Im Banne des Virus 2021, Teil 3

Bericht
von Iny und Elmar am 02-04-2021

Im Banne des Virus 2021, Teil 3

Der März:

01.03.2021:
Man kann nicht erwarten, dass sich etwas Gravierendes ereignet, wenn der alte Monat vergeht und auf einmal der erste Tag des Folgemonats auf dem Kalender angezeigt wird. So war auch heute ein Tag wie viele vor ihm, und wie ihm noch viele folgen werden. Wir haben beim Schreiben unser Pensum erfüllt, sind spazieren gegangen, und haben uns eine Folge einer Serie auf DVD angesehen. Außerdem zeigt unser Kalender in der Küche nun statt zwei Löwinnen eine Gepardin mit ihrem Jungen.

05.03.2021:
Heute genau vor einem Jahr mussten wir verkünden, dass die Buchmesse in Leipzig im Jahr 2020 ausfallen muss. Damals hatten wir gehofft, sie würde 2021 wieder stattfinden können. Stattdessen wird es auch in diesem Jahr nichts. Manchmal fällt es einem schwer, optimistisch zu bleiben und so fragt man sich, wie es 2022 sein wird. Können wir wenigstens dann wieder nach Leipzig fahren, oder erweist sich der Virus doch stärker als alle, die ihn bekämpfen?

07.03.2021:
Da sich derzeit wenig tut, dachten wir, wir könnten ein paar Sachen über uns berichten: Unsere erste gemeinsame Reise: 1982 für eine Woche nach Egmond aan Zee in den Niederlanden. Der nördlichste Punkt, den wir bislang erreicht haben: Svalbard (Spitzbergen). Der südlichste erreichte Punkt: Tahiti. Die höchste erreichte Stelle: 3550 Meter über dem Meeresspiegel (Pico del Teide). Die tiefste erreichte Stelle: 430 Meter unter dem Meeresspiegel (Totes Meer, Seehöhe). Unsere bisher weiteste Reise: zu den Marquesas-Inseln. Bisher mit einem Schiff befahrene Meere: Ostsee, Nordsee, Nordmeer, Atlantik, Mittelmeer, Rotes Meer, Indischer Ozean, Persischer Golf, Pazifik. Bisher größter See: Vänersee in Schweden. Bisher größte Insel: Großbritannien.

10.03.2021:
Es ist uns gelungen, einen Friseurtermin für Ende März zu erhalten! Wir werden zwar sehr früh aufstehen müssen, aber wenigstens kommen die Borsten ab.

11.03.2021:
Druckfahnen! Da wir beide mitten in unseren neuen Romanen stecken, sind uns Druckfahnen, aber auch Lektorate so willkommen wie der Besuch einer 'heißgeliebten' Schwiegermutter an einem Wochenende, an dem man eigentlich etwas ganz anders vorhat. Da es aber sein muss, heißt es, die Zähne zusammenbeißen und sie zu lesen. Schließlich soll 'Die Wanderhure und der orientalische Arzt' pünktlich erscheinen.

12.03.2021:
Ein Lichtblick in düsterer Zeit! Heute sind die Belegexemplare von 'KOČOVNÁ NEVĚSTKA a jeptiška' gekommen, der Tschechischen Ausgabe von 'Die Wanderhure und die Nonne'. Damit sind in Tschechien als erstem Land nach Deutschland alle bisherigen sieben Wanderhurenromane erschienen.

13.03.2021:
Heute erhielten wie eine nette E-Mail eines Lesers, dem 'Die Wanderhure und die Nonne' sehr gut gefallen hat! In Zeiten wie diesen freut man sich doppelt darüber.

16.03.2021:
Elmar erlebt gerade, wie es ist, wenn ein Roman seinen eigenen Wegen folgt und sich einige Stränge anderes entwickeln als im Vorfeld gedacht. Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn ein Roman auf diese Weise weitaus spannender und intensiver wird und sich trotzdem nahtlos als erster Band in die geplante Trilogie einfügen lässt.

17.03.2021:
Am Morgen begrüßte uns eine geschlossene Schneedecke. Sogar der Schneepflug musste fahren. Da ist man froh, wenn man beim Schreiben in wärmere Gefilde und Zeiten abtauchen kann.

18.03.2021:
Heute sind von Knaur die Belegexemplare der 'Perlenprinzessin - Rivalen' gekommen. Zwar ist Ruth hier noch nicht die Perlenprinzessin. Zu Beginn des Romans ist sie noch nicht einmal geboren. Am Ende aber steht sie auf den Planken des Schiffes, das sie in die Südsee und damit in das Abenteuer ihres Lebens bringen wird. Außerdem haben wir heute zwei angenehme Informationen erhalten. Trotz Corona gibt es auch das noch.

19.03.2021:
Auch heute begrüßte uns am Morgen eine geschlossene Schneedecke in unserem Winzgarten. Über Tags schneite es immer wieder kräftig. Das ist genau das richtige Wetter, um sich hinzusetzen und die Druckfahnen der Wanderhure und des orientalischen Arztes durchzugehen.

20.03.2021:
Auch an diesem Morgen lag eine geschlossene Schneedecke im Garten. Der Wetterbericht verspricht aber in ein paar Tagen Besserung. Die könnte auch Elmars derzeitige Heldin Cristina brauchen, die sich gerade in keiner angenehmen Lage befindet.

21.03.2021:
Sonntag. Höhepunkt, gemeinsames, gemütliches Anschauen einer Folge von Inspektor Barnaby.

22.03.2021:
Die nächste Schwiegermutter, äh ... die nächsten Druckfahnen sind da. Nämlich die für den Annette-Landgraf-Roman 'Ein Joker fürs Glück'. Dabei sind wir mit der Wanderhure und dem orientalischen Arzt noch nicht fertig. Es bewahrheiten sich Inys Worte, wer viel schreibt, hat auch viele Druckfahnen zu lesen.

23.03.2021:
Auf den Tag genau heute vor einem Jahr haben wir den ersten Eintrag in unser Corona-Tagebuch gemacht. Uns wurde damals bewusst, dass es viele Tage kaum Neuigkeiten geben würde, und so haben wir aufgeschrieben, was uns so alles eingefallen ist. Zum einen war es ein Jahr zum Vergessen. Die Buchmessen, alle Lesungen, und auch alle im Vorfeld geplanten Recherchereisen sind ausgefallen. Wir konnten im Sommer, als die Infektionen zurückgingen, gerade noch zwei kurze, schnell eingeschobene Recherchereisen machen. Nun wäre die Zeit gekommen, um erneut auszuschwärmen. Nur ist es derzeit so, dass wir zwar auf Mallorca Urlaub machen könnten, aber nicht die nötige Recherchereise nach Thüringen. Von den herrschenden Regeln her ginge es, da es sich um eine berufliche Reise handeln würde. Praktisch aber ist sie sinnlos, da die meisten Museen, Schlösser und dergleichen, die wir dort besuchen und besichtigen müssen, derzeit geschlossen sind. Also sitzen wir zu Hause herum, hoffen, dass die Mallorca-Rückkehrer keine neuen Virus-Mutationen im Rucksack haben, und warten darauf, dass man hier endlich mit dem Impfen zu Potte kommt. Außerdem schreiben wir. Irgendwie müssen wir die Zeit ja totschlagen.

24.03.2021:
Die Belegexemplare des Hörbuchs von 'Die Perlenprinzessin - Rivalen' sind gekommen, ebenso die des Hörspiel-Sammelblocks der Wanderhurenromane eins bis sieben. Elmar meine spöttisch, ob es einmal auch einen Hörspiel-Sammelblock 'Wanderhure eins bis neun' geben wird?

25.03.2021:
Ein schriftliches Interview. Ganz hat uns die Welt also doch nicht vergessen.

28.03.2021:
Heute mussten wir die sinnloseste und überflüssigste Arbeit des Jahres erledigen, nämlich die Uhren auf Sommerzeit umstellen. Ein schöner Spaziergang und eine Folge von Inspektor Barnaby haben den Tag gerettet.

29.03.2021:
Der Fluch der Zeitumstellung. Beim Vorstellen der Uhr ist Elmar irgendwie auf den Einschaltknopf von Inys Wecker gekommen. Der Erfolg war am frühen Morgen äußerst durchschlagend!

30.03.2021:
Heute ist ein sehr schönes Interview mit uns in der Passauer Neuen Presse erschienen. Außerdem wurde bei uns Skype und Zoom eingerichtet. Wir werden uns mit dem ganzen Zeug aber erst einmal anfreunden müssen, um mehr tun zu können.

31.03.2021:
Heute war unser Friseurtermin. Das war auch schon das Highlight des Monats. Jetzt steuern wir schnurstracks in den April hinein.

Im Banne des Virus 2021, Teil 2

Bericht
von Iny und Elmar am 01-03-2021

Im Banne des Virus 2021, Teil 2

Der Februar:

01.02.2021:
Nach dem Frühstück erledigte Elmar die wichtigste Arbeit des Tages. Er schlug unseren Kalender in der Küche von Januar auf Februar um. Des Weiteren haben wir natürlich auch gearbeitet. Iny ist mit dem Endschliff ihres Romans beschäftigt und wird diesen in den nächsten Tagen abschließen. Elmar hat die Zeit zwischen der Fertigstellung seines Rohtextes und dessen Überarbeitung für eine Kurzgeschichte genützt. Außerdem muss er für unsere nächste Trilogie Bücher wälzen. Bei den Nachdrucken aus dem 19. Jahrhundert, die zu diesem Material zählen, ist es gut, dass er in seiner Jugend gelernt hat, die Frakturschrift flüssig zu lesen.


02.02.2021:
Meistens kommt das Lektorat eines Romans immer dann, wenn man es am wenigsten brauchen kann, sprich, wenn man richtig in einem neuen Roman vertieft und einfach weiterschreiben möchte. Da stört schon die Türklingel oder das Telefon. Umso mehr tut dies ein Lektorat, das einem nicht nur aus der neuen Geschichte herausreißt und fordert, sich mit einem längst geschriebenen Roman zu beschäftigen, sondern auch noch um einiges zeitaufwändiger ist als ein paar Mal zur Tür zu gehen, um Post entgegen zu nehmen. Diesmal aber hat Elmar gerade den Rohtext seines neuen Romans abgeschlossen und braucht eh ein bisschen Abstand, bevor er an die Überarbeitung geht. Zum anderen wird Iny im Lauf der Woche die Überarbeitung ihres Romans erledigt haben und muss dann warten, bis Elmar sie wieder mit einem neuen Text füttert. Daher freuen wir uns diesmal sehr auf das Wiedersehen mit Ruth, Aipua, Tahitoa und Lucky Jim.


03.02.2021:
Elmar liebt es, gelegentlich eine Kurzgeschichte zu schreiben. Dabei geht es immer nicht um Storys für Anthologien der uns bekannten Verlage, sondern manchmal auch um recht überraschende Projekte. Im letzten Herbst haben wir eine Kurzgeschichte geschrieben, in der Met eine gewichtige Rolle spielt. Sie ist für einen kleinen Sammelband bestimmt, der für die 'Metwabe' erstellt wird. Heute kam unser Honorar in Form einer schönen Flasche Waldmet von der 'Metwabe'. Wir bedanken uns dafür und freuen uns, dass wir mitmachen konnten.


04.02.2021:
Ein Telefoninterview sorgt für Abwechslung im sonst immer gleichen Tagesablauf.



05.02.2021:
Iny hat ihren aktuellen Roman abgeschlossen. Bei Elmar wird es noch eine gute Woche dauern, bis auch er so weit ist. Er hat bereits mit dem Lektorat der dritten Perlenprinzessin angefangen, um es dann in der nächsten Woche an Iny weitergeben zu können. Außerdem lesen wir derzeit zusätzlich Sachliteratur, Elmar für die nächsten Aufgaben, die auf ihn zukommen, und Iny wegen einer Romanidee, die noch ein wenig in der Zukunft liegt.


09.02.2021:
Das nächste Telefoninterview. Ein wenig Normalität muss sein.


10.02.2021:
Für uns ist es ein trauriger Tag. Mehr als zwei Jahre Vorbereitungen für eine Wunschreise zu einem fernen Ziel lösen sich in diesen Momenten in Luft auf. Anstatt in ein Flugzeug steigen zu können, das uns dorthin bringt, sitzen wir am Computer und können nur hoffen, dass wir die Möglichkeit bekommen, diese Reise zu einem späteren Zeitpunkt doch noch machen zu können.

Als kleines Trostpflästerchen kamen just heute die Belegexemplare der 28. Auflage der 'Kastellanin'.


11.02.2021:
Elmar hat seine aktive Arbeit an seinem neuen Roman beendet und muss nun vom Annette-Landgraf-Modus wieder auf Iny Lorentz umschalten.


12.02.2021:
Das vorerst letzte Interview!
Zudem hat Elmar zum ersten Mal seit Ende August letzten Jahres seinen Schreibcomputer nicht eingeschaltet, sondern sich in die Recherche gestürzt.


15.02.2021:
Elmar hat heute unsere neuen Reisepässe abgeholt. Allerdings gibt es derzeit kein Land, in das wir damit reisen können.


16.02.2021:
Nun hat auch für Elmar die Arbeit am neuen Roman begonnen. Nachdem er im letzten Jahr mit Ruth, Rica, Marie, Roswith, Cincia, Ursula und Vanessa beschäftigt war, wird er nun Cristina ein Stück auf ihren Lebensweg begleiten.


21.02.2021:
Elmar behauptet zwar, übergangslos vom Winterschlaf in die Frühjahrsmüdigkeit gewechselt zu haben. Dies bewahrt ihn aber nicht davor, nach Ende der Kälteperiode mit Iny zusammen unsere gewohnten Spaziergänge wieder aufnehmen zu müssen. Im Übrigen arbeiten wir weiter an unseren Romanen und warten darauf, dass wir geimpft werden und wieder auf Recherchereisen gehen können.


23.02.2021:
Heute haben wir beim spazieren gehen die ersten zwei Schmetterlinge des Jahres gesehen.


24.02.2021:
Wenn wir unsere Runde durch den Ort machen, ist es schön, zu sehen, wie die ersten Knospen sprießen. Heute haben wir an einem kleinen Baum sogar Palmkätzchen gesehen.


25.02.2021:
Heute haben wir unseren ersten 'Ausflug' des Jahres gemacht. Um zwar sind wir mit unserem Röschen etwa vierzig Kilometer in eine Kleinstadt mit einem schönen, alten Stadtkern gefahren und dort spazieren gegangen. Außerdem haben wir und in einen kleinen Supermarkt ein paar Naschereien besorgt. Wir mussten einfach mal etwas sehen und es war wirklich sehr angenehm. Wir werden auf jeden Fall, wenn die Pandemie vorbei ist, wieder hinfahren und uns in ein Café setzen und uns freuen, wieder dort sein zu können.


26.02.2021:
Genau auf dem Tag genau vor einem Jahr fand unsere erste und einzige Lesung im Jahr 2020 statt. Von Corona war zwar schon die Rede, aber noch erschien es wie eine ferne Wolke am Horizont, zwar bedrohlich wirkend, aber eben noch keine direkte Gefahr bedeutete. Ein paar Tage später war die Gefahr präsent und im ganzen Land wurden die Gehsteige hochgeklappt.


28.02.2021:
Jedes Jahr gibt es mit dem Februar einen Monat, der so schnell vorbei ist, dass man sich wundert. Dann ist morgen eben März!

Iny und Elmar Lorentz

Im Banne des Virus 2021, Teil 1

Bericht
von Iny und Elmar am 31-01-2021

Im Banne des Virus 2021

Und weiter geht es mit der freiwilligen Selbstbeschränkung. Wie lange das Ganze noch dauern wird, ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht abzusehen. Unser Ziel ist es aber, irgendwann wieder ausschwärmen, vor Fans lesen und Freunde wiedersehen zu können.


01.01.2021:
Neujahr. Um Mitternacht knallte es um einiges weniger als in den Vorjahren. Elmar wurde nicht einmal richtig wach und Iny hat einfach weitergeschlafen. Am Morgen fehlte das Aroma des Schießpulvers, das sonst an den Neujahrstagen zu riechen war, und es lag auch kein Silvestermüll auf der Straße.


02.01.2021:
Die erste Post des neuen Jahres - eine Rechnung. So braucht es nicht weiterzugehen!


06.01.2021:
Heute Morgen lag eine geschlossene Schneedecke über dem Land und zwang Elmar, die Schneeschaufel in die Hand zu nehmen, um den Weg zu den Mülltonnen freizuräumen.


09.01.2021:
Am Morgen war es zweistellig minus. Nächste Woche soll es ähnlich sein. Wir stellen nun die Spaziergänge ein, da die Begeisterung unserer alten Knochen für eisige Temperaturen eher unterkühlt ist.


13.01.2021:
Wechselnde Temperaturen sorgen dafür, dass der gefallene Schnee zuerst zu Matsch wurde, und dieser dann gefroren ist. Beim Einkaufen hätte Elmar heute seinen Weg zur Garage leichter mit Schlittschuhen zurücklegen können als zu Fuß. Er kam aber heil zurück und unsere Vorräte sind wieder aufgestockt.


15.01.2021:
Die Post brachte die sechste Auflage von 'Das wilde Land'. Für den dritten Band einer Tetralogie ist das doch nicht schlecht.

Am Nachmittag fand das erste Interview dieses Jahres statt. Wie sagte bereits Avery Brundage: 'the Show must go on!"


21.01.2020:
Einkaufstag mit FFP2-Maske. Das hat weniger gestört als die Eisplatte auf dem Weg zur Garage. Zwar wurde Splitt gestreut. Da es jedoch am Tag taut, schmelzen die Steinchen ein, und wenn die Temperaturen in der Nacht anziehen, ist es wieder spiegelglatt.


25.01.2021:
Mehrere Tage mit höheren Temperaturen haben die Eisplatte im Garagenhof schmelzen lassen. Heute hat es aber wieder geschneit und so müssen wir abwarten, ob es wieder glatt wird oder nicht. Wir müssen aufpassen, dann als Angehörige der schreibenden Zunft ist ein gebrochener Arm für uns weitaus schlimmer als ein gebrochenes Bein.


29.01.2021:
Eben kam die nicht sonderlich überraschende Nachricht: Die Buchmesse in Leipzig findet nur virtuell vor. Das heißt, wir müssen zum zweiten Mal hintereinander die Reservierung für unser Zimmer stornieren. Ob wir virtuell etwas zur Buchmesse beitragen können, muss sich zeigen. Unsere Ausrüstung ist nämlich sehr bescheiden. Mehr als eine Kamera haben wir nicht und auch keine Möglichkeit, uns live zu melden. Das Einzige, was wir tun könnten, wäre ein kleines Video mit Hilfe der kleinen Kamera drehen. Mal sehen, was der Verlag dazu sagt.


30.01.2021:
Nach der doch spürbaren Enttäuschung von gestern kommt nun doch ein gewisser, trotziger Mut bei uns auf. Wenn heuer aus der Buchmesse in Leipzig nichts wird, dann eben 2022. Vielleicht klappt es dann doch noch einmal mit einem eigenen Stand.


31.01.2021:
Der Januar neigt sich dem Ende zu. Es war der erste Monat seit Monaten, den wir nicht viel anders verbracht haben, als wir es gewöhnt sind. Auch in früheren Jahren sind wir im Januar daheimgeblieben und haben uns ein wenig von der Welt zurückgezogen, um neue Kräfte zu sammeln. Da es diesmal aber bereits seit September 2020 so geht, wird es langsam ein bisschen zäh. Dabei zeigte die Absage der Leipziger Buchmesse, dass wir noch etliche Monate durchhalten werden müssen.

Damit verabschieden wir uns vom Januar 2021 und wünschen uns allen, dass im Januar 2022 der Corona-Virus und die Pandemie vielleicht doch schon der Vergangenheit angehören.

Iny und Elmar Lorentz

Vorschau auf das Jahr 2021

Vorankündigung
von Iny und Elmar am 12-01-2021

Noch nie war es für uns so schwierig, wie heuer, eine Vorhersage für unsere Aktivitäten im bevorstehenden Jahr zu treffen.

Im Grunde stehen wir da wie eine Wahrsagerin, deren Glaskugel einen kräftigen Sprung bekommen hat. Wir wissen weder, was möglich ist, noch was kommen wird. So pessimistisch wie eine Kollegin, die sogar bezweifelt, ob die Frankfurter Buchmesse im Herbst überhaupt stattfinden kann, wollen wir nicht sein. Eines aber ist klar. Solange die Pandemie nicht beherrscht wird, werden wir unsere vier Wände nicht verlassen.

Wir hoffen aber, dass dies in absehbarer Zeit möglich sein wird. Nachdem wir im letzten Jahr eine große Recherchefahrt nicht antreten konnten und die im Februar diesen Jahres geplante große Reise auch nicht stattfinden kann, so hoffen wir doch, dass wir die für den September angedachte Rechercheweise ins europäische Ausland machen können. Sollte das nicht möglich sein, müssten wir unseren Schreibplan für 2022 gründlich überarbeiten und Themen auswählen, die sich mit dem Wissen bereits stattgefundener Recherchereisen verwirklichen lassen.

Wenden wir uns von dem ab, was wir nur bedingt beeinflussen können. Ein neues Jahr bedeutet auch neue Bücher, und für 2021 waren wir besonders fleißig.

Am 01.03.2021 erscheint 'Die Perlenprinzessin - Rivalen'. Es handelt sich dabei um den ersten Band einer fünfteiligen Reihe um die Reederfamilien Simonsen und Mensing und deren Feindschaft.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-perlenprinzessin-rivalen-9783426526057 

Eine kleine Einstimmung auf den Roman findet ihr hier auf der Homepage unter folgenden Link:
www.inys-und-elmars-romane.de/showBilder.php?&zjahr=2021&blfdnr=435 

Vier Monate später folgt mit 'Die Perlenprinzessin - Kannibalen' Band zwei der Reihe. Hier erlebt unsere Perlenprinzessin Ruth gefährliche Abenteuer als Missionarsfrau in der Südsee.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-perlenprinzessin-kannibalen-9783426526064 

Eine kleine Einstimmung auf den Roman findet ihr hier auf der Homepage unter folgenden Link:
www.inys-und-elmars-romane.de/showBilder.php?&zjahr=2015&blfdnr=175 

Ebenfalls am 01.07.2021 erscheint unser zweiter Roman unter dem Pseudonym 'Annette Landgraf'. Hier begegnet Julia ihrem 'Joker fürs Glück'. Wer uns kennt, weiß, dass Julia und ihr 'Joker' einiges erleben werden, bevor das 'Glück' im Titel seine Berechtigung hat.

www.droemer-knaur.de/buch/annette-landgraf-ein-joker-fuers-glueck-9783426525715 


Soweit reicht die Vorschau des Droemer-Knaur-Verlag. Es geht natürlich auch im zweiten Halbjahr weiter. Im Herbst kommt unser jährliches Hardcover heraus. Es handelt sich um den achten Roman unserer 'Wanderhuren-Reihe'. In der chronologischen Reihenfolge ist er Band sechs nach 'Die Wanderhure und die Nonne' und vor 'Die Tochter der Wanderhure'. In diesem Roman begegnet unsere 'Marie' einem orientalischen Arzt. Darum heißt er auch 'Die Wanderhure und der orientalische Arzt.
Hier gibt es noch keine Vorschau. Wir haben zwar einen wunderschönen Titelbildvorschlag erhalten, aber da er noch nicht offiziell ist, müssen wir mit der Veröffentlichung warten, bis wir ihn zeigen dürfen.

Im Dezember erscheint schließlich die Taschenbuchausgabe von 'Der Fluch der Rose'.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-der-fluch-der-rose-9783426653876 

Eine kleine Einstimmung auf den Roman findet ihr hier auf der Homepage unter folgenden Link:
www.inys-und-elmars-romane.de/showBilder.php?&zjahr=2017&blfdnr=245 

Bis jetzt wissen wir vor einer geplanten Auslandsausgabe, die 2021 erscheinen wird, und zwar wird 'Die Wanderhure und die Nonne' in Tschechien erscheinen. Ob es mehr werden, muss man abwarten. Ein paar Lizenzen stehen noch offen.

www.knihydobrovsky.cz/kniha/kocovna-nevestka-a-jeptiska-7-275377815 

Wir schreiben natürlich auch weiter. Das Jahr 2022 ist bereits erledigt und die ersten Manuskripte auch bereits abgegeben. 2022 wird auch Band drei der 'Perlenprinzessin' erscheinen.

Mehr zu berichten wäre jedoch Kaffeesatzlesen oder ein Blick in die oben erwähnte gesprungene Wahrsagekugel. Eines aber können wir euch versprechen: So schnell gehen uns weder die Ideen für neue Romane aus, noch werden wir die Lust am Schreiben verlieren. Freut euch daher auf noch viele, spannende Romane und bleibt vor allem gesund!

Iny und Elmar Lorentz

Corona Revue Nr. 2

Bericht
von Iny und Elmar am 01-01-2021

Unser Rückblick auf Corona vom Dezember.

01.12.2020:
Pünktlich am 01.12. fiel bei uns der erste Schnee.

An diesem Tag haben wir den ersten von dreißig geplanten Dezember-Beiträgen bei Facebook eingesetzt. Wir stellen etliche unserer Romane vor, aber auch jeweils drei oder vier von Autorinnen und Autoren, die wir kennen und schätzen.

Ebenfalls an diesem Datum haben wir mit grenzenlosem Optimismus neue Reisepässe beantragt! Der Tag wird kommen, an dem wir den Spuren unserer Protagonisten auch wieder in weiterer Ferne folgen können.

Außerdem gab es heute eine angenehme Nachricht bezüglich einer weiteren Auslandslizenz.

So kann der Monat weitergehen!


04.12.2020:
Zwischendurch schreiben wir zwei Kurzgeschichten und probieren etwas Neues aus. Wenn etwas daraus wird, ist es gut. Wenn nicht, war es den Versuch wert. Wie heißt es so schön? Wer nichts wagt, der nichts gewinnt!


05.12.2020:
Die Knaur-Taschenbuchausgabe von 'Die Wanderhure und die Nonne' ist offiziell am 01.12.2020 erschienen. Heute, fünf Tage später, brachte der Paketbote die Belegexemplare der zweiten Auflage zu uns. Ebenfalls dabei waren mehrere Belegexemplare der fünften Auflage von 'Die Widerspenstige'. Da können wir wirklich nicht klagen.


07.12.2020:
Heute kam die Mitteilung, dass die Taschenbuchausgabe von 'Die Wanderhure und die Nonne' es auf die Bestsellerliste geschafft hat. Es ist damit die 56 Buch- oder Hörbuch-Ausgabe eines Iny-Lorentz-Romans, die das geschafft hat. Wer dabei die Differenz zwischen den bisher erschienenen Romanen und dieser Zahl auffällt, dem sei gesagt, dass alle im Hardcover erschienenen Romane auch als Taschenbuchausgabe die Bestsellerlisten erreichten. 'Die Pilgerin' schaffte dies sogar drei Mal, einmal als HC, einmal als die TB-Ausgabe des HC, und zum Dritten als Sonderausgabe wegen der Verfilmung des Romans.

Zu diesen 56 Iny-Lorentz-Buchausgaben auf der Bestsellerliste kommt noch 'Die Tallinn-Verschwörung' unter unserem Pseudonym Nicola Marni. Die hat es nämlich auch auf die Liste geschafft.


09.12.2020:
Es hat wieder geschneit und der größte Teil der Weihnachtspost ist erledigt.


12.12.2020:
Langsam beginnt die ruhige Zeit. Am Morgen ist es draußen düster, am Nachmittag wieder, und dazwischen hängt der Himmel grau über uns. Nur gelegentlich wagt sich ein Sonnenstrahl bis auf die Erde. Wären wir Bären oder Murmeltiere, wäre jetzt die ideale Zeit, den Winterschlaf zu beginnen. Da wir aber Autoren sind, werden wir wach bleiben und weiterschreiben.


16.12.2020:
Heute hatte Elmar beim Einkaufen sein Erfolgserlebnis. Er hat im Laden das letzte Paket des von uns bevorzugten Toilettenpapiers erwischt. Im Frühjahr mussten wir zeitweise auf Scheuerpapier ausweichen.


18.12.2020:
Elmar hat heute die Rohschrift und seine Überarbeitung des ersten Romans beendet, der eigentlich für 2021 geplant war. Corona hat uns aber so viel Zeit zum Schreiben gelassen, dass wir heuer einen Roman mehr fertigbringen konnten.


21.12.2020:
Zum letzten Mal vor Weihnachten hat Elmar sich ins Getümmel gewagt, um einzukaufen. Es war zwar nicht ganz so schlimm, wie es sich anhört, aber doch mehr los als sonst. Vor allem vor der Post-Agentur bildete sich eine lange Schlange fast durch den ganzen Supermarkt. Alle Leute waren auf Abstand erpicht! Elmar konnte die letzte Weihnachtspost aufgeben und seine Einkäufe tätigen, ohne dass ihm jemand zu nahe trat. Vor einiger Zeit meinte er einmal im Spaß, dass seine Maske auch von anderen als Warnung angesehen werden sollte, ihm nicht zu nahe zu kommen.


22.12.2020:
Heute vor 103 Jahren wurde Elmars Mutter geboren. Diese Zahl ist ein Zeichen, wie die Zeit vergeht. Als Elmars Mutter zur Welt kam, gab es in Deutschland noch einen Kaiser. Sie erlebte als Kind die Weimarer Republik, als Jugendliche und junge Frau das Dreizehnjährige Reich und schließlich die Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands. In dieser Zeit hat sie etliche Währungen kennengelernt bis hin zum Euro. Wir erinnern uns noch gut daran, wie sie uns stolz ihr Starterkit gezeigt hat, das sie damals bei der Einführung geholt hatte. Zu unserer Freude konnte sie die Anfänge unseres Erfolges noch miterleben.


23.12.2020:
Zu unserer großen Freude kamen die Belegexemplare der zweiten Auflage der Saga von Vinland als Weihnachtsgeschenk.

Wir hatten einen Termin vereinbart, um heute im Ort etwas abzuholen. Es war eigenartig, nach Wochen wieder daran denken zu müssen, dass wir zu einem gewissen Zeitpunkt das Haus verlassen mussten. So haben wir uns mehrfach gegenseitig erinnert, um es ja nicht zu vergessen. Iny fiel es dann auch rechtzeitig wieder ein. Elmar hätte es am Computer sitzend beinahe verschwitzt.

Am späten Abend wurde auf 3Sat 'Das goldene Ufer' gesendet. Auch das macht Freude. Leider haben wir den Termin zu spät entdeckt, sonst hätten wir ihn angekündigt.


24.12.2020: Heiligabend
Schon seit vielen Jahren schenken wir uns zu Weihnachten hübsche Kleinigkeiten, an denen wir Freude haben. So bekam Iny heute den versteinerten Zahn eines Megalodon und Elmar eine kleine Münze aus dem Fürstbistum Würzburg aus der Zeit des Fürstbischofs Gottfried Schenk zu Limpurg. Unsere Wanderhure Marie hätte sie in der Hand halten können.


28.12.2020:
Über die Feiertage haben wir es etwas ruhiger angehen lassen und uns an den Nachmittagen eine DVD gegönnt. Es war sehr angenehm und entspannend und wir werden es über den Jahreswechsel wieder so machen.


29.12.2020:
Elmar machte zu früher Stunde seinen letzten Einkauf in diesem Jahr. Die Zahl der Kunden war mehr als überschaubar. Man musste allerdings aufpassen, nicht über die Regaleinräumer im Supermarkt zu stolpern. Die Toilettenpapierflaute scheint auch vorbei zu sein, denn es gab wieder genug.


30.12.2020:
Dreißig Tage lang haben wir bei Facebook Bücher von uns, aber auch von lieben Kolleginnen und Kollegen vorgestellt. Heute kam der letzte Eintrag. Elmar war zweimal so weit, aufzuhören, da es doch eine gewisse Arbeit machte, die entsprechenden Romane auszusuchen, sowie die Titelbilder und Internetseiten der betreffenden Autorinnen und Autoren herauszufinden. Er hat aber weitergemacht und kann sich nun wieder hauptsächlich seiner Schreibarbeit widmen.

Seit drei Tagen schreibt Elmar an unseren nächsten Roman, während Iny sich seit Neuestem mit Ursula beschäftigt und deren Abenteuer verlagsreif schleift.


31.12.2020:
Der Monat geht zu Ende, und ebenso das ganze Jahr. Wir wünschen euch allen ein glückliches und gesundes Jahr 2021. Mögen wieder glücklichere Tage kommen.

Eure

Iny und Elmar Lorentz/Annette Landgraf

Das Jahr 2020 - Der Rückblick !

Bericht
von Iny und Elmar am 18-12-2020

Unser Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr 2020.



Als wir Ende November 2019 von unserer letzten Lesereise zurückkehrten, wussten wir beide, dass wir ein solches Jahr mit zwei langen Recherchereisen, zwei Buchmessen, der Fahrt zur Aufführung der 'Wanderhure' in Trebgast sowie fast dreißig Lesereisen kein weiteres Mal mehr durchstehen würden. Wir hatten daher beschlossen, 2020 kürzer zu treten und die Zahl der Lesungen unter zehn zu halten.

Bis Januar waren bereits acht Lesungen vereinbart und Elmar erklärte, dass er bei weiteren Anfragen auf 2021 verweisen würde. Zur Karnevals-, Faschings- oder Fastnachtzeit stand die erste Lesung in Differdange in Luxemburg an. Von Corona war zwar schon die Rede. Noch aber erschien der Virus mehr wie ein drohender Schatten am Horizont als wie eine wirkliche Gefahr.

Nur wenige Tage nach unserer Rückkehr aus Differdange sah die Sache bereits ganz anders aus. Die ersten Lesungen fielen aus, dann die Buchmesse in Leipzig und ebenso die Uraufführung des Theaterstücks 'Der Fluch der Rose' nach unserem gleichnamigen Roman auf Schloss Runkelstein bei Bozen. Dann ging auf einmal überhaupt nichts mehr. Der wahre Herrscher im Land war winzig klein, unsichtbar und bereit, jederzeit zuzuschlagen. Die Fallzahlen explodierten und unsere weitere Pläne mit ihnen.

Wir konnten die mehrwöchige Recherchereise, die wir eigentlich für unsere Pläne benötigten, nicht antreten, ebenso die Autorentreffen, auf die wir uns gefreut hatten, und schließlich fiel auch die Buchmesse in Frankfurt aus. Als Letztes musste schließlich auch die Präsentation des Storyprojekts der Schreibwerkstatt Berlin-Marzahn abgesagt werden. 2020 war in der Hinsicht ein Jahr des Verzichts.

Ein paar Lichtblicke gab es aber doch. Als sich im Juni die Lage besserte und die Grenzen wieder geöffnet wurden, konnten wir eine Recherchereise nach Osttirol machen. Dr. Alfred Meschnigg, der uns bereits bei der Recherche für 'Der Fluch der Rose' sehr geholfen hatte, ließ es sich auch diesmal nicht nehmen, uns alle wichtigen Stellen zu zeigen. Er brachte uns auch mit Archäologen, Historikern und anderen Fachleuten zusammen, so dass wir mit einem großen Fundus an Wissen nach Hause zurückkehren konnten.

Im August sind wir zur Recherche nach Meiningen gefahren und haben uns dort umgesehen und mit Unterlagen versorgt. Allerdings mussten wir unser geplantes Programm ein wenig abspecken. So entfiel der Theaterbesuch in Meiningen ebenso wie der erhoffte Ausflug nach Königsee. Dennoch war es eine sehr schöne Reise und wir werden sicher noch einmal hinkommen.

Das werden wir auch bei Lienz tun. Die Reise dorthin war das Highlight des Jahres und wir wollen die Gegend dort neben weiteren Recherchen auch ein wenig mehr genießen als es heuer der Fall war.

Jedenfalls aber haben diese beiden Recherchereisen unser Schreibjahr 2021 gerettet. Wir können auch in diesem Jahr voll durchziehen.

Was hat sich sonst getan?

Obwohl die Buchhandlungen im Frühjahr schließen mussten, konnten wir uns über mehrere erschienene Bücher freuen.

Es begann mit der Taschenbuchausgabe von 'Die Widerspenstige' im Dezember.

Im März kam mit 'Glanz der Ferne' der Abschlussband unserer Hartung-Trilogie.

Im Juli wurde Elmars Traum aus dem Jahr 1981 wahr. Damals träumte er bei unserem ersten Besuch bei der Buchmesse in Frankfurt, er würde einmal ein Buch von uns mit dem Pseudonym 'Annette Landgraf' in Händen halten. Mit 'Glück wie Glas' konnte er das endlich tun.

Im September erschien 'Die Saga von Vinland'. An der Grundidee für diesen Roman zweifelte Elmar so lange, bis er bei unserem ersten Besuch im Nationalmuseum in Reykjavik erkannte, dass wir sie umsetzen können. Bevor wir an die Umsetzung gingen, folgte eine Recherchereise nach Island mit dem eigenen Auto. Das war in einem früheren, besseren Jahr.

Zu guter Letzt kamen vor wenigen Tagen die Belegexemplare der Taschenbuchausgabe von 'Die Wanderhure und die Nonne' zu uns. Wie 55 vorhergehende Buch- und Hörbuchausgaben unserer Romane schaffte Marie es auch diesmal auf die Bestsellerliste.

War 2020 für uns ein verlorenes Jahr? Trotz vieler Events und Reisen, die ausgefallen sind, sagen wir: Nein, das war es nicht. Was für uns wirklich nötig war, konnten wir tun. Außerdem hatten wir massig Zeit zum Schreiben. Es wurde daher ein Roman mehr fertig als in früheren Jahren. Für die Romane, die wir 2021 schreiben wollen, sind die Recherchereisen erledigt, und wir haben für das Jahr auch schon die erste Recherchereise gebucht. Bis dorthin werden wir wohl geimpft sein und wieder reisen können.

Mittlerweile neigt sich auch der Dezember dem Ende zu. Trotz Lockdown und Ausgangssperre sind wir guten Mutes. Unsere Ziele für 2021 sind ins Auge gefasst und wir wollen alles daran setzen, um sie auch zu verwirklichen.

Mögen sich auch eure Ziele verwirklichen lassen!

Damit die besten Wünsche für 2021

Iny und Elmar Lorentz

Corona-Revue von diesem November

Bericht
von Iny und Elmar am 29-11-2020

Wir lassen den Corona-Lockdown für uns im November Revue passieren:

O1.11.2020:
Und wieder hat Corona zugeschlagen. Ab morgen werden die Gehsteige hochgeklappt und die harten Zeiten ähnlich wie im März, April und Mai dieses Jahres kehren zurück. Das bisschen Entspannung, das es den Sommer über gab, ist verflogen und der Virus hat sich gemeinerweise wieder ausgebreitet.

Für uns stellt sich nun die Frage, was schreiben wir für die Homepage, wenn es nichts zu erzählen gibt. Beim ersten Lockdown haben wir ein wenig über das berichtet, was wir getan haben, nämlich Schreiben, Einkaufen und Spazierengehen. Daher wollen wir auch diesmal ein wenig unseren Alltag schildern.

Fangen wir mal mit der letzten Oktoberwoche an. Am Montag wollte Elmar im Supermarkt einkaufen. Doch als er hinkam, war der Parkplatz verrammelt. Er parkte ein Stück entfernt, ging zum Laden, und las verdattert die Information, dass dieser ab diesem Tag geschlossen wäre. Es war doppelt übel, denn in diesem Geschäft befand sich auch unsere Postagentur. Elmar blieb nichts anderes übrig, als zu schauen, wie er seine Einkäufe woanders erledigen konnte, und war verärgert, weil es keine Vorwarnung der Schliessung gegeben hatte.

Zwei Tage später stand in der Zeitung, dass die gleiche Supermarktkette an dem Tag ihr neues Geschäft in unserem Ort aufmachen würde. Elmars Sorge, wie er an Briefmarken kommen würde und Päckchen aufgeben könnte, verflog, als er las, dass auch die Postagentur mit umgezogen wäre. Neugierig geworden fuhr er hin. Ausnahmsweise kam Iny mit, um sich den neuen Supermarkt ebenfalls anzusehen. Er ist um einiges grösser, als der Alte, auch besser ausgestattet und mit einer vergrösserten Postagentur bestückt. Eines war besonders schön: Da der Laden noch vollkommen neu war, konnten wir sogar ein Paket des von uns benutzten Toilettenpapiers besorgen, das sonst in weitem Umkreis nicht mehr zu finden ist. Mit einer gewissen Ironie meinte Iny, dass die Eröffnung des neuen Supermarkts für uns das Highlight des Monats Oktober gewesen wäre. Sonst war es immer die Buchmesse in Frankfurt gewesen. Hier hoffen wir, dass diese es im nächsten Oktober wieder stattfinden wird. Ein neuer Supermarkt wird bei uns sicher nicht mehr so schnell eingeweiht.


04.11.2020:
Heute hat Iny dem deutschen Nationalheiligen Sankt Bürokratius einen halben Tag geopfert, um einige Anfragen bezüglich unserer Steuererklärung beantworten zu können. Langsam macht es keinen Spaß mehr, sich mit dem xxxxx (von der Zensur gestrichen und durch Finanzamt ersetzt) herumzuschlagen.


07.11.2020:
An diesem Tag konnten wir uns über die Belegexemplare der tschechischen Ausgabe der 'Widerspenstigen' freuen.


10.11.2020:
Vor einem Jahr erreichte uns die Anfrage von Frau Zimmermann von der Schreibwerkstatt der Bezirkszentralbibliothek 'Mark Twain' in Berlin-Marzahn, ob wir eventuell bereit wären, an einem Schreibprojekt mit Jugendlichen teilzunehmen. Es ging darum, dass wir ein Thema vorgeben und den Beginn einer Kurzgeschichtensammlung schreiben, während die anderen Teilnehmer eigene Kurzgeschichten zum vorgegebenen Thema schreiben.

Wir sagten natürlich zu und so entwickelte sich eine sehr schöne Sache um einen blauen Skarabäus, der vom alten Ägypten ausgehend seinen Weg durch die Zeiten nimmt. Die Kurzgeschichten, die von den Teilnehmern geschrieben wurden, sind wunderschön und wir freuen es sehr, dass wir mitmachen durften.

Leider ist die geplante Abschlussfeier in der Bezirkszentralbibliothek 'Mark Twain' in Berlin-Marzahn dem Corona-Virus zum Opfer gefallen. Allerdings wird sie zu gegebener Zeit nachgeholt und wir freuen uns schon darauf, dabei unsere Mitstreiter kennenzulernen.


11.11.2020:
Hier gab es bei uns nicht den Karnevalsbeginn, sondern ein Radio-Interview mit Bayern 2 für die Sendung 'Eins zu Eins', die am Montag, den 16.11.2020 gesendet wird.


12.11.2020:
Während der gemeine deutsche Feldhamster Cricetus cricetus vom Aussterben bedroht ist, wird in dieser Zeit ein vermehrtes Auftreten des deutschen Stadthamsters beobachtet, der mit Backentaschen voller Toilettenpapier und Nudelpaketen durch die Straßen flitzt.

Wie man sieht, war Elmar wieder einkaufen. Die Regale mit dem Toilettenpapier waren ziemlich geplündert. Zwar gab es noch ein paar Pakete, aber die von uns favorisierte Sorte war nicht mehr vorhanden. Außerdem ist zu erwarten, dass die ca. fünfzehn Nudelpakete, die ein anderer Kunde (männlich) in seinem Einkaufswagen hatte, wohl kaum in den nächsten zwei, drei Tagen verzehrt werden.


13.11.2020:
Heute sind die Belegexemplare der Taschenbuchausgabe von 'Die Wanderhure und die Nonne' gekommen. Außerdem haben wir beim Spazierengehen die Chefin einer Gemeindebibliothek aus der Nachbarschaft getroffen und uns angenehm mit ihr unterhalten.


16.11.2020:
Das am 11.11.2020 aufgenommene Interview bei Bayern 2 ist gesendet worden. Laut Elmars Schwester haben wir uns gut geschlagen.


19.11.2020:
Das erste Weihnachtspaket ist eingetroffen. Ganz lieben Dank an den Absender. Wir freuen uns sehr darüber!

Für uns ist es allerdings ein Zeichen, dass wir allmählich unsere, zugegebenermaßen nicht allzu umfangreiche, Weihnachtspost bald in Angriff nehmen müssen.


20.11.2020:
Die Belegexemplare der 22. Auflage von 'Das Vermächtnis der Wanderhure' sind heute gekommen. Marie, wir lieben dich! Wenn du so weitermachst, werden wir noch sehr viel Freude an dir haben.

Ebenso sind heute die Fotobücher über das Jahr 2020 gebracht worden. Wie bei allen Fotobüchern, die bis jetzt gemacht worden sind, hat unser Frankfurter Freund Manfred Haug es gesetzt und designet. Auch diesmal hat Manfred seine Sache wieder ausgezeichnet gemacht.


21.11.2020:
Raureif! Der Winter lässt grüßen. Elmar war einkaufen. Die Hamsterpopulation scheint wieder geschrumpft zu sein, denn es gab wieder unser Toilettenpapier.

Außerdem kamen heute die Belegexemplare der 7. Auflage von 'Tage des Sturms'. Wenn man berechnet, dass der Roman im April 2018 erschienen ist, ist das eine angenehme Zahl für gerade mal zweieinhalb Jahre.


22.11.2020:
Iny hat heute letzte Hand an ihren Roman gelegt und muss warten, bis Elmar die Rohschrift seines aktuellen Projekts beendet und überarbeitet hat, bevor auch sie wieder eingreifen kann.


25.11.2020:
Jedes Jahr stellen Künstlerinnen und Künstler aus unserer Gegend ihre Werke in der Aula der Schule aus. In diesem Jahr hat Corona jedoch die Türen der Schule verrammelt. Um die Ausstellung zu retten, fragte die Künstlergemeinschaft in dem kleinen Einkaufszentrum in unserem Ort an, ob sie nicht dort ausstellen könnten. Dies wurde erlaubt, und so konnten wir beide heute uns die Bilder ansehen. Iny, deren Sammelleidenschaft schier unerschöpflich ist, hat auch ein Bild gefunden, das sie gerne haben würde. Jetzt muss sie nur noch mit der Malerin Kontakt aufnehmen. Vielleicht wandert es dann zu uns. Auf jeden Fall war es mal eine schöne Abwechslung und das muss ja auch einmal sein.


26.11.2020:
Heute haben wir die Belegexemplare der Weltbildausgabe von 'Der Fluch der Rose' erhalten, mit einem sehr schönen Titelbild!

Außerdem hat Iny ihr Bild von der Ausstellung bekommen. Jetzt muss sie nur noch einen freien Flecken Wand finden, an dem sie es aufhängen kann.


27.11.2020:
Elmar hat heute den Rohtext seines aktuellen Romans abgeschlossen. Nach 644 Manuskriptseiten muss er jetzt erst einmal ein paar Tage verschnaufen, bevor es an die Überarbeitung geht.


29.11.2020:
Wenn wir diese Liste so ansehen, war im November doch mehr los als erwartet. Im Dezember wird sich das legen. Es beginnt die stille Zeit. Heuer wird sie für viele Menschen stiller sein als sonst. Wir wünschen euch allen trotz vieler Einschränkungen und Problemen eine friedliche Adventszeit und ein Licht in der Ferne, das zu erreichen sich lohnt!

Eure

Iny und Elmar Lorentz

Interview mit uns bei Bayern 2

Vorankündigung
von Iny und Elmar am 12-11-2020

Ein Interview mit uns bei Bayern 2 am Montag, den 16.11.2020 um 16:05 h

Ihr könnt uns am Montag, den 16.11.2020 um 16:05 Uhr in der Sendung Eins zu Eins in Bayern 2 hören!

Die Sendung wird am 16.11.2020 um 22:05 Uhr wiederholt.

www.br.de/radio/bayern2 

Ab dem Sendetermin ist das Interview danach bei 'Eins zu Eins der Talk Podcast' noch ein Jahr lang abzurufen!
br.de/mediathek 
Eure
Iny und Elmar Lorentz

Der bundesweite Vorlesetag am 20.11.2020

Info
von Iny und Elmar am 18-10-2020

Der bundesweite Vorlesetag am 20.11.2020 als Opfer von Corona.

Gäbe es Corona nicht, würden wir am 20.11. ebenso wie viele hundert andere Lesepaten der Stiftunglesen in einer Schule, einer Freizeiteinrichtung oder in einem Seniorenheim eine Lesung machen. Das tun wir nicht nur aus unseren eigenen Büchern. So haben wir vor Grundschülern bereits aus einem Astrid-Lindgren-Buch gelesen und in einem Kindergarten aus einem Mecki-Buch. Es ist eine schöne Möglichkeit, anderen eine Freude zu machen.
In diesem Jahr allerdings wird es nicht so sein. Corona verhindert es. Dennoch soll am 20.11. das Lesen nicht vergessen werden. Nehmt ein Buch zur Hand, lest euch, den Kindern und den Senioren daraus vor und zeigt, dass das Lesen auch in Zeiten der Pandemie wichtig ist.
Über diesen Link könnt ihr uns elfeinhalb Minuten lang erleben, wenn ihr nicht selbst lesen, aber zuhören wollt.
www.youtube.com/watch?v=X-GSLmWoCoc 
In diesem Sinne
Iny und Elmar Lorentz
www.facebook.com/vorlesetag 

Die Buchmesse in Frankfurt

Info
von Iny und Elmar am 14-10-2020

Heute ist ein trauriger Tag

In einem normalen Jahr würden wir an diesem Morgen vom Campingplatz in Mörfelden zum Messeparkhaus am Rebstock fahren und den Bus zur Halle 3 besteigen. Dort würden wir unseren Rundgang durch die Buchmesse am Stand von Lübbe beginnen und nach den Hörbüchern von 'Tage des Sturms' und 'Die Sage von Vinland' sehen, und nach einigen anderen Standbesuchen irgendwann zum Droemer-Knaur-Verlag kommen.

Stattdessen sitzen wir ebenso wie so viele andere zu Hause und erinnern uns, wie schön es früher war.

Ganz muss man uns allerdings nicht vermissen. So haben wir ein etwa zehnminütiges Video gemacht, das über die Delia, der Gemeinschaft der Deutschsprachigen Liebesromanautorinnen und -autoren in die digitale Messe eingespeist wird.

www.youtube.com/embed/X-GSLmWoCoc 

Die Buchmesse in Frankfurt war auch immer eine Gelegenheit, über das seit der letzten Buchmesse vergangene Jahr nachzudenken und ein Resümee zu ziehen. Das wollen wir auch jetzt tun. Was gab es also seit damals?

Zur Buchmesse 2019 erschienen der Roman 'Der Fluch der Rose' und 'Die Wanderschriftsteller', das Buch über unsere frühen Recherchefahrten.

www.droemer-knaur.de/iny-lorentz-der-fluch-der-rose 

www.lesejury.de/iny-lorentz/die-wanderschriftsteller/ 

Anfang Dezember wurde die Taschenbuchausgabe von 'Die Widerspenstige' aufgelegt.

www.droemer-knaur.de/iny-lorentz-die-widerspenstige 

Im März erschien mit 'Glanz der Ferne' der dritte Teil unserer Berliner Hartung-Trilogie.

www.droemer-knaur.de/iny-lorentz-glanz-der-ferne 

Im Juli kam der erste Roman unter unserem neuen Zweit-Pseudonym Annette Landgraf, nämlich 'Glück wie Glas'.

www.droemer-knaur.de/annette-landgraf-glueck-wie-glas 

Im September konnten wir schließlich noch 'Die Saga von Vinland' in den Händen halten.

www.droemer-knaur.de/iny-lorentz-die-saga-von-vinland 

Unser Dank gilt hier all unseren Leserinnen und Lesern, denn von 'Der Fluch der Rose' über 'Die Widerspenstige' und 'Glanz der Ferne' bis hin zu 'Die Saga von Vinland' haben es alle in dieser Zeitspanne erschienenen Iny-Lorentz-Romane auf die Bestsellerliste geschafft.

Die Buchmesse in Frankfurt bedeutet auch die Vorausschau für das nächste Jahr. Vom Erscheinungstermin her beginnt es für uns bereits im Dezember mit dem Erscheinen der Taschenbuchausgabe von 'Die Wanderhure und die Nonne'.

www.droemer-knaur.de/Iny-lorentz-die-wanderhure-und-die-nonne 

Zwar gibt es noch keine Vorschauen, doch auch im Jahr 2021 muss man auf Iny Lorentz und Annette Landgraf nicht verzichten. Fast könnte man sagen, es kommt geballt.

Für den März ist der erste Teil unserer Romanreihe um die Perlenprinzessin Ruth Simonsen geplant.

Die Perlenprinzessin - Rivalen.

Hier geht es um den Kampf zweier Hamburger Schifferfamilien, der mit den Großvätern und -müttern unserer Perlenprinzessin Ruth beginnt.

Im Juli folgt dann Band 2.

Die Perlenprinzessin - Kannibalen.

Für Ruth Simonsen, nun verheiratete Mensing, geht es in die Ferne. Dort aber lauern Gefahren nicht nur auf sie, sondern auch auf ihren Mann Hinrich und den englischen Seeoffizier James Hutton.

Ebenfalls könnt ihr euch auf Annette Landgrafs neuen Roman 'Ein Joker fürs Glück' freuen. Hier geht es um das Schicksal von Julia, die sich nach einem schweren Unfall und dem Tod des Großvaters gegen gierige Verwandte zur Wehr setzen muss. Da kann sie den Joker fürs Glück wirklich brauchen.

Pünktlich zur Buchmesse in Frankfurt erscheint dann im Herbst der Roman 'Die Wanderhure und der orientalische Arzt'. Hier erleben Marie und Michel, sowie ihre Kinder Trudi und Falko ein weiteres, gefährliches Abenteuer. In der zeitlichen Reihenfolge ist es der Band sechs.

Die Reihenfolge der Wanderhuren-Romane chronologisch:

'Die Wanderhure.'
'Die Kastellanin'
'Das Vermächtnis der Wanderhure'
'Die List der Wanderhure'
'Die Wanderhure und die Nonne'
'Die Wanderhure und der orientalische Arzt'
'Die Tochter der Wanderhure'
'Töchter der Sünde'

Bisher sind für 2021 drei Lesungen angedacht und zwar in Pirna, Cottbus und Bleichenbach-Ortenberg. Informationen gibt es, sofern mehr feststeht.

Die Buchmesse in Leipzig findet 2021 Ende Mai statt. Selbst wenn es bis dorthin noch keinen wirksamen Schutz gegen den Corona-Virus gibt, so könnte es nach den Erfahrungen von heuer zu dem Zeitpunkt klappen. Wir wären dann zum letzten Mal mit einem eigenen Stand in Leipzig. Es sollte ein schöner Abschied werden!

Natürlich wollen wir 2021 auch wieder auf Recherchereisen gehen. Aber wir müssen den Winter abwarten, um entscheiden zu können, wo wir am dringendsten hinfahren müssen.

Seit neustem sind wir auch bei Instagram präsent.

www.instagram.com/iny.lorentz/ 

Ansonsten hoffen wir auf einen milden Corona-Verlauf im Frühjahr. Nachdem 2020 die Aufführung des Theaterstücks nach unserem Roman 'Der Fluch der Rose' auf Schloss Runkelstein bei Bozen dem Virus zum Opfer gefallen ist, würden wir uns freuen, wenn es 2021 klappen würde. Es wäre damit ein weiteres Highlight in unserer Karriere, die doch bereits einige Höhepunkte aufzuweisen hat.

Eure

Iny und Elmar Lorentz

Die Tage werden kürzer

Bericht
von Iny und Elmar am 05-10-2020

Wenn Elmar, zugegebenermaßen der Verfrorenere von uns beiden, vom T-Shirt-Modus und den Sweatshirt-Modus wechselt, ist unzweifelhaft der Herbst gekommen.

Zwar liegt noch ein knappes Vierteljahr vor uns, doch werden wir es nicht viel anders verleben als wie den größten Teil dieses Jahres. Das heißt, wir bleiben die meiste Zeit zu Hause, schreiben, gehen spazieren und hoffen, dass die einzige noch geplante Reise nicht durch eine Corona-Breitseite versenkt wird.

Dieses Jahr war wirklich seltsam. Vor allem bot es uns durch den Ausfall der allermeisten Reisen, Lesungen usw. sehr viel mehr Zeit zum Schreiben als gedacht. Da wir auch nicht gerade getrödelt haben, hat Elmar am 29.09. das Pensum geschafft, dass eigentlich bis Ende des Jahres geplant war. Iny war ihm noch vier Tage voraus. Da aber 2020 so ist, wie es ist, werden wir weiterschreiben. Ideen haben wir genug, und einige davon sind auch durch die Recherche genug unterfüttert, um sie umsetzen zu können. Freuen wir uns also auf Ursula und ihre Abenteuer (Elmar), während Iny sich Elmars eben fertiggestellten Roman vornehmen und Cincia auf ihren Wegen begleiten wird.


Einige von euch werden es schon entdeckt haben. Auf der Startseite gibt es einen Link zu einem fast einstündigen Podcast-Interview mit uns. Damit aber alle, die sich dafür interessieren, es auch hören können, kommt hier noch einmal der Link zu diesem Interview.

www.instagram.com/ 

Da wir gerade bei Links sind. Bei Weltbild ist der erste Band unserer Perlenreihe vorab gekommen. Der Band heißt 'Die Perlenprinzessin - Rivalen' und ist der Auftakt einer Familiensaga, die zwar mehrere Generationen umfasst, in der Hauptsache aber das Leben unserer Heldin Ruth erzählt. Es geht von ihren Großeltern bis hin zu ihren Enkeln.

www.weltbild.de/die-perlenprinzessin 

Weiter bringt Weltbild nun eine eigene Ausgabe von 'Der Fluch der Rose' heraus. Weiter so, auf dass sich unser Trophäenschrank füllt.

www.weltbild.de/der-fluch-der-rose 

Da wir gerade beim Trophäenschrank sind: Hier konnten wir endlich die von Iny gewünschte Neusortierung vornehmen. Nachdem wir die Bücher unserer anderen Pseudonyme ausgesondert und woanders untergebracht, sowie Lizenzausgaben und Hörbücher an die Rückwand gestellt haben, besitzen wir endlich wieder Platz für die neuen Romane, die in den nächsten Jahren kommen werden.

Nicht alles, was wir heuer machen wollten, hat so geklappt wie beim Trophäenschrank. So haben wir im Frühjahr in unserem Kriechdachboden die Glaswolle, die uns schon die ganze Zeit gestört hat, entfernen und durch eine andere Dämmung ersetzen lassen. Darauf wurden zusätzlichen Holzplatten gelegt, so dass wir den Dachboden endlich betreten können. Wir wollten im Lauf des Jahres etliche Sachen aus dem Keller nach oben schaffen. Aber von den sechs Containern, die wir uns dafür besorgt haben, ist nach einem halben Jahr gerade mal einer gefüllt.

In dieser Zeit ist es doppelt schön, sich an angenehme Dinge zu erinnern. Dieser Tage ist es zehn Jahre her, dass 'Die Wanderhure' mit Alexandra Neldel bei SAT 1 ausgestrahlt worden und zu einem phänomenalen Erfolg geworden ist. Erheben wir daher das Glas auf unsere Marie, auf Alexandra Neldel und all unsere Leser, die diesen Erfolg erst ermöglicht haben!

www.droemer-knaur.de/iny-lorentz-die-wanderhure 

www.thalia.de/shop/ 

Eure Iny und Elmar Lorentz

Der Herbst beginnt

Bericht
von Iny und Elmar am 17-09-2020

Es ist Mitte September und der Herbst lässt bereits grüßen. Geblieben ist allerdings Corona.

Über den Sommer ist es etwas besser geworden, doch weiß man nicht, wie sich das Virus in der kalten Jahreszeit entwickeln wird. Wir drücken uns und Euch allen die Daumen, dass es im Griff gehalten werden kann. Noch besteht Hoffnung und so sehen wir doch halbwegs zuversichtlich in die Zukunft.

Es gibt auch allen Grund dafür. So ist es uns gelungen, die beiden unbedingt nötigen Recherchereisen dieses Jahres zu machen. Wir waren sowohl in Lienz in Osttirol wie auch in Meiningen und sind mit wertvollen Informationen und Erfahrungen zurückgekehrt. Auch wenn wir unsere Planungen für die nächsten Romane ein wenig umstellen mussten, so sind wir doch fast bis zum Ende 2021 beschäftigt. Damit bleibt uns genug Zeit, unsere nächsten Projekte vorzubereiten, und davon gibt es einige.

Die Corona-Pandemie brachte mit sich, dass wir durch den Ausfall der meisten geplanten Reisen, Buchmessen usw. kontinuierlich weiterarbeiten konnten. Dadurch werden wir Ende September mit unserem Pensum in etwa so weit sein, wie wir es uns Anfang Januar für das ganze Jahr vorgestellt haben. Wir könnten uns daher im Oktober einen kleinen Urlaub leisten. Da es unter Corona-Bedingungen nicht so die Freude macht, verschieben wir Reisen auf das nächste Jahr. Bis dorthin steht dann auch fest, wie es mit dem Schreiben weitergeht, und wir können gezielt zur Recherche aufbrechen. Das ist aber etwas, dass wir zeitnah entscheiden müssen. Die nächsten Romane sind auf jeden Fall gesichert.

Heuer sind bis jetzt zwei Iny-Lorentz-Romane erschienen.

Im März war dies 'Glanz der Ferne', der dritte Teil unserer Trilogie über die Berliner Fabrikantenfamilie Hartung.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-glanz-der-ferne-9783426518892 

Jetzt im September ist 'Die Saga von Vinland' herausgekommen. Sie berichtet von einer sehr weiten und gefährlichen Reise in ein sehr fernes Land.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-saga-von-vinland-9783426653883 
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Im Juli kam der unter unserem zweiten Pseudonym Annette Landgraf geschriebene Roman 'Glück wie Glas' heraus. Es handelt sich dabei um keinen historischen Roman, sondern er spielt in der Gegenwart. Aber auch hier ist genügend 'Iny Lorentz' drin.

www.droemer-knaur.de/buch/annette-landgraf-glueck-wie-glas-9783426525708 

Wenn wir dieses Jahr in Abschnitte aufteilen würden, sähe es so aus:

Januar/Februar: Wir lebten freiwillig zurückgezogen, gegen Ende Februar fuhren wir dann nach Differdange in Luxemburg zur Lesung.

März/April/Mai/Juni: Anfang März kam noch der Literatour-Bus von ServusTV zu uns. Danach hat der Corona-Virus zugeschlagen und alle Ampeln standen auf Rot. Für uns war es sehr schmerzhaft. Die Buchmesse in Leipzig, sämtliche Lesungen und Autorentreffen, unsere große, geplante Reise und vor allem die Uraufführung des nach unserem Roman geschrieben Theaterstücks 'Der Fluch der Rose' fielen dem Virus zum Opfer.

Juli/August/September: Bereits Ende Juni konnten wir uns auf die erste der beiden Recherchereisen machen. Im August folgte dann die Zweite. Es waren auch wieder Interviews möglich, sowohl persönlich wie auch am Telefon, und wir konnten uns wieder etwas freier bewegen.

Jetzt warten wir darauf, was die letzten drei Monate des Jahres bringen. Eines ist bereits sicher. Im Dezember erscheint die Taschenbuchausgabe von 'Die Wanderhure und die Nonne'.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-wanderhure-und-die-nonne-9783426653494 

Große Sprünge werden wir heuer nicht mehr machen. Wir wollen uns auch beim Schreiben ein wenig zurücknehmen und die eine oder andere kleine Auszeit nehmen. Allerdings werden wir die gewonnene Zeit auch nützen, um weiterzuschreiben. Ein zusätzlicher Roman ist 2020 auf jeden Fall möglich. Es wird zwar ein wenig dauern, bis er erscheint, aber ein gewisser Vorlauf ist auch nicht schlecht.

Bereits seit etlichen Jahren gibt es die Iny-Lorentz-Seite bei Facebook. Sie wurde einst von einer Verlagsmitarbeiterin für uns eingerichtet, so dass wir sie pflegen können. Das ist recht positiv, da wir hier Neuigkeiten teilweise schneller mitteilen können, als dies auf der Homepage möglich ist. Diese bleibt aber unsere Hauptinformationsseite und alle wichtigen Nachrichten kommen auch hier. Trotzdem lohnt es sich, auch unsere Facebookseite anzusehen.

www.facebook.com/Inys-und.Elmars.Romane 

Seit neuestem haben wir uns auch bei Instagram angemeldet. Da unsere Computerausstattung nicht dafür geeignet ist, hat sich unser Frankfurter Freund Manfred bereit erklärt, die Fotos für uns einzusetzen. Noch ist die Seite sehr klein, doch werden wir sie im Lauf der Zeit von Manfred füllen lassen und auch hier wichtige Sachen verkünden.

www.instagram.com/iny.lorentz/ 

Das war es wieder für heute. Sobald es Neuigkeiten gibt, melden wir uns wieder.

Iny und Elmar Lorentz

Iny Lorentz in der Abendschau des BR

Bericht
von Iny und Elmar am 05-09-2020

Iny Lorentz in der Abendschau des Bayerischen Fernsehens.


Am 07.09.2020 gab es von uns ein kleines Lebenszeichen in der Abendschau des BR Fernsehen.

Wer Lust und Zeit hat, kann den Beitrag in der Mediathek aufrufen,

www.br.de/abendschau-07092020- Iny Lorentz

Iny und Elmar Lorentz

Die Perlenprinzessin

Vorankündigung
von Iny und Elmar am 05-09-2020

Im Frühjahr 2021 erscheint bei Knaur der erste Teil unserer fünfbändigen Reihe um unsere Perlenprinzessin Ruth Simonsen.

Für diejenigen, die nicht bis dorthin warten wollen. Bereits vorab gibt es eine Lizenzausgabe bei Weltbild.
Diese erscheint am 11.09.2020.
Freut euch auf ‚Die Perlenprinzessin – Die Rivalen‘:

Sommer (Sommerloch)

Bericht
von Iny und Elmar am 13-08-2020

Es ist heiß. Die Rollläden sind herabgelassen und in Inys Zimmer läuft der Ventilator, damit die Luft ein wenig zirkulieren kann.

Trotzdem herrschen in der Wohnung hochsommerliche Temperaturen, die den Arbeitsfluss hemmen. Wir haben aber genug Vorlauf, so dass es uns nicht wirklich behindert. Es ist trotzdem ärgerlich, wenn man sich ein gewisses Tagespensum vornimmt und es dann doch nicht schafft. Aber wir wollen nicht einfach etwas hinschludern, sondern solide Arbeit abliefern.

Nicht nur wegen der Hitze, auch sonst herrscht derzeit ein gewisses Sommerloch. Hier in Bayern sind Sommerferien und damit Urlaubszeit. Das ist auch bei Verlag und Agentur der Fall. Man hört von beiden weniger als sonst, aber wenn sie sich melden, handelt es sich um wichtige Dinge. So haben wir heute erfahren, dass die beiden ersten Bände unserer Perlenprinzessin-Reihe bereits als Hörbuch lizensiert worden sind. Auch wenn dies eigentlich bei jedem unserer Iny-Lorentz-Romane der Fall ist, freut es uns doch. Immerhin ist die Perlenprinzessin ein Projekt, das uns besonders am Herzen liegt.

Uns liegen natürlich alle unsere Romane am Herzen. Für die Perlenprinzessin haben wir unsere weiteste Recherchereise unternommen und zusätzlich noch eine ganze Reihe von Ländern und Städten besucht. Nun sehnen wir den Tag herbei, an dem wir den ersten und dann auch den zweiten Band in Händen halten werden. Freut euch auf:

'Die Perlenprinzessin - Rivalen'
und
'Die Perlenprinzessin - Kannibalen'.

Keine Sorge. Unsere Heldin Ruth wird nicht verspeist. Wir haben sie ja noch für drei weitere Bände gebraucht. Die liegen aber noch etwas weiter in der Zukunft.

Vorerst aber warten wir auf die Belegexemplare von 'Die Vinland-Saga'. Es kann sich hier nur noch um Tage handeln, denn sie wird am 01.09.2020 erscheinen.

Auf jeden Fall werden wir in dem Maße, in dem es uns möglich ist, weiterarbeiten. Alte Leute wie wir sind zwar kein D-Zug mehr, aber notfalls kommt man auch mit einer Draisine ans Ziel. Oder ziehen wir lieber den Daimler aus 'Glanz der Ferne' vor?

In dem Roman, den sie gerade bearbeitet, ist Iny mit einer Pferdesänfte unterwegs. Elmar sitzt bei seinem derzeit im Sattel. Auf jeden Fall geht es vorwärts und ihr müsst keine Angst haben, dass euch so schnell der Lesestoff ausgehen könnte.

Iny und Elmar Lorentz

Facebook-Video mit Marion Buk-Kluger

Info
von Iny und Elmar am 03-08-2020

Ein angenehmer Besuch kam zu uns zu einem Interview.

Für uns war es eine schöne Abwechslung in einer Zeit, in der wir doch ein wenig einsam leben. Wer mag, kann es sich anschauen.

www.facebook.com/marion-bukkluger/ 

Iny und Elmar Lorentz

Wir im Juli

Bericht
von Iny und Elmar am 01-08-2020

Es heißt, im Alter würde einem die Zeit schneller vergehen als in der Jugend. Uns kommt es jedenfalls so vor.

Da glaubt man kaum, der Juli habe begonnen, da ist er auch schon wieder vorbei. Zu Beginn des Monats waren wir noch in Lienz auf Recherche. Es war eine schöne und erfolgreiche Reise und die Letzte, die wir mit unserem 'Beerchen' unternommen haben. Nun hat das 'Röschen' dessen Platz im Stall eingenommen. Schon bald wird es uns in eine andere Gegend bringen, in der wir den Spuren einer neuer Heldin folgen wollen.

Im Juli ist auch unser Annette-Landgraf-Roman 'Glück wie Glas' erschienen und mittlerweile auch in die zweite Auflage gegangen. Wir drücken unserer Michaela die Daumen, dass sie so erfolgreich sein wird, wie wir es ihr wünschen.

www.droemer-knaur.de/buch/annette-landgraf-glueck-wie-glas-9783426525708 

Eine Folge von Corona, aufgrund dessen die Lesereisen und die große Recherchereise und die sonst üblichen Fahrten zur Agentur abgesagt wurden, besteht darin, dass wir zu viel arbeiten. Wir müssen Acht geben, dass wir uns nicht übernehmen. Ein schöner Ausflug wäre interessant. Nur zieht es uns derzeit nirgendwo hin. Ein Stadtbummel in München war für uns schon früher nicht gerade ein Highlight. Derzeit könnte die Stadt am anderen Ende von Deutschland oder auch auf dem Mond liegen. Wir fahren nicht hinein.

Um nicht andauernd zu arbeiten, versuchen wir, ein paar Sachen im Keller aufzuräumen. Wir sind zwar vor über dreizehn Jahren hierher umgezogen, aber ein paar kleine Kartons bergen immer noch Dinge, die wir in der alten Wohnung eingepackt haben, und die bis heute herumstehen. Ein paar Sachen von früher betriebenen Hobbys wurden bereits gesichtet und neu verstaut. Irgendwie hängt man daran und will sie nicht einfach wegwerfen. Auch sonst ist die Ausbeute erinnerungsreich. Da wäre zum Beispiel die Einladung zu einem Empfang bei der Ars Electronica in Linz im Jahre 1982. Damals waren einige der bekanntesten SF- und Fantasy-Autoren der Welt vor Ort. Wir zählten nicht dazu, waren aber trotzdem eingeladen worden. Das waren wir im selben Jahr auch bei einem von Bastei-Lübbe veranstalteten Empfang in Mönchengladbach.

Eine weitere Einladung galt der "Jerry-Cornelius-Party" 1984. Wo diese stattfand, wissen wir nach sechsunddreißig Jahren nicht mehr. Auch bei einigen anderen Veranstaltungen weigert sich das Gedächtnis, mehr preiszugeben, als dass sie stattgefunden hatten. Als 'Autoren' erhielten wir 1983 sogar eine Einladung von IBM für die Präsentation eines neuen Schreibsystems für Personal Computer. Die Dinger waren damals teurer als ein Mittelklasseauto, und mit unserem Budget nicht zu vereinbaren.

Es ist manchmal recht interessant, alte Erinnerungen aufzufrischen und auf das zurückzublicken, was hinter uns liegt. Es war ein weiter Weg von unseren ersten veröffentlichen Kurzgeschichten bis heute, und er war nicht ohne Tiefen. Etliche Male waren wir, wie Elmar spottet, die Einzigen, die noch an uns geglaubt haben. Es war auch Elmar, der allen Rückschlägen zum Trotz beharrlich und zäh seinen Weg gegangen ist. Fanden wir keine offene Tür, ging er eben mit dem Kopf durch die Wand. Ohne Iny und ihre Unterstützung wäre sein Kopf irgendwann einmal nicht mehr hart genug gewesen. Doch gemeinsam klappte es.

In wenigen Tagen jährt es sich zum zwanzigsten Mal, dass Elmar mit einer neuen Romanidee von der Spätschicht kam und sie Iny erzählen wollte. Sie sagte, sie hätte an dem Tag ebenfalls eine Idee entwickelt und so ging es ein paar Mal hin und her, wer die seine als Erstes vorstellen sollte. Irgendwann gab Elmar auf und meinte, er würde gerne über ein Mädchen schreiben, das sich als Kastrat ausgeben muss, um singen zu dürfen. Da kam von Iny der Schrei: "Das ist doch meine Idee!"

Wir waren beide am gleichen Tag auf dieselbe Idee gekommen. Bei Iny gab die Biographie von Giacomo Casanova den Ausschlag, bei Elmar eine über den Kastratensänger Farinelli. Es war dies der Startschuss für das, was wir heute sind - Iny Lorentz. Gut, dieses Pseudonym kam erst mehr als ein Jahr später auf. Der Roman aber, den wir damals geschrieben haben, war der erste Iny-Lorentz-Roman, der jemals erschienen ist. Es war die Geschichte von Giulia Fassi, der 'Kastratin'.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-kastratin-9783426414880 

Noch während wir an der Kastratin arbeiteten, wurde die Grundidee für den nächsten Roman entwickelt. Es handelte sich um die Geschichte einer Konstanzer Bürgerstochter, die von ihren Feinden verleumdet und ins tiefste Elend gestoßen wird. Wir nannten das Mädchen Marie und wählten für den Roman den Arbeitstitel 'Die Hübschlerin'. Als wir mit dem Roman fertig waren und ihn zu unserer Agentin brachten, sah uns diese streng an und sagte:

"Wie soll der Roman heißen? 'Die Hübschlerin'? Den Ausdruck kennt doch heutzutage keiner mehr. Von was handelt der Roman? Von einer wandernden Hure? Also nennen wir ihn 'Die Wanderhure'!"Einer Agentin widerspricht man nicht, vor allem dann, wenn man, wie wir damals, noch ziemlich neu im Geschäft ist.

Als wir an dem Tag die Agentur verlassen hatten, sah Iny Elmar an. "Die Wanderhure! Der Begriff wird uns bleiben bis zum Ende unserer Tage!"

Es ging positiver aus als befürchtet! Immerhin gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von Folgebänden, drei Filme, ein Theaterstück, mehr als ein Dutzend Übersetzungen in andere Sprachen und 479 Wochen auf der Bestsellerliste. Da kann man wirklich nicht klagen, zumal auch in einigen Städten Stadtführungen durch 'Wanderhuren' stattfinden.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-wanderhure-9783426555699 

Es geht jedoch weiter, auch bei der Wanderhure. 2021 werdet ihr ein weiteres Abenteuer mit ihr erleben. Es ist bereits fertig! Wir richten unser Augenmerk jedoch bereits auf das Jahr 2024 und dem zwanzigsten Jahrestag des Erscheinens der Wanderhure. Das muss gefeiert werden!

Bis dorthin wird aber noch ein wenig Wasser den Rhein hinabfließen. Das heißt, es werden vorher noch einige Romane von uns erscheinen. Im Herbst könnt ihr Sigrid und Ingridur auf einer gefährlichen Reise begleiten.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-saga-von-vinland-9783426653883 

Im Winter erscheint das von vielen herbeigesehnte Taschenbuch 'Die Wanderhure und die Nonne', in dem Marie und ihre Tochter Trudi in ein ziemliches Schlamassel geraten.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-wanderhure-und-die-nonne-9783426653494 

2021 starten wir dann voll durch. Im März beginnt die fünfteilige Reihe um unsere Heldin Ruth, die in diesen Bänden buchstäblich ans andere Ende der Welt verschlagen wird.

Als Annette Landgraf bringen wir ebenfalls einen neuen Roman heraus. Hier geht es um Julia, die vom Schicksal gebeutelt ihren Weg ins Glück finden muss.

Im Herbst begleiten wir die mutige Constance auf einer Reise, auf der ihr mehr Gefahren drohen, als sie erwartet hat.

Von den in 2021 erscheinenden Romanen gibt es noch keine Titelbilder und die Titel stehen ebenfalls noch nicht fest. Doch sobald wir mehr wissen, werden wir es euch nicht vorenthalten.

Bis dorthin schreiben wir wacker weiter.

Iny und Elmar Lorentz

Das erste halbe Jahr 2020

Bericht
von Iny und Elmar am 12-07-2020

Seit langem ziehen wir um diese Zeit ein Fazit über die sechs Monate eines Jahres.

Heuer würde ein einziges Wort reichen - Corona. Außer der Lesung im Februar im Differdange in Luxemburg und einer am 28.06. angetretenen Recherchereise nach Osttirol war da nämlich nichts.

Ganz so düster wollen wir die Sache doch nicht sehen. Anfang März erschien immerhin mit 'Glanz der Ferne' der dritte Roman unserer Hartung-Trilogie aus dem 19. Jahrhundert.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-glanz-der-ferne-9783426518892 


Anfang Juni kam mit 'Glück wie Glas' ein Gegenwartsroman unter dem Pseudonym Annette Landgraf heraus.

www.droemer-knaur.de/buch/annette-landgraf-glueck-wie-glas-9783426525708 


Zudem waren wir mit einer SF-Kurzgeschichte in der Anthologie 'Zweitausendvierundachtzig Orwells Alptraum' vertreten.

www.pmachinery.de/unsere-bucher/androsf-die-sf-reihe-des-sfcd/androsf-band-101-110/schorm-rainer-weigand-joerg-hrsg-zweitausendvierundachtzig-orwells-albtraum 


Am 28.06. konnten wir, wie bereits oben erwähnt, endlich zu unserer ersten Recherchereise dieses Jahres starten. Wir waren in Osttirol, Oberkärnten und in Friaul. Das Ergebnis dieser Reise werdet ihr 2022 in Händen halten können.
Ein Bericht darüber ist unter Reisen & Recherche auf der Homepage zu finden, ebenso Bilder in der Galerie.

www.inys-und-elmars-romane.de/infoN.php?&zkat=RR&zlfdnr=24 

www.inys-und-elmars-romane.de/showBilder.php?&zjahr=2020&blfdnr=425 


Nicht ganz so lange wie auf dieses Buch müsst ihr auf unserem nächsten Roman warten. Anfang September werden Sigrid, Ingridur, Andreas und Ailmar ihr großes Abenteuer in 'Die Saga von Vinland' erleben.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-saga-von-vinland-9783426653883 


Im Dezember kommt dann die Taschenbuchausgabe von 'Die Wanderhure und die Nonne' heraus.

www.droemer-knaur.de/buch/iny-lorentz-die-wanderhure-und-die-nonne-9783426653494 


Wenigstens in der Hinsicht wird das Jahr 2020 so verlaufen, wie wir es geplant haben.

Die nächste Recherchereise ist auch schon angedacht und vielleicht gibt es doch noch eine oder zwei Lesungen in diesem Jahr. Mal sehen, wie es sein wird, vor lauter Maskenträger*innen zu lesen. Wir nennen den Termin in Cottbus mal unter Vorbehalt der Corona-Entwicklung.

www.droemer-knaur.de/veranstaltung/lesung-iny-lorentz-cottbus-200924 

Die Buchmesse in Frankfurt sieht uns heuer leider nicht. Seit 1996 haben wir nur einmal, nämlich 2009 wegen einer gemeinsamen, heftigen Bronchitis gefehlt. Nun wird auch 2020 hinzukommen. Hoffen wir, dass Leipzig 2021 und auch Frankfurt 2021 stattfinden können.

Eine positive Nachricht gibt es noch zu vermelden. Vier Monate Schreibmarathon mit dem Fahrthebel auf Anschlag während der Corona-Klausur hat uns bei unseren Romanen sehr gut vorangebracht. Ihr werdet daher in den nächsten Jahren einiges zu Lesen bekommen.


Iny und Elmar Lorentz

Zweitausendvierundachtzig mit u.a. Iny Lorentz

Info
von Iny und Elmar am 16-06-2020

Gelegentlich kehren wir wieder zu unseren Anfängen zurück, sprich zur SF und Fantasy.

Es ist jetzt 38 Jahre her, dass Inys erste Kurzgeschichte in einer Fantasy-Anthologie des Heyne-Verlags erschienen ist. Ein Jahr später kam Elmars erste Kurzgeschichte in einer SF-Anthologie bei Goldmann.

In dieser Anthologie sind wir nun ebenfalls zu finden, und zwar unter Iny Klocke & Elmar Wohlrath.



Zweitausendvierundachtzig ist eine SF-Anthologie mit Kurzgeschichten von:



Werner Zillig, Thomas Le Blanc, Rainer Schorm, Martina Schleich, Karla Weigand, Klaudia Vormann, Ruben Wickenhäuser, Barbara Büchner, Peter Mathy, Jörg Weigand, Rainer Erler, Claudia J. Lamaison, Dietmar Kuegler, Ernst Kelheimer, Herbert W. Franke, Jan Osterloh, Bernd Shuh, Monika Niehaus, Udo Weinbörner, Günther Stigler, Gisbert Haefs, Kai Focke, Katja Göddemeyer, Hinnerk von Robert, Andreas Schäfer, Ellen Norten, Hans-Dieter Furrer, Chris Schmidt, Rene A. Raisch, Kai Riedemann, Iny Klocke & Elmar Wohlrath, Marie Viking, Hans Jürgen Kugler, Sabine Frambach, Franziska Wolff, Karl-Ulrich Burgdorf, Rainer Maria Barley. Titelbild von Rainer Schorm

Die Chronik dieser Tage, Teil fünf

Bericht
von Iny und Elmar am 31-05-2020

Die Chronik dieser Tage, Teil fünf

17.05.2020:

Ein weiterer Corona-Sonntag. Bei uns bedeutet das, schreiben, spazieren zu gehen und ansonsten die Welt einen guten Mann sein zu lassen. Allerdings herrscht bei uns ein Hauch Wehmut. Heute wäre der letzte Tag des geplanten Delia-Treffens in Kirchheim/Teck gewesen. Wir hätten dort viele befreundete Kolleginnen und Kollegen wiedergesehen und schöne Tage erlebt. Nun wird es bis 2021 dauern, bis sich die Delias wieder treffen.



18.05.2020:

Ein Montag, wie bereits ein Dutzend davor in der Corona-Zeit. Unsere Arbeit geht gut voran. In gewisser Weise müssen wir uns sogar bremsen, sonst würden wir eher über kurz als lang Titanic spielen, sprich mit Volldampf zwar nicht auf einen Eisberg, dafür aber auf einen Burnout zusteuern. Doch dafür sind noch zu viele Romane zu schreiben. Die erzwungene Einsamkeit ist ein gutes Beet für neue Geschichten, die 'hier' schreien und möglichst schnell verwirklicht werden wollen. Sie müssen sich jedoch brav hinten anstellen. Wir haben nun einmal nur je zwei Arme und nicht deren sechs wie so manche indische Gottheit.

Um sich ein wenig zu entspannen, hat Elmar heute zum ersten Mal seit Wochen wieder einmal seine Stereoanlage angeworfen. Sie ist fast so alt wie unsere Ehe, aber ihm genügt sie. Es ist schön, die alten Lieder wiederzuhören, die uns bereits in unserer Jugend gefallen haben.



19.05.2020:

Aufgrund der steigenden Temperaturen hatten wir uns gestern überlegt, heute unseren Spaziergang nach dem Frühstück zu machen, damit es nicht so heiß ist. Mittag haben wir uns wieder daran erinnert. Jetzt warten wir auf den Abend, um doch noch eine Runde drehen zu können.

Unser Schreibpensum haben wir natürlich geschafft!



20.05.2020:

Einkaufstag. Elmar war wieder als Erster beim Hofladen. Dauer diesmal siebzehn Minuten, danach waren Äpfel, Zwiebeln usw. im Beerchen verstaut. Damit kann das Wochenende kommen.

Beim Schreiben schwenkt Elmar von Rom nach Franken und zurück, während Iny sich in der Gegenwart, besser gesagt, in der leichten Zukunft aufhält.

Heute sind zudem Druckfahnen gekommen, die der Durchsicht bedürfen. Das wird eine unserer Arbeiten für die nächsten Tage sein.



21.05.2020:

Schreiben, Spazierengehen und Druckfahnen lesen. So sieht bei uns so mancher Feiertag nicht nur in Corona-Zeiten aus.



22.05.2020:

Spazierengehen, Schreiben und Druckfahnen durchsehen war heute die Reihenfolge. Auch haben wir im Internet gelesen, dass man versucht, die Buchmesse in Frankfurt doch stattfinden zu lassen. Wir sind gespannt, wie das gesehen soll? Es gibt hier doch einige Frage, die zu klären sind.

Außerdem haben wir heute wieder einmal mit Gabi und Manfred aus Frankfurt telefoniert. Manfred brachte da eine Idee auf, der wir nachgehen wollen. Wenn es klappt, gibt es sicher ein Foto. Aber das wird noch ein wenig dauern.


23.05.2020:

Ein Tag wie schon viele andere vor ihm in unserem Leben.



24.05.2020:

Nachdem wir in den letzten Wochen fast jedem Pfad in unserer Nähe gefolgt sind, hatte Iny heute die Idee, in die Nähe unserer früheren Wohnung zu fahren und dort spazieren zu gehen. Es war interessant, die Gegend nach fast fünfzehn Jahren wiederzusehen. Den Park, der dort eingerichtet wurde, kurz bevor wir weggezogen sind, bezeichnete Elmar heute als Ziegenweide. Es ist ein trauriges Stück Brachland ohne jedes Flair. Jedenfalls sind wir zum ersten Mal seit fast drei Monaten weiter gekommen als nur zu einer direkten Nachbargemeinde.

Wir haben auch gearbeitet. Elmar hat seinen Durchgang mit den Druckfahnen abgeschlossen und sie an Iny weitergegeben. Nun sind wir gespannt, was ihr zu Sigrid und Ingridur sowie zu Andreas und Ailmar sagen werdet.



25.05.2020:

Aprilwetter Ende Mai. Es ist kühl. Außerdem wechseln sich Regenfälle und strahlender Sonnenschein fast um Stundenrhythmus ab. Sonst ist es ein ganz normaler Montag mit Schreiben, Druckfahnen (Iny) und dem Wunsch, nach drei Monaten Schreibklausur wieder ein bisschen zu Atem zu kommen. Da aber die geplante Lesung in Bleichenbach auf 2021 verlegt worden ist, müssen wir ein anderes Ziel ins Auge fassen. Ein paar Tage Recherche sind ja auch sehr schön. Ziele gäbe es genug. Nur sollte man auch hinkommen können.



26.05.2020:

Das Wetter ist wieder besser und inspirierte uns zu einem netten Spaziergang. Wie würden gerne auch interessante Neuigkeiten verkünden, wenn es denn welche gäbe. So ist das Wichtigste, dass wir unfallfrei von unserem Spaziergang zurückgekommen sind, unser tägliches Schreibpensum geschafft haben, und und uns freuen würden, wenn es wieder einmal eine schöne Abwechslung gäbe.



27.05.2020:

Die letzten Einträge lesen sich ein wenig missmutig. Dabei gibt es eigentlich keinen Grund dafür. Wir kommen beim Schreiben gut voran, sind in einem für unserem Alter brauchbaren Zustand und können Blicke auf neue Projekte richten. Derzeit sieht es auch so aus, als wären die dafür nötigen Recherchereisen auch möglich. Die Situation ist trotzdem ungewohnt. Wir haben bis jetzt drei Monate am Stück gearbeitet, ohne auch nur einen Tag auszulassen. Das machen wir sonst nur im Winter und selbst da gibt es immer wieder Abwechslung, sei es ein Besuch in der Agentur, ein Essen mit unserem Webmaster oder die Vorbereitungen auf die Buchmesse in Leipzig. In den letzten drei Monaten aber gab es nichts! Irgendwie fühlen wir uns wie Pferde, die schon zu lange in ihren Boxen gehalten wurden und nun doch einmal mit den Hufen dagegen schlagen müssen.

Aber trösten wir uns. In absehbarer Zeit werden wir unseren Webmaster treffen und mit ihm über einige Neuerungen bei der Homepage sprechen. Hannes drängt schon seit langem darauf, doch auch er wurde die Corona-Regeln jäh gebremst.



28.05.2020:

Vor ein paar Tagen wurde bekannt, dass die Buchmesse in Frankfurt planmäßig stattfinden soll. Heute kam dann die Nachricht, dass die großen Belletristik-Verlage in Deutschland, darunter auch Droemer-Knaur nicht dabei sein werden. Wir sind ein bisschen zwiegespalten. Zum einen hätten wir uns gefreut, Freunde und Bekannte wiederzusehen und die besondere Atmosphäre der Buchmesse zu fühlen. Andererseits war die Buchmesse in all den Jahren, die wir dort waren, an den Wochenenden immer so proppenvoll, dass kein einziges Corona-Virus hätte zu Boden fallen können. Daher war unsere Haltung schon vorher wie folgt:

Viel Corona - wir werden nicht kommen!
Wenig Corona - wir werden vielleicht kommen!
Ganz wenig Corona - wir werden kommen!

Nun hat uns Droemer-Knaur die Entscheidung abgenommen.



29.05.2020:

Einkaufstag mit einem neuen Rekord beim Hofladen. Nach elf Minuten konnte Elmar die Äpfel und alles andere in unser 'Beerchen' laden.

Unser Pensum haben wir auch geschafft. Wir werden auf jeden Fall mit den Druckfahnen rechtzeitig fertig und warten nun auf die nächsten Druckfahnen, das nächste Lektorat, das nächste ... haben wir vergessen! Irgendwas wird kommen, und wenn es der Steuerbescheid des Finanzamtes ist.



30.05.2020:

Wir erkennen verwundert, dass der Mai fast schon vorbei ist. Damit sind wir quasi ein Vierteljahr in Corona-Klausur. Dafür haben wir uns gut gehalten. Unsere Romane sind gewachsen, bzw. fertig geworden, neue Ideen wurden ausgearbeitet und nun gilt es, mit kühlem Blick in die Zukunft zu schauen.



31.05.2020:

Heute werden wir unsere Corona-Chronik, die wir am 23.03.2020 begonnen haben, vorerst beenden. Weiterführen werden wir sie nur dann, wenn eine zweite Corona-Welle wie eine Tsunami über uns hinweg schwappt und erneut harte Einschränkungen getroffen werden müssen. Das aber wollen wir nicht hoffen.

Doch was hat uns Corona gekostet?

Die Buchmesse in Leipzig.
Die Lesung in Cottbus.
Die Lesung in Dillingen/Saar.
Die Recherchereise durch Frankreich, Spanien und Portugal.
Die Delia-Tage in Kirchheim/Teck.
Die Lesung in Grasbrunn.
Die Uraufführung von 'Der Fluch der Rose' auf Schloss Runkelstein bei Bozen.
Die Lesung in Bleichenbach.
Den Theaterbesuch im Staatstheater Meiningen samt Recherche in dieser Gegend.
Die Buchmesse in Frankfurt.
Zwei weitere angedachte Lesungen sind wegen Corona nicht zustande gekommen.
Ob die restlichen zwei Lesungen noch stattfinden werden, ist zweifelhaft.
Unser traditionelles Abendessen mit unserem Webmaster und seiner Frau.
Und mindestens ein Treffen mit unserer Agentin.

Das reicht erst einmal.


Iny und Elmar Lorentz.