selb - Premiere der Tochter der Wanderhure im Rahmen des Festival Mediaval
07.09.2019 in Selb im Rahmen des Festival Mediaval
26.09.2019 in Ilmenau
03.10.2019 in Arnoldstein (Kärnten) - Premiere des Fluchs der Rose
22.11.2019 in Heidenheim an der Brenz
23.11.2019 in Weinstadt

Dazu kommen im Herbst noch weitere Lesungen in München, Ulm und Landshut, evtl. auch in Neubrandenburg und Berlin, deren genauen Termine wir noch nicht vorliegen haben.

Es kamen auch schon die ersten Anfragen für 2020 und es gibt auch schon einen Vertrag für eine Lesung in Cottbus.

So viele Lesungen wie heuer wird es nächstes Jahr nicht geben, da wir uns 2020 wieder stärker dem Schreiben unserer Romane widmen wollen.


Was gibt es sonst noch zu berichten?

Zur Buchmesse 2019 in Frankfurt wird der Roman 'Der Fluch der Rose' erscheinen, der um die Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert handelt. Die Schauplätze des Romans erstrecken sich von Nürnberg bis Venedig, wobei der größte Teil im damals zum Fürstbistum Bamberg zählenden Arnoldstein im heutigen Kärnten stattfindet. Eine gewisse Rolle spielen auch die Fugger und zwar sowohl die Fugger von der Lilie wie auch die vom Reh.

www.droemer-knaur.de/buch/9646305/der-fluch-der-rose 


'Der Fluch der Rose' ist aber nicht das einzige Buch, dass auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt wird. In einem gewissen Bezug zur 'Wanderhure' und der 'Wanderapothekerin' erscheint bei Holiday 'Die Wanderschriftsteller'. Es ist kein Roman, sondern behandelt unsere Recherchereisen auf der Suche nach Ideen, Schauplätzen und unseren Protagonisten. Wer erfahren will, wie wir unserer Wanderhure Marie nachgespürt haben, kann dies in jenem Buch erfahren.

Die Wanderschriftsteller : Auf den Spuren unserer historischen Romane 

Am 07.06.2019 sind wir in Trebgast bei der Premierenaufführung der Wanderhure auf der dortigen Naturbühne. Für Elmar ist dies mit einem besonderen Reiz verbunden, denn seine Wurzeln gründen nur wenig weiter im Norden zwischen Stadtsteinach und Kronach.

www.naturbuehne-trebgast.de/die-wanderhure.html 

Was kann man sonst noch berichten? Am 06.09. und 07.09. lesen wir im Rahmen des Festival Mediaval in Selb. Wir sind sehr gespannt darauf und es wird sicher eine tolle Sache sein.

www.festival-mediaval.com/literaturzelt 


Wie man sieht, sind wir 2019 sehr oft unterwegs, zumal noch eine weitere Recherchereise hinzukommt. Es wird daher doch ein bisschen viel. Wir hoffen trotzdem, dass wir es gut durchstehen. Für 2020 muss die Bremse jedoch eher gezogen werden. Irgendwann müssen wir ja auch noch zum schreiben kommen.

In diesem Sinne

Iny und Elmar Lorentz

Die Buchmesse Leipzig 2019

Bericht
von Iny und Elmar am 29-03-2019

Die Buchmesse in Leipzig ist nun bereits Vergangenheit. Zum dritten Mal hintereinander besaßen wir auch heuer unseren eigenen Iny Lorentz Autorenstand.

Nachdem wir die ersten beiden Male unsere Plätze mehr in der Mitte der Halle 3 im E-Gang hatten, wurden wir heuer direkt neben dem großen Stand von Droemer-Knaur plaziert. Das brachte zwei Vorteile mit sich. Zum einen arbeiteten wir in unserer Logistik eng mit Droemer-Knaur zusammen und hatten daher kürzere Wege als bei den bei den ersten Malen. Zum Zweiten konnten diejenigen, die am Droemer-Knaur Stand unsere Romane kauften, gleich zu uns zum signieren weitergeleitet werden, und das waren nicht wenige.

Doch beginnen wir der Reihe nach. Die Buchmesse 2019 in Leipzig beschäftigte unser Team und uns bereits im letzten Drittel des Jahres 2018. Gabi und Manfred, unsere Frankfurter Freunde fertigten massenhaft Lesezeichen und Schlüsselanhänger mit Iny-Lorentz-Symbolen an und sorgten auch für einige andere Dinge, die sich auf der Messe als praktisch erwiesen. In Passau saß der Grafiker Gabriel Nemeth über unserem Messeplakat, und wir versuchten, alles so zu koordinieren, dass wir die Messe mit Erfolg hinter uns bringen konnten. Außerdem signierten wir hunderte von Autogrammkarten vor, und zwar sowohl die normalen mit unserem Foto, wie auch die Karten mit dem Messeplakat.

Ohne Gabi und Manfred und Gabriel sowie unserem Webmaster Hannes und dessen Frau Petra, die uns als Standhelfer unterstützten, hätten wir es nicht geschafft. Und auch nicht ohne unseren Marcel, der sich auch heuer wieder als Fels in der Brandung erwies und dafür sorgte, dass der Buchnachschub aus dem Lager nicht nachließ. Auch wachte er mit Argusaugen darauf, dass wir bei dem viertägigen Signiermarathon auf der Messe weder Durst noch Hunger leiden mussten.

Es begann am Mittwoch, dem 20.03.2019 zu nachtschlafender Zeit, als uns der Wecker blökend aus den Federn riss. Es galt rasch zu handeln, da sich die A99, sprich die Umfahrung von München, zu Stoßzeiten in einen einzigen, riesigen Parkplatz verwandelt. Wir kamen auch gut los, schafften es auch ohne Probleme bis zu Petra und Hannes und luden diese ein. Die Weiterfahrt war Zucker, wenigstens bis kurz vor Leipzig. Dann aber verloren wir auf den letzten 25 km über fünfzig Minuten durch einen Gewaltstau. Trotzdem erreichten wir unser Hotel noch früh genug, um nach dem Einchecken in die Messehallen zu gehen und den ersten Termin einzuhalten, den Iny vereinbart hatte.

Als wir unseren Stand erreichten, war Marcel bereits beim Einräumen der Bücher. Wir hatten einiges an Flyern, Autogrammkarten, Schlüsselanhänger usw. mitgeschleppt, die auch gleich in den Schränken verstaut wurden. Einige Droemer-Knaur Mitarbeiter ließen es sich nicht nehmen, zu uns herüber zu kommen und uns zu begrüßen. Es wurden einige Informationen ausgetauscht. Danach suchten wir noch ein paar andere Stände auf, führten Gespräche, und kehrten anschließend in unser Hotel zurück, wo auch schon das Abendessen auf uns wartete.

Am nächsten Morgen begann die Buchmesse. Wir waren frühzeitig am Stand, um letzte Vorbereitungen zu treffen. Die Ständer mit den Autogrammkarten usw. wurden aufgestellt, eine Schale mit Schlüsselanhängern gefüllt, sowie Tisch und Stühle zurecht gerückt. Zuerst kamen jene, die aus dem Internet wussten, wo wir diesmal zu finden waren. Wie bereits im letzten Jahr war Katja Etzold von 'Katjas Bücher und Rezepte' die erste Besucherin. Wir kennen sie schon seit vielen Jahren und freuen uns jedes Mal auf das Wiedersehen. Unsere Kolleginnen Doris Strobel und Tanja Kinkel besuchten uns, ebenso Lee Bauers, Micaela Jary, Hilke Sellnick und eine ganze Reihe anderer Autorinnen, an deren Namen zu erinnern sich unsere noch von den Nachwehen der Messe erschöpften Gehirne weigern.

Natürlich kamen auch die Leserinnen und Leser zu uns an den Stand. Nicht wenige von ihnen hatten bereits im letzten Jahr 'Tage des Sturms' gekauft und wollten nun mit 'Licht in den Wolken' auch die Fortsetzung erwerben. Zu den Reihen jener, die bei uns am Stand die Bücher kauften, kamen jene hinzu, die ihre Bücher bei der 'großen Konkurrenz', wie Elmar ein wenig spöttelte, erworben haben. Zu unserer großen Freude hatten viele auch alte Romane dabei, die wir ebenfalls gerne signierten. Alle, ob sie nun bei uns oder Droemer-Knaur gekauft oder alte Bücher dabei hatten, erhielten eine Signatur und den vollen Satz an Flyern, Autogrammkarten, Lesezeichen, Schlüsselanhängern, und je eine 'Handgebügelte' Tasche, wie Hannes sie anpries. Wir hatten nämlich auch heuer wieder eine Baumwolltasche mit einem Foto von uns und dem Cover des aktuellen Romans anfertigen lassen. Nicht wenige unserer Besucher erklärten, sie würden sowohl diese wie auch die letztjährige Tasche als liebgewordenes Souvenir aufbewahren und sich darauf freuen, im nächsten Jahr den vollständigen Dreiersatz zu besitzen.

Nicht so glatt wie mit dem Signieren ging es zunächst mit den mobilen Kassen. Die Messebuchhandlung hatte vorgesehen, dass uns die mobilen Kassen am Droemer-Knaur-Stand mit betreuen sollten. Die entsprechenden Leute mussten jedoch stets beim Droemer-Knaur-Stand gesucht werden und das sorgte für unliebsame Verzögerungen. Außerdem war abzusehen, dass, wenn die Granaten des Droemer-Knaur Verlags wie Sebastian Fitzek, Markus Heitz u.s. ihre Signierstunden machten, an unserem Stand ein Buchverkauf völlig undenkbar sein würde.

Hier aber griffen die entsprechenden Leute bei Droemer-Knaur rasch ein und so erhielten wir am zweiten Tag mit Olga unsere eigene mobile Kasse. Olga hatte schon etwas von uns gelesen und entpuppte sich rasch als ein wertvolles Mitglied unseres Teams.

Hatten wir am ersten Tag bereits einen guten Zuspruch an interessierten Leserinnen und Lesern, so steigerte sich dies am Freitag noch einmal erheblich. Unsere Nähe zum Droemer-Knaur-Stand machte es den Leuten, die dort kauften, leicht, zu uns kommen und die Bücher signieren zu lassen. Zum Glück hatten wir von den Lesezeichen angefangen über Autogrammkarten, Flyern und Schlüsselanhängern bis zu unseren berühmten 'handgebügelten' Taschen für ausreichend Vorrat gesorgt.

Wir hatten schon gedacht, der Freitag wäre ein sehr erfolgreicher, weil signierreicher Tag gewesen, doch wurde er vom Samstag noch einmal getoppt. Wir hatten allerdings auch ein Superteam, von unserer Verkaufskanone Petra angefangen über unseren Taschenhandbügler Hannes. Manfred sortierte mit stoischer Ruhe Flyer, Klappkarte, zwei verschiedene Autogrammkarten und Lesezeichen, so dass Elmar sie nur noch abgreifen musste. Gabi reichte Petra die geschnittenen Brote, äh unsere Romane, die sich so gut verkauften, füllte Autogrammkarten und dergleichen mehr auf, während Marcel immer wieder Nachschub an Büchern und Taschen besorgte und mit strengem Blick darauf achtete, dass wir immer etwas zu trinken hatten und auch mehr als ein paar Schokoriegel zu uns nahmen. Dazu kam Olga, die sich innerhalb kürzester Zeit eingearbeitet hatte und nicht nur kassierte, sondern auch Bücher an Interessenten reichte und ebenfalls für Umsatz sorgte.

Wir signierten und füllten die Bücher und die Mitgebsel in die Taschen. Außerdem hatten wir am Samstag einen Auftritt bei Buch Aktuell und stellten dort 'Licht in den Wolken' vor, mit dem Ergebnis, dass wir anschließend fast Fitzek-mäßig signieren durften. Am Abend fand noch eine Lesung im alten Rathaus von Leipzig statt, die gut besucht war und sehr angenehm verlief.

Als dann der Sonntag anbrach und wir unseren Stand erreichten, steckte uns die Buchmesse bereits ziemlich in den Knochen. Wir rafften jedoch alles zusammen, was wir noch an Kraft hatten, und signierten fröhlich weiter. Dieses 'fröhlich' ist wörtlich gemeint, denn wir waren wahrscheinlich der vergnüglichste Stand auf der gesamten Messe. Hannes's lustige Sprüche, Manfreds trockener Witz und Elmars Kommentare rissen Iny schließlich zu dem Ausspruch hin, sie wäre von lauter Verrückten umgeben und sie deren Chefin.

Auf jeden Fall war es eine schöne und erfolgreiche Messe. Wir haben viele Bücher verkauft, noch viel mehr signiert, schöne Cosplayer bewundert und ein paar auch fotografiert und gefragt, ob wir sie bei Facebook und auf der Homepage bringen dürfen. Natürlich war viel zu tun und wir haben einiges an Kosten zu tragen. Trotzdem wird es auch im Jahr 2020 einen Autorenstand Iny Lorentz auf der Leipziger Buchmesse geben. Immerhin kommt der dritte Band der Berlin-Trilogie heraus und es haben schon viele gesagt, dass sie auch diesen bei uns kaufen und signieren lassen werden. Und natürlich wollen sie zur Vervollständigung ihrer Sammlung die 'handgebügelte' Tasche des Jahres 2020 haben. Diesen Gefallen erfüllen wir ihnen gerne.

Was ist sonst noch zu sagen? Nach dem großen Abschied von der Messe, von Marcel sowie unseren Frankfurtern Gabi und Manfred, verließen wir Leipzig und legten einen kurzen Zwischenaufenthalt bei Elmars Verwandten in Kronach ein. Es gab wie immer die besten Bratwürste der Welt! Während wir dort waren, zog ein Wintersturm mit Graupelschauer über das Land. Als wir aufbrachen, war er bereits weitergezogen. Allerdings holten wir ihn kurz vor Nürnberg ein und gerieten in einen Stau, da die Autos bei der matschigen und teilweise sogar eisigen Fahrbahn sehr vorsichtig fahren mussten. Der Fahrer vor uns hatte anscheinend schon Sommerreifen aufgezogen, denn sein Kleinwagen wackelte beim Anfahren jedesmal mit dem Hintern wie eine Wanderhure, die ihre Kundschaft anlocken will. Zum Glück hatte es keinen Unfall gegeben und die Straße war nach wenigen Kilometern wieder frei. Wir brachten Petra und Hannes nach Hause, tranken bei ihnen eine Tasse Tee, und steuerten dann heimwärts. Als Elmar kurz nach 20:00 Uhr unser braves Beerchen in seinem Stall verstaute, war die Buchmesse Leipzig 2019 auch für uns Vergangenheit.

Iny und Elmar Lorentz

Die Premiere von 'Licht in den Wolken'

Bericht
von Iny und Elmar am 17-03-2019

Die Premierenlesung von 'Licht in den Wolken' in Kirchheim bei München stand an und damit war die Zeit gekommen, in der auch wir unseren Winterschlaf beenden mussten.

Die Tage vorher waren noch ein wenig hektisch, doch schließlich konnten wir Buch und Autogrammkarten einpacken und nach Kirchheim fahren.

Das Wetter spielte nicht mit, denn es war stürmisch, es regnete und es war mit Verlaub gesagt saukalt und ungemütlich. Einen echten Iny-Lorentz-Fan kann jedoch auch das nicht davon abhalten, unsere Lesung zu besuchen. Es trotzten daher einige Leser Sturm und Regen, um uns zu hören. Ein Paar hatte sogar den Weg von Landshut hierher nicht gescheut.

Besonders gefreut hat uns, dass unsere Lektorin Michaela gekommen war, um als Patin unseren neuen Roman mit aus der Taufe zu heben. 'Licht in den Wolken' ist der zweite Teil einer Trilogie, die von 1847 (Beginn 'Tage des Sturms') über 1863 (Beginn 'Licht in den Wolken') bis 1898 (Beginn Band drei) drei Generationen einer Familie umspannt.

Für uns war die Lesung in Kirchheim bei München sehr angenehm, da die Anfahrt erfreulich kurz war. Auch kannten wir Frau Herfurtner, die Leiterin der Bücherei, bereits. Wir hatten vor Jahren dort schon einmal, damals noch am alten Standplatz der Bücherei, und im letzten November anlässlich des bundesdeutschen Vorlesetages gelesen.

Wir haben unsere Heldin Rieke, ihre Freundin Gunda sowie deren Bruder Theo vorgestellt, und natürlich auch Resa, die Heldin aus 'Tage des Sturms', die in diesem Band die Mutter von Gunda und Theo ist. Es war eine sehr schöne Lesung und wir glauben, sie hat unseren Zuhörerinnen und Zuhörern Spaß gemacht.

Nach einer kurzen Pause zur Stärkung – Elmar bekam sogar ein kleines Glas Rotweinschorle – ging es sozusagen in die Verlängerung. Wie auch sonst beantworteten wir die Fragen unserer Zuhörer. Das Interesse war sehr groß und wir hatten einiges zu erzählen. So wollte man auch wissen, auf welche Romane unserer Leserinnen und Leser sich freuen können und gab sich dabei nicht allein mit dem Jahr 2019 zufrieden. Heuer kommen mit 'Die Tochter der Wanderapothekerin' und 'Der Fluch der Rose' zwei Neuerscheinungen, und mit 'Die Widerspenstige' das Taschenbuch zu dem im Herbst 2017 erschienenen Hardcover heraus. Es machte sich fast ein wenig Enttäuschung breit, als wir berichteten, dass es 2020 nur zwei neue Iny-Lorentz-Romane geben würde. Dafür aber kam die Nachricht von einem weiteren Abenteuer unserer Wanderhure Marie im Jahr 2021 sehr positiv an.

Es war eine sehr schöne Lesung, die uns viel Spaß gemacht hat. Auf eine solche Art und Weise trotzen auch wir Sturm und Regen gerne.

Nun aber richten sich unsere Gedanken auf die Buchmesse in Leipzig. Dort wird es einmal auf der Messe und einmal im alten Rathaus mit Rieke, Gunda, Theo und Resa weitergehen.

Iny und Elmar Lorentz

März 2019

Vorankündigung
von Iny und Elmar am 09-03-2019

Irgendwie ist es verwunderlich, wie schnell die Zeit vergangen ist. Die ersten beiden Monate des Jahres haben sich bereits verabschiedet und wir schreiben März.

Wir werden zwar nicht wie der Bauer in dem Lied die Rösslein einspannen, dafür aber unser Beerchen beladen. Zuerst geht es nach Kirchheim bei München zur Premierenlesung von 'Licht in den Wolken'. Es ist für uns kein weiter Weg und wir freuen uns darauf, unseren Leserinnen und Lesern unseren neuesten Roman vorstellen zu können.

Termin 14.03.2019

Ort: Gemeindebücherei Kirchheim
Schlehenring 12
85551 Kirchheim bei München

Beginn: 19:30 h
Eintritt: 8,- Euro
Veranstalter: Gemeindebücherei Kirchheim


Danach steht der erste Höhepunkt des Jahres an, nämlich die Buchmesse in Leipzig. Ihr findet uns in Halle 3, Stand B300 direkt neben dem Stand von Droemer-Knaur. In den letzten beiden Jahren waren wir stets ein Stück davon entfernt. Nun werden wir sehen, wie es uns in der direkten Nachbarschaft ergeht.

In Leipzig lesen wir am 23.03.2019 um 20:00 Uhr im alten Rathaus am Markt 1 aus 'Licht in den Wolken'.

Termin: 23.03.2019

Ort: Altes Rathaus
Markt 1
04109 Leipzig

Beginn: 20:00 h

Veranstalter: Verlagsgruppe Droemer-Knaur


Derzeit arbeiten wir etwas außerhalb unserer gewohnten Schiene. Noch können wir nichts verlauten lassen, doch wenn die Sache klappt, wird es eine großartige Sache. Drückt uns die Daumen!


Bald stehen auch wieder Recherchereisen an. So hart wie letztes Jahr werden sie heuer hoffentlich nicht werden. Wir hoffen aber trotzdem, dass sie uns all die Informationen bringen, die wir von ihnen erwarten.


Lesungsanfragen sind so viele eingetroffen, dass wir bereits mehrmals für 2019 absagen mussten und gebeten haben, sich für 2020 erneut zu melden. Wir machen in jedem Jahr nur eine gewisse Anzahl und sind für 2019 eigentlich bereits über unser Limit hinaus gegangen.

Lesungen gibt es an folgenden Orten.

März:

Kirchheim (Premierenlesung von 'Licht in den Wolken')

Leipzig (bei der Leipziger Buchmesse.


Mai:

Riesa

Meiningen

Eilenburg


Juni:

Schenklengsfeld

Bebra ?


September:

Selb (im Rahmen des Festivals Mediaval)

Ilmenau


Oktober:

Arnoldstein in Kärnten (Premierenlesung von 'Fluch der Rose')

Zella-Mehlis


November:

Heidenheim an der Brenz

Weinstadt bei Stuttgart


Eine oder zwei Lesungen können noch hinzukommen. Hier wird noch verhandelt. Neue Anfragen hingegen müssen auf 2020 vertröstet werden.


Mittlerweile ist 'Licht in den Wolken' erschienen und konnte bereits einen guten Platz auf der Spiegel-Taschenbuch-Bestsellerliste erringen. Seit im Jahr 2004 die Hardcover-Ausgabe der 'Wanderhure' auf einen, wenn auch hinteren Rang auf der Spiegel-Bestsellerliste gekommen ist, ist dies die 50te Buchausgabe eines unserer Romane, die es auf die Bestsellerlisten geschafft hat. Zudem hatten wir seit 2004 jedes Jahr mindestens ein Buch auf der Liste, so dass wir jetzt das sechzehnte Jahr hintereinander feiern können. Ohne unsere treue Leserschaft hätten wir das niemals erreicht. Dafür danken wir und versprechen, auch weiterhin spannende und emotionale Romane zu schreiben.

Iny und Elmar Lorentz

Die Buchmesse in Leipzig

Vorankündigung
von Iny und Elmar am 13-02-2019

Wie in den beiden letzten Jahren sind wir auch heuer wieder mit einem eigenen Stand auf der Buchmesse in Leipzig vertreten.

Diesmal befinden wir uns direkt neben dem Droemer-Knaur Stand und sind daher nicht zu übersehen.

Halle 3, Stand B300!

Wer mag, kann dort unsere Romane kaufen und signieren lassen. Dazu gibt es auch diesmal wieder eine von unserem Webmaster und Standhelfer Hannes 'handgebügelte' Baumwolltasche. Heuer zeigt diese das Titelbild des neuen Iny-Lorentz-Romans 'Licht in den Wolken'. Dabei handelt es sich um den mittleren Band unserer neuen Trilogie aus dem 19. Jahrhundert. Der erste Band erschien zur letztjährigen Leipziger Buchmesse unter dem Titel 'Tage des Sturms'. Damals gab es eine Tasche mit dem Cover dieses Romans. Da die Aktion so erfolgreich war, wiederholen wir sie auch für 'Licht in den Wolken'.

Obwohl wir in Leipzig die meiste Zeit am Stand sein werden, gibt es doch ein paar Termine für uns.

DONNERSTAG, 21.03.2019
16:00 Uhr - 16:30 Uhr
Rotundengespräch am Droemer-Knaur Stand, Halle 3, B210.
Anschließend Signieren am Iny Lorentz Autorenstand,
Halle 3, B300

FREITAG, 22.03.2019
Hier sind wir nach 17:00 bei einer internen Veranstaltung.

SAMSTAG, 23.03.2019
11:30 Uhr - 12:00 Uhr
Moderiertes Gespräch im Forum Literatur, buch aktuell
Halle 3, E401.
Anschließend Signieren am Iny Lorentz Autorenstand,
Halle 3, B300

SAMSTAG, 23.03.2019
20:00 Uhr
Lesung und Gespräch im Alten Rathaus, Markt 2, 04109 Leipzig



Premierenlesung in Kirchheim bei München:


Premierenlesung in Kirchheim bei München aus 'Licht in den Wolken'

Termin: 14.03.2019
Ort: Gemeindebücherei Kirchheim
85551 Kirchheim bei München
Schlehenring 12
Beginn: 19:30 h
Eintritt: 8,- Euro
Veranstalter: Gemeindebücherei Kirchheim


'Licht in den Wolken' ist der zweite Band unserer zweiten Berlin-Trilogie. Während es im ersten Band mit dem Titel 'Tage des Sturms' um Resa Frohnerts Schicksal in den Jahren 1847 - 1850 ging, steht diesmal die nächste Generation im Vordergrund. Der Roman spielt in den Jahren 1863 - 1870. Bei beiden Romanen haben wir unsere Heldinnen in eine äußerst bewegte Zeit eingebettet, die auf diese Weise unseren Leserinnen und Lesern in Erinnerung gebracht werden soll.

www.droemer-knaur.de/buch/9620482/licht-in-den-wolken 

www.droemer-knaur.de/buch/9557633/tage-des-sturms 


Mittlerweile haben wir die ersten Titelbildvorschläge für das Hardcover im Herbst erhalten. Wenn es gelingt, dieses Cover so umzusetzen, wie wir es am Bildschirm gesehen haben, wird es einfach nur grandios! Sobald es feststeht, werden wir es natürlich zeigen.


Da wir gerade bei Neuerscheinungen sind. Im April wird beim Gmeiner Verlag die von Lutz Kreutzer und Uwe Gardein herausgegebene Anthologie 'Die gruseligsten Orte in München' erscheinen, zu der auch wir eine Kurzgeschichte beigesteuert haben.

www.gmeiner-verlag.de/programm/titel/1922-die-gruseligsten-orte-in-muenchen.html 



Die Wanderhure in Trebgast:

Wir wollen noch einmal auf die Bühnenfassung der 'Wanderhure' auf der Naturbühne Trebgast hinweisen. Trebgast liegt etwas nördlich von Bayreuth im Landkreis Kulmbach. Wer zufällig in der Gegend ist und Lust dazu hat, kann unsere Marie dort auf der Bühne erleben.

www.naturbuehne-trebgast.de/die-wanderhure.html 



Wir sind zu dem vom 06.09.2019 bis 08.09.2019 in Selb stattfindenden Festival Mediaval eingeladen worden und werden dort lesen. Beim Festival Mediaval handelt es sich um das größte Festival mittelalterlicher Musik in Europa. Es gibt einen Mittelaltermarkt, Vorführungen aller Art und ein Lesezelt, in dem wir und einige unserer Kolleginnen und Kollegen lesen werden. Die genauen Zeiten geben wir noch rechtzeitig bekannt.

www.festival-mediaval.com/ 



Auch sonst ist heuer einiges geboten. Bei den Lesungen mussten wir bereits darum bitten, für 2020 erneut anzufragen, da wir an unseren Grenzen angelangt sind. Bei unseren Romanen ist dies jedoch nicht der Fall. Iny überarbeitet fleißig und Elmar wird dieser Tage ein neues Abenteuer beginnen, dass unsere Heldin in eine Gegend führen wird, in die vor ihr noch keine andere gekommen ist.

Eure

Iny und Elmar Lorentz

Februar

Vorankündigung
von Iny und Elmar am 03-02-2019

Der Winter ist bei uns immer eine ruhige Zeit. Das letzte Buch ist bereits erschienen und bis zum nächsten dauert es noch einige Wochen.

Es ist dafür eine arbeitsreiche Zeit, da wir die Zeit zum schreiben nützen und Lektorate und Druckfahnen anfallen. Außerdem finden wir endlich die Gelegenheit, die übers Jahr hinausgeschobenen Arzttermine nachzuholen.

Natürlich sind wir in der Zeit nicht ganz aus der Welt. Es gibt die eine oder andere gute oder schlechte Nachricht. Nur dürfen wir die einen noch nicht verkünden, bei anderen wollen wir es auch nicht. Unsere jüngeren Kolleginnen und Kollegen, die mit den Social Medias von Jugend an vertraut sind, tun sich hier leichter. Wir hingegen zählen zu einer Generation, die wohl die weiteste Spanne des menschlichen Fortschritts erlebt hat. Als Elmar noch ein Junge war, gab es auf dem Bauernhof seiner Eltern noch Pferde und er kann sich noch gut daran erinnern, wie der erste Schwarzweißfernseher in den kleinen Weiler kam, in dem er wohnte. Die ganze Nachbarschaft hat sich bei diesem Haus getroffen und die bewegten Bilder bestaunt.

Mittlerweile gibt es ausgezeichnete Farbfernseher, DVD-Player und man kann sogar Filme und Serien einfach aus dem Netz laden. Okay, letzteres können wir nicht, da wir zu den altmodischen Leuten gehören, die noch etwas in der Hand halten wollen, und wenn es eine silberne Scheibe ist, die wir in den DVD-Player stecken können. Diese sind eine für uns sehr wertvolle Erfindung, da wir nach getanem Tageswerk ein Viertelstündchen in eine Serie und einen Film schauen, um ein wenig zu entspannen. Außerdem sind sie für die Recherche wichtig, da wir uns Dokumentationen und Berichte besorgen und zielgerichtet ansehen können. In ein paar Tagen wird Elmar wieder damit anfangen. Das Leben geht weiter und neue Romane warten darauf, geschrieben zu werden.


Jetzt aber gibt es etwas sehr erfreuliches zu vermelden. Nach Alexandra Neldel in den Wanderhuren Filmen, Andrea Cleven bei der Uraufführung der Wanderhure bei den Bad Hersfelder Festspielen 2014, Katharina Gschnell beim Südtiroler Theatersommer 2015 auf Schloss Runkelstein bei Bozen und Anja Klawun bei mittlerweile vier Tourneen in den Jahren 2016 und 2018, werden wir heuer im Juni eine weitere Schauspielerin als Marie erleben. In Trebgast in Oberfranken wird auf der dortigen Naturbühne die Wanderhure gespielt. Wir werden bei der Premiere dabei sein und freuen uns auf eine schöne Aufführung.

www.naturbuehne-trebgast.de/die-wanderhure.html 



Nicht mehr lange, dann wird mit 'Licht in den Wolken' der zweite Teil der neuen Berlin-Trilogie erscheinen. Der erste Band 'Tage des Sturms' kam zur Leipziger Buchmesse 2018 heraus. Heuer folgen die Abenteuer der nächsten Generation der Familie Hartung. Es geht um die Jahre 1863 bis 1870, in denen in Deutschland große Veränderungen geschehen sind.

www.droemer-knaur.de/buch/9620482/licht-in-den-wolken 

www.droemer-knaur.de/buch/9557633/tage-des-sturms 


Da wir die Buchmesse in Leipzig bereits angesprochen haben. Wir sind auch heuer wieder mit eigenem Stand vor Ort. Ihr findet uns in:

Halle 3

Stand B300

www.leipziger-buchmesse.de/aussteller-produkte/ 

www.leipziger-buchmesse.de/Ausstellerverzeichnis/hallenplan/Interaktiver-Hallenplan.html?hallID=AH300 

Als Anhaltspunkt sei gesagt, dass wir heuer neben dem Stand von Droemer-Knaur angesiedelt worden sind. Von diesen aus gesehen sind wir jenseits des Ganges. Damit ist nicht der Fluss in Indien gemeint! Wir hoffen auf viele Besucher und sind fast die ganze Zeit am Stand. Ihr könnt jederzeit kommen, um Bücher signieren zu lassen. Auch könnt ihr unsere Romane bei uns am Stand kaufen, die wir dann gleich signieren. Außerdem signieren wir sogar Iny-Lorentz-Romane, die ihr bei der Konkurrenz, sprich bei Droemer-Knaur kaufen werdet!



Mittlerweile laufen bereits die Vorbereitungen für die Buchmesse in Frankfurt an. Mit etwas Daumendrücken eurerseits könnte es dabei eine interessante Buchneuheit geben. Damit ist nicht der Iny-Lorentz-Herbstroman gemeint, den es selbstverständlich auch gibt. Sobald mehr darüber bekannt ist, werden wir euch gerne informieren.

Eure

Iny und Elmar Lorentz

Ausblick auf das Jahr 2019

Vorankündigung
von Iny und Elmar am 01-01-2019

Zwar sind wir keine Hellseher und besitzen auch keine Kristallkugel, die uns die Zukunft zeigt.

Trotzdem zeichnen sich etliche Veranstaltungen für das Jahr 2019 ab, an denen wir teilnehmen werden.

Vorher verweisen wir auf einen schönen Artikel, der am Sylvestertag über uns in der Süddeutschen Zeitung erschienen ist:

www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/sz-serie-wortschatz-folge-das-koenigspaar-der-bestsellerliste-1.4270722 


Buchmesse Leipzig:

Es beginnt bereits im März mit der Buchmesse in Leipzig. Dort haben wir auch 2019 unseren eigenen Stand. Befand sich dieser 2017 und 2018 immer ein Stück vom Droemer-Knaur-Stand entfernt, so werden wir diesmal Nachbarn sein. Von Droemer-Knaur aus sind wir jetzt jenseits des Ganges, wie Elmar sagt. Dabei ist nicht der Fluss in Indien gemeint. Ein bisschen fühlen wir uns dort wie David neben Goliath. Dies hindert uns aber nicht, zu planen und zu tun. Das heißt, wir tun eigentlich am wenigsten. Wir überlegen uns ein paar Dinge und lassen sie in die Tat umsetzen. Wirkliche Arbeit machen Gabriel Nemeth, der auch heuer wieder das Leipzig-Plakat malt, sowie die Schlüsselanhänger- und Lesezeichenmanufaktur Gabi und Manfred Haug, die bereits im Herbst begonnen haben, Mitnehmsel für die Buchmesse anzufertigen. In unserem Keller stehen bereits zwei große Kartons, die es mit nach Leipzig zu nehmen gilt. Ohne all diese fleißigen Hände, die für uns arbeiten, könnten wir den Stand in Leipzig nicht machen.

Extra zur Buchmesse Leipzig erscheint mit 'Licht in den Wolken' der zweite Band um die Berliner Familie Hartung. Im Mittelpunkt stehen diesmal aber nicht Resa und Friedrich, sondern die nächste Generation.


Die Wanderhure in Trebgast:

Im Juni folgt dann der nächste Höhepunkt. Nach 2014 bei den Bad Hersfelder Festspielen und 2015 beim Südtiroler Theatersommer aus Schloss Runkelstein bei Bozen wird 'Die Wanderhure' wieder auf einer Freilichtbühne aufgeführt. Diesmal auf der Naturbühne in Trebgast bei Bayreuth. Wir freuen uns natürlich riesig und werden bei der Premiere selbstverständlich dabei sein. Nach Alexandra Neldel bei den Verfilmungen, Andrea Cleven in Bad Hersfeld, Katharina Gschnell auf Schloss Runkelstein und Anja Klawun von der Theatertruppe 'Theaterlust', die 2016 und 2018 auf Tourneen durch Deutschland, Österreich und einmal Schweiz die Wanderhure Marie verkörperte, werden wir eine weitere Schauspielerin in dieser Rolle sehen. Wir sind sehr gespannt auf diese Aufführung und wünschen allen Beteiligten den größtmöglichen Erfolg.

www.naturbuehne-trebgast.de/die-wanderhure.html 


Buchmesse Frankfurt:

Natürlich zählt auch die Buchmesse in Frankfurt zu den Höhepunkten des Schriftstellerjahres. Aber bis dorthin ist es noch ein ganzes Stück hin. Wir werden aber keinen eigenen Stand haben und uns wohl nur drei Tage dort aufhalten. Bücher signieren werden wir aber trotzdem gerne.


Die Romane im Jahr 2019:

'Licht in den Wolken' haben wir bereits genannt. Der Roman spielt in einer sehr bewegten Zeit von 1863 bis 1870.

www.droemer-knaur.de/buch/9620482/licht-in-den-wolken 


Anfang Juli erscheint mit 'Die Tochter der Wanderapothekerin' der vierte und Abschlussband der Reihe um Klara Just und ihre Familie. Darin begleiten wir Klaras Tochter Lena auf einer äußert ungeplant verlaufenden Reise in damals noch ferne Länder.

www.droemer-knaur.de/buch/9620477/die-tochter-der-wanderapothekerin 


Wir sind auch 2019 in mehreren Anthologien vertreten. Eine der Geschichten müssen wir noch schreiben. Im April aber erscheint die Kurzgeschichtensammlung 'Die gruseligsten Orte in München', die von Lutz Kreutzer und Uwe Gardein herausgegeben wird.

www.gmeiner-verlag.de/programm/titel/1922-die-gruseligsten-orte-in-muenchen.html 


Anfang Oktober erscheint natürlich auch wieder ein Hardcover. Der Titel steht noch nicht hundertprozentig fest, dafür aber unsere Helden Maria und Johannes. Die Schauplätze sind Nürnberg, Augsburg, Venedig und vor allem der damals zum Fürstbistum Bamberg gehörende Teil Kärntens um Villach und Arnoldstein. Weitere Informationen kommen, sobald es welche gibt.


Lesereisen:

Es sind auch wieder einige Lesungen angedacht. Die in Riesa, Schenklengsfeld, Zella-Mehlis und Weinstadt stehen bereits fest. Es können noch bis zu sieben weitere Lesungen werden. Für das Jahr 2020 werden wir wahrscheinlich etwas früher 'Halt' sagen müssen, um die Zahl ein wenig zu beschränken.


Daher wird 2019 aller Voraussicht nach erneut ein anstrengendes Jahr mit etlichen Reisen. Hier stehen nicht nur die Buchmessen und die Lesungen an. Wir müssen auch wieder recherchieren und das nicht zu knapp. Hier hoffen wir, dass es mit weniger Anstrengungen vonstatten geht als 2018. Wir sind keine jungen Hasen mehr und haben den Verbrauch der Kräfte doch arg gespürt.


Schreiben werden wir natürlich auch. Davon aber mehr, wenn es sich lohnt, über die einzelnen Romane zu reden.


Damit aber wollen wir dieses Jahr mit großer Zuversicht angehen und hoffen, dass sich uns keine unerwünschten Hindernisse in den Weg stellen.

Iny und Elmar Lorentz